Beitragvon Heinrich Tegethoff » 19. April 2005, 16:06
Hallo Blendi,
die ernsten Argumente:
- "Spielen ist ein billiges Hobby mit großem Unterhaltungswert. Nehme ich
die Zahl meiner Mitspieler und die verbrachte Zeit und den gesamten Spaß
geteilt durch den Anschaffungswert, dann müßte ich statt der nächsten
Einladung zum gemeinsamen Abendessen auf 5 Großspiele verzichten."
Aber dieses Argument ist für Dich tödlich, da Vorrechnen nach Ablenkung
klingt - kommt also nicht in Frage. _Objektive_ Argumente las also besser sein.
- "Meine Freunde wollen etwas Abwechselung, und seit Puerto Rico machen
wir einfach weniger Witze über unsere Frauen. Jetzt wollen wir noch einen
echten Strategiehammer, da vergisst man glatt das Saufen."
Nun, etwas rüde, pseudo-witzig, offensichtliche Ablenkung vom Thema.
Du hast Ärger, wirst aber anschliessend über frauenfeindliche Witze und
Alkohol-"Genuß" reden und das Thema Spiel ist vergessen! Deine Frau
wird aber auch nicht fragen, wenn sie was neues im Regal oder den Einkauf
selbst sieht.
Schleichende Argumente, selbst erfahren:
- "Ich habe lange überlegt, ob dieses Spiel in unsere Spielegruppe hineinpaßt.
Meinst Du, man kann es auch mit XYZ (Nachbarn) spielen?".
Nachbarn spielen := soziale Kontakte knüpfen, egal wie;
Frau nach Meinung fragen, die sie nicht dazu haben kann := Du bist kompetent
die Entscheidung für DIESES Spiel zu treffen, ergo...
Servus,
Heinz (dessen Frau sich lange gegen mehr Spiele wehrte)