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SdJ - Frage!

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Wolfram Püchert alias WeePee

SdJ - Frage!

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 9. Mai 2005, 15:39

Hallo,

zuerst möchte ich sagen, dass ich den SdJ-Preis als Institution gut finde. Er hat genau das erreicht, was der Verein, der hinter dem Preis steht, erreichen wollte: Das Kulturgut Spiel fördern.

Gratuliere!

Wie bei jeder Preisauszeichnung, die nicht objektiv messbar ist, gibt es natürlich Diskussionen über die ein oder andere Entscheidung der Jury. Das ist normal. Ich selbst bin mit einigen SdJ-Spielen ebenfalls nicht einverstanden .... aber was soll's.

Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist, dass einige Spiele scheinbar keine Anerkennung finden, obwohl sie sehr gute Spiele sind. Als Beispiele seien hier Blue Moon und "Herr der Ringe - Der Ringkrieg" genannt.

Es kann durchaus sein, dass die SdJ - Jury diese Spiele gar nicht näher untersucht hat, weil sie nicht in die Gruppe der Spiele fällt, die für den SdJ-Preis in Frage kommen. Dann sollte das aber auch erwähnt werden.

Daher meine Frage:

Gibt es eine Liste der Spiele, die für den SdJ-Preis untersucht wurden?

Gruß Wolfram

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Helmut Lehr

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Helmut Lehr » 9. Mai 2005, 17:13

Da das SdJ eine Institution mit Blick auf die breite Masse der Wenig- oder Einmal (zu Weihnachten)-Spieler ist, fallen die meisten derjenigen Spiele heraus, die hier in diesme Forum favorisiert werden.
Ich plädiere aus diesem Grund für "Verflixxt" als SdJ, weil das für die wenig spielende Familie am einfachsten zu verstehen ist.
Deine Spiele sind etwas für den "Deutschen Spiele-Preis" , bei dem "unsere" Spiele prämiert werden.

SG
Helmut

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 9. Mai 2005, 17:33

Das sehe ich aber etwas anders:

Sammelkartenspiele und Tabletops sind bei weitem verbreiteter als sich einige SpielerInnen der "klassischen" Fraktion eingestehen wollen:

Pokemon, Magic, Behind, Lord of the rings, Doom, etc. .....

Auch sind 2-Personen-Spiele weit verbreitet. In einer Gesellschaft, in der 2-Personen bzw. 3-Personen-Haushalte die Regel sind, sind Spiele, die mindestens 3 Personen verlangen, eher hinderlich.

Einzig "Herr der Ringe - Der Ringkrieg" wird mit seiner Spielzeit von ca. 2-4 Stunden aus dem Rahmen fallen.

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Helmut Lehr

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Helmut Lehr » 9. Mai 2005, 18:06

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
> Das sehe ich aber etwas anders:
>
> Sammelkartenspiele und Tabletops sind bei weitem verbreiteter
> als sich einige SpielerInnen der "klassischen" Fraktion
> eingestehen wollen:

Was "Tabletops" sind, weiß ich zwar nicht.....

>
> Pokemon, Magic, Behind, Lord of the rings, Doom, etc. .....

aber mit diesen Spielen magst Du recht haben.

>
> Auch sind 2-Personen-Spiele weit verbreitet. In einer
> Gesellschaft, in der 2-Personen bzw. 3-Personen-Haushalte die
> Regel sind,

Echt? Gibt es so viele 2-3-Personen-Haushalte in Deutschland, dass die 4-und mehr -Personen-Familien die Ausnahme sind?

