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Schachtelwahnsinn ...

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marion Menrath
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Dschamal schlägt alles -

Beitragvon Marion Menrath » 18. Oktober 2005, 22:17

das hätte man locker als Säckchen mit dazu gepackter Regel produzieren können. Das könnte das erste Spiel (außer Erweiterungen) werden, das ich brutal von seiner Verpackung trennen werde. Hm, aber die Schachtel ist ein Superformat für die jüngste Age of Steam-Expansion, die nun leider wirklich nicht mehr reinpasst.

Marion

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Klaus Knechtskern
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RE: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Oktober 2005, 08:36

Wer braucht schon Tiefziehteile ;-)

Mein Antike hab ich noch nicht ausgepackt, und das aus der Ludothek vom Spielezentrum hatte keines drin...

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Klaus Knechtskern
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Re: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Oktober 2005, 08:38

Atti heute Abend meß ich mal die Schatekgrösse von "The Golf Game" ab ob das nciht schon A2 ist :-P

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Immanuel

Was, bitteschön, ist ein ...

Beitragvon Immanuel » 19. Oktober 2005, 09:14

... "Tiefziehteil"?
Kann mir das mal bitte jemand erklären. Jetzt treibe ich mich schon jahrelang hier im Forum rum und hätte eigentlich gedacht, zumindest mit dem Vokabular einigermaßen vertraut zu sein, aber der Begriff ist mir neu.

Fragendes Grüßle,
Immanuel

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Klaus Knechtskern
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Re: Was, bitteschön, ist ein ...

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Oktober 2005, 09:18

Tiefzug ist das Verfahren mit dem die Kunstoffeinsätze hergestellt werden. Siehe hierzu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefziehen

Klaus :-), heute mal besserwisserisch...

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Immanuel

Für Sid Sackson ...

Beitragvon Immanuel » 19. Oktober 2005, 09:26

... war Schachtelgröße, wenn ich mich an einige ältere Beiträge erinnere, wohl auch ein Problem, das er dadurch löste, dass er mehrere Spiele in eine Schachtel packte. Vor allem bei im Ausland gekauften Spielen hat er das wohl so gehandhabt, um für den Transport möglichst viele Spiele in möglichst wenig Schachteln heimzubringen. Ihm kam es in erster Linie auf den spielerischen Gehalt der Spiele an. Wir alle, die wir uns über zu große Schachteln ärgern, haben halt einfach nicht die Größe, darüber zu stehen. Und manche sind dann möglicherweise doch fast schon mehr Sammler als Spieler, weshalb natürlich die "Methode Sackson" nicht in Frage kommt.

Grüßle,
Immanuel
(der auch nie eine Schachtel wegwerfen würde, selbst wenn sie leer ist und ihr Inhalt als Erweiterung schon beim Basisspiel verstaut wurde)

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Klaus Knechtskern
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Re: Für Sid Sackson ...

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Oktober 2005, 09:27

Schachtteln wegwerfen? Welch Sakrileg ;-)

Klaus

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Mick

RE: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Mick » 19. Oktober 2005, 10:09

...aber warum ist denn die Schachtel dann noch größer als der einmal gefaltete Spielplan???? Also bei mir hätte die Schachtel noch ein Stück schmaler sein können.

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Rolf Mihm

Re: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Rolf Mihm » 19. Oktober 2005, 11:15

Hallo Attila,

die Schachtelgröße bei manchen Spielen hat mich auch schon oft geärgert, vor allem deshalb, weil andere Verlage mit kleineren und dem Inhalt der Spiele angepaßten Schachteln ja auch ihren Umsatz machen.

Hier war jetzt auch schon zu lesen, daß es dabei um Standardgrößen geht, deren Änderung ja auch Kosten verursacht, verständlich und nachvollziehbar. Aber bei Ravensburger gibt es zum Beispiel für Kartenspiele ja auch unterschiedliche Größen, wobei ich mich frage, warum diese Spiele dann nicht einfach alle in Schachteln der kleineren Größe reingepackt werden können, wenn die doch anscheinend zur Verfügung stehen (ich meine hier z.B. Crazy Derby oder Feuerschlucker im Gegensatz zu den "großen" Zweipersonenspielen wie Crazy Chicken oder Richelieu).

