Beitragvon Steffen Brückner » 7. Dezember 2004, 11:20
Markus schrieb:
>
> Ich fand die Auswahl in einigen Kategorien sehr seltsam und
> erst recht die Benotungen!
>
> Außerdem stellt sich mir die Frage: Wíe oft wird ein Spiel
> gespielt, bis man ein abschließendes Urteil abgibt? Da
> behauptet wird, dass die Jury alle 400 Neuheiten dieses
> Jahres gespielt hätten, kann für ein Spiel nicht wirklich
> viel Zeit in Anspruch genommen worden sein - erst recht nicht
> für die Herbst-Neuheiten, die erst seit 1 Monat und ein paar
> Tagen auf dem Markt sind!
> Auch stellt sich mir die Frage, ob bei dieser Beurteilung die
> einzelnen Besetzungen getestet wurden.
Tja, da hast du wohl recht, wenn ich mal so ganz grob überschlage
(ohne Gewähr natürlich ;-) ):
400 Spiele
* durchschnittlich 3 Besetzungen = 1200 Spielpartien
* durchschnittlich 2 Stunden = 2400 Stunden
(inklusiver Auspacken, Erklären, drüber Reden,...)
/ sagen wir also 30 Tage Testzeit = 80 Spiele pro Tag
/ 8 Stunden "Arbeitszeit" = 10 Spiele am Tag
* durchschnittlich 4 Spieler = 40 Leute einen Monat lang vollzeit beschäftigt.
Kann also nur über zahlreiche (und kostengünstige) externe Helfer erarbeitet worden sein, die allerdings auch zu koordinieren wären!
Ich bitte übrigens um Nachsicht für Fehler in der schnellen Rechnung. ;-)
> Ich denke, Konsumenten, die sich auf den Fokus verlassen,
> können ganz schön ins Klo greifen!
Also das würde ich jedenfalls nicht als "Neuheit" bezeichnen.
Persönlich habe ich schon vor einiger Zeit beschlossen, dieses Magazin nicht erwerben zu müssen, da ich über einige Artikeln mit eigentlich interessanten Themen sehr enttäuscht den Kopf schütteln musste.
Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.
> Und wo ist "Zug um Zug" bitte ein Wirtschaftsspiel????
Naja, drücken wir mal ein Auge zu, das Thema Eisenbahn hat ja nun mal schon einen gewissen Bezug zur Wirtschaft und wahrscheinlich wären andere Kategorienzuordnungen noch diskussionswürdiger geworden ;-)
Als denn...
STB