Helmut

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 9. Mai 2005, 18:21

Hallo Wolfram,

CCGs mögen weit verbreitet sein, taugen aber eher nicht als Maßstab für Familieneignung, denke ich. Nach meiner Beobachtung sind es doch meist sehr junge Leute, die so etwas spielen, die Erwachsenen in einer Familie wird das in Masse eher weniger ansprechen. Schon das Erfordernis, ein eigenes Kartendeck zusammenzustellen, wird viele abschrecken. In meinem Spielekreis ist niemand, der bereit wäre, sich so intensiv mit einem Kartenspiel zu beschäftigen, dass er mit Aussicht auf Erfolg ein Kartendeck zusammenstellen könnte. Das gilt sogar für das Siedler-Kartenspiel mit all seinen Ergänzungen, obwohl die Siedler bei uns durchaus beliebt sind. Blue Moon habe ich zu sammeln aufgehört, nachdem ich bis zu den Khind und Terrah mitgegangen bin. In meinem Umfeld kann ich letztlich mit keinem Spiel landen, bei dem man durch die konkrete Zusammenstellung des Kartendecks schon vor Beginn des eigentlichen Spiels so massive Fehler gemacht haben kann, dass das Spiel selbst nur noch frustrieren kann.

2-Personenspiele sind diesmal ja vertreten, wenn auch mit einer kleinen Hintertür, weil man Jambo auch zu viert spielen kann (jedenfalls wenn man hier Forum-Leser ist).

Spiele wie "Herr der Ringe - Der Ringkrieg" werden es für das SdJ immer schwer haben, obwohl ich das zu prognostizieren schwierig finde; immerhin habe ich nicht nur mit meiner Spielegruppe, sondern auch mit meiner Familie schon Age of Mythologie gespielt, wenn auch in der Familie mit kindgerechterer Abwandlung, was gut angekommen ist.

Spielerische Grüße
Ernst-Jürgen

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peer

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon peer » 9. Mai 2005, 18:46

Hi,
Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
> Das sehe ich aber etwas anders:
>
> Sammelkartenspiele und Tabletops sind bei weitem verbreiteter
> als sich einige SpielerInnen der "klassischen" Fraktion
> eingestehen wollen:

ja, aber die Zielrichtung des SdJ ist ja nun eine andere. Mehr auf Familien bezogen und es geht ja auch um die Förderung des Gutes Spiels. Das ist bei 2-Personen und CCG sicherlich nicht unbedingt gegeben - Warum etwas fördern, was längst seine Nische erobert hat?
ciao
peer

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Michael Weber

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Michael Weber » 9. Mai 2005, 19:51

Was Blue Moon angeht, ist es zu alt (Nürnberg 2004).

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
> Sammelkartenspiele und Tabletops sind bei weitem verbreiteter
> als sich einige SpielerInnen der "klassischen" Fraktion
> eingestehen wollen:

Sammlekartenspiele werden auf dem Schulhof gezockt. Einzige echte Ausnahme ist Magic und das Spiel hatte damals meines Wissens einen Sonderpreis bekommen.

> Auch sind 2-Personen-Spiele weit verbreitet. In einer
> Gesellschaft, in der 2-Personen bzw. 3-Personen-Haushalte die
> Regel sind, sind Spiele, die mindestens 3 Personen verlangen,
> eher hinderlich.

Was die Haushalte angeht, stimmt das. Aber wird wirklich überwiegend in Haushalten gespielt?

> Einzig "Herr der Ringe - Der Ringkrieg" wird mit seiner
> Spielzeit von ca. 2-4 Stunden aus dem Rahmen fallen.

Ja, aber ein Platz auf der Empfehlungsliste wäre meiner Meinung nach drin gewesen.

Michael
(der die Spiele auf der Liste nicht kritisiert, aber andere erwartet hätte)

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Uli Schumacher

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Uli Schumacher » 9. Mai 2005, 22:22

Hallo, WP,

Ich glaube, bei der Verbreitung der Sammelkarten muss man vorsichtig sein: gerade die Kids sammeln häufig nur, wie unsere Omas Lackbilder, ohne zu spielen. Unsere Kinder sind beispielsweise direkt angemacht worden, wie sie denn auf die Un-idee kämen, damit zu spielen...

Und das scheint mir fast der Normalfall zu sein: die Stärken werden verglichen, ähnlich wie bei Auto-Quartetts, und dann wird getauscht.

