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Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

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Jeff Widderich

Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Jeff Widderich » 10. Juli 2005, 21:19


Ich habe den letzten Beitrag zum Spiel des Jahres und auch viele andere verdaut.

Es geht hier doch wirklich um etwas ganz anderes.

Die Spielegemeinde hat ein riesengrosses Problem und ein Gefuehl von Unzufriedenheit wenn ihr Lieblingspiel verliert.(Jedes Jahr die gleiche negative Stimmung, dieses Jahr weniger )

Wenn ein Puerto Rico gegen ein Villa Paletti verliert dann wird das Negative noch schlimmer. Das hilft die Zielsetzung des" Wettbewerbs" ueberhaupt nicht. Hatte Puerto Rico aber, die Auswahliste erreicht aus einer Gruppe von aehnlichen Spiele dann waere es Vertragbarer gegen ein einfacheres Familienspiel den grossen Titel zu verlieren.

Autoren und Spieler wollen gerne wissen welche Spiele mit einander verglichen werden und dann welches aus eine logische Gruppe gewonnen hat. In diesem Fall weiss man ganz genau gegen welche andere Titel ein Spiel verloren oder gewonnen hat. Man hat ein Wettbewerb miterlebt. Diese Listen von Gruppen sollten vor der Auswahlliste publiziert werden.

Das Spiel des Jahres fuehlt sich mehr wie ein Urteil an und nicht als ein actives Wettbewerb.

Es gibt kein Wettbewerb in der Welt wo man verliert oder gewinnt und keine Ahnung hat gegen wenn man gespielt oder verloren hat. Das Wieso ist eine ganz andere Sache.

Ein actives Wettbewerb bitte!


Vorschlaege ?

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 10. Juli 2005, 22:40

Das "Spiel des Jahres" ist noch nie ein Wettbewerb gewesen, sondern immer die Nominierung einer Jury.

Mit anderen Worten: Uns bleibt nur deren Entscheidung gut oder schlecht zu finden. Und das mag jeder halten wie er möchte.
Natürlich interessiert es auch mich Jahr für Jahr, was nominiert wird, auf die Lste kommt und schlußendlich zum Spiel des Jahres bestimmt wird. Aber wieso sollte ich lamentieren, wenn sie nicht mein Lieblingspiel mit Lorbeer gekrönt haben? Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und so gibt es Jahr für Jahr Menschen, die die Entscheidung gut finden und welche, die sie nicht so gut finden.

Gruß
Roland

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peer

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon peer » 10. Juli 2005, 22:50

Hi,
100% Zustimmung.

Egal wie der Preis ausgerufen wird -das Ergebnis wird irgendwem grundsätzlich nicht gefallen. Da bleibt nur die Frage, ob dies viele oder wenig sind. Und letztlich ists für den SDJ nur entscheident, wie die Leute darauf anspringen, die keinen der Nominierten kannten...

ciao
peer (der mit 80 Tagen deutlich unglücklicher gewesen wäre)

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ferdinand köther

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon ferdinand köther » 10. Juli 2005, 22:56

Hallo Jeff,
so trefflich man jedes Jahr wieder über das SdJ diskutieren kann, so glaube ich doch, daß du zwei Sachen miteinander verwechselst und daß dein Vorschlag des "aktiven Wettbewerbes" der Sache nicht gerecht wird.

Das "SdJ" ist keine Belohnung für die Lieblinge der "Spielegemeinde", die vielleicht ein paar wenige tausend Personen (in Deutschland, entsprechend anderswo) umfaßt, sondern soll den Gedanken des Spiels für die sog. breite Masse zugänglich machen, was auch, so glaube ich, gelingt. Daß die breite Masse dann das SdJ kauft, ein paar Mal spielt und bis zum nächsten SdJ wartet, ist eine andere Sache - aber einige werden sicherlich dadruch auch der "Spielegemeinde" zugeführt.

Ein Puerto Rico als SdJ wäre eher fatal, der Durchschnittskäufer würde nach zwei Seiten Regellesen (falls überhaupt) das Spiel frustriert zur Seite legen und nie wieder anfassen - was absolut nicht gegen das Spiel oder die Regel spricht. Die "Spielgemeinde" weiß ein solches Spiel zu würdigen ("Deutscher Spielepreis"), aber nicht "Otto Normalspieler" - und genau der und seine Verwandten sind die Zielgruppe für das SdJ.

