Anzeige

Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Robert Vötter

Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Robert Vötter » 22. Juli 2005, 18:27

Heute haben wir die erste Partie von Schatten über Camelot gespielt und haben natürlich verloren.

Stimmen diese Sachen ?

1) Man kann eine Gruppenquest auch komplett verlassen und es passiert nichts
2) Man bekommt nur weiße Karten,wenn man sich in Camelot aufhält und dort dann eine Heldentat macht
3) Man kann immer nur 1 weiße Karte (Nicht Spezialkarte) pro Zug spielen


oder habe ich etwas falschgemacht ? Wir hatten immer Probleme,weiße Karten auf der Hand zu haben

Gruß
Robert

Benutzeravatar
Dr. Georg Holzgreve

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Dr. Georg Holzgreve » 22. Juli 2005, 18:45

Hallo Robert,
zu 1) wir haben es so gespielt, dass die Gruppenqueste immer "besetzt" sein muß, ansonsten müssen die weißen Karten abgelegt werden. D.h., nach Absprache dürfen einzelne Ritter die Queste verlassen, solange noch zumindest 1 weiterer Ritter auf ihr steht.
zu 2) in Camelot ist "zwei weiße Karten ziehen" bereits eine Heldentat. du bekommst auch 1 weiße Karte, wenn du eine schwarze Karte verdeckt spielst.
zu 3) ja.

Gefällt dir das Spiel? Uns gefällt es wahnsinnig gut, wobei die Schwierigkeit in den ersten Runden ist, die Spielrunde von kompetitiv auf kooperativ umzustellen. Alleine schaffst du hier, es sei denn als Verräter, nicht viel.
Nice Dice
Georg

Benutzeravatar
Mark-spielbox

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Mark-spielbox » 22. Juli 2005, 19:03

Hallo Robert,
tatsächlich ist es recht schwer, das Spiel zu gewinnen, besonders wenn ein Verräter im Spiel ist. Die Schwerter sind dabei selten ein Problem, aber die Belagerungsmaschinen werden fast immer zum Verhängnis...
Unmöglich ist es aber nicht. Man muß eben geschickt zusammenarbeiten und die einzelnen Sonderfähigkeiten immer gewinnbringend für die Gemeinschaft einsetzen! Wir gewinnen mittlerweile ungefähr 1 Drittel der Partien, aber am schönsten ist es immer noch die Verräterkarte zu ziehen... hähähähä!

Zu Deinen Fragen (soweit, wie wir die Regeln verstanden haben):

1) Man kann eine Gruppenquest auch komplett verlassen und es passiert nichts
> Ja das geht. Macht vor allem Sinn, wenn die Queste offensichtlich nicht mehr zu gewinnen ist. Dann kriegt man zwar die schwarzen Schwerter, aber keiner verliert die Lebenspunkte, weil man dort nicht mehr steht

2) Man bekommt nur weiße Karten,wenn man sich in Camelot aufhält und dort dann eine Heldentat macht
> Du bekommst 2 neue weiße Karten, wenn Du in Camelot quasi aussetzt (um Dich für die Gemeinschaft zu stärken). Oder Du trittst gegen eine Belagerungsmaschine an (womit man früh beginnen sollte, ein Tipp!). In der Anleitung wird beides als Heldentat in Camelot beschrieben. Das Aussetzen und 2 Karten nehmen ist also eine von 2 möglichen "Heldentaten", wenn Du in Camelot bist. Aber es gibt noch andere Wege an neue weiße Karten zu bekommen... (siehe weiter unten)

3) Man kann immer nur 1 weiße Karte (Nicht Spezialkarte) pro Zug spielen
> Das ist richtig! Um eine Queste alleine zu gewinnen, z.B. Lancelots Rüstung, mußt Du also einige Runden dort verbringen und entsprechende Handkarten zur Verfügung haben...

