Beitragvon Lucky Matthias Dude » 1. Juni 2005, 09:32
Hallo nochmals!
Ich empfehle unbedingt die Mystery-of-the-Abbey-Webseite von DoW! Dort stehen viele Tipps und Anregungen rund um das Problem der Fragestellungen. Trotzdem dickes MINUS: Ein Spiel, dass in der Regel so viele Fragen offen läßt... das ist traurig. Und dabei geht es nicht nur um die Fragerei, sondern auch die Bedeutung und Auswirkungen der Karten ist nicht immer klar. Manche Bibliothekskarten sind so mächtig, dass das ganze Spiel kippen kann. Siehe Forum der DGdA-Webseite.
Attila schrieb:
> Es gewinnt ja auch nicht derjenige der zuerst die Lösung hat,
> sondern derjenige der die meisten Punkte gesammelt hat!
Stimmt nach meinen Erfahrungen so nicht. Enthüllungen bringen gar nichts, man kann damit höchstens zweiter werden und es kostet einen 'ne Menge Zeit. Wer eine falsche Enthüllung macht, kann schon eigentlich nicht mehr gewinnen. Das Problem ist ebenfalls auf der Webseite im Forum beschrieben. Bei uns haben immer nur die gewonnen, die den Mörder gefunden und keine Zeit für Enthüllungen verschwendet hatten.
Und damit leider nicht genug: Durch die Kartentauscherei haben meistens alle gleichzeitig den Mörder enttarnt und der gewonnen, der am schnellsten im Sprechzimmer (?) war. Wo ist da der Reiz? Oder gab es bei Euch wirklich mal einen Mitspieler, der nur aufgrund der Fragetechnik das Spiel deutlich gewonnen hat?
Und dann die Spielkarte, wo alle singen müssen... also bitte! Das gehört in ein Familien-/Kinder- oder Partyspiel, und nicht in ein atmosphärisch dichtes Spiel mit Stimmung a la Namen der Rose.
Alles in allem gebe ich gerne zu, dass unsere Fragetechnik bestimmt nicht besonders ausgefeilt war. Vielleicht braucht es auch einfach mehr Spiele, um in den wahren Genuß von DGdA zu kommen. Mir schien es jedenfalls sehr schnell langweilig zu werden. Ich empfehle unbedingt mindestens ein Probespiel, bevor man doch 'ne ganze Menge Geld ausgibt.
Schade eigentlich... Ich fand den Namen der Rose super.
Matthias