Ohne mich jetzt festlegen zu wollen, glaube ich, daß es ähnliche Vorgänge auch bei anderen Verlagen gibt - und das hat, glaube ich, einen ganz anderen Grund:

- vielleicht werde ich dafür jetzt böse Antworten bekommen, weil es fast an Blasphemie grenzt, aber das Kostenargument bezüglich der Schachtelgröße zieht m.E. aus einem ganz anderen Grund...

- große Schachtel = großer bzw. viel Inhalt; und das hat gar nichts damit zu tun, daß man sich ja vorher über den Inhalt der Schachtel kundig machen kann; wer mal im Laden nebenan (so es den denn noch gibt) bei einem Kauf eines Spieles durch sogenannte "Nicht- oder Wenigspieler" zugegen war, weiß, glaube ich, was ich meine; denn eigentlich sind es m.E. oft diese "Nicht- oder Wenigspieler", die den Hauptsumsatz eines Spieles ausmachen...

- also große Schachtel = viel drin = muß eigentlich gut sein (sehr vereinfachend ausgedrückt)...

- und wenn mir mal ehrlich sind, ist die Größe einer Schachtel damit ein rein psychologischer Effekt oder warum kosten dann z.B. die schönen Adlung-Kartenspiele mit den perfekten Schachtelgrößen "nur" 6,-- Euro während ein Spiel wie z.B. Crazy Derby oder Feuerschlucker schon um die 10,-- Euro und Spiele wie Crazy Chicken oder Richelieu über 10,-- Euro kosten, obwohl im Grunde in den einzelnen Spielen nicht so viel mehr Inhalt ist (wohlgemerkt, das sind jetzt natürlich nur Beispielspreise der Verlage, im Internet bekommt man die Spiele natürlich billiger, was die Preise aber halt nur verschiebt, die Relation bleibt erhalten)...

- ein anderes Beispiel sind die Kosmos-Zweierspiele (die ich im übrigen fast alle habe); viele dieser Spiele würden locker z.B. auch in ein Blue-Moon-Völkerkarten-Set passen, einfach deshalb, weil man dann auf einen oft überflüssigen Spielplan verzichten könnte (der läßt sich, Beispiel Verräter oder Meuterer, sehr leicht aus Karten zusammensetzen), wodurch sich am Spiel selbst gar nichts ändern würde - aber dann würden diese Zweier-Spiele deutlich unter 10,-- Euro kosten müssen, während sie so locker auf über 10.-- Euro kommen...

- oder nehmen wir die neuen Zweipersonen-Spiele von Queen Games; die Spiele passen in die Schachtel locker 5 / 6 x rein, kleiner Schachteln würden dann aber wieder einen psychologischen Preiseffekt bewirken - wenn ich sehe, was in den Spielen tatsächlich an Material drin ist, zahle ich doch keine 15,-- Euro für ein solches Spiel (eigentlich gültiger Verlagspreis, auf der Messe wurden sie als Angebot für 10,-- Euro verkauft)...

- alles in allem glaube ich, daß die Schachtelgröße wirklich nur ein Preisargument der Verlage ist, die Preise für Spiele in den genannten Größenordnungen beibehalten zu können - und bitte, ich möchte den Verlagen ja gar nicht mal vorwerfen, daß sie Geld verdienen wollen und müssen, um weiter so viele gut und schöne Spiele zu produzieren, aber ich bin einfach nur der Ansicht, daß die Schachtelgröße in erster Linie gar kein Argument des höheren oder niedrigeren Produktionspreises ist, sondern allein ein Argument des Verkaufspreises; und ich glaube auch, daß es diese Überlegungen in den Verlagen selbst natürlich auch gibt, das ist alles...

- erinnert sich eigentlich noch jemand an die PC-Spiele in diesen riesigen Schachteln, obwohl da ja eigentlich auch oft nur eine entsprechend große CD-ROM als Inhalt war, m.E. die gleiche Argumentation...

Wie dem auch sei...

