Anzeige

deutsche Spiele - langweilig?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
andreas

deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon andreas » 4. April 2005, 09:58

Moin,

mittlerweile langweilt mich der "German Game Style" ziemlich.
Die aufgesetzten Themen, die sich ewig wiederholenden Mechanismen
(Siegpunkte sammeln, Gewürze tauschen, Mehrheiten bilden...etc.)
Wo sind die Spiele, die ein Thema wirklich gut umsetzen???
Wem geht's ähnlich? (Das grauenhafteste Spiel der letzten Zeit war für mich Goa)

andreas

Benutzeravatar
Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Dirk Piesker » 4. April 2005, 10:10

Hallo andreas,

gib doch mal so zwei drei Beispiele für Spiele der letzten Zeit (oder überhaupt),
die deinen Ansprüchen genügen. Nur, damit ich verstehe, was Du als

a) thematisch gut umgesetzt und
b) innovativ in Bezug auf Mechanismus sind und
c) nicht German-style sind (das ist ja Dein Ansatzpunkt)

Manchmal schmeckt ein gut gekochter Eintopf halt besser als ein
Menü der nouvelle cuisine.


Viele Grüße,
Dirk

Benutzeravatar
Michael Schlepphorst
Kennerspieler
Beiträge: 793

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Michael Schlepphorst » 4. April 2005, 10:12

andreas schrieb:
>
> Moin,
>
> mittlerweile langweilt mich der "German Game Style" ziemlich.
> Die aufgesetzten Themen, die sich ewig wiederholenden
> Mechanismen
> (Siegpunkte sammeln, Gewürze tauschen, Mehrheiten
> bilden...etc.)
> Wo sind die Spiele, die ein Thema wirklich gut umsetzen???
> Wem geht's ähnlich? (Das grauenhafteste Spiel der letzten
> Zeit war für mich Goa)
>

Hallo!

Was für ne Art von Spielen bzw. welchen "Style" findest Du den besser??? Da Du Dich ja auf den "German Style" beziehst, müsstest Du ja einen anderen bevorzugen. Welcher ist das und warum?

Neugierige Grüße

Suko

Benutzeravatar
Eric

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Eric » 4. April 2005, 10:13

Ganz im Gegenteil,

mich langweilt der "american game style" ziemlich.

Die endlos langen Regeln wo man erst 3 Stunden lang erklären muss, bevor man mit dem Spiel anfangen kann; die diversen Ausnahmefälle von den Regeln die dann alle einzeln behandelt werden; die unendlichen optionalen Regeln die man dann nehmen kann oder eben nicht, wo dann recht deutlich wird, dass der Autor keinerlei Konzept hatte und nicht wusste, ob er das jetzt als Regel haben will oder nicht. Und dann das langweilige Kriegsthema wo es nur darum geht wer haut wem zuerst auf die Nase und welche Armee zieht von wo nach wo.

So genug pauschalisiert...

Benutzeravatar
andreas

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon andreas » 4. April 2005, 11:11

...stimmt...vielleicht ist das Medium Brettspiel einfach ausgereizt...

Andreas

Benutzeravatar
richard sivel

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon richard sivel » 4. April 2005, 11:22

hallo andreas,

um es gleich vorweg zu nehmen: dies ist eigenwerbung!

Aber vielleicht wäre "friedrich" was für dich... Ein spiel über friedrich den großen, das sein thema wirklich ernst nimmt, und ganz ohne wertungen auskommt.

Mehr dazu z.B. unter:

http://www.spielboxonline.de/spielarchiv/peep/friedrich.php4
http://www.histogame.de

richard sivel, designer von friedrich

Benutzeravatar
Peter Gustav Bartschat

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 4. April 2005, 11:25

andreas schrieb:

> ...vielleicht ist das Medium Brettspiel einfach
> ausgereizt...

... oder du hast dich im Laufe der Zeit verändert und verlierst die Lust an deinem Hobby.

Ich finde das Errichten von Gebäuden aus Legosteinen auf dem Wohnzimmertisch heute auch nicht mehr so kurzweilig wie vor vierzig Jahren; aber die Steine sind, soweit ich das beurteilen kann, nicht schlechter geworden.

Mit einem lieben Gruß
Gustav

Benutzeravatar
Frank

unterschreib !

