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"Abzocke" bei Portogebühren

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jörg

"Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Jörg » 20. Juli 2005, 11:25

Hallo ,

hab mal wieder was "nettes" beim 3-2-1-Auktionshaus entdeckt, wie jemand mit den Portogebühren "abzockt". (Vielleicht täusche ich mich aber auch).

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=22152&item=5220644558&rd=1

Bei machen Teilen die dieser Verkäufer unters Volk bringen will, versteh ich ja die Portogebühren, aber bei dem Teil, bzw. bei einem kleinen Kartenspiel halte ich es schon für einen frechheit.

Schönen Tag noch.

Jörg (der weiß, daß niemand gezwungen ist mitzubieten)

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Bernd

Re: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Bernd » 20. Juli 2005, 11:35

Na ja,

wird sich wahrscheinlich um einen Standarttext handeln ... er (sie) verkauft ja fast
200 Spiele und da wird er (sie) nicht jedesmal einen neuen Text geschrieben haben.

Außerdem, wenn man gleich mehrere Spiele kauft, fällt ja nur einmal Porto an.
Aber wenn man nur den Bohnanza - Taler möchte, ist das Porto schon recht arg ...

Gruß

Bernd

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Martin

Re: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Martin » 20. Juli 2005, 11:49

Wenn er gewerblich verkauft (und so sieht es aus), muß er versichert versenden, um nicht selber abgezockt zu werden. D.h., er schlägt auf den versicherten Versand von 6,70 EUR noch 20 Cent für Verpackung drauf - find ich keineswegs Abzocke!

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Einschlafmond

Re: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Einschlafmond » 20. Juli 2005, 11:55

Jörg schrieb:
>
> Hallo ,
>
> hab mal wieder was "nettes" beim 3-2-1-Auktionshaus entdeckt,
> wie jemand mit den Portogebühren "abzockt". (Vielleicht
> täusche ich mich aber auch).
>
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=22152&item=5220644558&rd=1
>
> Bei machen Teilen die dieser Verkäufer unters Volk bringen
> will, versteh ich ja die Portogebühren, aber bei dem Teil,
> bzw. bei einem kleinen Kartenspiel halte ich es schon für
> einen frechheit.
>
> Schönen Tag noch.
>
> Jörg (der weiß, daß niemand gezwungen ist mitzubieten)

Hallo Jörg,

ich möchte mit meinen Portokosten niemanden "abzocken".
Ich versteigere ca. 200 meiner Spiele darunter auch einige Kartenspiele und "Kleinartikel". Diese Kleinteile lohnen sich für den Käufer natürlich nur dann, wenn er sowieso das ein oder andere Spiel zusätzlich bei mir ersteigert (denn es fällt unabhängig von der Anzahl nur einmalig Porto an).
Diesen Weg habe ich aber bewußt so gewählt. Ich möchte mir damit einfach etwas Arbeit ersparen und nicht bei jedem Artikel die Portokosten neu berechnen, nach einer passenden Verpackung suchen usw.

Sollte am Ende tatsächlich ein Bieter nur ein Kleinteil ersteigern, kann man ja noch einmal über die Portokosten reden.

Gruß

Einschlafmond

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Helmut Lehr

Re: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Helmut Lehr » 20. Juli 2005, 15:49

Ich lasse mit mir immer über die Portokosten reden. Wenn jemand etwas unversichert verschickt haben möchte, auch gut, aber dann gibt es nichts bei Verlust.
Bohnentaler für 6,90 € würde ich eh' nicht ersteigern.
SG
Helmut

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Frank Schaubrenner

Re: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Frank Schaubrenner » 20. Juli 2005, 16:16

jo drum ist es ja fair, wenn man eh nacher mit sich reden lässt*g*,.. man klaut sich aber bei Auktion selber ne Menge Interessenten, welche eben nich nachfragen, sondern nur gucken ;-) und sich das selbe denken wie Jörg,...

