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Rollenspiel für einen Abend

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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GoldGier

Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon GoldGier » 26. November 2004, 00:29

Hallo,

ich suche ein stimmungsvolles Rollenspiel für einen Abend, das man immer wieder spielen kann.

Ich suche ein Spiel, bei dem jeder in eine Rolle schlüpfen kann, die er aufbauen kann (Macht, Magie, Gegenstände). Das Spiel sollte thematisch im Rollenspiel-Milieu spielen (also mit Orks, Elfen, Magiern und Zwergen). Am liebsten ein Schwarzes Auge für einen Abend.

Gibt es dieses Spiel?

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Maddin

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Maddin » 26. November 2004, 08:06

Höhö,

wie wär's da mit einem guten alten Talisman?

Frechgrinsende Grüße,
Maddin

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Markus F.

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Markus F. » 26. November 2004, 08:08

Hallo GoldGier,

einen Abend mit einem Rollenspiel auszufüllen ist normalerweise kein Problem. Es kommt halt auf das Szenario und das Geschick der Spielgruppe an, wie lange ein Abenteuer dauert.

Nun zum Thema. Das "Rollenspiel-Milieu" gibt es eigentlich nicht. Was du vermutlich meinst ist ein Fantasy-Rollenspiel. Hier kann ich dir den Klassiker Dungeons & Dragons empfehlen (hat mir immer sehr viel Spass gemacht). Allerdings gibt es noch unzählige weitere, wie z.B. Der Herr der Ringe, Ars Magica, Earthdawn, Midgard, Runequest etc. Im Netz wirst du zu allen ausreichend Material finden - google kann dir da sicher behilflich sein.

Mein Lieblings-Rollenspiel war allerdings immer Call of Cthulhu. Das Grundspiel spielt in der Zeit um 1920. Die Spielgruppe muss Rätsel rund um den Cthulhu-Mythos von HP-Lovecraft lösen. Das Spiel ist in das Genre Dark Fantasy/Horror einzuordnen. Es gibt in diesem Spiel die unterschiedlichsten Monster, wobei der Grundgedanke des Spiels aber eigentlich nicht auf Kampf ausgerichtet ist, da man oft gegen die Monster als Normalsterblicher keine Chance hat. Das Spiel lebt von seiner Atmosphäre und geht ganz stark in die Richtung Suspense.

Gruß
Markus

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Christian Koppmeyer

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Christian Koppmeyer » 26. November 2004, 08:16

Wie wäre es mit "Rückkehr der Helden"?
Trifft ziemlich exakt deine Beschreibung.

CK

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Criamon

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Criamon » 26. November 2004, 09:29

Hiho,

hmm... anscheinend gibt es hier (wie auch anderswo) unterschiedliche Auffassungen über Rollenspiel:

Falls Du ein Brettspiel mit Rollenspielelementen suchst, dann sind Talisman oder Rückkehr der Helden ok, aber stimmungsvoll?? hmm...

Falls Du auf das Fantasy Genre verzichten kannst, dann würde ich dir Betrayal on the House of Hill empfehlen (sehr stimmungsvoll, dafür aber weniger Rollenspiel).

Falls Du auf der Suche nach klassischen Pen&Paper Rollenspiel bist, dann würde ich Dir auch Call of Cthulhu empfehlen - kein Fantasy, dafür aber seeehr viel Stimmung und vor allem sehr gut für einen Abend geeignet (man ist im Gegensatz zu anderen P&Ps relativ schnell drin).

Alternativ könntest Du auch ein Freeform-Rollenspiel versuchen, das geht genau über einen Abend, allerdings hast Du als Veranstalter einige Arbeit bei der Vorbereitung (und einen Charakter aufbauen tut man aufgrund der Kürze der Zeit dort nicht).

Grüße Cria
www.krimispiel.net (<- Freeforms ;)

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Criamon

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Criamon » 26. November 2004, 09:34

sorry:
Betrayal at the House on the Hill (das ist der richtige Titel)

achso und für Cthulhu an einem Abend würde ich Dir das Abenteuer

Narrenball

empfehlen (falls man das noch irgendwo bekommt)

Grüße Cria

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Stefan Drawert

Betrayal of english language?

Beitragvon Stefan Drawert » 26. November 2004, 09:47

Criamon schrieb:
>
> sorry:
> Betrayal at the House on the Hill (das ist der richtige Titel)

... habe ich auch immer angenommen, aber tatsächlich lautet er

Betrayal at House on the Hill !