Beitragvon Frank » 4. April 2005, 11:40

andreas schrieb:
> mittlerweile langweilt mich der "German Game Style" ziemlich.
> Die aufgesetzten Themen, die sich ewig wiederholenden
> Mechanismen
> (Siegpunkte sammeln, Gewürze tauschen, Mehrheiten
> bilden...etc.)

willkommen bruder im geiste, denn das geht mir oft nicht soooo viel anders :smile:

und da kann ich mich sogar endlich selbst zitieren, was ich immer schon mal tun wollte, weil das einen so weisen eindruck macht :cool: :grin:

[...]
aber auf längere ansicht befriedigender, empinde ich mittlerweile eben wieder spiele, die nicht nur von einem abstrakten mechanismus ausgehen, auf den dann ein x-beliebiges thema draufgeditscht wurde, wie dies insbesondere bei den meisten deutschen spielen der fall ist. da sind mir doch ein wings of war, manifest destiny, republic of rome, 18xx, der ringkrieg, dune, civilization oder age of steam (um nur einige wenige zu nennen, die mir spontan durch den kopf gehen...) deutlich lieber, weil dem geschehen anzumerken ist, daß der designer ein ganz bestimmtes thema umsetzen wollte. diese art von spielen ist deshalb auch langfristig haltbarer, nicht so staubtrocken, etwas komplexer und thematisch *deutlich* stimmiger.
[...]

...und hier zum thema loius xiv vs el grande...

[...]
das thema wirkt bei beiden sowas von aufgesetzt, daß es staubt und schon fast peinlich ist, denn es könnte durchaus auch um den mehrheitenkampf im gummibärtütchen gehen und das würde spielerisch 0 g unterschied bedeuten
[...]


> Wo sind die Spiele, die ein Thema wirklich gut umsetzen???

die rückkehr der helden vielleicht (auch wenn es leider eher ein solitärspiel ist) ? oder einige der 2f-spiele, denn die wirken wenigstens erfrischend anders und irgendwie auch lockerer und "undeutscher" ?


> Wem geht's ähnlich? (Das grauenhafteste Spiel der letzten
> Zeit war für mich Goa)

mir und einem guten dutzemd leute, die ich kenne :smile:

deutsche spiele sind eben etwas zu oft wie ganz, ganz viel sahne mit ein bischen kuchen unten drunter. sicherlich lecker und reizvoll, aber auf dauer eben etwas zu fade, weil man eigentlich gerne auch mal wieder mehr vom kuchen schmecken möchte, was aber bei dem eingestellten mischungsverhältnis nur schwer möglich ist.

aber auch deutsche spiele haben selbstverständlich ihre berechtigung, weil eines ihrer (oft durchaus positiven) markenzeichen eine im überschaubaren rahmen befindliche spieldauer ist und man hat ja nicht immer zeit, sich ein 5+ stunden teil reinzutun oder kinder/fämilie sitzen mit am tisch, deren aufnahme- und konzentrationsfähigkeit nach spätestens 90 minuten rapide abnimt. mutmaßlich ist das sogar genau der grund für den kommerziellen siegeszug der "german games" im internationalen bereich, der wohl nicht zu bestreiten ist, denn auch andere völkchen haben scheinbar probleme mit ständig schrumpfenden zeitreserven, allgemeinem gefühl des gehetztseins und abnehmender konzentrationsfähigkeit. so könnte sich, was den letzten punkt betrifft, die deutsche brettspielindustrie für international gestiegene verkaufszahlen sozusagen fast schon direkt bei mtv/privatfernsehen für deren dauerberieselung bedanken, denn eine schnelle zeit braucht halt schnelle spiele, wenn man es zynisch sehen mag :grin: und was das betrifft, kommen deutsche spiele, dank ihrer meist kurzen spieldauer, oft eher unkreativen und leider manchmal zu simplen und mechanismusbasierten, reißbrettartigen konstruktion gerade recht.

wie schon gesagt, mittel- und langfristig landen sie dann bei mir eher in der ecke, aber eine daseinsberechtigung haben sie durchaus und für ein paar ironische seitenhiebe in richtung "deutscher un-kreativität" sind sie auch später allemale gut :grin:

frank

Benutzeravatar
Frank

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Frank » 4. April 2005, 11:49

Peter Gustav Bartschat schrieb:

> Ich finde das Errichten von Gebäuden aus Legosteinen auf dem
> Wohnzimmertisch heute auch nicht mehr so kurzweilig wie vor
> vierzig Jahren; aber die Steine sind, soweit ich das
> beurteilen kann, nicht schlechter geworden.