Natürlich lebt das Spiel von dem Mangel an weißen Handkarten. Die kriegt man nur durch gewonnene Questen, das "Verweilen" in Camelot, durch weiße Spezialkarten, andere Mitspieler (z.B. König Artus Spezial-Eigenschaft!) oder aber für das verdeckte Ablegen von scharzen Zahlenkarten auf den Questen Lancelots Rüstung/Drache und Kampf gegen den Schwarzen Ritter (dafür darf man sich dann eine weiße Karte ziehen). Sonst wäre es aber auch zu einfach, wenn man einfach so weiße Karten ziehen dürfte.
Das ist ja gerade der Reiz: Es ist schwer, man muß gemeinsam vorausschauend planen und agieren, aber man kann es schaffen!
"Schatten über Camelot" ist, unserer Meinung nach, sehr gelungen. Natürlich auch optisch, keine Frage. Wir haben einige Strategien entwickelt, welcher Charakter, wo am effektivsten ist, aber die wechselnden Handkarten und das Wechseln beim Fortschritt des Bösen macht das bei jeder neuen Partie schwierig und man muß wieder umdisponieren... Und das macht den Reiz aus!
Liebe Grüße, Mark vom TRIANGEL e.V. Dresden

Benutzeravatar
Robert Vötter

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Robert Vötter » 22. Juli 2005, 19:44

Danke einmal für die Antworten.

Im großen und ganzen ist das ganze Spiel klar.
Wir haben die erste Partie noch ohne Verräter gespielt. Wir werden erst den Verräter dazunehmen,wenn wir gegen das Spiel gewinnen werden .

Übrigens habe ich mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern (8 und 10 Jahre alt ) gespielt.

Gruß
Robert

Benutzeravatar
Gerhard Kreutzer

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Gerhard Kreutzer » 23. Juli 2005, 10:52

Hallo,

zu 1.): Ich sehe erhlich gesagt den Sinn der Notwendigkeit, immer einen Ritter auf einer Gruppenqueste haben zu müssen, nicht. Es ist eine extreme Erschwernis, v. a. bei kleineren Spielerzahlen und es passt auch nicht unbedingt in die Rahmenhandlung. Nach Gral und Excalibur suchen die Ritter eben nur dann, wenn es gerade in Camelot nicht brennt (Sachsen/Pikten). Wenn sie die Suche wieder aufnehmen, haben sie ja keine Amnesie erlitten und machen eben da weiter, wo sie aufgehört haben (die Queste wird also nicht auf null gesetzt). ´Das finde ich in der Originalregel eigentlich sehr stimmig!

Wie löst Ihr sonst jemals die Reliquienquesten? Die sind doch sowieso schon nicht leicht.

Viele Grüße

Gerhard

Benutzeravatar
Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Attila » 23. Juli 2005, 11:11

Hiho,

NIcht verzweifeln - zu anfang sieht es wirklich schwer/unschaffbar aus - gerade zu 3 und 4 Leuten! - Wenn es partou nicht klappt, spielt einfach mal eine Partie mit offenen Karten - das ist zwar nicht repräsentativ, aber dann kann man sehen wie man es schaffen kann. Mann muss das ganze dann nur noch widerholen mit verdeckten Karten und ohne sich gegenseitig die Karten zu verraten! :-)

Atti

Benutzeravatar
Wolfgang

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Wolfgang » 23. Juli 2005, 11:47

Hallo,

ich kann allen, die nicht gegen das Spiel gewinnen können, Mut machen. Wir sind extrem vom Herrn der Ringe trainiert und bei uns hat Camelot noch nicht verloren. Mit guter Kordination ist Camelot auch gegen einen Verräter zu halten, zumindest ab 5 Spieler. Darunter habe ich SvC nur selten gespielt, weil es in größerer Runde viel mehr Spaß macht.

Ansonsten ist es im Moment bei uns im Spielkreis das Toppspiel, siehe auch:
http://www.poeppelkiste.de/frame/frame.htm?/gutespiele/2005/camelot/camelot.htm

Wolfgang

Benutzeravatar
Bernd Geiges

Re: Schatten über Camelot - noch ne Frage

Beitragvon Bernd Geiges » 23. Juli 2005, 12:18

Hallo,

ich hätte da auch noch ne Frage:
Durch Abgabe eines Lebenspunkts kann man zwei Heldentaten vollbringen,aber nie zweimal die gleiche, soweit richtig?

