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Days Of Wonder Spiele

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Palim

Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Palim » 31. Mai 2005, 07:26

Hallo zusammen

Ich habe mir am WE auch endlich mal Zug um Zug zugelegt :-)). Und ich muß schon sagen mir gefällt das Spiel echt ungemein. Die Aufmachung und Gestaltung ist sehr schön. Anhand des beiligenden Flyers habe ich mir einen Überblick über die anderen Spiele von Days of Wonder veschafft und wollte jetzt mal nach einigen Meinungen und Spieleindrücke über diese Spiele fragen.

Besonders intressieren tun mich:

Das Geheimnis der Abtei
Piratenbucht

Das Geheimnis von Camelot ist ja schon sehr ausführlich hier besprochen worden.
Aber wer kann dann etwas zu den anderen beiden Spielen sagen? Würde mir nämlich gerne eins oder zwei zulegen...mlchte aber nicht die Katze im sack kaufen.

Schönen Dank schon mal im Vorraus.

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Lorion

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Lorion » 31. Mai 2005, 07:36

Das selbe habe ich mir auch gedacht gehabt, als ich mir Zug um Zug zugelegt habe... *g*
Ausstattungsmäßig gibt es keinen besseren Verlag als Days of Wonder!
Von dem was ich so gehört habe (bin jetzt keine zuverlässige Quelle) ist beim Geheimnis der Abtei das Problem, dass wenn man die falschen Fragen stellt, alle Spieler gleichzeitig rausbekommen, wer der Täter ist. Ansonsten soll es halt recht große Ähnlichkeit zu Cluedo haben...
Piratenbucht soll ein ganz nettes Familienspiel sein mit einem grossen Glücksfaktor, aber einem durchaus grossen Spassfaktor!

Such am besten nach Rezensionen bei http://www.luding.org

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 31. Mai 2005, 07:40

Hi Palim!

Also von der Aufmachung und dem Material her sind die Spiele von DOW eigentlich immer klasse. Zu den beiden von Dir genannten Spielen kann ich aber nur etwas zu Geheimnis der Abtei sagen.
Es handelt sich dabei um ein Deduktionsspiel ähnlich Cluedo. Man reist zwischen verschiedenen Orten hin und her und kann je nach Ort bestimmte Informationen per Karten erhalten oder auch Mitspieler befragen. Da aber bei Fragen an den Mitspieler immer auch alle die Antworten hören, ist der Nutzen für alle gegeben (ausser man stellt eine Frage so, dass man nur selbst etwas mit der Antwort anfangen kann). Wenn aber alle sich ein wenig mit dem Spiel auskennen ist es nur schwer möglich Informationen durch Fragen nur für sich zu verwerten. Dadurch wird es dann doch zu einem großen Maße zu einem Glücksspiel. Besonders ist auch noch, dass nicht unbedingt derjenige gewinnt der den Täter entlarvt, sondern derjenige der zuvor viele richtige Merkmale des Täters enttarnt hat (Täter trägt Kapuze, hat einen Bart, ist dick usw.). Ich persönlich finde es recht kurzweilig, aber trotz einiger taktischer Möglichkeiten lief es bei uns dann doch meistens so, dass alle Spieler so ziemlich den gleichen Wissensstand hatten und dann am Ende ein bischen das Glück entscheidet. Wer so etwas aber mag ist mit diesem Spiel gut bedient (ich persönlich ziehe diesem Spiel Inkognito vor).
Zu Piratenbucht kann ich nichts sagen da ich nur die alte Version von Amigo besitze. Die allerdings finde ich klasse und so gravierend sollen die Abweichungen ja nicht sein (zumindest nicht zum Schlechten hin) ;-)

Gruß

Michael

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Lucky Matthias Dude

Re: DGdA - Nein danke!

Beitragvon Lucky Matthias Dude » 31. Mai 2005, 09:16

Hallo Palim!

