Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. Mai 2005, 08:23
Helmut Lehr schrieb:
> Was "Tabletops" sind, weiß ich zwar nicht.....
Hallo Helmut,
nun, dies habe ich auch erst vor einem Jahr gelernt: Tabletops, also direkt
übersetzt "Spiele, die direkt auf der Oberfläche des Tisches" gespielt werden,
werden mit einer (Un-)Menge von Figren gespielt, die man auf den Tisch stellt
und dann (wohl in der Regel) Kampfsimulationen ausführen läßt.
Das besondere gegenüber dem Brettspiel: die Figuren werden nach Distanzen
bewegt, und ein wichtiges Element ist, daß Kämpfe oder ähnliche Begegnungen
nur in einem gewissen Radius möglich sind, zB 15cm.
Nicht selten sieht man also Tabletop-Spieler mit einem kleinen Maßband am
Spieltisch, wenn das Augenmaß also nicht mehr reicht.
Ich bin hier natürlich der Falsche, Details über Tabletops zu erklären, aber Dir
hilft vielleicht eher die Sicht von außen:
- DIe Figuren werden häufig aufwendig bemalt - ein Element, das beim gelobten
Brettspiel "HdR - Der Ringkreig" auch zu finden ist.
- Die Eigenschaften (Stärken) der einzelnen Figuren sind detailiert auf Plänen
verzeichnet, und bei Bewegung und Kampf werden diese gegeneinader verglichen.
- Ob dies für alle Spiele gilt, weis ich nicht: Man stellt sich seine Figuren
nach einer Gesamtpunktzahl vor dem Spiel zusammen - sonst würde natürlich
jemand, der 100 Supermonster ins Rennen schickt gegen 200 Mickerlinge
nur noch wegschnipsen.
- Trotz "Tabletop": Immer wieder finden sich statt des planen Tisches aufwändige
Geländebretter, ebenfalls liebevoll und möglichst akurat verziert - laß Dich
also nicht beirren, wenn Du einmal in Essen an Tabletop-Spielbrettern vorbei.
kommst und Dir jemand sagt, diese Spiele werden direkt auf dem Tisch gespielt.
So, daß waren meine möglichst objektiven und von außen betrachteten Worte
zu "Tabletops".
Servus,
Heinz