Wie siehts dann mit dem Ausspielen der weissen Karten aus? Darf ich ne weisse Standardkarte spielen, anschliessend einen Lebenspunkt abgeben und dann eine weisse Spezialkarte spielen? Oder ist das verboten, weil das zweimal die gleiche Heldentat- halt weisse Karte spielen- ist?

Gruss, Bernd

Benutzeravatar
Bernd Geiges

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Bernd Geiges » 23. Juli 2005, 12:20

Wolfgang schrieb:
>
> Hallo,
>
> ich kann allen, die nicht gegen das Spiel gewinnen können,
> Mut machen. Wir sind extrem vom Herrn der Ringe trainiert und
> bei uns hat Camelot noch nicht verloren. Mit guter
> Kordination ist Camelot auch gegen einen Verräter zu halten,
> zumindest ab 5 Spieler. Darunter habe ich SvC nur selten
> gespielt, weil es in größerer Runde viel mehr Spaß macht.

SvC= hier: Siedler von Camelot? :-)
>
> Ansonsten ist es im Moment bei uns im Spielkreis das
> Toppspiel, siehe auch:
> http://www.poeppelkiste.de/frame/frame.htm?/gutespiele/2005/camelot/camelot.htm
>
> Wolfgang

Benutzeravatar
Attila
Kennerspieler
Beiträge: 4715

Re: Schatten über Camelot - noch ne Frage

Beitragvon Attila » 23. Juli 2005, 13:04

Bernd Geiges schrieb:

> ich hätte da auch noch ne Frage:
> Durch Abgabe eines Lebenspunkts kann man zwei Heldentaten
> vollbringen,aber nie zweimal die gleiche, soweit richtig?

Jepp - wobei z.B. die Heldentat "Kartenziehen" (in Camelot) das gleich ist wie z.B. eine Karte auf den Gral-Quest legen (= beide male "Heldentat der Queste vollbringen"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

> Wie siehts dann mit dem Ausspielen der weissen Karten aus?
> Darf ich ne weisse Standardkarte spielen, anschliessend einen
> Lebenspunkt abgeben und dann eine weisse Spezialkarte
> spielen?

Ja!

> Oder ist das verboten, weil das zweimal die gleiche
> Heldentat- halt weisse Karte spielen- ist?

Nein, es sind 2 unterschiedliche Heldentaten:

Weiss Karte spielen = Heldentat der Queste vollbringen
Spezial Karte spielen = äh - spezial Karte spielen halt! :-)

Als Gedächtnisstütze ist dazu übrigens die Spielübersicht perferkt geeigne (die auf den Charakter-Karten)! Daraus geht dann auch z.B. hervor das man NICHT 2 Karten in Camelot ziehen darf und anschliessen ein Katapult bekämpfen darf! (= 2 mal die selbe Heldentat "Heldentat der Queste").

Atti

Benutzeravatar
guido

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon guido » 23. Juli 2005, 14:02

zu 1.) Man kann eine Gruppenqueste verlassen ohne das etwas passiert. Nur bei einer Soloqueste wird wenn man diese vor Vollendung verläßt die bereits ausliegenden weißen Karten entfernt (Questenbuch Seite 3 Mitte)

zu 2.) Man kann auch eine weiße Karte erhalten in dem man eine gezogene Kampfkarte verdeckt auf die Queste legt (Spielregel seit 11 Mitte). Ansonsten kann man 2 weiße Karten erhalten als Heldentat wenn man sich bereits auf der Queste Camelot befindet (Speilregel seite 13 "Camelot")

zu 3.) Man kann als Heldentat 1 weiße Spezialkarte spielen (Spielregel Seite 9 "Übersicht über einen Spielzug") oder man kann wenn man sich auf einer Queste befindet um diese voran zu bringen eine weiße Karte spielen

Benutzeravatar
guido

Re: Schatten über Camelot - noch ne Frage

Beitragvon guido » 23. Juli 2005, 14:08

Hallo Bernd!
Man kann diese Aktion vollziehen. Aud den Wappentafeln steht auch bei Heldentat "Die Heldentat einer Queste vollbringen (sprich Karte spielen) ODER 1 weiße Spezial Karte spielen". Hieraus ist ersichtlich das es sich nicht um ein und die selbe Aktion handelt, wenn man eine normal Karte und eine Spezial Karte spielt.