Ciao

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Maike Mette
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Re: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Maike Mette » 19. Oktober 2005, 12:04

Ich denke ja, dass man da mal differenzieren sollte.
Natürlich hast Du für Verlage wie Kosmos, Queen etc Recht. Die bringen ihre Spiele auch in einer Auflage raus, die locker 5stellig ist da mach ich mal schnell eine neue Schachtel. Das kostet (ist geraten) 2.000€ das lege ich um auf 10.000 Spiele dann ist der Preis auch nicht viel höher und die Argumente das ich es größer teurer verkaufen kann hat Wirkung. Für diese Verlage ist es auch tatsächlich so das die Wenigspieler oder Garncihtspieler, die zu weihnachten was verschenken wollen eher zum "großen" Spiel greifen.
Wenn wir uns hier aber über Schachtelgrößen bei kleinen Verlagen unterhalten dann ist die Auflage vielleicht so um die 1.000 Stück und da machen 2.000€ für den Entwurf einer neuen Schachtel wirklich einen Unterschied. Die kleinen Verlage machen sich meiner Meinung nach wenig Gedanken über den Wenigspieler der im Laden sein Spiel sieht und es dann auch Schachtelgröße kauft. Wie viele von den kleinen Verlagen stehen den im Spieleladen? Hat irgendwer schon mal ein Pfifficus-Spiel im Laden stehen sehn?
Wen die einem am Stand sagen, dass der Plan so wie er war in die nächst kleinere Standartgröße nicht reingepasst hätte glaube ich ihnen das einfach mal. Ich finde wir sollten dankbar sein, dass die Qualität des Materials dieses Jahr gut war. letztes Jahr meckerten alle über den zu kleinen Puzzelplan von Oltremare. Von den Spielen die ich gekauft habe waren alle gut gestanzt und die Pläne in einer guten Qualität. Die schachteln waren alle stabil und bedruckt (was die Kosten übrigens auch hoch treibt) vor 2 oder 3 Jahren waren weise Schachteln mit Banderole noch häufiger. Was sicher auch nicht besser ist weil man ewig wenn man das Spiel auspackt Angst um die Banderole bekommt.
Ich stimme ja voll mit Euch überein, dass die Schachtelgröße von Kaivai extrem unpraktisch ist und das unnötige Aufblasen von Schachteln ärgerlich aber wann es unnötig ist und wann die Größe eine Begründung hat wissen wir doch gar nicht. Pfifficus hat eine Begründung geliefert.
Vielleicht kann sich ja mal hier einer der Autoren und Kleinverleger einschalten und ein Rechenbeispiel bringen für Faltung eines Plans und Herstellung von neuen Schachtelformaten. Ich denke wirklich das wenn man das aus der eigenen Tasche zahlen muss so was ziemlich teuer wird und bei einer Auflage von schätzungsweise 1.000 Stück auch nicht sinnvoll ist.

Maike

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Attila
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Re: Dschamal schlägt alles -

Beitragvon Attila » 19. Oktober 2005, 12:26

Marion Menrath schrieb:

> trennen werde. Hm, aber die Schachtel ist ein Superformat für
> die jüngste Age of Steam-Expansion, die nun leider wirklich
> nicht mehr reinpasst.

Das Problem mit den AoS-Expansion sah ich auch schon kommen - hatte 3 Expansions im AoS-Karton drinne und die vierte hätte nicht gepasst. Offensichtlich hatten die Leute vom AoS-Team genau die gelichen Probleme und sie haben mit ihren Expansions einen schönen Karton "AoS Expansion Maps" ausgeliefert wo alle Expansion (+ die von ihnen) reinpasst. Die nächste Expansion passt auch noch locker. Und im AoS-Karton ist jetzt ja auch wieder was luft! :-)

Atti

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Michael Weber

Gründe für Riesenschachteln

Beitragvon Michael Weber » 19. Oktober 2005, 12:57

Es gibt einen ganz wesentlichen Grund, warum einige Schachteln so groß sind. Steckt man das hochwertige Material in eine Mini-Schachtel, versteht weder der Handel, noch der Käufer, warum sie für ein tollen Spiel 30 Euro oder mehr bezahlen sollen. Deswegen werden einige Verpackungen ganz bewusst in eigentlich zu großen Schachteln verpackt.