Natürlich gibt es viele Sammelkartenspieler, aber als Familienspiel sind Sammelkarten nun gewiss nicht typisch. Mütter spielen sowas nicht (mit Ausnahme meiner Person und ein paar anderer Verrückter aus diesem Forum ;-) )

Uli (Kommt zwar fast nie zum Magic spielen, aber...)

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Thorman

Re: SdJ - Frage! - 2-3er Haushalte

Beitragvon Thorman » 10. Mai 2005, 08:21

Helmut Lehr schrieb:
>
> Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
> >
> > Auch sind 2-Personen-Spiele weit verbreitet. In einer
> > Gesellschaft, in der 2-Personen bzw. 3-Personen-Haushalte die
> > Regel sind,
>
> Echt? Gibt es so viele 2-3-Personen-Haushalte in Deutschland,
> dass die 4-und mehr -Personen-Familien die Ausnahme sind?
>
> Helmut

Da die durchschnittliche Kinderzahl bei ca. 1,6 Kinder pro Paar liegt, liegen die 2-3 Personenhaushalte bei über 50%. Unser spielebegeisterter Bekanntenkreis setzt sich fast nur aus spielenden Paaren zusammen. So auch meine Eltern, Kinder sind ja aus dem Haus, also müssen sie oft wieder zu Zweit spielen. Wenn wir zu Besuch kommen werden dann natürlich Spiele in größerer Besetzung gespielt.
Auch in einem 4er Haushalt kommt es oft vor das sich nur 2 oder 3 für Spiele beistern können. Hier kenne ich auch einige Beispiele, wie mein Bruder der halt mit seinen zwei Kindern spielt, da meine Schwägerin nicht spielt.

Thorman, bei dem 50% der Spiele zu Zweit gespielt werden, da mein Sohn noch zu klein ist.

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Heinrich Tegethoff

Re: Tabletops

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. Mai 2005, 08:23

Helmut Lehr schrieb:
> Was "Tabletops" sind, weiß ich zwar nicht.....

Hallo Helmut,

nun, dies habe ich auch erst vor einem Jahr gelernt: Tabletops, also direkt
übersetzt "Spiele, die direkt auf der Oberfläche des Tisches" gespielt werden,
werden mit einer (Un-)Menge von Figren gespielt, die man auf den Tisch stellt
und dann (wohl in der Regel) Kampfsimulationen ausführen läßt.
Das besondere gegenüber dem Brettspiel: die Figuren werden nach Distanzen
bewegt, und ein wichtiges Element ist, daß Kämpfe oder ähnliche Begegnungen
nur in einem gewissen Radius möglich sind, zB 15cm.
Nicht selten sieht man also Tabletop-Spieler mit einem kleinen Maßband am
Spieltisch, wenn das Augenmaß also nicht mehr reicht.

Ich bin hier natürlich der Falsche, Details über Tabletops zu erklären, aber Dir
hilft vielleicht eher die Sicht von außen:
- DIe Figuren werden häufig aufwendig bemalt - ein Element, das beim gelobten
Brettspiel "HdR - Der Ringkreig" auch zu finden ist.
- Die Eigenschaften (Stärken) der einzelnen Figuren sind detailiert auf Plänen
verzeichnet, und bei Bewegung und Kampf werden diese gegeneinader verglichen.
- Ob dies für alle Spiele gilt, weis ich nicht: Man stellt sich seine Figuren
nach einer Gesamtpunktzahl vor dem Spiel zusammen - sonst würde natürlich
jemand, der 100 Supermonster ins Rennen schickt gegen 200 Mickerlinge
nur noch wegschnipsen.
- Trotz "Tabletop": Immer wieder finden sich statt des planen Tisches aufwändige
Geländebretter, ebenfalls liebevoll und möglichst akurat verziert - laß Dich
also nicht beirren, wenn Du einmal in Essen an Tabletop-Spielbrettern vorbei.
kommst und Dir jemand sagt, diese Spiele werden direkt auf dem Tisch gespielt.

So, daß waren meine möglichst objektiven und von außen betrachteten Worte
zu "Tabletops".