Benutzeravatar
Bernd Geiges

Re: Schatten über Camelot - Mache ich was falsch ?

Beitragvon Bernd Geiges » 23. Juli 2005, 14:13

jou, und noch ein kleiner Tipp: Versucht die Sondereigenschaften der einzelnen Ritter möglichst gut auszunutzen. Also, zb. lustige Kartenringtäusche über Artus durchführen; weisse Sonderkarten, dem Ritter zuschustern, der sie gratis ausspielen darf (hab den Namen vergessen); Sir Kay kann gut gegen Drachen u.ä.....

Gruss, Bernd

Benutzeravatar
Bernd Geiges

Alles klar

Beitragvon Bernd Geiges » 23. Juli 2005, 20:38

Hi Attila, hi Guido,

Alles klar, merci.

Gruss, Bernd

Benutzeravatar
Armin

Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Armin » 23. Juli 2005, 20:38

Hallo,

ich habe Schatten über Camelot erst einmal gespielt und war ziemlich enttäuscht.

Erst sitzt man in Camelot und nimmt Runde für Runde Karten, gähn! Dann bewege ich meine Figur zu einer Queste und lege in den nächsten sieben oder acht Runden jeweils eine Karte ab. Nachdem ich endlich genug Karten abgegeben habe (Queste gewonnen), gehe ich wieder nach Camelot, um die Kartenhand zu vervollständigen. Karten ziehen, Karten ziehen, Karten ziehen, Karten ziehen ... auf zur nächsten Queste, Karte abgeben, Karte abgeben, Karte abgeben, Karte abgeben, Karte abgeben, ... und kurz bevor ich die bestanden hätte, war das Spiel aus.

Nochmal für Statistiker: Ich habe meine Spielfigur 3 mal bewegt, ansonsten nur Karten aufgenommen oder abgegeben. Das ist für eineinhalb Stunden Spiel ziemlich wenig, zumal sehr schnell klar wurde, daß es nicht darauf ankommt, bestimmte Karten zu sammeln (man hat ja auch keinen Einfluß darauf).

Also, was habe ich falsch gemacht? Null Einfluß, die einzige Entscheidung die ich treffen muß ist, zu welcher Queste ich gehe, und diese Entscheidung wird durch die Kartenhand maßgeblich beeinflußt.

Gruß Armin

Benutzeravatar
Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

Kann sein ......

Beitragvon Braz » 24. Juli 2005, 10:58

Hallo Armin,

Armin schrieb:
> Erst sitzt man in Camelot und nimmt Runde für Runde Karten,
> gähn!

Klar, wenn du so spielst ist es natürlich langweilig. Mir entgeht momentan der Sinn erstmal in Camelot zu bleiben, um Karten einzuheimsen. ´Wir haben immer so gespielt, daß man gleich nach Spielstart nach "Außen" zu den Questen stürmt. Ein "Kartenbunkern" gerade zu Beginn kam bei uns noch nie vor, daß man doch zu Beginn bereits 6 weiße Karten sein Eigen nennt und die mE sehr gut für das Bestehen gegen das Spiel ausreichen (zumal bei einer erfolgreichen Quest ja neue weiße Karten hinzukommen, oder gerade wenn man schwarze Kampfkarten verdeckt ausspielt).
Ein Zurückrennen nach Camelot, um neue weiße Karten macht mE nur dann Sinn, wenn deine Hand absolut leer ist.


> Nochmal für Statistiker: Ich habe meine Spielfigur 3 mal
> bewegt, ansonsten nur Karten aufgenommen oder abgegeben.

Muß kein Statistiker sein, um zu sehen, daß du beim "Karteneinheimsen" in Camelot selten am Zug warst. Es ist (nochmal) mE nicht notwendig !


> Also, was habe ich falsch gemacht? Null Einfluß, die einzige
> Entscheidung die ich treffen muß ist, zu welcher Queste ich
> gehe, und diese Entscheidung wird durch die Kartenhand
> maßgeblich beeinflußt.