doch sind sie oft, denn lego ist leider weg gegangen teure filmlizenzen einzukaufen und die zahl der spezialsteine, die sich heutzutage in diesen sets befindet und für nix anderes, als genau dieses set, zu gebrauchen sind, hat deshalb leider rapide zugenommen. und wenn dann teilchen verschwinden, was bei den winzigdingern fast schon naturgegeben ist, ist das ein ziemlich unprickelnder effekt, weil sich das vorgegebene modell dann oft nur noch unzulänglich zusammenbauen läßt.

klar, könnte man auch das offene und klassisches lego kaufen, adas es ja noch immer gibt, aber wenn kein star wars logo (oder was auch immer) auf der schachtel prangt, gibt´s bei den kiddies leider oft lange gesichter.

ironischerweise ist lego den umgekehrten weg gegangen, wie die deutsche brettspielindustrie, also erst das thema und dann das spiel/die mechanik, was aber eigentlich auch niemanden wirklich glücklich gemacht hat (s.o.)

frank

Benutzeravatar
Tom

Protest :)

Beitragvon Tom » 4. April 2005, 12:04

Hallo,

hier wird ja wirklich auf hohem Niveau genörgelt :) :) ;)
Jetzt haben wir in Deutschland schon eine Spielekultur und sind dafür bekannt ("German Games") da wird sie auch schon runtergemacht.

Dein Problem ist meiner Ansicht nach, dass du immer nur die selbe Art von Spiel spielst. Aber es gibt doch so viele andere Spiele die nix mit Siegpunkten, Mehrheiten und Co. zu tun haben ...
Nachdem was ich in Essen von den außländischen Kleinverlagen gesehen habe, sind die oft sogar noch "deutscher als deutsch".

Natürlich gibt es eine viele Spiele in der Art wie du sie beschreibst (und es wird immer soclhe Spiele geben). Verlage gehen manchmal einfach zu wenig Risiko ein und denken, dass sie mit immer den selben Themen nix falsch machen können ... außerdem besteht für solche Spiele eben ein "weltweiter" Markt.

Aber versuche doch einfach mal über den Tellerrand hinauszusehen.
Bei über 500 Spielen die in Essen vorgestellt wurde sind so viele die nicht wie "Siedler & Co." sind. Es gibt schnelle Spiele, verrückte Spiele, Memoryspiele, Stapelspiele und, und, und ...

Ich meine, du tust unserer Spielelandschaft unrecht, wenn du es so vereinheitlichst.

Grüße

Tom

Benutzeravatar
Marcel-André Casasola Merkle

Synthese

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 4. April 2005, 12:08

Hallo,

die Kritik ist natürlich polemisch formuliert, doch es steckt auch ein Fünkchen Wahrheit drin. Anstatt jetzt aber "back to the roots" zu rufen und zu achtstündigen hochkomplexen Würfelsimulationen zurückzukehren, ist es meines Erachtens an der Zeit, sich zu überlegen, wie man das Beste aus den drei Welten (thematisches Amerika, freches Frankreich und mechanistisches Deutschland) gemeinsam in ein Spiel einfließen lassen kann.

Das ist Evolution und sicherlich kein einfacher Prozess, aber wenn wir unsere Spielekultur erhalten wollen, müssen wir auch offen für Neues bleiben, sonst machen es eben die Amerikaner (und sie sind schon heftig dabei).

Das heißt gerade nicht, dass ich zur Hexenjagd auf German Games aufrufen möchte, wäre auch blöd, denn einige meiner Spiele fallen ja auch unter diese Kategorie. Für eine Verdammung hat der mechanistische Ansatz zu viele spannende Innovationen hervorgebracht. Das sind Werkzeuge, die man für klassische Konzept nutzen kann, aber jetzt auch zusätzlich für etwas wildere Ideen.

Und keine Angst: Wenn wir die Vielfalt im Spielemarkt lieb haben, dann bleibt bestimmt auch noch ein kuscheliges Eck für traditionelle German Games und klassische Simulationen aus Amerika.

Gruß
Marcel-André Casasola Merkle

Benutzeravatar
RoGo

Re: Synthese

Beitragvon RoGo » 4. April 2005, 12:48

Na Marcel,
hast dich nicht getraut Dein 4F zu erwähnen.
Ich freu mich drauf.
Grüße
Roland

Benutzeravatar
Michael Andersch

[Völlig OT]: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Michael Andersch » 4. April 2005, 13:14

"Peter Gustav Bartschat" hat am 04.04.2005 geschrieben:

> Ich finde das Errichten von Gebäuden aus Legosteinen auf
> dem Wohnzimmertisch heute auch nicht mehr so kurzweilig wie
> vor vierzig Jahren

Wenn Du noch mit den Steinen von damals spielst, dann kann ich das verstehen!
Aber schau doch einfach mal kurz hier vorbei, das ist doch schon nicht schlecht, oder?