Da stellt sich nicht die Frage eines Wettbewerbes, sondern ein Urteil ist gefragt - und in diesem Sinne ist bisher noch selten ein Fehlurteil gefällt worden, worüber sich trefflich streiten ließe ....

Ferdi

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Michael Weber

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Michael Weber » 10. Juli 2005, 23:10

So sehr ich ja bekanntlich immer für einen kleinen Hieb gegen Kollegen und die Jury zu haben bin, aber hier muss ich mal verteidigend zur Seite springen ...

Jeff Widderich schrieb:
> Autoren und Spieler wollen gerne wissen welche Spiele mit
> einander verglichen werden und dann welches aus eine logische
> Gruppe gewonnen hat. In diesem Fall weiss man ganz genau
> gegen welche andere Titel ein Spiel verloren oder gewonnen
> hat. Man hat ein Wettbewerb miterlebt. Diese Listen von
> Gruppen sollten vor der Auswahlliste publiziert werden.

Die Jury wählt aus den aktuellen Veröffentlichungen (im weitesten Sinne Essen und Nürnberg) aus. Dass manchmal die Zeit zum Testen nicht reicht oder kleine Verlage es schwerer haben, ist eine ganz andere Sache.

> Das Spiel des Jahres fuehlt sich mehr wie ein Urteil an und
> nicht als ein actives Wettbewerb.

Und genau das soll es sein. Eine Jury bestimmt, hier wird kein Wettbewerb ausgetragen ...

> Es gibt kein Wettbewerb in der Welt wo man verliert oder
> gewinnt und keine Ahnung hat gegen wenn man gespielt oder
> verloren hat. Das Wieso ist eine ganz andere Sache.
>
> Ein actives Wettbewerb bitte!

Wenn du damit Kategorien oder ähnliches meinst, bin ich eigentlich strikt dagegen. Denn Kategorien helfen nicht wirklich weiter und viele Spiele sind nicht eindeutig zuzuordnen. Von daher finde ich dieses relativ ergebnisoffene Verfahren der Jury sogar sehr gut und richtig. Für Abstimmungen haben wir den Deutschen Spielepreis (und für abgestimmte Juryentscheide den a la Carte) und die Österreicher zeigen uns jedes Jahr, wie man aus einem Jahrgang fast alle Spiele auszeichnen kann, wenn man nur genug Schubladen findet ;-) :-D

Michael
(hat gegenüber der Jury gerade in seinem Newsletter ganz andere Sachen angeprangert)

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Lorion

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Lorion » 10. Juli 2005, 23:11

Naja... ich hab mir früher immer mal wieder das "Spiel des Jahres" gekauft. Aber Villa Paletti habe ich bewusst ausgelassen. Das Spiel wirkte einfach in keiner Hinsicht interessant und so sehr vertraut man dann doch nicht auf dieses Logo...
Ein Puerto Rico hätte ich mir gekauft...

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Jeff Widderich

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Jeff Widderich » 10. Juli 2005, 23:26

Ich bin auch der Meinung das die Jury sehr viel investiert um das" Spiel des Jahres" zu ermitteln. Ich will nichts Grundsaetzlich aendern. Ich rede davon mehr Zugang zu Information zu haben. Alle Spiele die die erste Runde ueberleben koennten in Gruppen sortiert werden. Die Jurymitglieder haben solche Listen bei ihren Testrunden bereits erstellt. Es wuerde sehr bemerkenswert sein wenn auf der Home Page von Spiel des Jahres diese Gruppen bekannt gegeben werden eine Woche(oder zwei) bevor die Auswahlliste gezeigt wird. Jetzt haben alle Spiele "Gegner" die Existieren.

Es werden alle Spiele gelistet und sortiert die getestet wuerden.Selbst wenn eine solche Liste von Gruppen am gleichen Tag mit der Auswahlliste erscheint ist besser als nichts.



.

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ferdinand köther

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon ferdinand köther » 11. Juli 2005, 00:19

Schon die Tatsache, daß du auf dieser Seite bist, heißt, daß du nicht zur Zielgruppe des SdJ gehörst.