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Denis Fischer

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Denis Fischer » 21. Juli 2005, 11:20

"Jörg" hat am 20.07.2005 geschrieben:
> Hallo ,
>
> hab mal wieder was "nettes" beim 3-2-1-Auktionshaus
> entdeckt, wie jemand mit den Portogebühren "abzockt".
> (Vielleicht täusche ich mich aber auch).
>
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=22152&
> item=5220644558&rd=1
>
> Bei machen Teilen die dieser Verkäufer unters Volk bringen
> will, versteh ich ja die Portogebühren, aber bei dem Teil,
> bzw. bei einem kleinen Kartenspiel halte ich es schon für
> einen frechheit.
>
> Schönen Tag noch.
>
> Jörg (der weiß, daß niemand gezwungen ist mitzubieten)

Kenn ich auch. Für ein Spiel Porto 7.90 Euro und 1 Euro für jedes weitere ersteigerte Spiel, egal ob es sich dabei um Kartenspiele handelt oder Brettspiele. Man sollte mehr differenzieren. Wenn ich 2 Spiele ersteigere, die nicht schwerer als 2kg zusammen sind (und das sind 2 selten), bekomm ich die für 4 Euro! Bis 10kg kostet das Ganze dann 7 Euro und darüber hinaus 10 Euro. Und der Zuschlag 1 Euro für jedes weitere Spiel ist ziemlich deftig. Da kassiert man Geld über das Porto ein. Ich jedenfalls werde demnächst die Portokosten genauer lesen und dann nicht mehr mitbieten, ohne vorher nachgefragt zu haben, ob das ernst gemeint ist,

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Roland G. Hülsmann
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RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 21. Juli 2005, 14:27

Denis Fischer schrieb:

> Kenn ich auch. Für ein Spiel Porto 7.90 Euro und 1 Euro für
> jedes weitere ersteigerte Spiel, egal ob es sich dabei um
> Kartenspiele handelt oder Brettspiele. Man sollte mehr
> differenzieren. Wenn ich 2 Spiele ersteigere, die nicht
> schwerer als 2kg zusammen sind (und das sind 2 selten),
> bekomm ich die für 4 Euro! Bis 10kg kostet das Ganze dann 7
> Euro und darüber hinaus 10 Euro. Und der Zuschlag 1 Euro für
> jedes weitere Spiel ist ziemlich deftig.

Wann warst Du das letzte mal auf der Post?

Ein (unversichertes!) Päckchen bis 2 kg kostet 4,30 €,
ein (versichertes) Paket bis 5 kg kostet 7 €, bis 10 kg 10,50 € und bis 20 kg 14 €.
Dazu kommt unter Umständen noch die Verpackung, die es auch nicht umsonst gibt.
Dinge, die mir etwas wert sind, würde ich mir immer als versichertes Paket zuschicken lassen, wenn sie von Privat kommen. Bei unversichertem Päckchen gehe ich sonst leer aus, wenn es auf dem Postweg verloren geht (derartiges kommt dann und wann leider vor), bei einem versicherten Paket ersetzt die Post den Schaden.
(Bei gewerblichen Anbietern ist es etwas anders, da dann der Versender das Verlustrisiko trägt. Dann wird es im Interesse des Versenders liegen, versichert zu versenden.)

Gruß
Roland

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Denis

Re:

Beitragvon Denis » 21. Juli 2005, 15:35

Also, wer hier mitbietet, ist selbst schuld. Normalerweise geht dieses Spiel für 2-5 weg, auf dem Flohmarkt sogar für 1,50 aber das hier:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?viewItem&category=22150&item=5218490585&rd=1

Ich denke, man sollte sich vorher ein wenig informieren, für welchen Betrag man ein Spiel verkaufen kann.

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Denis

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Denis » 21. Juli 2005, 15:38

Ende Juni. Und ob nun 4 Euro oder 4,30, 10 Euro oder 10,50 Euro. Aber 2 Spiele für 9.90 Euro Porto bei unter 2kg, naja. Is doch wirklich übertrieben.

Ansonsten muss ich Dir Recht geben: Die Post ist kleinlich. Habe letztes Mal 2010g! verschickt und einmal 105!g und musste den höheren Preis zahlen. Ziemlich kleinlich. Aber so sind nun mal die gelben Jungs....

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Einschlafmond

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Einschlafmond » 21. Juli 2005, 16:29

Hallo,

damit hier jetzt nichts verwechselt wird. Bei meiner Versteigerung
(auf die sich Jörg ja bezieht) fallen einmalig 6,90 Euro Porto an. Und zwar so lange bis das Paket voll ist (unabhängig von der ersteigerten Stückzahl).Es fallen
keine 1 Euro pro Spiel extra an (oder sonst irgendwelche Zuschläge).