Andere Gründe sind Standardboxen usw, aber wurde hier ja bereits genannt.

Ich finde es auch besser, wenn Spiele handlich in mein Regal verstaut werden können, aber dann muss die Bereitschaft da sein, für eine kleine Schachtel auch wie für eine große zu bezahlen. Ich hör schön das Geschrei: "was, für die kleine Schachtel soll ich 35 Euro bezahlen?"

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Marten Holst
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RE: Was, bitteschön, ist ein ...

Beitragvon Marten Holst » 19. Oktober 2005, 13:25

Moin,

> Tiefzug ist das Verfahren mit dem die Kunstoffeinsätze
> hergestellt werden. Siehe hierzu auch
> http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefziehen

wobei ich gestehen muss, dass Antike gar kein solches hat, sondern "nur" eine Pappeinlage. Aber wenn man faul ist, dann mag man sich kein Wort wie "Pappeinlage" ausdenken und schreibt einfach "Tiefziehteil" allgemein für "das was in der Packung ist, kein Spielmaterial, und irgendwie sortierhelfen soll".

Tschüß
Marten

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Timo Koelner

Re: Gründe für Riesenpreise?

Beitragvon Timo Koelner » 19. Oktober 2005, 13:56

Michael Weber schrieb:
>
> Ich finde es auch besser, wenn Spiele handlich in mein Regal
> verstaut werden können, aber dann muss die Bereitschaft da
> sein, für eine kleine Schachtel auch wie für eine große zu
> bezahlen. Ich hör schön das Geschrei: "was, für die kleine
> Schachtel soll ich 35 Euro bezahlen?"

Das Geschrei wäre ja auch vollkommen berechtigt! Dass die Bereitschaft nicht da ist, für eine kleine Schachtel 35 € zu bezahlen, ist doch völlig nachvollziehbar (ebenso der nachträgliche Ärger darüber, viel Geld für ein kleines Spiel in großer Schachtel bezahlt zu haben).

Der Unterschied ist: Bei der zu großen Schachtel merkt man es erst hinterher (dann hat man das Spiel schon gekauft), bei einer passenden kleinen Schachtel würde der Käufer schon direkt stutzen und auf einen Kauf verzichten. Das Schöne daran wäre, dass das die Verlage spüren würden. Denn die wenigsten "Gelegenheitskäufer" (von denen es mehr gibt als sich manch Vielspieler hier im Forum vorstellen kann) tragen es einem BESTIMMTEN Verlag nach und werden beim nächsten Spiel desselben Verlages vorsichtig.

Ich weiß aus dem gesamten Bekanntenkreis, dass der Preis für Spiele oftmals das einzige Kriterium für einen Nichtkauf ist. Zugegeben, Gelegenheitskäufer, aber auch die müssen erst mal gewonnen werden.

LG Timo (der glücklicherweise Wenigkäufer ist, aber den Spieleproduzenten dennoch hohe Einnahmen für die Entwicklung neuer schöner Spiele wünscht)

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Rolf Mihm

Re: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Rolf Mihm » 19. Oktober 2005, 14:14

Hallo Maike,

ja, ich gebe dir gerne Recht, daß es für einen großen Verlag sehr viel einfacher, weil billiger ist, einfach mal eine neue Schachtelgröße ins eigene Sortiment aufzunehmen - aber es gibt doch glaube ich auch genügend Beispiele für "kleine" Verlage, die von Anfang an auf "große" Schachteln setzen, wohl wissend, daß die Schachtelgröße für den tatsächlichen Inhalt viel zu überdimensioniert gestaltet ist.