Ferdi

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Dirk Piesker
Kennerspieler
Beiträge: 950

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Dirk Piesker » 11. Juli 2005, 10:28

Hallo Roland,

ich denke es ging Jeff weniger um das Urteil der Jury selbst, als vielmehr um
eine gewisse Transparenz der Entscheidungsfindung.
Welche Kriterien haben den Ausschalg für oder gegen einen Titel gegeben?

Ich denke aber, dass dies schwer möglich ist, da die Entscheidung der
Jury immer auch eine strategische Komponente hat, die sich nicht
an der Qualität einzelner Spiele festmachen lassen lässt.
Und diese Komponente wird immer ein gut gehütetes Geheimnis bleiben.


Dirk

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: Österreicher

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 11. Juli 2005, 16:27

Michael Weber schrieb:
>
> und die
> Österreicher zeigen uns jedes Jahr, wie man aus einem
> Jahrgang fast alle Spiele auszeichnen kann, wenn man nur
> genug Schubladen findet ;-) :-D

:lol:

Der war gut.

Gruß Carsten (der sich gerade ein nicht-nominiertes Spiel in Östereich bestellt hat)

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Heinrich Tegethoff

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. Juli 2005, 18:41

Dirk Piesker schrieb:
> Und diese Komponente wird immer ein gut gehütetes Geheimnis
> bleiben.

Das ein gewisses Geheimnis bleibt, liegt schon am Wahlmodus
innerhalb der Jury, denn es werden, ähnlich dem DSP, Punkte
pro nominiertem Spiel vergeben - allerdings nach eingehender
Analyse und Beratung, was dann "Jury-" und nicht "Publikumspreis"
ausmacht. Da die einzelnen Jurymitglieder nicht angegriffen und
manipuliert werden wollen, bleibt deren konkrete Einzelentscheidung
im dunkeln. Ich glaube, da gibt es weit weniger "gut gehütete
Geheimnisse" als die meisten annehmen!

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. Juli 2005, 18:48

Hallo Jeff,

Jeff Widderich schrieb:
> ... Die Jurymitglieder haben solche Listen bei ihren Testrunden
> bereits erstellt.

Normalerweise bestreitet die Jury, solche Gruppierungen durchzuführen.
Bist Du Dir sicher, dass die Spiele erst nach Kategorien angelegt
werden, ausserhalb des dokumentierten "nicht nominierbar" Filters?

> Es wuerde sehr bemerkenswert sein wenn auf
> der Home Page von Spiel des Jahres diese Gruppen bekannt
> gegeben werden eine Woche(oder zwei) bevor die Auswahlliste
> gezeigt wird. Jetzt haben alle Spiele "Gegner" die
> Existieren.

Warum sollen Spiele überhaupt Gegner haben? Die meisten Spiele
sind doch gar nicht direkt vergleichbar, nur dann, wenn sie auf dem
Spieltisch um die gleiche Zielgruppe konkurrieren, wie dies bei
St. Petersburg und San Juan der Fall war.

> Es werden alle Spiele gelistet und sortiert die getestet
> wuerden.Selbst wenn eine solche Liste von Gruppen am gleichen
> Tag mit der Auswahlliste erscheint ist besser als nichts.

Auch hier frage ich mich, ob die Jury nicht eine ganz andere
Vorgehensweise hat und entsprechend diese zusätzliche Arbeit
an ihrem Ziel vorbeigeht.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Neues Wahlverfahren fuer "Spiel des Jahres" notwendig ?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 11. Juli 2005, 19:04

Hallo Jeff,

Jeff Widderich schrieb:
> Die Spielegemeinde hat ein riesengrosses Problem und ein
> Gefuehl von Unzufriedenheit wenn ihr Lieblingspiel
> verliert.

Aber die Spielergemeinde hier besitzt doch meist das Spiel schon
oder hat als Mitspieler zugriff darauf. Ergo sind die meisten doch
gar nicht "betroffen", solange man nicht Autor (Hallo Benno!) oder
Verlagsmitarbeiter, notfalls Verwandter ist.

Es ist doch so wie bei den Sportvereinen: solange ich nicht in der
Mannschaft selbst mitrenne, ist es doch "eigentlich" egal, welche
gewinnt, solange das Spiel schön anzuschauen ist. Nur sehe ich
das meist nicht so, und Millionen Fußball-&Co-Fans auch nicht.
Denn es soll der eigene Favorit gewinnen, aus welchen Gründen
man auch immer meint. DIES ist MEIN Spiel-des-Jahres.