Grüße

Einschlafmond

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Denis

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Denis » 21. Juli 2005, 16:39

Hi Einschlafmond,

Das lob ich mir. Bin nämlich leider bei einem anderen Anbieter da böse reingefallen und gegenüber dem sind Deine Versandkosten ok. Wenns versichert bleibt. Ich hab jedenfalls ein Auge auf Deine Auktionen. Mächtig viel dabei.

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Marten Holst » 21. Juli 2005, 17:59

Moin,

> Ansonsten muss ich Dir Recht geben: Die Post ist kleinlich.
> Habe letztes Mal 2010g! verschickt und einmal 105!g und
> musste den höheren Preis zahlen. Ziemlich kleinlich. Aber
> so sind nun mal die gelben Jungs....

Naja, wenn es nunmal Grenzen gibt... wenn 2010 noch geht, dann doch auch 2020, oder? Und dann bei 2030 was zu sagen, wäre doch kleinlich?

Umgekehrt wäre es ja auch mal nett, wenn ein Postler sagte "Okay, sind 3 Gramm unter der Grenze - aber wegen der albernen 3 Gramm bestehen Sie doch sicher nicht auf dem niedrigeren Porto, oder?".

Wenn da mal ein Postologe ein Auge zudrückt, ist das sicher nix, was stört. Aber wenn nicht, dann ist das eben auch nicht "kleinlich", sondern ist nunmal so. Gibt keinen Rechtsanspruch auf zugedrückte Augen :-)

Tschüß
Marten

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Bernd Eisen

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Bernd Eisen » 21. Juli 2005, 23:15

Huhu!

Da kann ich doch mal mit meinem Halbwissen glänzen, da ich bei der Post meine Lehre gemacht hab:

Es gibt eine Toleranz von 10 % beim Gewicht und die sollte auch von den Schalterbeamten eingehalten werden, oder zumindest die Kunden darauf hingewiesen werden... aber im Zuge der "modernen" Entwicklung unserer tollen Post AG sitzen hinterm Schalter ja mittlerweile nichtmehr zwingend Postbedienstete, die den Beruf gelernt haben, sondern umfunktionierte Gemüsehändler und Tabakwaren/Lottozettelverkäufer... da kann einen so etwas nciht wirklich wundern.

Grüße
Bernd

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 22. Juli 2005, 01:09

Bernd Eisen schrieb:

> Da kann ich doch mal mit meinem Halbwissen glänzen, da ich
> bei der Post meine Lehre gemacht hab:
> Es gibt eine Toleranz von 10 % beim Gewicht.

Bist Du sicher, das [b]das[/b] heute noch gilt? Ich glaube kaum.
Ich habe derartiges in den letzten Jahren weder in einem Postamt (mit Postbediensteten) noch in einer Poststelle (mit Schreibwarenhändler) erlebt.

Seit Jahren gibt es bei der Post doch nur das Motto: "Immer schlechterer Service für immer mehr Geld!"

Gruß
Roland

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Frank Schaubrenner

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Frank Schaubrenner » 22. Juli 2005, 01:47

es leben die Pauschalisierungen :-)

hatte bisher die Erfahrungen dass meine Agenturen da flexibler waren als die Postfiliale, kommt aber immer drauf an wer da steht... aber 200 Gramm bzw 500 Gramm ham se mir nie durchgehen lassen die letzen 5 Jahre.

Teurer stimmt leider, drum gerade dabei mich mal umzugucken :-)

Gruss
Frank der gestern sein 5jähriges Ebay und somit auch phasenweises Postpoweruserjubiläum hatte :-)

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Hartmut

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Hartmut » 22. Juli 2005, 07:29

"Frank Schaubrenner" hat am 22.07.2005 geschrieben:
> es leben die Pauschalisierungen :-)
>
> hatte bisher die Erfahrungen dass meine Agenturen da
> flexibler waren als die Postfiliale, kommt aber immer drauf
> an wer da steht... aber 200 Gramm bzw 500 Gramm ham se mir
> nie durchgehen lassen die letzen 5 Jahre.