Irgendwie sagt mir mein verschüttetes Schulenglisch, dass da was fehlt...
seltsam, aber so steht es geschrieben...
auf der Box.

:)

Gruß,

Stefan

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Arne Hoffmann
Kennerspieler
Beiträge: 497

Re: Betrayal of english language?

Beitragvon Arne Hoffmann » 26. November 2004, 10:12

Moin Stefan,

kommt wohl darauf an, ob "House on the Hill" als Eigenname verstanden wird, oder nicht. Bei "Betrayal at [i]the[/i] House on the Hill", ist letzten Endes nur ein (quasi beliebiges) Haus gemeint, das auf einem Hügel steht. Bei "Betrayal at House on the Hill", ist das Haus allgemein bekannt und es gibt auch nur ein einziges in der Umgebung, so dass "House on the Hill" ein Eigenname ist.

Man würde ja auch sagen "Betrayal at Karstadt" an Stelle von "Betrayal at the Karstadt" ;-)

Schöne Grüße

- Arne - (kennt in den USA jedoch nur das "House on the Rock", nicht aber das "House on the Hill")

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GoldGier

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon GoldGier » 26. November 2004, 10:46

Hallo Cria,

vielen Dank für Deine Tipps!

Betrayal finde ich extrem stimmungsvoll und spannend (das hab ich schon). Etwas in der Güte, aber im Fantasy-Thema bzw. mit Aufbau-Elementen suche ich noch.

Rückkehr der Helden hat für meinen Geschmack zu viele kleine Teilchen und dafür eine ziemlich vorgefertigte Stimmung. Habe ich gleich wieder verkauft.

Also werde ich mal nach Cthulhu suchen. Vielleicht wäre auch Talisman was.

Schöne Grüße

GoldGier

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ZwergAuge

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon ZwergAuge » 26. November 2004, 11:43

Das heißt, du suchst doch eher ein Brettspiel mit Rollenspiel-Charakter?

Was ist mit dem guten alten HeroQuest?

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Marc W.

Re: Cthulhu

Beitragvon Marc W. » 26. November 2004, 11:58

Hi,

Cthulhu ist sehr stimmungsvoll, aber eher tödlich für die Spielfiguren. Denn in der Regel sind die Figuren "normale" Menschen der 1920er Jahre und die auftauchenden Monster sind unfassbar und unglaubwürdig schrecklich.

Die Spielwelt um die Figuren herum glaubt kein Stück an diese Monster, deswegen kann man nicht mit den Monstern adäquaten Waffen ( 8.8-cm-Flak ;) ) herumlaufen. Und einen Menschen umnieten, der gerade eines des üblen Wesen beschwören wollte endet für die Firuren in der Regel in lebenslanger Haft - denn das war Mord. Von dem Cthulhu-Mythos weiss allgemein in der Spielwelt keiner was.

Ohne entsprechende Bewaffnung sind die Monster schnell tödlich und wenn das nicht klappt, dann verlieren die Figuren an "Gesitiger Stabiltät" wenn sie auf den Horror treffen. Und ab einem bestimmten Verlust wird man verrückt.

Wenn man mit Rollenspiel anfängt, sollte man meiner Meinung nach ein System wählen, welches die Spielfiguren besser überleben lässt. Denn wenn man zu schnell seine Figur verliert (ohne was dafür zu können, denn man musste auf den Friedhof nachforschen - nur nicht morgens um 6h ;) ) kann das unerfahrene Spieler demotivieren.

Im Fantasybereich kenne ich mich jetzt nur mit Midgard aus. Das System ist nicht auf epische Fantasy ausgerichtet und ist in meinen Augen manchmal etwas kleinlich und nimmt manchmal deswegen den Spielspaß.

Aber es gibt Midgard-"Light"-Regeln umsonst und zum Download auf diese Seite:
http://www.midgard-online.de/Uberblick/dabvor.html (ganz unten, 48 Seiten ca. 1MB)

Marc

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Criamon

Re: Cthulhu

Beitragvon Criamon » 26. November 2004, 12:47

@Goldgier: Cthulhu ist ein klassisches Pen&Paper Rollenspiel - also kein(!) Brettspiel. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das rübergekommen ist.

