Hallo Cwali, liebe Typisten,
ich habe jetzt einige Partien "Typo" hinter mir, und zwar zuletzt immer nach der von Cwali hier vorgeschlagenen "urprünglichen" Version: Es werden keine Strafpunkte aufgeschrieben, sodern wer nicht anlegen kann, der muß die (aufgerundete) erste Hälfte der Buchstaben der längsten ausliegenden Reihe nehmen, und Sieger ist, wer zuerst keine Karten mehr auf der Hand hält (also analog "Anno Domini").
Es spielt sich klar besser, weil übersichtlicher und spannender als die gedruckte Regelversion. Aber weil man im Regelfall drei Karten oder mehr nehmen muß, dauert es manchmal elend lange, bis eine Hand leer wird. Daher haben wir es limitiert: Mindestens zwei, aber höchstens drei Karten als Nachzugstrafe.
Außerdem kommt es öfters vor, daß eine nicht mehr sinnvoll ausbaubare Reihe daliegt (zB "Axt"), die relativ kurz ist, sodaß sie nie wegkommt. Wenn man aber die Zahl der nachzuziehenden Karten sowieso limitiert, dann kann man dem bestraften Spieler auch die freie Wahl lassen, welche Reihe er abräumt; so kriegt man dann evtl. auch die "unnützen" Reihen vom Tisch.
Andere Meinungen dazu? Und was sagt der Autor?
Typische Grüße
Benno