Was Material und Verarbeitungsqualität der DoW-Spiele angeht, kann ich Dir nur zustimmen! Ich kenne Zug um Zug, Das Geheimnis der Abtei und Memoir '44. Spielerisch gesehen, ist Memoir '44 DER Überflieger... wenn man solche Spiele mag. Auch Zug um Zug ist nicht schlecht.

Aber Das Geheimnis der Abtei... NEIN DANKE! Durchweg ein Flop in meinem Spieleumkreis. Den durchwachsenen Gesamteindruck, den man in vielen Spielekritiken findet, kann ich nur bestätigen. Das liegt daran, dass die Regeln (insbesondere die deutschen) nicht immer eindeutig sind, und einige Fragen offenlassen, die Du übers Internet in Erfahrung bringen musst. Insgesamt funktioniert der gesamte Spielmechanismus (offene Fragen und Antworten) nicht einwandfrei. Am Anfang mag das Spiel noch Spaß machen, da Qualität und Design die Spieler locken. Aber bereits nach 5 Spielen war ich arg enttäuscht und habe das Spiel wieder verkauft. Familientauglich: Vielleicht. Für Vielspieler und Strategiefans: DEFINITIV NEIN!

Gruß
Lucky Matthias Dude

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Palim

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Palim » 31. Mai 2005, 10:04

Upps mit ist gerade aufgefallen ich meinte natürlich Schatten über Camelot und nicht das Geheimnis tz tz tz :-). Hmm bis jetzt gibt es ja noch nicht so gute Meinungen über das Geheimnis der Abtei, na ich wart mal was noch so kommt. Also Leute fleißig posten :-))

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Anna

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Anna » 31. Mai 2005, 10:15

Also bei uns sind sowohl das Geheimnis der Abtei als auch Piratenbucht gut angekommen.
Piratenbucht ist ein kurzweiliges Spiel für "zwischendurch", sprich wenn man nicht die ganze Nacht zocken möchte (soll ja auch vorkommen). Es hat allerdings einen hohen Glücksfaktor. Man sollte also die Finger davon lassen, wenn man das nicht mag. Es ist vom Flair her super (du hast ein Schiff, raubst Schätze und kannst dir einen Papagei zulegen) und man kann es auch ganz gut mit Leuten spielen, die nicht so oft spielen (ähnlich wie Zug um Zug). Es hat auf jeden Fall einen hohen Wiederspielwert.
Ich persönlich mag Das Geheimnis der Abtei, und halte es auch für spannender als Cluedo. Es ist aber nicht immer unbedingt leicht den Überblick zu behalten, weil es eine ganze Reihe von Verdächtigen gibt. Bei uns wusste am Ende niemand 100%ig, wer der Mörder ist, aber jeder hatte eine Idee. Das mag aber auch an unserer Fragetechnik glegen haben. Ich würde aber auch auf jeden Fall Inkognito vorziehen.

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Bernd

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Bernd » 31. Mai 2005, 10:28

Palim schrieb:
>
> Upps mit ist gerade aufgefallen ich meinte natürlich Schatten
> über Camelot und nicht das Geheimnis tz tz tz :-). Hmm bis
> jetzt gibt es ja noch nicht so gute Meinungen über das
> Geheimnis der Abtei, na ich wart mal was noch so kommt. Also
> Leute fleißig posten :-))

Hallo Palim,

Über "Das Geheimnis der Abtei" wurde hier schon sehr viel diskutiert.
Es gibt Spieler die es lieben und Spieler die nichts damit anzufangen wissen.

Ein "Problem" sind die offenen Fragen. Nicht jeder Spieler kann mit dieser Art von Fragen etwas anfangen. Oft werden Fragen gestellt die entweder zu eindeutig sind (und somit allen Beteiligten etwas bringen) oder aber so offen vormuliert sind, dass sie einem nichts bringen.

Der "Glücksanteil" ist vielen zu hoch. Da die Karten sehr häufig getauscht werden, kommt der Sieg oft daher zustande, dass man zufälligerweise gerade die richtigen Karten vom Nebenmann bekommen hat. Das beste Detektivgespür hilft nichts, wenn die anderen die "besseren" Karten haben.