ZZ Top: http://www.x-brick.de/various/various_main.html
http://f24.parsimony.net/forum61776/messages/95957.htm
http://www.noppingen.de/noppingen/iscc4_d.php
http://www.festum.de/1000steine/themen/ritter/009/index.php
http://f24.parsimony.net/forum61776/messages/95957.htm

> aber die Steine sind, soweit ich das beurteilen kann, nicht schlechter geworden.

Doch, leider schon teilweise. Z.B. kann es gut sein, dass 2 aus je 10 eigentlich gleichen Steinen gebaute Säulen sich in der Höhe doch erkennbar unterscheiden, oder dass gleiche Farben doch nicht so gleich sind wie sie sein sollten.

Viele Grüße,
Micha (der vor ca. 1,5 Jahren sein altes Hobby wiederentdeckt und seitdem mehr Geld für Lego ausgegeben hat als für alle seine Spiele insgesamt - im Zweifel aber einen gemeinschaftlichen Spieleabend einem Solo-Legoabend jederzeit vorzieht).

Benutzeravatar
Niccolo
Kennerspieler
Beiträge: 1333

Jein

Beitragvon Niccolo » 4. April 2005, 14:02

andreas schrieb:

> Die aufgesetzten Themen,

Hm - ist mir eigentlich egal. Besser ein aufgesetztes, als gar keines.

> die sich ewig wiederholenden Mechanismen

Ja, Mehrheitenspiel kommt mir so schnell keines mehr ins Haus. Mehr oder weniger.

> Wem geht's ähnlich? (Das grauenhafteste Spiel der letzten
> Zeit war für mich Goa)

Da geht's mir ganz anders - "Goa" gefällt mir sehr gut. Auch "Keythedral".

Und auch abgesehen von diesen Spielen, hatte ich erst kürzlich mal wieder das Vergnügen eines kleinen Spieleabends und dort hatte ich mit "Sags mit Symbolen" und "Old Town" durchaus Freude -> German Games haben nach wie vor Qualität.

Benutzeravatar
andreas

Re: Jein

Beitragvon andreas » 4. April 2005, 14:32

...wobei die Betonung eher auf Qual liegt...(nicht ganz ernst gemeint!)

Andreas

Benutzeravatar
Droegi
Kennerspieler
Beiträge: 515

Re: Jein

Beitragvon Droegi » 4. April 2005, 14:42

Zum Thema: "aufgesetztes Thema"

Das Thema dient dazu, Atmosphäre zu schaffen. Doch wie schlechte Spielmechanismen ein Spiel fast sofort vom Markt verbannen, so tun dies unpassende Spielthemen auch. Das beste Beispiel dafür ist Ra/Razzia. Es ist in meinen Augen ein eher durchschnittliches Spiel. Alea mit dem Design und dem Thema "Verlauf der ägyptischen Zivilisation" dem Spiel eine Hülle verpasst, die dafür sorgen, daß es immer noch den Weg auf die Spieltische findet.
Die Arbeit von Amigo dagegen war, um es kurz zu machen, schlecht. Nicht nur, daß man ein wichtiges Spielelement entfernt hat, auch das Mafia-Thema ist sehr unpassend gewählt. Im Gegensatz zu Capone, wo dieses wie die Faust auf´s Auge passt, sorgt es bei Razzia dafür, daß man das Spiel nicht noch ein 2. Mal spielen möchte. (meine Meinung)

Schöne Grüße
Droegi

Benutzeravatar
Marten Holst

nicht unterschreib :-)

Beitragvon Marten Holst » 4. April 2005, 14:44

Moin,

tja, wie soll ich es sagen - bei Sahne und Kuchen sehe ich es genau anders herum: wenn ich ein "Deutsches" Mechanismenspiel und ein "Amerikanisches" Themenspiel sehe, dann macht mich das amerikanische mehr an, es ist für mich die Sahne und lecker. Habe ich aber beide gespielt, dann hinterlässt mich das deutsche meist "gesättigter", es hat irgendwie funktioniert, hat etwas gebracht, während das US-Themen-Spiel verpuffte.

