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Typo: Regelvarianten

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Franz-Benno Delonge

Typo: Regelvarianten

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 19. Februar 2005, 10:12

Hallo Cwali, liebe Typisten,
ich habe jetzt einige Partien "Typo" hinter mir, und zwar zuletzt immer nach der von Cwali hier vorgeschlagenen "urprünglichen" Version: Es werden keine Strafpunkte aufgeschrieben, sodern wer nicht anlegen kann, der muß die (aufgerundete) erste Hälfte der Buchstaben der längsten ausliegenden Reihe nehmen, und Sieger ist, wer zuerst keine Karten mehr auf der Hand hält (also analog "Anno Domini").
Es spielt sich klar besser, weil übersichtlicher und spannender als die gedruckte Regelversion. Aber weil man im Regelfall drei Karten oder mehr nehmen muß, dauert es manchmal elend lange, bis eine Hand leer wird. Daher haben wir es limitiert: Mindestens zwei, aber höchstens drei Karten als Nachzugstrafe.
Außerdem kommt es öfters vor, daß eine nicht mehr sinnvoll ausbaubare Reihe daliegt (zB "Axt"), die relativ kurz ist, sodaß sie nie wegkommt. Wenn man aber die Zahl der nachzuziehenden Karten sowieso limitiert, dann kann man dem bestraften Spieler auch die freie Wahl lassen, welche Reihe er abräumt; so kriegt man dann evtl. auch die "unnützen" Reihen vom Tisch.
Andere Meinungen dazu? Und was sagt der Autor?
Typische Grüße
Benno

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ferdinand köther

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon ferdinand köther » 19. Februar 2005, 22:01

Hi Benno,

ich hatte leider noch nicht Gelegenheit, Typo nach den "ursprünglichen" Regeln zu spielen, steht noch auf meiner Liste - aber wieso ist "Axt" nicht sinnvoll ausbaubar?

Axtstiel, Axtscheide, Axtschaft fallen mir ganz spontan ein, so ein/zwei andere werden sich wohl auch noch finden lassen - nur nicht zu früh aufgeben ;-)

Viele schöne typos wünscht
Ferdi

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Franz-Benno Delonge

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 19. Februar 2005, 22:12

Hallo Ferdi,
wir spielen so: Zusammengesetzte Wörter gelten nur, wenn sie als solche typisch und gebräuchlich sind. Also: "Wasserhahn" ja, "Wasserflut" nein.
All deine "Axt"-Ausbauten wären daher bei uns ungültig.
Schönen Gruß
Benno

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Helmut Lehr

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Helmut Lehr » 20. Februar 2005, 10:40

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Hallo Ferdi,
> wir spielen so: Zusammengesetzte Wörter gelten nur, wenn sie
> als solche typisch und gebräuchlich sind. Also: "Wasserhahn"
> ja, "Wasserflut" nein.
> All deine "Axt"-Ausbauten wären daher bei uns ungültig.

Ich habe das Spiel nicht, kann aber nicht nachvollziehen, lieber Benno, wieso z.B. "Axtstiel" nicht gebräuchlich sein soll. Arbeite mal mit einer Axt ohne Axtstiel......
Der Duden sagt dazu: "Axthelm" = "Axtstiel", oder auch "Axthieb".

SG
Helmut

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Cwali

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Cwali » 21. Februar 2005, 14:57

Helmut Lehr schrieb:
>
> Franz-Benno Delonge schrieb:
> >
> > Hallo Ferdi,
> > wir spielen so: Zusammengesetzte Wörter gelten nur, wenn sie
> > als solche typisch und gebräuchlich sind. Also: "Wasserhahn"
> > ja, "Wasserflut" nein.
> > All deine "Axt"-Ausbauten wären daher bei uns ungültig.
>
> Ich habe das Spiel nicht, kann aber nicht nachvollziehen,
> lieber Benno, wieso z.B. "Axtstiel" nicht gebräuchlich sein
> soll. Arbeite mal mit einer Axt ohne Axtstiel......
> Der Duden sagt dazu: "Axthelm" = "Axtstiel", oder auch
> "Axthieb".

I don't know about these German words, but the text in the rules under "Was Sind Gueltige Worte?" under "Weitere Vorschläge:" is: "Zusammengesetzte Wörte sind nur erlaubt wenn sie im Wörterbuch stehen (!) ..." The "(!)" I placed beacause it is important to use a rule about Zusammengesetzte Wörte. (In Dutch that's important too, In English and French not.) An other rule is about the use of the Wörterbuch. If you don't believe a word and search in the Wörterbuch, you take the risc that the other player gets a bonus point (card away) if the word was right. And you can't just try a word which you don't know because you get a minus point (extra card) if others search in the Wörterbuch and it doesn't excist. My experience with this rule is that words only get searched in the Wörterbuch in case players really are uncertain about the word, and then it is interesting to search it. But without a Wörterbuch you must use another rule, like Franz-Benno did.