Also mein (in Post-Angelegenheiten durchaus kundenfreundlicher und halbwegs kompetenter) Post-"Kiosk" hat auch kleinste Gewichtsüberschreitungen freundlich zurückgewiesen mit dem Hinweis, dies würde später aussortiert und mit Strafporto belegt bzw. zurückgesendet werden. Das glaube ich schon... :-(

Hartmut

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 22. Juli 2005, 08:24

Hallo Frank,
mir geht es nicht um die Freundlichkeit und das Entgegenkommen der Mitarbeiter. In dem Bereich hat sich schon Einiges verbessert, seit es keine Behörde und kein Amt mehr ist. Ich zielte auf die ständig zurückggehenden Leistungen an. Einige Beispiele:

- Die Anzahl der Briefkästen ist signifikant zurück gegangen. Die Anzahl der Leerungen derselben noch deutlicher.

- Will ich einen Brief am nächsten Morgen zugestellt wissen, muß ich ihn immer früher einwerfen. war es früher selbst im hessischen Hinterland noch möglich, morgens einen Brief in Empfang zu nehmen, ihn tagsüber zu beantworten und die Antwort auf dem Nachhauseweg vom Büro in den Briefkasten zu werden, so daß er am nächsten Tag sicher ankommt, so ist das heute kaum noch möglich. Oftmals kommt die Briefpost viel später als seinerzeit (ich rede von den 80er Jahren) und ebenso oft ist die einzige Leerung der Briefkästen viel früher, oftmals früher als die Ankunft der Briefpost. Seinerzeit konnte man in größeren OIrtschaften auch am Postamt selbst bis 6 oder 7 Uhr früh Post einwerfen, die am selben Tag noch in die örtliche Zustellung kam ... oder etwa in Frankfurt bis 1 oder 2 Uhr direkt in den Briefkadten am Postzug für die bundesweite Zustellung einwerfen.
(Die Brieffrequenz, die ich noch in den spätern 80ern mit meine jetzigen Frau pflegte, wäre heute nicht mehr möglich.)

- Ein Telegramm war seinerzeit meist innerhalb einer Stunde beim Empfänger. (Ich nutzte dies des öfteren als Geburtstagsüberraschung. Es gab ja auch Grußtelegramme mit schönem Bildmotiv.). Es gibt zwar immer noch etwas, was Telegramm heißt, aber das wird am nächsten Werktag ausgeliefert.

- Preiswerte Möglichkeiten des Postversandes wurden teilweise abgeschafft.

- Die maximale Größe von Warensendungen wurde drastisch reeduziert, so dass z.B. eine LP jetzt als Päckchen geschickt werden muß und das Dreifache kostet.

- ... etc. etc. etc.

Die Leistungen werden bei gleichzeitiger Gebührenerhöhung immer weniger. Aber was will man von einer AG anderes erwarten: Da sind die Renditen der Aktionäre wichtiger, als die Zufriedenheit der Kunden. Das Entlassen von Mitarbeitern wirkt sich eben besser auf den Kurs aus, als bessere Lestungen ... :-(

Gruß
Roland

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Denis Fischer

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Denis Fischer » 22. Juli 2005, 10:16

Mh. Und leider leider ist das in der heutigen Zeit nicht nur bei der Post so. Gewinnmaximierung mit weniger Leistung und Service und noch weniger Aufwand.

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Frank Schaubrenner

OT Leistungen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 22. Juli 2005, 10:28

gleube ich schweife nun ab, aber da du aufs Shareholldervalue kommst kurz ich auch dazu.