Grob gesagt, sind diese beiden Faktoren oft der Grund warum Spielern das Spiel nicht gefällt.

Mir gefällt das Spiel sehr gut. Das liegt generell darin, dass ich mich mit den beiden oberen Punkten abgefunden habe und anderen auch mal den Sieg gönne (auch wenn ich eigentlich der bessere Detektiv war :).
Außerdem liebe ich die Athmosphäre die das Spiel vermittelt... es ist bei mir also eher eine emotionale Sache und weniger eine Frage der Spielregeln.

Gruß

Bernd

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Martin

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Martin » 31. Mai 2005, 11:42

Palim, wenn in Deiner Runde Zug um Zug gut angekommen ist, dürfte ihnen Piratenbucht auch gefallen. Beide Spiele haben einfache Regeln und erlauben einen schnellen Einstieg. Ich denke außerdem, daß sie eher Gelegenheitsspieler ansprechen.
Das Geheimnis der Abtei dauert länger als die anderen beiden, es ist aber auch schon genug drüber gesagt worden.
Zu Piratenbucht vielleicht noch folgendes: Im Spiel geht es im Prinzip darum, jede Runde eine Insel anzusteuern, um dort Schätze oder Ausrüstung fürs eigene Schiff zu bekommen. Landet man mit einem anderen Spieler auf derselben Insel, kämpfen beide mit ihren Schiffen gegeneinander. Die Kämpfe werden ausgewürfelt und sind schnell und unterhaltsam. Während der Sieger eine Belohnung bekommt, ist es für den Verlierer kein Beinbruch.
Wie schon gesagt wurde, ist viel Glück im Spiel, dafür ist es recht kurzweilig und bietet viel Atmosphäre. Ähnlich wie Zug um Zug erfordert Piratenbucht keine ausgetüftelten Strategien - daher meine ich, daß beide Spiele etwa die gleiche Zielgruppe ansprechen.

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Christian Hildenbrand

Re: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Christian Hildenbrand » 31. Mai 2005, 13:11

Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. ;-)

Ich halte "Das Geheimnis der Abtei" für ein sehr schönes Spiel, bei dem man aber bereit sein muss, sich in das Thema hineinfallen zu lassen. Nüchtern gespielt ist es wirklich langweilig.

Viele Grüße,

Christian (... nicht dick, aber mit dreitagebart und mütze ...)

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Marten Holst

RE: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Marten Holst » 31. Mai 2005, 13:37

Moin,

ein Problem beim Geheimnis der Abtei ist sicherlich, dass das Fragen eine Taktik erfordert (bzw. einen Stil - wie frage ich so, dass ich Informationen bekomme und die anderen nicht), der sich nur sehr wenigen selbst beim Spielen erschließt - wenn man hier nicht externe Hilfe bekommt, muss es daher für viele ausgehen wie beschrieben - ein Glücksspiel wie Cluedo. Wenn man allerdings "richtig" fragt, macht es manchmal fast den Eindruck eines Tageszeitungswochenendbeilagenrätsels der "Neben dem grünen Haus wohnt der Kaffeetrinker"-Kategorie. Wer solche Rätsel nicht zumindest ein bisschen mag und den Glückseffekt nicht schätzt, dem sei wirklich von diesem Spiel abgeraten. Ich mag es allerdings auch gerne.

Tschüß
Marten

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Olav Müller
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Beiträge: 638

RE: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Olav Müller » 31. Mai 2005, 13:45

Marten Holst schrieb:
> ein Problem beim Geheimnis der Abtei ist sicherlich, dass das
> Fragen eine Taktik erfordert, der sich nur sehr wenigen selbst beim Spielen
> erschließt ...

Ok, dann frage ich doch mal so, dass es allen etwas bringt (zwar jetzt schlecht im Sinne des Spiels, aber gut fürs Forum):

Wie fragt man denn "richtig"?