Aber auch bei den "großen" Velagen gilt ja vor allem doch irgendwie Größe - vor Jahren gab es bei Kosmos die "Spiele für viele"-Reihe, die das Spiel ursprünglich in viel zu großen Schachteln unterbrachte, die halb so groß waren wie die normale Kosmos-Schachtel von Siedler oder Herr der Ringe; jetzt gibt es bei Kosmos die kleinen quadratischen Spiele wie Oh, Pharao oder Saga, und oh Wunder, plötzlich ist es möglich, ein Spiel aus der "Spiele für viele"-Reihe in der neuen kleinen quadratischen Schachtel unterzubringen, die nur etwa ein 5tel der ursprünglichen Größe benötigt (mir fällt der Titel des Spieles gerade nicht ein - Farbeimer stapeln und eine Kuh auf dem Cover). Jetzt könnte man sagen, OK, die Verlage lernen ja dazu, aber auch diese "kleinen" Schachteln sind für den Inhalt nach wie vor zu groß, ist schon lustig.

Anderes Beispiel, natürlich, OK, auch das ein "großer" Verlag, Queen-Games. Wenn ich mich recht erinnere, wurde dort mit den Erweiterungen für Alhambra eine neue Schachtelgröße eingerichtet, die sich jetzt aktuell auf Spiele wie Revolte in Rom oder Architekton ausgewirkt hat - auch diese Schachteln sind für den tatsächlichen Inhalt viel zu groß, die Spiele passen mehrmals rein. Die Frage ist dann halt doch - wenn es von Verlagsseite möglich ist, neue Schachteln herzustellen und ins Sortiment einzbinden, warum sind die dann trotzdem immer noch zu groß? Denk dir selbst was aus.

Michael hat das m.E ja auch noch mal sehr schön beschrieben - für eine kleine Schachtel müsste dann halt auch die Bereitschaft da sein, den gleichen Preis zu bezahlen. Und da müssen wir uns dann halt doch wieder an die eigene Nase fassen, gelle...

Ciao

P.S. Was die "kleinen" Verlage betrifft, möchte ich noch einmal auf mein Argument vom Beginn dieser Antwort hinweisen, daß m.E. auch "kleine" Verlage schon vor Beginn der Produktion bewußt auf "große" Schachteln setzten, und das hat dann halt nichts damit zu tun, das eine andere Schachtelgröße aus Kostengründen nicht möglich ist. Und es geht ja auch anders - Adlung kann man wohl kaum als "großen" Verlag bezeichnen, aber immerhin setzt er konsequent auf Schachtelgrößen, die keine Luft in sich haben - was hier für Kartenspiele gilt, läßt sich eben auch auf andere Verlage übertragen...

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Rolf Mihm

Re: Schachtelwahnsinn ...

Beitragvon Rolf Mihm » 19. Oktober 2005, 14:14

Hallo Maike,

ja, ich gebe dir gerne Recht, daß es für einen großen Verlag sehr viel einfacher, weil billiger ist, einfach mal eine neue Schachtelgröße ins eigene Sortiment aufzunehmen - aber es gibt doch glaube ich auch genügend Beispiele für "kleine" Verlage, die von Anfang an auf "große" Schachteln setzen, wohl wissend, daß die Schachtelgröße für den tatsächlichen Inhalt viel zu überdimensioniert gestaltet ist.

Aber auch bei den "großen" Velagen gilt ja vor allem doch irgendwie Größe - vor Jahren gab es bei Kosmos die "Spiele für viele"-Reihe, die das Spiel ursprünglich in viel zu großen Schachteln unterbrachte, die halb so groß waren wie die normale Kosmos-Schachtel von Siedler oder Herr der Ringe; jetzt gibt es bei Kosmos die kleinen quadratischen Spiele wie Oh, Pharao oder Saga, und oh Wunder, plötzlich ist es möglich, ein Spiel aus der "Spiele für viele"-Reihe in der neuen kleinen quadratischen Schachtel unterzubringen, die nur etwa ein 5tel der ursprünglichen Größe benötigt (mir fällt der Titel des Spieles gerade nicht ein - Farbeimer stapeln und eine Kuh auf dem Cover). Jetzt könnte man sagen, OK, die Verlage lernen ja dazu, aber auch diese "kleinen" Schachteln sind für den Inhalt nach wie vor zu groß, ist schon lustig.