@Marc W.: Ich finde Cthulhu auch für Rollenspiel-Anfänger geeignet, weil es sehr stimmungsvoll ist, und es den Spielern sehr leicht macht, in die Athmosphäre des Spiels einzutauchen (sie werden eingetaucht).

Zum 1920 Setting können viele Menschen sehr gut eine Beziehung aufbauen, zum Fantasy Setting nicht unbedingt. Ebenso zu den Berufen (man kann sich leichter vorstellen, ein Journalist zu sein, als ein feuerballschleudender Magier).

Ob Spielerfiguren sterben oder nicht, liegt in der Hand des Spielleiters - wenn man allerdings anfängt über Flaks zu diskutieren, kann man davon ausgehen, dass etwas mächtig schiefgelaufen ist :) (Cthulhu != Hack & Slay)

.. oh... sorry... das wird etwas off topic

Grüße Cria
www.krimispiel.net

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Michael Weber

Re: Cthulhu

Beitragvon Michael Weber » 26. November 2004, 12:56

Criamon schrieb:
> @Marc W.: Ich finde Cthulhu auch für Rollenspiel-Anfänger
> geeignet, weil es sehr stimmungsvoll ist, und es den Spielern
> sehr leicht macht, in die Athmosphäre des Spiels einzutauchen
> (sie werden eingetaucht).

Man muss aber zuvor wie bei allen Rollenspielsystemen die Regeln verinnerlicht haben. Das heißt, es funktioniert nicht, wenn man am gleichen Abend damit anfangen möchte. Der Zeitaufwand für Vorbereitungen ist bei eigentlich allen Rollenspielen vergleichsweise groß. Und die Spiellänge ist stark von Spielleiter, Abenteuer und Spieler-Handeln abhängig. In aller Regel wird ein Abenteuer nicht wirklich an einem Abend zu schaffen sein. Das nur zur Info.

Michael
(Rollenspiele im Überblick: http://www.reich-der-spiele.de/fantasy-eck.php )

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Marc W.

Re: Cthulhu

Beitragvon Marc W. » 26. November 2004, 13:16

Das mit der Atomsphäre ist für mich schwer Spieleiter-abhängig. Und der sollte vielleicht auch ein paar der Lovecraft-Stories gelesen haben. Denn darauf baut das Spiel ja auf.

Und natürlich sollten die Figuren nicht überbewaffnet sein.

Aber vom Spiel- und Lernsystem gefällt mir Cthulhu recht gut. Nur muss man den Leuten von Anfang an sagen, dass sie vorsichtig sein sollen, denn direkte Kämpfe mit Monstern sind schwer, schnell tödlich und geistige Stabiltät-raubend.

Marc

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Gorodin

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Gorodin » 26. November 2004, 13:41

Hallo,

je nach dem, wie sehr Du Dich in die Rollenspielwelt einlesenwillst, gibt es natürlich auch noch alternativen:

- "Geschichten aus 1001 Nacht" ist letzlich nichts anderes als ein Rollenspiel auf´s Brett gebannt. Jeder schlüpft in einen Charakter und erlebt Abenteuer in einer fantastisch-arabischen Welt. Reisen, Schätze, Kämpfe, herumgewürfle, Tabellen, alles was ein Rollenspiel so braucht. Inklusive der z.T. unverständlichen Anleitung.

- Im weitesten Sinne habe ich immer das gute alte "Sherlock Holmes" Detektivspiel zu den Rollenspielen im Brettspielgewand gezählt. Wenn sich ein Spielleiter den Fall vorher vornimmt und ihn der Gruppe erzählt, ist der Unterschied zu einem "echten" Rollenspiel kaum merkbar.

- teurer, aber auch ganz interessant sind die z.Z. auch bei uns erhältlichen Krimispiele, bei denen das Spielmaterial die Rollen an die Spieler verteilt, und per Kassette verschiedene Dialoge usw. eingespielt werden. Das ganze ist immer für einen Abend ausgelegt, mir ist aber der Name von diesen Kästen entfallen.

Bei diesen Spielen kann mann alleine schon durch eine gute Atmosphäre, die richtig ausgewählten Leute und eine offene Einstellung eine Rollenspielathmosphäre für einen Abend heraufbeschwören.