Servus,
Heinz

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Heinrich Glumpler

Re: Tabletops

Beitragvon Heinrich Glumpler » 10. Mai 2005, 08:31

:grins:

der Begriff "Tabletops" wird in Essen eine neue Bedeutung bekommen, sobald ihr "Zauber Stauber" zu Gesicht bekommt ;-)

Aber ernsthaft: du hast den Begriff sehr gut erklärt, Heinrich (ich muss wohl nicht sagen, wie merkwürdig ich mich fühle, wenn ich diesen Namen tippe ;-) ).

Grüße!
Der andere Heinrich

"Einzelgänger wollen auch spielen!":
www.erlkoenig.net - solitär ... und mehr

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Heinrich Tegethoff

Re: SdJ - Frage! - 2-3er Haushalte

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. Mai 2005, 08:35

Hallo Thorman,

meines Wissens liegt die Fertilitätsrate in Deutschland mittlerweile bei 1,3 - also
einem Durchschnitt von 1,3 Kindern pro gebährfähiger Frau, was weniger sein muß
als 1,6 Kinder pro Paar. Und da Autorenspiele bei Höhergebildeteren mehr
ankommen, diese aber unterdurchschnittliche F-Rate haben, wird es bei Spielen
noch deutlicher. Es kommt durch die geburtenstarke Generation davor jetzt zwar zu
einer Zunahme, aber, wie vor gut einem Monat schon angemerkt wurde: Es gibt
wenig Haushalte mit [i]einem[/i] Kind, also entweder zwei oder keins.

Und das letzte Wort zusammen mit der F-Rate plus "Kinder schon aus Haus":
entweder es sind Singlehaushalt oder überwiegend Zweipersonenhaushalte,
aber Haushalte mit mehr als 2 potentiellen Spielern müssen weit weniger
als 50% sein.

Wie gesagt: vielleicht überrascht die Jury heuer wirklich mit einem 2er als
SdJ - es würde der Gesellschaft entsprechen, die halt auch beim Spielekauf
für den "überwiegend" 2er-Haushalt dann ein 2er als Orientierungshilfe braucht.

Servus,
Heinz

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Frank Jaeger (AMIGO)

Und wer es ausprobieren möchte

Beitragvon Frank Jaeger (AMIGO) » 10. Mai 2005, 08:51

sollte sich mal Piraten der Spanischen Meere / Pirates of the Spanish Main ansehen. Ohne langes Bemalen und hohe Investitionen einfach auszuprobieren.

Frank.

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Heinrich Glumpler

Re: Und wer es ausprobieren möchte

Beitragvon Heinrich Glumpler » 10. Mai 2005, 09:07

Hi,

auch "Wings of War" ist ein Tabletop der etwas ungewöhnlicheren Art.

Grüße
Heinrich

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Ralf Arnemann » 10. Mai 2005, 09:44

> Wie bei jeder Preisauszeichnung, die nicht objektiv messbar ist, gibt es natürlich
> Diskussionen über die ein oder andere Entscheidung der Jury.
Wie hier im Forum leicht nachprüfbar ;-)

Und dieses Jahr werden die Diskussionen m. E. wieder besonders heftig werden ...

> Was ich aber nicht nachvollziehen kann ist, dass einige Spiele scheinbar keine
> Anerkennung finden, obwohl sie sehr gute Spiele sind. Als Beispiele seien hier
> Blue Moon und "Herr der Ringe - Der Ringkrieg" genannt.
Ohne in die inhaltliche Diskussion einsteigen zu wollen: Es ist bei diesen beiden sehr wohl umstritten, ob sie "sehr gut" sind.
Daß sie nicht in der Empfehlungsliste auftauchten lag m. W. nicht daran, daß sie den allgemeinen Kriterien nicht entsprachen - die Jury hatte aber 10 bessere gefunden.

> Gibt es eine Liste der Spiele, die für den SdJ-Preis untersucht wurden?
So weit ich weiß werden eigentlich alle Neuerscheinungen eines Jahrgangs "untersucht".
Wobei sich bei vielen die "Untersuchung" auf wenige Minuten beschränken kann, weil sie offensichtlich nicht geeignet sind (zu komplex, zu primitiv, ...).