Sicher ist ein funktionierendes längeres Spiel mit stimmigem Thema netter, als eines, bei dem das Thema nicht stimmt (nebenbei bin ich nicht der Meinung, dass ein "stimmiges Thema" das einzige sein muss, was auf ein Spiel passt), aber wenn man gerade so einen 5h-Barren von Spiel hat, einen Sonnabend dafür reserviert, und dann trägt einen das Thema nicht wirklich, für einen ist das Spiel vorzeitig beendet, er muss aber noch ziehen um nicht zu verfälschen, man hastet durch...

Ich gebe Dir Recht, dass Spiele wie Amun Re, Durch die Wüste oder Goa eine eher hausmütterliche Erotik haben, von vornherein ihre Herkunft vom Zeichentisch nicht leugnen können, einen weniger anmachen als Material oder ein Plan, bei dem Speichel aus den Mundwinkeln läuft (leider ja fast nur Welt- und Bürgerkrieg und Eisenbahn). Aber beim Spielen sind sie dann ja doch nicht alle 3 durchgefallen, das ist nur eines (und es war nicht Goa :-) ).

Tschüß
Marten

Benutzeravatar
Claudius

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Claudius » 4. April 2005, 14:45

100% Zustimmung. Wenn ich mir die Neuheiten aus Nürnberg ansehe, überkommt mich teilwesie das große Gähnen. Mich schrecken die aufgesetzten Themen auch mehr und mehr ab und ich blicke z.Zt. stark in die USA und nach Frankreich und Italien, wenn ich spannende neue Spiele suche.

Claudius

Benutzeravatar
Jürgi

[OT]Re: Jein

Beitragvon Jürgi » 4. April 2005, 14:47

Und trotzdem muss RA von Alea ja so schlecht nicht sein, denn auf Ebay werden Preise von über 40 € erziehlt.
Andere Spiele die OOP sind, erzielen nicht solch hohe Preise. Selbst Tal der Könige, das ja zumindest eine exklusive Verpackung bietet, geht für schlappe 25 € übern Tisch (gebraucht).

Und es gibt noch andere Beispiele von Spielen, die zwar OOP sind aber kaum einen Marktwert haben, also warum ist das ausgerechnet bei RA der Fall ? Weil es so schlecht ist?


Gruß

Jürgi

Benutzeravatar
Wolfram Püchert alias WeePee

Widerspruch: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 4. April 2005, 15:01

Hallo,

Du schaust zu wenig über den Tellerrand:

- Blue Moon
- Rückkkehr der Helden
- Herr der Ringe (das von Knizia)
- Karibik (ist das German?)

Vollkommen unterschiedliche Spiele, vollkommen unterschiedliche Mechanismen, aber alle German!

Von daher: 6, setzen, nochmal von vorne .....

Gruß Wolfram

Benutzeravatar
Markus N.

Re: [OT]Re: Jein

Beitragvon Markus N. » 4. April 2005, 15:17

was heißt OOP?

Ohne Original-Packung???

Oder meinst du OVP

oder stehe ich auf dem Schlauch?

Gruß

Markus

Benutzeravatar
Thomas Rosanski

[OT] Abkürzung OOP

Beitragvon Thomas Rosanski » 4. April 2005, 15:21

Markus schrieb:
> was heißt OOP?
> Ohne Original-Packung???
> Oder meinst du OVP
> oder stehe ich auf dem Schlauch?

Ich vermute, dass er damit "Out of print" meint, auf deutsch also soviel wie "wird nicht mehr produziert" bzw. "ist nicht mehr beim Verlag erhältlich".

Benutzeravatar
Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

Re: deutsche Spiele - langweilig?

Beitragvon Dirk Piesker » 4. April 2005, 15:32

Hallo Claudius,

vielleicht willst Du mir ja antworten, nachdem andreas ja anscheinend keine
wirkliche Diskussion wünscht.

gib doch mal so zwei drei Beispiele für Spiele der letzten Zeit (oder überhaupt),
die deinen Ansprüchen genügen. Nur, damit ich verstehe, was Du als

a) thematisch gut umgesetzt und
b) innovativ in Bezug auf Mechanismus sind und
c) nicht German-style sind (das ist ja Dein Ansatzpunkt)


Dirk

Benutzeravatar
Jürgi

Re: [OT]Re: Jein

Beitragvon Jürgi » 4. April 2005, 15:34

OOP= Out of Print


Wird nicht mehr hergestellt!


Gruß

Jürgi

Benutzeravatar
Jürgi

Korrekt

Beitragvon Jürgi » 4. April 2005, 15:39

:)

Gruß

Jürgi


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 14 Gäste