Beitragvon Richard Sivél » 11. Mai 2005, 13:48
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> > Ich habe sie mit großem interesse gelesen, und hätte mir
> > gewünscht als kleines zukuckendes mäuschen dabeizusein :-)
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> Du hättest uns bestimmt ausgelacht, weil wir so schlecht sind
> - macht aber nix, denn dafür haben wir Spass ohne Ende! :-)
ganz bestimmt nicht! --- Ich habe kürzlich erst eine partie mit preussen hingelegt, da habe ich einen anfängerfehler nach dem nächsten gemacht... in runde 8 war schluß! (ich hatte zwar die russen vermöbelt, aber gegen die ösis in sachsen hatte ich kein rezept ...)
Aber auch dieses Fiasko hat Spaß gemacht (nun, mir eigentlich weniger, aber die partie ist immer eine Erzählung wert). Und Spaß ist doch das Wichtigste!
>
> Da fällt mir was "On Topic" ein - ich bin bei uns immer noch
> der einzige verfechter der Strategie das Preussen früh aktiv
> werden soll, damit es den Kartenvorteil nutzen kann, solange
> die anderen noch eine recht beschränkte Kartenhand haben -
> die Wahrscheinlichkeit den Österreicher mal "auf dem falschen
> Fuss" oder auf der falschen Farbe zu erwischen ist ja nicht
> so gering. Wird sowas öfters gespielt, oder ist das eher eine
> schlechte Idee? (Imo muss Preussen doch seine Vorteile nutzen
> wenn es sie hat - und das ist doch am Anfang!)
Das ist ein wirklich schwieriges thema. Um ehrlich zu sein: Ich weiß auch nicht was richtig ist. :-) Und das ist jetzt keine Koketterie. --- Einerseits bin auch ich ein anhänger des nutzens des anfangsvorteils, v.a. gegen hildi (reichsarmee) und österreich; andererseits muß man aufpassen, daß man sich nicht verzettelt und in allen möglichen farben wilde attacken reitet ... Dann ist man schnell ausgeblutet; und wird mühelos zusammengefaltet ...
Außerdem ist zu bedenken, daß sich österreich die armeeverluste recht leicht wieder nachkaufen kann (z.b. mit Herz, weil es diese farbe meist nicht gegen preußen nutzen kann). Auf der anderen seite ist es natürlich von vorteil, für eine gewisse zeit die österreichischen armeen zu dezimieren, so daß man nicht ständig mit -8 in die kämpfe geht, da dies auf dauer zu viel karten kostet ...
Schwierige sache also!
da fällt mir ein, daß wir weihnachten eine partie mit den testern der ersten stunde hatten (das war ein schönes wiedersehen!) --- preußen gelang es dabei, innerhalb eines zuges jeweils in schlesien und in sachsen einen doppelturm der österreicher zu umzingeln und vom brett zu fegen (gesamtverlust: 25 armeen). --- Auf Österreich setzte daraufhin keiner mehr einen pfifferling .... Rat mal wer gewonnen hat? -- richtig: Österreich.
Mein abschließender Ratschlag lautet etwa in der art:
* Mit Preußen gezielt aggressiv sein, aber sich auf keinen Fall verzetteln. Wichtig ist die Balance zwischen Warten und Zuschlagen. Also: Immer das aktuelle kartenblatt beurteilen, und danach entscheiden! Mitunter durch einen Sektorenwechsel Vorteile verschaffen.
* Weiterhin: Das Spiel in die breite ziehen.
* Wenn es zu Schlachten kommt, dann entweder sofort zurückziehen, oder die gegner stark schädigen (sonst ist ein leerspielen der kartenhand gefährlich). Dann hat man wenigstens ein oder zwei runden ruhe in dieser Ecke.
* Auf die Reichsarmee aufpassen. Trosse jagen. Und ab Runde 4 bereit sein, den hannoveranern zu helfen.
richard
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> Atti