Hallo,
habe in letzter Zeit mal wieder öfter Acquire gespielt. Irgendwie werd` ich das Gefühl nicht los, dass es sich dabei um ein ziemliches Glücksspiel handelt. Bei uns jedenfalls lief es meistens wie folgt ab: Relativ schnell sind 2 bis 3 "hot spots" ersichtlich, wo es demnächst zu einer Fusion kommen muss. Jetzt gibts zwei Möglichkeiten: Entweder Du hast einen der Steine, die für ne Fusion benötigt werden oder halt nicht. Wer früh den entscheidenden Stein zieht, der eine Fusion tatsächlich herbeiführt, saugt sich in aller Ruhe mit den Aktien der "Verlierer-Kette" voll, alle andern sind auf wilde Spekulationen angewiesen und verzetteln sich. Dann wird fusioniert und mit dem Geld des Mehrheitsaktionärs kann man dann in weitere lohnende Projekte investieren und weitere Mehrheiten erzielen- denn die Kollegen, die da ursprünglich mal stark waren, können ja, da sie bei der ersten Ausschüttung nicht dabei waren und keine Kohle mehr haben, nicht mitziehen...auf diese Art wird die ganze Chose dann zum Selbstläufer...
Mit anderen Worten: Wer am Anfang nicht das Glück hat, bei der ersten, aber allerspätestens der zweiten Fusion als grösster (oder zumindest zweitgrösster)Aktionär der übernommenen Kette dabei zu sein, kommt, ob des chronischen Geldmangels, der sich dann einstellt, so gnadenlos ins Hintertreffen, dass er dem Spiel eigentlich nur noch zukucken kann...deckt sich das mit Eueren Erfahrungen oder hab ich das Spiel einfach bis heute noch nicht gecheckt?
Gruss, Bernd