Aus strategischer Sicht hast du mE Einiges falsch gemacht -> was sich dann natürlich auf den Spielspaß auswirkt!
Es ist auch so, daß du ja auch zwischen den Questen wechseln kannst, d.h. du brauchst nicht immer die optimale Kartenhand, um auf eine Quest zu gehen. Es reichen ein paar Karten die passen (oder sogar auch nur eine), danach wechselst du zur nächsten Quest und spielst dort deine passende Karten aus. Bei der Quest, die do soeben verlassen hast können ja dann deine Mitspieler die fehlenden Karten ergänzen........


Besten Gruß
Andrea und Mario

Benutzeravatar
Andreas Spies

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Andreas Spies » 24. Juli 2005, 11:02

Hi Armin!

Nach Deinem Prinzip kann man jedes Spiel auseinandernehmen.
Ein bisschen Enthusiasmus beim spielen ist schon notwendig.

Gruss

Andreas

Benutzeravatar
Peter Steinert

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Peter Steinert » 24. Juli 2005, 11:15

Lieber Armin,

der Reiz von Camelot ergibt sich aus der Kooperation und damit mit dem Austausch mit seinen Mitspielern.
In Deinen Schilderungen vermisse ich dies. Es wirkt geradezu so, als hättest Du nur "für Dich allein" gespielt.
Vielleicht sind kooperative Spiele aber auch einfach nur nicht Dein Ding?

Viele Grüße

Peter (hat bei seiner letzten Partie Siedler nix anderes gemacht als 60 Minuten lang Karten getauscht und Gebäude auf eine Insel gesetzt...)

Benutzeravatar
peer

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon peer » 24. Juli 2005, 12:03

Hi,
um beurteilen können, ob du was falsch gemacht hast, fehlt etwas:
Wie war der böse Einfluss? Habt ihr gewonnen oder verloren? Gab es einen Verräter? Hast du "Schatten über Camelt" "Camelot" oder das Camlot von Z-Man gespielt? (Letzere Frage war nicht ernst gemeint, mir fiel nur gerade die Häufigkeit dieses Titels auf ;-) )

Das wäre schon schön zu wissen...

ciao
peer

Benutzeravatar
Steffen S:

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Steffen S: » 24. Juli 2005, 12:45

Hi peer,

Zitat "...kurz bevor ich bestanden hätte, war das Spiel aus." suggeriert doch ziemlich eindeutig, dass verloren wurde.

Gruß,
Steffen (stört sich im Moment mehr an den dunklen Schatten über seinem Heimatort, als denen über Camelot)

Benutzeravatar
peer

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon peer » 24. Juli 2005, 13:23

Hi,
Steffen S: schrieb:
>
> Hi peer,
>
> Zitat "...kurz bevor ich bestanden hätte, war das Spiel aus."
> suggeriert doch ziemlich eindeutig, dass verloren wurde.

stimmt, hab ich glatt überlesen. Nun, dass zeigt doch, dass seine Taktik nicht die beste war ;-)

Aber wie schon angemerkt: Wenn jeder für sich spielt, kann ein kooperatives Spiel nicht funktionieren...

Deswegen ists ja kooperativ ;-)

ciao
peer

Benutzeravatar
Denis Fischer

RE: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Denis Fischer » 24. Juli 2005, 13:25

"Armin" hat am 23.07.2005 geschrieben:
> Hallo,
>
> ich habe Schatten über Camelot erst einmal gespielt und war
> ziemlich enttäuscht.
>
> Erst sitzt man in Camelot und nimmt Runde für Runde Karten,
> gähn! Dann bewege ich meine Figur zu einer Queste und lege
> in den nächsten sieben oder acht Runden jeweils eine Karte
> ab. Nachdem ich endlich genug Karten abgegeben habe (Queste
> gewonnen), gehe ich wieder nach Camelot, um die Kartenhand
> zu vervollständigen. Karten ziehen, Karten ziehen, Karten
> ziehen, Karten ziehen ... auf zur nächsten Queste, Karte
> abgeben, Karte abgeben, Karte abgeben, Karte abgeben, Karte
> abgeben, ... und kurz bevor ich die bestanden hätte, war
> das Spiel aus.
>
> Nochmal für Statistiker: Ich habe meine Spielfigur 3 mal
> bewegt, ansonsten nur Karten aufgenommen oder abgegeben.
> Das ist für eineinhalb Stunden Spiel ziemlich wenig, zumal
> sehr schnell klar wurde, daß es nicht darauf ankommt,
> bestimmte Karten zu sammeln (man hat ja auch keinen Einfluß
> darauf).
>
> Also, was habe ich falsch gemacht? Null Einfluß, die
> einzige Entscheidung die ich treffen muß ist, zu welcher
> Queste ich gehe, und diese Entscheidung wird durch die
> Kartenhand maßgeblich beeinflußt.
>
> Gruß Armin