Ich hab DGdA einmal gespielt und war nicht sonderlich begeistert. Speziell deswegen, weil natürlich auch wir das Problem "Alle sind gleichzeitig am Ziel" hatten. Gewonnen hat dann der, der als erster ein Kriterium mit 50/50 Chance richtig geraten hatte. Etwas unbefriedigend.

Das Fragen wie "Wieviele schlanke Mönche hast Du?" nicht sonderlich zielführend sind, war uns dabei aber durchaus klar.

Sehr gut (um auch noch was positives zu berichten) gefallen hat uns die Atmosphäre des Spiels, die optionalen Schweigegelübte, das Glöckchen usw. Schöne Dinge.

Ich halte im Moment DGdA für kein besonders spannendes Deduktionsspiel (auch wegen des chaotischen Elements, dass immer mehr Karten herumwandern, dadurch bisherige Antworten immer unsicherer werden ...), da gefällt mir Sleuth um Klassen besser. Das Spielerlebnis hingegen möchte ich nicht missen ... aber auch nicht dringend wiederholen.

CU,
Olav

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Markus N.

RE: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Markus N. » 31. Mai 2005, 13:53

hi,

ich frage zum Beispiel den Mitspieler von dem ich karten erhalten habe. wieviel er von dieser sorte hat.

Beispiel. "du hast mir einen Novizen gegeben. Wie viele von diesem Orden hast du noch?"

"Wie viele mit der gleichen Figur wie der Templer Bruder den ich dir gegeben habe hast du außer dem noch von den Templern auf der Hand"

"Hast du schon einen der Äbte des Ordens ausgeschlossen von dem ich dir den Novizen gegeben habe?"

......

Ansonsten finde ich es ein sehr stimmiges Spiel das viel Atmosphäre hat und Spaß macht.

Gruß
Markus

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Olav Müller
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Beiträge: 638

RE: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Olav Müller » 31. Mai 2005, 16:03

Markus schrieb:
> ich frage zum Beispiel den Mitspieler von dem ich karten
> erhalten habe. wieviel er von dieser sorte hat.
>
> Beispiel. "du hast mir einen Novizen gegeben. Wie viele von
> diesem Orden hast du noch?"

Gerade dazu meine ich mal irgendwas von der Art gelesen zu haben, dass man nicht davon ausgehen darf, dass der andere Spieler sich merkt, was er Dir gegeben hat oder was er von Dir bekommen hat. Er darf da also durchaus sagen "Ich weiss nicht mehr, ..." War es sogar vom Autor? Wenn ich das noch finden würde ...

Ich geh mal suchen.

CU,
Olav

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Attila
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RE: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Attila » 31. Mai 2005, 16:22

Olav Müller schrieb:

> Dir bekommen hat. Er darf da also durchaus sagen "Ich weiss
> nicht mehr, ..." War es sogar vom Autor? Wenn ich das noch
> finden würde ...

Ja, klar - keiner muss sich merken was er wann von wem gesehen hat. Und wenn man es nicht mehr weiss, dann weiss man es halt nicht mehr. Die Frage ist damit beantwortet und eine Gegenfrage ist erlaubt!
Allerdings *muss* man wahrheitsgetreu antworten! - d.h. wenn man es noch weiss, darf man nicht scheinheilig sagen "hab ich vergessen"!

Was viele vergessen oder nicht begreifen wollen - DGdA IST gar kein reines Deduktionsspiel - das soll es auch gar nicht sein! - Während bei Dekduktionsspielen die Fragen immer nach einem ganz bestimmten Schema gestellt werden *müssen* darf (und soll) man hier kreativ sein in der Fragestellung. Es gewinnt ja auch nicht derjenige der zuerst die Lösung hat, sondern derjenige der die meisten Punkte gesammelt hat!

