Beitragvon Matthias Staber » 16. Mai 2005, 12:53
>Beim Kampf gegen Belagerungsmaschinen zählt ja nicht die Anzahl der weißen Karten sondern die Summe der ausgespielten Werte. Laut Regel ist zwar deim Kampf gegen eine Belagerungsmaschine von der "Summe der Kampfkarten" die Rede, die gleiche Formulierung bei den Questen Lancelot/ Drache inkl. Beispiel legt nahe, dass die Summe der ausgespielten Werte gemeint ist. Von daher würde ich sagen, dass sie offen ausgespielt werden.<
Es ist klar, dass mit "Summe" die Summe der ausgespielten Werte gemeint ist. In der Regel heißt es aber sinngemäß, dass alle abgelegten Karten, egal von welchem Ritter, verdeckt auf den Ablagestapel kommen. Weiterhin macht die Regel keinen eindeutigen Unterschied zwischen "ausgespielten" und "abgelegten" Karten (es gibt also keine Unterscheidung zwischen dem "Ablegen" einer weißen Karte bei der Excalibur-Queste (geiles Wort!) und dem "Ausspielen" von mehreren Kampfkarten bei der Vernichtung von Belagerungsmaschinen). Man könnte es also auch so spielen, dass die beim Bekämpfen von Belagerungsmaschinen verwendeten Karten verdeckt gespielt werden. In diesem Fall müsste man also darauf vertrauen, dass, obwohl es keine Möglichkeit der Üperprüfung gibt, alle Spieler regelkonform spielen (also tatsächlich drei gleiche Karten ablegen, wenn sie sich heilen usw.) Dies macht einen großen Unterschied: So kann der Verräter die Belagerungsmaschinen und den Heilmechanismus dazu benutzen, gute Karten wegzuspülen, ohne sich zu verraten. Wir haben es so gespielt.
Eine erste Hausregel werde ich heute einführen: Es wird eine Getreuen-Karte mehr genommen, als Spieler teilnehmen: So ist es etwas unsicherer, ob tatsächlich ein Verräter mitspielt, aber nicht so unwahrscheinlich wie im Grundspiel. Momentan halte ich das Spiel mit zwei Getreuen und einem Verräter (also drei Spieler) für recht ungewinnbar für die Guten.
Matthias