Zu Beginn ziehen wir immer nur 1x Karten und konzentrieren uns dann auf verschiedene Questen. Ein Teil der Gruppe versucht den Gral zu finden, während die anderen Excalibur zu befreuen versuchen. Und durch die Interaktion mit den Sondereigenschaften kann man sich ganz gut aushelfen, wenn man mal die falschen Karten hat, es sei den König Artus ist der Verräter....
Wenn man nur für sich alleine spielt, ist der Sinn des Spiels verloren. Wie oft mussten wir schon Questen abbrechen, um gegen die Sachsen/Pikten einzuspringen oder nach Camelot zurückkehren, um die Katapulte zu beseitigen, während ein Ritter verzweifelt gegen Sir Parzival kämpft, nur um die schon gespielten weissen Karten nicht zu verlieren. Und während man sich abmüht, stellt man entsetzt fest, dass sich ein Verräter unter uns befindet, der es liebt, schwarze Karten zu spielen und weisse zu ziehen.
Nur so kommt Spannung auf! Wenn ich mich nur in Camelot zurückziehe und Karten ziehe, dann kommen so viele schwarze Karten ins SPiel, bevor man überauapt erst einmal eine Queste begonnen hat, dass es kaum noch zu gewinnen ist.

Und nochmal: Es ist ein kooperatives Spiel. Man spielt zusammen und nutzt die Stärken seiner Mitspieler. Ist doch ein schönes Gefühl, wenn man auf einmal ohne starke Karten beim Turnier verzweifelt und man von Mitspielern neue Karten zugeschustert bekommt. Oder anderes Beispiel: Eine Queste wird gewonnen. Nun werden entsprechend weisse Karten offen gelegt, die unter die teilnehmenden Ritter aufgeteilt werden. Schon versucht man, sich zu orientieren und welche Karten man wo am besten gebrauchen kann.
Das erzeugt Stimmung und Spass. Und auch nach 10x (in 4er,5er,6er und 8er Besetzung) hat das Spiel noch lange nichts von seinem Reiz verloren, auch wenn man hin und wieder verliert.

Benutzeravatar
Wolfgang

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Wolfgang » 24. Juli 2005, 16:39

peer schrieb:

> Aber wie schon angemerkt: Wenn jeder für sich spielt, kann
> ein kooperatives Spiel nicht funktionieren...

Das Spiel hat hervorragend funktioniert und die schlechte, weil unkooperative Spielweise mit einer Niederlage bestraft.

Wolfgang

Benutzeravatar
Robert Vötter

Re: Stinklangweilig- Mache ich was falsch ?

Beitragvon Robert Vötter » 25. Juli 2005, 05:58

Hallo Armin,

ich finde schade,das dir Schatten über Camelot nicht so gefallt.
Aber das kann vorkommen.
Ich kenne das bei den Spielen:
St.Petersburg
Niagara
San Ta Si

Diese Spiele sind irgendwie auch nicht meins. Ich spiele einfach so dahin und sehe keinen Sinn darinnen.

Gruß
Robert

Benutzeravatar
RoGo

Du bist nicht allein

Beitragvon RoGo » 25. Juli 2005, 09:39

Hi,
Chris Farrel schreibt in seinem letzten Blog identisches unter
http://homepage.mac.com/c_farrell/iblog/

und in seiner review gibt er auch ein paar fundierte Argumente für seine Meinung

http://homepage.mac.com/c_farrell/games/reviews/ShadowsOverCamelot.html

und er ist sicher kein Hasser kooperativer Spiele.

Ich selber hatte die ersten 2mal viel Spass mit den Schatten, aber ich glaube die Wiederspielbarkeit mit den gleichen Mitspielern ist nicht sonderlich hoch.

Fröhliche Grüße
Roland


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 20 Gäste