Es ist ein Spiel und kein Rätsel! (Diamatenjagd ist dagegen mehr ein Rätsel als ein Spiel).
Aber zugegeben, die "richtigen" Fragen zu stellen ist nicht unbedingt einfach wenn man das Spiel zum ersten mal spielt! - Meistens gehen die Leute zu logisch ran, WEIL sie denken es ist ein reines Deduktionsspiel! - Die manchmal tun es auch Fragen wie "Und meine Antwort hat dir weiter geholfen?"

Atti

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Ralph Obkircher

RE: DGdA - Wir mögen es! Ich auch!

Beitragvon Ralph Obkircher » 31. Mai 2005, 18:11

Attila, du sprichst mir aus dem Herzen!

Also ich befinde DGdA als ein sehr gelungenes und schönes Spiel. Auch wir waren bei unserer ersten Partie enttäuscht, weil wir es völlig falsch gespielt haben. Hat man Cluedo im Hinterkopf, so versucht man krampfhaft, nur richtiges zu behaupten und möglichst schnell den Mörder zu finden. Bei DGdA geht es ja eben nicht nur darum, sondern möglichst kühn Behauptungen aufzustellen, um eventuell satte Siegpunkte oder vielleicht wenige Strafpunkte zu kassieren. Ab einem gewissen Zeitpunkt im Spiel kann man die eine oder andere Eigenschaft ausschließen und Punkte abkassieren. Wie schon erwähnt muß deshalb nicht derjenige gewinnen, der am Schluß den Mörder entlarvt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass DGdA von vielen "falsch" gespielt wird. Mir kommt es fast schon so vor, als ob einige Spiel von Days of Wonder eine gewisse Spielhaltung voraussetzen, die aber leider in der Spielregel nicht weiter ausgeführt wird. "Schatten über Camelot" könnte man ja auch "falsch" spielen, wenn man nicht die richtige Einstellung mitbringt.

Ansonsten auch von mir ein THUMPS UP für Spiele von Days of Wonder!

Grüße
Ralph

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cristinus

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon cristinus » 31. Mai 2005, 19:22

Hallo Palim,

auf der Seite http://www.piratescovegame.com/ kannst du dich über Piratenbucht und die anderen Spiel von Days of Wonder genauer informieren. Dort findest du unter anderem ein Tutorial zum Spielablauf.

Ich habe mir das Spiel auch gekauft und muss sagen für zwischendurch ist es echt eine Spielspaßgranate.

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Attila
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Beiträge: 4715

RE: DGdA - Wir mögen es! Ich auch!

Beitragvon Attila » 31. Mai 2005, 20:33

Ralph Obkircher schrieb:

> gespielt wird. Mir kommt es fast schon so vor, als ob einige
> Spiel von Days of Wonder eine gewisse Spielhaltung
> voraussetzen, die aber leider in der Spielregel nicht weiter
> ausgeführt wird. "Schatten über Camelot" könnte man ja auch
> "falsch" spielen, wenn man nicht die richtige Einstellung
> mitbringt.

Naja DgdA und SüC sind ja vom selber Co-Autor "Serge Laget" und ein wenig kann man das imo auch erkennen (ich weiss freilich nicht wie stark seine Handschrift in beiden Spielen ist).

> Ansonsten auch von mir ein THUMPS UP für Spiele von Days of
> Wonder!

Auf alle Fälle! - Memoir '44 ist klasse, ZuZ, Piratenbuch, Halsband der Königin auch! "Gang of Four" und "Fist of Dragonstone" kenne ich nicht - beide haben aber einige Anhänger gefunden! :-)

Atti

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Marten Holst

RE: DGdA - Wir mögen es!

Beitragvon Marten Holst » 31. Mai 2005, 20:53

Moin,

> Gerade dazu meine ich mal irgendwas von der Art gelesen zu
> haben, dass man nicht davon ausgehen darf, dass der andere
> Spieler sich merkt, was er Dir gegeben hat oder was er von
> Dir bekommen hat. Er darf da also durchaus sagen "Ich weiss
> nicht mehr, ..." War es sogar vom Autor? Wenn ich das noch
> finden würde ...

nebenbei ist es - im Deduktionsspielsinne - auch in seinem Interesse, das zu behalten. Aber in der richtigen Runde erfreut auch die Frage "Habt Ihr noch von dem Weine, Bruder Jakob?" :-)

Ansonsten stimme ich Markus und Attila mal zu, so dachte man sich das.