Ergo war ich letztes Jahr stinkig über San Juan und freue mich
dieses Jahr über Niagara. Was bringt mir der Wettbewerb der
Spiele? Ich habe doch Zuschauerstatus, und, na ja, ich kann
halt auch über den Schiedsrichter fluchen, wenn mir das hilft,
nur weil mein Liebling es nicht wurde

Aber die Spielregeln des Spiels "SdJ" sind klar dokumentiert (siehe
Homepage SdJ).

Was immer zutrifft ist die "wie haben 40 Millionen Nationaltrainer"
Ansicht, also: warum muß es dieses Spiel sein und nicht ein
anderes. Aber die Jury entscheidet, und man kann sich ja die
Mühe machen, in die Jury aufgenommen zu werden.
Beim Oscar stimmen über den "Best Picture" knapp 6000 ab,
aber bei allen anderen Oscars sind es weniger. Und die Jury hat 11 Köpfe.
Auch da wird einer gegen die anderen verlieren, weil es keinen
einzigen Trainer gibt.

> Autoren

Ja-

> und Spieler

Ich nicht.

> wollen gerne wissen welche Spiele mit
> einander verglichen werden und dann welches aus eine logische
> Gruppe gewonnen hat.

> In diesem Fall weiss man ganz genau
> gegen welche andere Titel ein Spiel verloren oder gewonnen
> hat. Man hat ein Wettbewerb miterlebt. Diese Listen von
> Gruppen sollten vor der Auswahlliste publiziert werden.

Gibt es überhaupt solche Listen? Ich bezweifle es!

> Das Spiel des Jahres fuehlt sich mehr wie ein Urteil an und
> nicht als ein actives Wettbewerb.

Es ist ein Urteil, nur ohne gerichtsfähige Begründung und ohne
zweite Instanz. Und das ist gut so. Die Jury vergibt seit jeher einen
Preis, der selbst keinen Wert mitbringt (Geldpreis oder so),
sondern nur (stark) verkaufsfördernd wirkt. Es ist kein Wettbewerb
mit verschiedenen "Altersgruppen".

Servus,
Heinz

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m19Oe

Es hat für die Zielgruppe seine Ordnung

Beitragvon m19Oe » 12. Juli 2005, 17:05

> ich denke es ging Jeff weniger um das Urteil der Jury selbst,
> als vielmehr um
> eine gewisse Transparenz der Entscheidungsfindung.
> Welche Kriterien haben den Ausschalg für oder gegen einen
> Titel gegeben?

Wenn man genau wüsste, wie ein Spiel des Jahres beschaffen sein müsste... Würden wir dann nicht jedes Jahr 20 gleiche Spiele vorfinden, weil man sich genau SO die besten Chancen ausrechnen könnte? Und im Jahr darauf die selben 20 "neu" am Markt? Weil sie gerade die richtige Mitspielerzahl, Länge, das passende Theme in der dazugehörigen Ausstattung haben?

Zum einen sind Spiele nicht direkt vergleichbar, das haben ja schon einige angesprochen. Was gut oder schlecht ist, hat einen großen subjektiven Anteil und ist zielgruppenabhängig.

Wie auch richtig erwähnt wurde: Spielbox(forums)leser sind sicher nicht jene Zielgruppe, an die sich das Spiel des Jahres richtet. Genau so wenig, wie sich Spiele a la St. Petersburg oder Puerto Rico (um bei diesen Beispielen zu bleiben, die für sich tolle Spiele sind!) an die Zielgruppe der Gelegenheits- und Familienspieler orientieren. In 95% der Fälle wären alle unzufrieden (der Freak mit dem SdJ bzw. der Seltenspieler mit PR). Aber genau das soll ja nicht passieren!
Darum gewinnen eben Zug um Zug oder Villa Paletti, während ein Louis XIV keine Beachtung findet. Das räumt dafür beim Deutschen Spielepreis ab, der als Gradmesser für die Experten dient.

Wer genaueres über die Ermittlung des Spiel des Jahres erfahren möchte, kann es ja mal im Gamemob-Wiki versuchen: http://www.gamemob.de/wiki/index.php/Spiel_des_Jahres

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