Vom Grundsatz her evtl. gar nciht schlecht wenn ne Behörde keine Behörde mehr ist und somit Mrd. Euronen Steuergelder frisst, weil sie z.B. Produkte beibehält die sich nciht mehr rechnen.
Ist nur ne Vermutung, könnte mir gut vorstellen,dass z.B. das die Nachfrage nach Bildtelegrammen und Drucksachen (oder wie die Minibriefe hiessen) in Zeiten von Grussemails mehr oder weniger eingeschlafen ist, und die Leerung der Briefkästen evtl. durch Neuordnung (ok wahrscheinlich Straffung) der Wege draufgegangen ist.
Interessanterweise habe ich das Gefühl Pakete und oft auch Päckchen sind heute trotzdem schneller. Früher war es ein Glücksfall, wenn ich morgens was abgegeben habe, dass es am nächsten Morgen oder auch Übernächsten beim Empfänger war, heute wunder ich mich schon oder werde unruhig, wenn es länger als einen Tag geht (Pakete).
Die Gebührenerhöhung der Post geht mir auch auf den Senkel, aber noch in Behördengedanken zu sprechen, ist es mir lieber es gibt ne kostendeckende/Gewinnabwerfende Struktur, als dass jeder der Steuern zahlt meine und deine Briefe und Pakete mitfinanziert.... Warum Behörde? Weil der jetztige Trend nicht erst seit der Privatisierung eingetreten ist, also schon vor dem "Schreckgespenst" Shareholdervaleu , noch zu Zeiten der normalen knappen Steuerkassen :-).

Das mit der Warensendung ist mir auch aufgefallen, dachte ich hätte es falsch in Erinnerung, Warensendung ist aber ein nettes Beispiel wie meine Agentur mit dem Verschliessen derselben umgeht (egal) und wie meine Filiale (das geht doch nicht ...)

Wenn es sich auch ncith so anhört, ich finde es auch nicht lustig wie die Post, sorry DHL mit ihren Wettbewerbsvorteilen rumwuchert, aber bei Grossendungen bleibt uns immer noch die Wahl von Hermes und ähnlichen Dienstleistern.

Gruss
Frank
ps. suchst du eigentlich noch Fotos für dein virtuelles Museum?
Fotos von "Das letzte Paradies" (und falls Frankhspiele bis in 90er gehen sollen, auch die späteren)und "Tour de Roche" (bei den Werbespielen) und evtl. einige 70er Jahre könnt ich zeitnah zusenden oder Online stellen.
Nur so ne Idee :-), so ganz ohne Porto und Photoentwicklung :-)), ausser du brauchst die dazu gehörigen Spiele

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peer

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon peer » 22. Juli 2005, 10:45

Hi,
Roland G. Hülsmann schrieb:
>> - Die maximale Größe von Warensendungen wurde drastisch
> reeduziert, so dass z.B. eine LP jetzt als Päckchen geschickt
> werden muß und das Dreifache kostet.

Da hab ich doch gerade einen Artikel gelesen, dass eine LP immer noch in das Standartpäckchen passt - wenn man sie längs der Diagonale legt. Irgendein Schallplattenversand nutzt diese Methode wohl (Pythagoras lässt grüssen).
Man verpackt zwar viel Luft mit, aber das ist ja nicht unser Problem....

ciao
peer (der am Dienstag ein Paket erhalten hat, dass am Freitag morgen losgeschickt wurde)

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Bernd Eisen

Re: OT Leistungen

Beitragvon Bernd Eisen » 22. Juli 2005, 10:55

Nochmal kurz:

Ja, Pakete und Päckchen sind heute definitiv schneller als "damals"... also sagen wir vor 5-10 Jahren.
Es hieß immer E + 3 bei Päckchen und Paketen und bei Briefen E + 1 (also am nächsten Tag beim Empfänger) - das hat man zugunsten des Kunden gestrafft.

Ich habe meist auch in letzter Zeit keine Probleme gehabt mit kleinem Übergewicht von einzelnen Sendungen (gilt übrigens auch für Übergröße), die sich noch innerhalb der Toleranz bewegten.
Bei Briefen (20g) rührt die Toleranz übrigens vom Gewicht der Briefmarke her, für die kann der Kunde schließlich nichts *g

Grüße
Bernd

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Markus Barnick

RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Markus Barnick » 23. Juli 2005, 01:39

das stimmt nicht ganz. Die Post hat mir letzthin mitgeteilt, dass Pakete automatisch versichert sind.

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Roland G. Hülsmann
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RE: "Abzocke" bei Portogebühren

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 23. Juli 2005, 15:50

Markus Barnick schrieb:

> das stimmt nicht ganz. Die Post hat mir letzthin mitgeteilt,
> dass Pakete automatisch versichert sind.

Sag ... äh: schreib ich doch: Pakete sind versichert (bis 500 Euro), Päckchen eben nicht!

Gruß
Roland


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