Zweierspiele sind sehr wohl SdJ-würdig, auch dieses Jahr wurden ja wieder welche ausgewählt.

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Thorman

Re: SdJ - Frage! - 2-3er Haushalte

Beitragvon Thorman » 10. Mai 2005, 10:00

Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Hallo Thorman,
>
>... Es gibt wenig Haushalte mit [i]einem[/i] Kind, also entweder
> zwei oder keins.

Diese These kann ich so nicht bestätigen. Die Haushalte mit einem Kind werden zwar in der Minderheit sein, aber ganz so wenige sind es auch wieder nicht. Alleine in unserem 7-Familienhaus gibt es 3 Haushalte mit nur einem Kind. Einer davon sind wir und es wird wohl auch bei dem einen bleiben. Übrigens ist meine Frau auch ein Einzelkind. Ich gebe zu das sich aus diesen Punkten keine aussagefähige Statistik ableiten lässt.

> Und das letzte Wort zusammen mit der F-Rate plus "Kinder
> schon aus Haus":
> entweder es sind Singlehaushalt oder überwiegend
> Zweipersonenhaushalte,
> aber Haushalte mit mehr als 2 potentiellen Spielern müssen
> weit weniger
> als 50% sein.

100% ACK

>
> Wie gesagt: vielleicht überrascht die Jury heuer wirklich mit
> einem 2er als
> SdJ - es würde der Gesellschaft entsprechen, die halt auch
> beim Spielekauf
> für den "überwiegend" 2er-Haushalt dann ein 2er als
> Orientierungshilfe braucht.
>
> Servus,
> Heinz

Hätte nichts dagegen schließlich halte ich Jambo für das beste der fünf zur Wahl stehenden Spiele.

Gruß Thorman

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Markus N.

Re: Und wer es ausprobieren möchte

Beitragvon Markus N. » 10. Mai 2005, 10:21

Hey,
sind dicke Dämonen nicht auch ein wenig Tabletop????
;-)
Gruß
Markus

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Heinrich Glumpler

Tabletop = analog

Beitragvon Heinrich Glumpler » 10. Mai 2005, 10:29

Aeh - naja -

nein - eigentlich nicht -

weil ein zentrales Merkmal von Tabletop auch das Abschätzen von Entfernungen ist - sozusagen sind echte Tabletops "analoge" Spiele ... und bei Dicke Dämonen wird eindeutig ein "digitales" Spielfeld genutzt.

Typisch analog wäre da z.B. "Polarity" - aber auch kein "klassisches" Tabletop - da bin ich neugierig drauf (Magnete):

http://www.boardgamegeek.com/game/380

Grüße
Heinrich

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Wolfram Püchert alias WeePee

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Wolfram Püchert alias WeePee » 10. Mai 2005, 13:01

Du vergisst, dass viele Familien schon wieder geschieden sind und Alleinerziehende (auch wenn sie 2 Kinder haben) nur einen 3-Personen-Haushalt ergeben.

Mal ein Hochrechnung aus meinem Bekanntenkreis:

- Single + 1 Teilzeitkind (aus vorheriger Beziehung) + auswärtige Freundin
- Mutter mit 2 Teilzeit-Kindern
- Zusammen lebendes Paar + Hund
- Familie mit 2 Kindern
- Single + Freundin, die auswärts wohnt
- Familie mit 3 Kindern
- Vater (verwitwet) + 2 Kinder
- Unverheiratetes Paar
- Verheiratetes Elternpaar, Kinder sind schon lange aus dem Haus
- Familie mit einem Kind
- Single
- Single + auswärts lebende Freundin
- Single + 1 Kind
- Single (Partner schon lange tot)
- WG aus 2 Personen
....

So könnte ich weiter machen.