Tschüß
Marten

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Palim

Re: Days Of Wonder Spiele

Beitragvon Palim » 1. Juni 2005, 08:33

Hei jei jei ich muß schon sagen ihr macht es mir ja wirklich nicht leicht. Ich finde ja beide Spiele ganz gut, und jetzt werden beide auch noch als gut bewertet. Na toll das fällt die Entscheidung schwer :-) Meine Freundin ist mehr so der normal Spieler und sie meckert immer wenn ich als Strategie bzw. Taktik Fan immer meine Schinken raushole, sie will halt immer was nicht so kompliziertes spielen und da dachte ich mir wäre die beiden Spiele nicht so schlecht, vor allem weil sie von Zug um Zug voll begeistert ist.

Tja da ist guter Rat teuer, Das Geheimnis der Abtei scheint ja auch für mehrere Spieler erst intressant zu sein...Piratenbucht scheint aber auch relativ einfach zu sein und auch für die nicht Hardcore Spieler intressant zu sein...

Was soll ich bloß tun :-))

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Stefan-spielbox

Kauf doch beide:-)

Beitragvon Stefan-spielbox » 1. Juni 2005, 09:16

Hi,

kauf doch einfach beide, ganz besonders günstig scheint mir zur zeit www.Ab-zur-Kasse.de, ab 40 Euro entfallen sogar die Versandkosten.

Habe jetzt zum ersten Mal dort bestellt und bin eigentlich ganz angetan.

Auf jeden Fall lohnen sich beide Spiele. PIBU ist jedoch für Gelegenheitsspieler nicht immer sofort auf den ersten Blick zu verstehen, viele Fragen klären sich aber gleich in der ersten Spielrunde. Und im Grunde ist es ganz einfach und macht riesigen Spaß.

Gruß

Stefan

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Lucky Matthias Dude

Re: DGdA - Nein danke!

Beitragvon Lucky Matthias Dude » 1. Juni 2005, 09:32

Hallo nochmals!

Ich empfehle unbedingt die Mystery-of-the-Abbey-Webseite von DoW! Dort stehen viele Tipps und Anregungen rund um das Problem der Fragestellungen. Trotzdem dickes MINUS: Ein Spiel, dass in der Regel so viele Fragen offen läßt... das ist traurig. Und dabei geht es nicht nur um die Fragerei, sondern auch die Bedeutung und Auswirkungen der Karten ist nicht immer klar. Manche Bibliothekskarten sind so mächtig, dass das ganze Spiel kippen kann. Siehe Forum der DGdA-Webseite.

Attila schrieb:
> Es gewinnt ja auch nicht derjenige der zuerst die Lösung hat,
> sondern derjenige der die meisten Punkte gesammelt hat!

Stimmt nach meinen Erfahrungen so nicht. Enthüllungen bringen gar nichts, man kann damit höchstens zweiter werden und es kostet einen 'ne Menge Zeit. Wer eine falsche Enthüllung macht, kann schon eigentlich nicht mehr gewinnen. Das Problem ist ebenfalls auf der Webseite im Forum beschrieben. Bei uns haben immer nur die gewonnen, die den Mörder gefunden und keine Zeit für Enthüllungen verschwendet hatten.

Und damit leider nicht genug: Durch die Kartentauscherei haben meistens alle gleichzeitig den Mörder enttarnt und der gewonnen, der am schnellsten im Sprechzimmer (?) war. Wo ist da der Reiz? Oder gab es bei Euch wirklich mal einen Mitspieler, der nur aufgrund der Fragetechnik das Spiel deutlich gewonnen hat?