Anderes Beispiel, natürlich, OK, auch das ein "großer" Verlag, Queen-Games. Wenn ich mich recht erinnere, wurde dort mit den Erweiterungen für Alhambra eine neue Schachtelgröße eingerichtet, die sich jetzt aktuell auf Spiele wie Revolte in Rom oder Architekton ausgewirkt hat - auch diese Schachteln sind für den tatsächlichen Inhalt viel zu groß, die Spiele passen mehrmals rein. Die Frage ist dann halt doch - wenn es von Verlagsseite möglich ist, neue Schachteln herzustellen und ins Sortiment einzbinden, warum sind die dann trotzdem immer noch zu groß? Denk dir selbst was aus.

Michael hat das m.E ja auch noch mal sehr schön beschrieben - für eine kleine Schachtel müsste dann halt auch die Bereitschaft da sein, den gleichen Preis zu bezahlen. Und da müssen wir uns dann halt doch wieder an die eigene Nase fassen, gelle...

Ciao

P.S. Was die "kleinen" Verlage betrifft, möchte ich noch einmal auf mein Argument vom Beginn dieser Antwort hinweisen, daß m.E. auch "kleine" Verlage schon vor Beginn der Produktion bewußt auf "große" Schachteln setzten, und das hat dann halt nichts damit zu tun, das eine andere Schachtelgröße aus Kostengründen nicht möglich ist. Und es geht ja auch anders - Adlung kann man wohl kaum als "großen" Verlag bezeichnen, aber immerhin setzt er konsequent auf Schachtelgrößen, die keine Luft in sich haben - was hier für Kartenspiele gilt, läßt sich eben auch auf andere Verlage bzw. Spiele übertragen...

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Rolf Mihm

Doppelposting!! Entschuldigung

Beitragvon Rolf Mihm » 19. Oktober 2005, 14:17

o.T.

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Carmen Gick

Re: Dschamal schlägt alles -

Beitragvon Carmen Gick » 19. Oktober 2005, 14:38

Hallo,

also ich hab so einen Sack lieber in einer Schachtel, wo ich es schön übersichtlich und sauber im Regal aufräumen kann.

Wenn ich den Beutel nur hätte könnte ich es nicht so schön in meine Spiele im Regal einreihen...

grüßle
Carmen

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Kai Borschinsky

Re: Gründe für Riesenpreise?

Beitragvon Kai Borschinsky » 19. Oktober 2005, 16:49

Nein, das Geschrei wäre nur subjektiv verständlich.
Spielmaterial, insbesondere hochwertiges, kostet einfach viel Geld.
Leider ist es so, dass Preise für Spiele dem Handel vor allem über die Verpackungsgröße vermittelt werden können. EInkäufer neigen zu der simplen Formel: "Große Schachtel = hoher Preis; kleine Schachtel = niedriger Preis".
Das Kaufverhalten der Endverbraucher scheint diese simple Weltsicht zu bestätigen.
Ein Beispiel: Schmidt hat mal versucht, Puzzles in kleineren Schachteln zu verkaufen, die weniger Luft enthalten. Der Preis konnte damit nur geringfügig reduziert werden, da die Produktionskosten an sich die gleichen geblieben sind. Der Verlag war durchaus interessiert, da durch die kleinere Verpackungsgröße weniger Lagerkapazitäten benötigt worden wäre. Allerdings wurden die Puzzles dann nicht gekauft, da der Kunde subjektiv weniger für sein Geld bekommen hatte.
Die Verpackungen wurden dann schnellstmöglich wieder umgestellt.
Also: Der wichtigste Grund für Verlage, "luftgefüllte" Schachteln zu wählen liegt im Kaufverhalten der Kundschaft. Für den Verlag wären kleinere Schachteln durchaus angenehmer.

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Michael Weber

Re: Gründe für Riesenpreise?