Gruß Wolfram

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peer

Re: SdJ - Frage! - 2-3er Haushalte

Beitragvon peer » 10. Mai 2005, 14:24

Hi,
die Frage wäre ob man der Spielkultur auf Dauer dient, wenn man die alten Säcke weiterhin bedient - anstelle des Nachwuchses ;-)

ciao
peer (der mal bewusst etwas übertrieben hat)

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Helmut Lehr

[OT]Re: SdJ - Frage! - 2-3er Haushalte

Beitragvon Helmut Lehr » 10. Mai 2005, 15:08

Thorman schrieb:
>
> Heinrich Tegethoff schrieb:
> >
> > Hallo Thorman,
> >
> >... Es gibt wenig Haushalte mit [i]einem[/i] Kind, also
> entweder
> > zwei oder keins.
>
> Diese These kann ich so nicht bestätigen. Die Haushalte mit
> einem Kind werden zwar in der Minderheit sein, aber ganz so
> wenige sind es auch wieder nicht. Alleine in unserem
> 7-Familienhaus gibt es 3 Haushalte mit nur einem Kind. Einer
> davon sind wir und es wird wohl auch bei dem einen bleiben.

Warum?

SG
Helmut (dessen Schule unter Kindermangel leidet)

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Heinrich Tegethoff

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. Mai 2005, 15:18

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
> Gibt es eine Liste der Spiele, die für den SdJ-Preis
> untersucht wurden?

Hallo Wolfram,

ich kann Dir, wie die Mitspieler in Haar und Aschheim, bestätigen,
daß die Jury eine anscheinend vollständige Liste aller Spiele aus
2004 und 2005 hat. Und wir als Spieler im Spieletreff konnten daraus
unseren SdJ-Tipp (~Toto) abgeben. Also gibt es eiene limitierende Liste,
die der Jury zugrunde liegt.

Aber dies beantwortet ja Deine Frage nicht. Es ist klar, das selbst aus dieser
Liste einiges [i]nicht[/i] angesehen wurde, weil es objektiven SdJ-Regeln
widerspricht, zB ist "Aristokraten und Piraten" kein eigenständiges
Spiel, die aufgelistete 6-Nimmt! Jubiläumsausgabe und auch die Monopoly-
Sonderausgabe werden nicht dabei sein. Also ist es schnell nur die Hälfte --.

Aber, wenn es schon eine Liste des "das gab es" gibt: erwartest Du ernsthaft,
Du bekommst irgendwo die Information "das hat sich kein Jurymitglied"
angesehen?
Es ist klar, daß bis zur Klausurtagung nicht alle Mitglieder alle Spiele kennen,
und spätestens dort werden Informationen getauscht und dann gefiltert.
Die Info "das haben wir vorher ungesehen" gefiltert (ich korrigiere gerade den
Tippfehler "gefoltert" :-) ) ist doch dann arg brisant - menschlich ist sie sehr wohl,
dann alles kann die Jury auch in Summe nicht gesehen und getestet haben!

Servus,
Heinz

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Helmut Lehr

Re: Tabletops

Beitragvon Helmut Lehr » 10. Mai 2005, 15:34

Ja, danke für die Erklärung. Dann habe ich auf einem Spieleturnier im Dezmeber lettzen Jahres so etwas gesehen. Der Name wurde aber damals nicht genannt. Da gehen ja manche total drin auf.

SG
Helmut

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Helmut Lehr

[OT]Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Helmut Lehr » 10. Mai 2005, 15:39

Wolfram Püchert alias WeePee schrieb:
>
>
> - Single + 1 Teilzeitkind (aus vorheriger Beziehung) +
> auswärtige Freundin
> - Mutter mit 2 Teilzeit-Kindern

Was sind "Teilzeit-Kinder"?


SG
Helmut (mit normaler Familie mit 3 "Vollzeit"-Kindern)

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Helmut Lehr

Re: SdJ - Frage!

Beitragvon Helmut Lehr » 10. Mai 2005, 15:42

Ernst-Jürgen Ridder schrieb:
>
> Hallo Wolfram,
>
> CCGs mögen weit verbreitet sein

Was sind CCGs?

SG
Helmut (dem unter Doppel-C und G nichts einfällt)


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