Und dann die Spielkarte, wo alle singen müssen... also bitte! Das gehört in ein Familien-/Kinder- oder Partyspiel, und nicht in ein atmosphärisch dichtes Spiel mit Stimmung a la Namen der Rose.

Alles in allem gebe ich gerne zu, dass unsere Fragetechnik bestimmt nicht besonders ausgefeilt war. Vielleicht braucht es auch einfach mehr Spiele, um in den wahren Genuß von DGdA zu kommen. Mir schien es jedenfalls sehr schnell langweilig zu werden. Ich empfehle unbedingt mindestens ein Probespiel, bevor man doch 'ne ganze Menge Geld ausgibt.

Schade eigentlich... Ich fand den Namen der Rose super.

Matthias

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cero

Re: Kauf doch beide:-)

Beitragvon cero » 1. Juni 2005, 13:21

Hallo
also ich hab z.Z. 4 grosse DoW-Spiele und bin begeistert, schon nur wegen dem tollen Spielmaterial :-)

Eine alternative zu den erwähnten Spielen wäre evtl ZuZ Europa, das ganz ähnlich abläuft wie ZuZ USA, aber doch ein paar Features mehr hat: Tunnel, Fähren, Bahnhöfe. Ich kenne nur ZuZ Europa, scheint etwas strategischer zu sein als ZuZ USA (weiss es aber nicht aus eigener Efahrung)

Grundsätzlich denke ich leben die Spiele von Dow zu einem guten Teil davon, dass man sie auch als "Rollenspiele" versteht, vor allem DGdA - wenn sich alle schon nur mit Bruder oder Schwester ansprechen und zwischendurch ein Amen oder Halleluja von sich geben, ergibt das ein anderes Spiel als wenn alle ganz trocken für sich den Schuldigen suchen..... Ich kann das Spiel von mir her nur empfehlen, es bedingt aber eine gute Prise Humor und die Bereitschaft, sich für 90 Minuten auch etwas in eine Rolle hineinzugeben.

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Attila
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Re: DGdA - Nein danke!

Beitragvon Attila » 1. Juni 2005, 13:39

Lucky Matthias Dude schrieb:

> zu werden. Ich empfehle unbedingt mindestens ein Probespiel,
> bevor man doch 'ne ganze Menge Geld ausgibt.

Das gilt doch für jedes Spiel was "'ne ganze Menge Geld" kostet!

Atti

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Palim

Re: Kauf doch beide:-)

Beitragvon Palim » 1. Juni 2005, 14:01

Hallo Cero

Also ich spreche hier auch von der Zug um Zug Europa Version dich habe ich mir nämlich zugelegt, bin also auch komplett dem Days of Wonder Spielen verfallen, nur meine Entscheidung ist immer noch unentschlossen, na mal sehen ich werde heute erstmal im Spieleladen mir beide Spiele genauer anschauen, ach ist diese Entscheidung immer schwer :-))

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Palim

Re: Kauf doch beide:-)

Beitragvon Palim » 2. Juni 2005, 08:24

So also ich habe mir gestern dann nachdem ich etwas Zeit im Spieleladen verbracht habe mir Piratenbucht zugelegt nachdem ich etwas beraten wurde und Das Geheimnis der Abtei eh nicht verfügbar war. Bin doch ganz zufrieden mit meinem Kauf :-), hatte zwar auch noch Schatten über Camelot in der Hand aber a war mit der Preis etwas hoch (45 Euro), und dann weiß ich noch nicht so recht was ich von dem Spiel halten soll, die einen preisen in die Höhe die anderen hassen es.

Beim Geheimnis der Abtei meinte der Verkäufer nur, er führt es nicht mehr da die Nachfrage nicht so da wäre und da er das Spiel als nicht so gut erachtet...hmm mich intressiert es aber immer noch ein bischen, weil ich mir denke mit einer größeren Gruppe macht das Spiel doch Spaß wegen der Interaktion oder so.....


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