Beitragvon hanesen » 21. Juni 2005, 11:33
Salut liebe Spielbox-Forum-Freunde!!!
Also gleich vorneweg, ich war schon lange in äusserst froher Erwartung auf dieses Spiel!!!
...denn was vom Friedemann bisher kam, hat uns immer schwer begeistert
und die Spiele aus der C.M.-Schmiede scheinen ja auch durchweg hochwertige
Qualität aufzuweisen (blame on me, ich kenne leider noch Keines).
Gestern gab es nun endlich eine erste Partie zu dritt!
Alles was jetzt kommt beruht auf EINER Partie und ist daher (auch von von mir)
äusserst dürftig zu betrachten.
1. Knackpunkt: die Regel!!!
Ich kann mich nicht erinnern, bei welchem Spiel ich zuletzt derartige
Schwierigkeiten hatte, die Regel zu verinnerlichen. Man sollte sich ja immer erst
einmal selber an die Nase fassen, schliesslich hat ja jeder hier ab und
an ein gewisses hölzernes Etwas vorm Kopf, aber normalerweise stehe ich bei
der Grundlage der Regeln nicht derartig auf dem Schlauch.
...und wenn ich hier in das Forum schaue, welches für mich IMMER ein Garant
für präzise und inhaltlich richtige Regelklärung bedeutet, dann scheint es mir,
dass es noch einigen anderen Personen so ergeht, die eigentlich Regelbewandert sein sollten.
Wie es sich hier auch schon herauskristallisiert hat, schwebte unser
Fragezeichen ebenfalls hauptsächlich über den Passagen der "Freunde".
Ob es nun mitnehmen, kennenlernen oder einklagen betraf, der "Sinn",
bzw die Unterschiede, waren uns beim ersten Regelstudium gleicherweise
zu schwammig. Ich möchte hier keine Beispiele nennen, das wurde bereits
zu genüge getan, es verhält sich aber meiner Meinung nach tasächlich so,
dass die Regel erst einmal Wiedersprüche konstruiert!
2.Knackpunkt: Spieleranzahl
Unsere Runde gestern fand wie schon erwähnt zu dritt statt und wir sind uns schon nach dieser "Spielung" relativ einig, dass wir dieses Spiel nur noch mit
mehr als drei Spielern spielen möchten. Am Besten wahrscheinlich mit 5 oder 6.
Die Einklage-Marker ergaben für uns keinen Sinn, da man zu dritt ausreichend
neutrale Freunde erhalten kann, um gewisse Ziele zu erreichen.
Wenn ich meinen Einklage-Marker spiele um jmd kenenzulernen, ist er weg und
ich würde meinem Mitspieler lediglich ermöglichen von meinen "Events" zu
profitieren, da er ja seinen Marker für meine Person noch hat um widerum sich
dann einzuklagen. Wenn man nun mit mehreren spielt, gehe ich davon aus, dass dieser Punkt sich anders verhält, da ja folglich weniger neutrale Personen
im Spiel sind.
Der Bietmechanismus in Funkenschlag ist 1-A, sehr durchdacht, in sich stimmig
und extrem reizvoll. In FFFF ist es ein Standard-bieten, was bei drei Spielern
wenig Spannung aufkommen liess, da man meistens nur zu zweit (wenn
überhaupt) geboten hat, da einer der Mitspieler die Voraussetzung gar nicht
erfüllte, um sich beteiligen zu können.
Mir ist klar, dass gerade Versteigerungsmechanismen in Spielen IMMER von
der spielenden Gruppe abhängig sind. Da wir aber nun schon etliche dieser
Spiele (Funkenschlag, HvG, Goa, etc.) in gleicher Besetzung durchexerziert
haben, baut meine Meinung aber schon auf etwas Erfahrung. Hier also ebenfals
ein wichtiger Kritikpunkt, der für mehr Spieler spricht!
Sodala, um es aber klarzustellen, es hat uns aber schon noch Spass gemacht!
Aber unter Betrachtung der oberen Punkte, sind wir uns sicher, dieses Spiel
nimmer in einer 3er-Besetzung zu zoggeln.
Mit mehreren (5-6) macht es wahrscheinlich deutlich mehr Laune, da es
wahrscheinlich auch mehr Interaktion hervorbringt, für die es gestern halt
einfach zu wenig Sinn gab. Demnach würde dann auch nicht einfach jeder
stur seine Karten "raffen" bis einer fertig ruft, sondern es bedingt hoffentlich
eine gewisse Umsichtigkeit.
...es würde mich interessieren wie Ihr diese Punkte bewertet, bzw. ob sie Euch
überhaupt aufgefallen sind und ich total falsch liege!
Vielen Dank jedenfalls an die beiden Autoren, die sich sichtlich bemühen aktiv
auf Regelfragen einzugehen und sie zu beheben und ich trotz Verspätung
endlich mal wieder ein grünes-vielfach-F-Spiel bei mir im Regal platzieren kann.
Liebe Grüsse
hanesen