Als richtiges Rollenspiel, in dessen Regeln man sich auch mal für einen Abend einlesen kann, kann ich "Private Eye" empfehlen, Detektivgeschichten im viktorianischen England, aber eben kein Horror. Davon ist gerade eine neue Auflage der Regeln herausgekommen, und soweit ich weiß ist da auch schon so etwas wie ein Szenario dabei.

Auch die Regeln vom "Midgard"-Einsteigerset ("Das Abenteuer beginnt, oder so") kann man sich an einem Nachmittag durchlesen und sofort losspielen. Unsere Spielerunde bevorzugt für die Ein-Abend-Rollenspielsitzungen die 1880-Abenteuer von Midgard, aber es gibt (auch im Netz) sehr schöne Phantasie-Abenteuer (z.B. unter midgard-online zum herunterladen).

Beste Grüße,

Konrad

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peer

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon peer » 26. November 2004, 13:49

Hi,
also bei Brettspiele mit Rollenspielelementen würde ich Talisman aber mehr noch Rückkehr der Helden oder auch Herr der Ringe (von Knizia erschienen bei Kosmos) empfehlen.

Bei echten Rollenspielen kommts ja sehr auf das Abenteuer an. Im Forum von www.Helden.de bekommst du da bestimmt noch viel kompetente Hilfe.
Ich persöhnlich spiele gerne MERS zwischendurch; das geht aber nur, wenn alle bereits mit dem System vertraut sind und (WICHTIG!) einen Charakter haben. Will man eher spontan spielen kann man mal TWERPS probieren, muss aber eíne Fantsaywelt kennen, da die nicht mitgeliefert wird (Bei TWERPS gibt es nur einen Wert, was die Charaktererschaffung sehr schnell macht). Basteln die Spieler schon zu Hause an Charakteren und will man eher ein Fun-Rollenspiel bietet sich "Das Monster aus der Spätvorstellung" an. Auch Paranoia ist möglich, aber der Spielleiter muss eine Runde da vorbereiten (Ist zudem keine Fantasy).

Als Erzählspiel ist auch "Die umfassbaren Abenteuer des Freihern von Münchhausen" ganz witzig, aber da entferne ich mich schon sehr von der Vorgabe... :-)

Über alle Spiele kann ich natürlich auf Nachfrage auch detalliertere Auskunft geben.

ciao
peer

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Heinrich Glumpler

Re: Cthulhu

Beitragvon Heinrich Glumpler » 26. November 2004, 13:52

Hi,

ich kann Cthulhu nur empfehlen.

Tatsächlich sind die Regeln bei Cthulhu sehr viel einfacher als bei fast allen anderne Rollenspielen die ich kenne.
Sofern der Spielleiter zuvor ein wenig Zeit investiert, kann man auch mit Anfängern praktisch sofort loslegen.

Ich würde als erstes Abenteuer eine Abenteuer aus dem Regelwerk selbst empfehlen - "Am Rande der Dunkelheit" ... schaurig - schön.

Und für fortgeschrittene Spieler dann "Blues für Marnie" - eines der stimmungsvollsten Szenarien, die ich kenne (und ich kenne eine Menge ;-) )

Grüße
Heinrich

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Heinrich Glumpler

Paranoia

Beitragvon Heinrich Glumpler » 26. November 2004, 14:00

Hi,

Paranoia ist göttlich - aber spielleiterisch sehr schwer umzusetzen.

Paranoia ist was für erfahrene Rollenspieler, insbesondere jene, die sich in Klischees und Stereotypen festgefahren haben - praktisch nur dadurch zu "gewinnen", indem man es nicht versucht.

Zen im Rollenspiel sozusagen ;-) ich fürchte, Anfänger wird sich der Reiz dieses Spiels nur schwer erschließen.

Allerdings ist bereits die Lektüre des Regelwerkes das reinste Vergnügen - ich spreche jetzt mal nur von der englischen Originalausgabe ... die Beurteilung der deutschen Ausgabe muss ich anderen überlassen ;-)

Grüße
Heinrich

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Michael Preuss

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Michael Preuss » 26. November 2004, 14:08

Warum nicht mal den Granddaddy aller Brett-Rollenspiele ausprobieren: das grandiose Magic Realm von Avalon Hill. Trotz der Komplexität ist es an einem Abend zu spielen und hat ein Fantasy-Setting.

Michael

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Markus F.