Beitragvon Michael Weber » 19. Oktober 2005, 17:29

Genau so wollte ich mich verstanden wissen :-)

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Heinrich Tegethoff

Re: Il Principe - Rollenkarten auf Plan

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 19. Oktober 2005, 20:55

yzemaze schrieb:
> Il Principe hätte man auchl.... mit einem halb so grossen Spielplan
> herausbringen können
> (die Ablage der Rollenkarten auf selbigem ist ja hochgradig
> wichtig ;-))

Diese ist tatsächlich wichtiger als es Deinem ironischen Kommentar
nach erscheint: die Farben der Rollenkarten müssen der Reihe nach
abgearbeitet werden, da sich die Rollen zT gegenseitig beeinflussen.
Da ist es wesentlich übersichtlicher, wenn alle Rollen einen Platz
haben und nicht via "Info-Karte" o.ä. Gebastel a la "Prestigepunktkarte"
dies hinbiegt. Die Rollenablage ist geordnet - im Gegensatz zu
Puerto Rico oder San Juan eine Notwendigkeit.

Servus,
Heinz

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

[OT] Das komische Spiel

Beitragvon Marten Holst » 20. Oktober 2005, 01:03

Moin,

> oh Wunder, plötzlich
> ist es möglich, ein Spiel aus der "Spiele für viele"-Reihe
> in der neuen kleinen quadratischen Schachtel
> unterzubringen, die nur etwa ein 5tel der ursprünglichen
> Größe benötigt (mir fällt der Titel des Spieles gerade
> nicht ein - Farbeimer stapeln und eine Kuh auf dem Cover).

völlig unwesentlich, aber Du dürftest "Alles im Eimer" meinen :-)

Tschüß
Marten

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Michael Andersch

Re: Il Principe - Rollenkarten auf Plan

Beitragvon Michael Andersch » 20. Oktober 2005, 08:04

Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> yzemaze schrieb:
> > Il Principe hätte man auchl.... mit einem halb so grossen
> Spielplan
> > herausbringen können
> > (die Ablage der Rollenkarten auf selbigem ist ja hochgradig
> > wichtig ;-))
>
> Diese ist tatsächlich wichtiger als es Deinem ironischen
> Kommentar
> nach erscheint: die Farben der Rollenkarten müssen der Reihe
> nach
> abgearbeitet werden, da sich die Rollen zT gegenseitig
> beeinflussen.

Dazu würde es auch reichen, wenn am Rand des Plans in Kartenbreite 5 farbige Balken anbringt, unter die man die Karten dann (neben dem jetzt verkleinerten Plan) ablegt.

Platzoptimierte Grüße,
Micha

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Hanno

Re: Gründe für Riesenschachteln

Beitragvon Hanno » 20. Oktober 2005, 08:52

Noch ein paar Anmerkungen zum Thema Schachteln...

Bei unseren Kartenspielen versuchen wir ja immer, dass möglichst wenig Luft in den Packungen ist. Was tatsächlich bei so Spielen wie Attribut oder Schätzbold dazu führt, dass die Leute sich beschweren, für so ein kleines Spiel 10 Euro zahlen zu "müssen". Besonders gilt das auch für den ausländischen Markt...
Wir werden Anfang des nächsten Jahres daher wohl eine Alternativschachtel für Leute, die sich gerade ein neues Haus gebaut haben und genug Platz haben, anbieten. Das wird tatsächlich nicht viel mehr als eine Schachtel sein, aber in der haben dann auch alle bisherigen Attribute Platz, und ein paar Gimmicks werden wir auch schon noch mit hineinpacken, denn nur leere Luft zu verkaufen wäre schon... frech.;-)

Zum Thema Schachtelstandard: wenn es den mal gäbe. Wir wollten dieses Jahr für das Triumvirat genau die gleiche Schachtel wie für das Zepter haben. Selber Hersteller, aber nicht machbar. Fragt mich nicht warum. Ich finde das ziemlich unfassbar...

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TRH
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Re: Il Principe - Rollenkarten auf Plan

Beitragvon TRH » 20. Oktober 2005, 10:09

Michael Andersch schrieb:

> Dazu würde es auch reichen, wenn am Rand des Plans in
> Kartenbreite 5 farbige Balken anbringt, unter die man die
> Karten dann (neben dem jetzt verkleinerten Plan) ablegt.
>
> Platzoptimierte Grüße,
> Micha

Moin!

Genauso sehe ich das auch. Vielleicht hätte man den Plan ja noch ein kleines Stückchen größer machen können (die schönen Regionen hättens verdient ;-) ), aber so ist das Ganze doch etwas "oversized"...

Gruß Tom


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