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Cwali

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Cwali » 21. Februar 2005, 15:18

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Hallo Cwali, liebe Typisten,
> ich habe jetzt einige Partien "Typo" hinter mir, und zwar
> zuletzt immer nach der von Cwali hier vorgeschlagenen
> "urprünglichen" Version: Es werden keine Strafpunkte
> aufgeschrieben, sodern wer nicht anlegen kann, der muß die
> (aufgerundete) erste Hälfte der Buchstaben der längsten
> ausliegenden Reihe nehmen, und Sieger ist, wer zuerst keine
> Karten mehr auf der Hand hält (also analog "Anno Domini").
> Es spielt sich klar besser, weil übersichtlicher und
> spannender als die gedruckte Regelversion. Aber weil man im
> Regelfall drei Karten oder mehr nehmen muß, dauert es
> manchmal elend lange, bis eine Hand leer wird. Daher haben
> wir es limitiert: Mindestens zwei, aber höchstens drei Karten
> als Nachzugstrafe.

Maybe rounding downwards would be good for taking half of the discarded row. I think that makes more difference than 3 maximum. Only in case of 8 or more discarded cards you get more then 3 cards then. But with that rule you need a ruler extra: Take at least 1 card. Otherwise you can say in the first turn that you don't see a word and you wouldn't get a penalty card. Therefore I did the rule "rounding upwards".

> Außerdem kommt es öfters vor, daß eine nicht mehr sinnvoll
> ausbaubare Reihe daliegt (zB "Axt"), die relativ kurz ist,
> sodaß sie nie wegkommt. Wenn man aber die Zahl der
> nachzuziehenden Karten sowieso limitiert, dann kann man dem
> bestraften Spieler auch die freie Wahl lassen, welche Reihe
> er abräumt; so kriegt man dann evtl. auch die "unnützen"
> Reihen vom Tisch.

That happens sometimes but sometimes you must discard a row of 3 cards, especially when there are 1 or a few small rows which are hard to or impossible to make longer. The game has 4 rows but 3 or 2 rows is possible too, and it makes the game a bit different if a part of the game is about less many rows.
If you let players choose: It can happen that a longer row is hard to make longer and that you would get difficult letters, like the Z, from that row. Then no-one takes that row and you only use the other 3 rows.

Typische Groeten,
Corné

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Andreas Hallerbach

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Andreas Hallerbach » 23. Februar 2005, 00:10

Franz-Benno Delonge schrieb:

> Es werden keine Strafpunkte
> aufgeschrieben, sodern wer nicht anlegen kann, der muß die
> (aufgerundete) erste Hälfte der Buchstaben der längsten
> ausliegenden Reihe nehmen

hab mir nun endlich auch Typo zugelegt und heute gleich mal die erste Runde (mit nur 2 Spielern) und dieser Regel gespielt (aufschreiben klingt so aufwendig ;-) )
Aber ganz nach den (neuen) Regeln haben wir dann doch nicht gespielt, denn so kommen ja keine neuen Buchstaben ins Spiel, sondern es bleibt immer bei den Anfang ausgeteilten Karten. Oder seh ich das falsch? Du hast ja oben auch von der "ersten Hälfte" gesprochen und Cwali meinte auch irgenbdwas (bin jetzt zu faul nachzulesen) mit linkem Teil. WIr haben es so gemacht, dass wir die aufgerundete halbe Menge der längsten Reihe vom Reststapel gezogen haben, um das Spiel was abwechslungsreicher zu machen.

mfg
Andreas

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Arne Hoffmann
Kennerspieler
Beiträge: 497

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Arne Hoffmann » 23. Februar 2005, 07:14

Moin moin,

wir haben in unseren Typo-Runden meist beide Ansätze kombiniert: Die Karten werden nicht wieder auf die Hand genommen, sondern bleiben als Minuspunkte vor einem liegen. Da spart man sich zum einen das Aufschreiben und zum anderen spielt man den Nachzieh-Stapel durch.

Schöne Grüße

- Arne -

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Franz-Benno Delonge

Re: Typo: Regelvarianten

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 23. Februar 2005, 08:56

Hallo Arne,
das klingt pfiffig. So probier ichs beim nächsten Mal.
Schönen Gruß
Benno


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