Re: Cthulhu

Beitragvon Markus F. » 26. November 2004, 14:58

Heinrich Glumpler schrieb:

> Tatsächlich sind die Regeln bei Cthulhu sehr viel einfacher
> als bei fast allen anderne Rollenspielen die ich kenne.
> Sofern der Spielleiter zuvor ein wenig Zeit investiert, kann
> man auch mit Anfängern praktisch sofort loslegen.

Kann ich nur bestätigen. In meinen Anfängen als Cthulhu-Spielleiter hatte ich auch mit Freunden angefangen, die die Regeln nicht kannten.
Ich finde, dass gerade bei Cthulhu der Vorteil darin liegt, dass das Spiel nicht in Würfelorgien mit Bonus hier und Malus da ausartet, sondern eher von der Stimmung und dem investigativen Auftrag der Charaktere lebt.

Markus

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Volker L.

Re: Rollenspiel für einen Abend

Beitragvon Volker L. » 26. November 2004, 15:23

GoldGier schrieb:
>
> Am liebsten ein Schwarzes Auge für einen Abend.

Dann weise ich doch mal darauf hin, dass es bei DSA neben
den normalen Abenteuern (für die man so 3-6 Abende braucht),
auch Kurzgeschichten gibt, wo in einem Heft (vom gleichen
Format wie die normalen) so 4 oder 5 Kurzabenteuer drin sind,
die man durchaus an einem einzelnen Abend durchziehen kann.

Gruß, Volker

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Achimer

Re: Rollenspiel DSA

Beitragvon Achimer » 26. November 2004, 15:49

Damit sind sogenannte Szenarios gemeint. Diese machen aber ausgestaltet mehr Spaß. Bei Fragen zum Thema dsa:
www.dsa4.de

Herzlichst
Frigolas

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GoldGier

HeroQuest, Runebound oder MagicRealm?

Beitragvon GoldGier » 26. November 2004, 19:27

Danke für die vielen Tipps!

ZwergAuge hat's getroffen: Ich suche ein Rollenspiel auf dem Brett. Die klassischen Rollenspiele scheiden aus, weil man die nur sinnvoll über mehrere Sitzungen spielen kann, vor allem, was die Entwicklung des Charakters angeht.

Von den bisherigen Tipps klingen Magic Realm und Hero Quest spannend. Bei der Suche bin ich aber auch auf Runebound (Fantasy Flight Games) gestoßen - kennt das jemand?

Schöne Grüße

GoldGier

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Michael Weber

Munchkin

Beitragvon Michael Weber » 26. November 2004, 23:26

Eine wirklich witzige Alternative ist Munchkin. Sehr chaotisch, glückabhängig, skuril und irgendwie richtig klasse. Aber ein Kartenspiel ...

Michael

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Eric Humrich

Re: HeroQuest, Runebound oder MagicRealm?

Beitragvon Eric Humrich » 27. November 2004, 04:22

Wir haben in unserer Spielerunde Runebound inzwischen 3mal gespielt und sind praktisch alle sehr angetan davon. Nach dem ersten Spiel empfiehlt sich auf jeden Fall die Advanced Rules zu verwenden, die auf der Webseite von Fantasy Flight Games herunterzuladen sind. Der wirklich einzige Kritikpunkt an Runbound ist die Spielzeit von ca. 4 Stunden. Wenn das noch in Euren Abend hineinpasst, kann ich es absolut empfehlen. Trotz der langen Spielzeit ist keinem von uns zwischendurch langweilig gewesen bis er wieder dran ist, was bei einigen anderen Spielen schon sehr viel eher der Fall ist.

Talisman ist trotz des Alters ebenfall sehr zu empfehlen, ist aber von der Spielzeit her noch länger.

Und zu beiden Spielen gibt (Talisman) und wird es (Runebound) jede Menge Erweiterungen geben. Das kann man positiv oder negativ sehen. Ich sehe es eher positiv, da damit das Spiel nicht ganz so statisch ist und die Erweiterung üblicherweise neuen Wind bringt.

Beide Spiele haben ausserdem den Vorteil, keinen Spielleiter zu brauchen, wie er für Heroquest und das Dungeons & Dragons Brettspiel benötig wird (was die beiden Spiele allerdings einem Rollenspiel ähnlicher macht). Wenn sowas wie Heroquest in Frage kommt, empfehle ich aber eher das "Advanced Heroquest" (dt.: Herr des Schwertes), da es etwas komplexer ist ist nicht so schnell langweilig wird.


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