Beitragvon Heinrich Tegethoff » 6. November 2005, 20:29
Hallo Jeff,
im Kern kann ich mich Martens Meinung anschliessen: Spiele werden bei
mir meist gekauft, wenn sie mir nach einem oder mehreren Spielen im
Spieletreff (oder in Essen etc) gut gefallen. Ergo habe ich das Spiel gespielt,
und doch sind viele Kartons noch eingeschweißt. Die meisten Spiele davon
kann ich sogar erklären. Schnäppchen im Ausverkauf, auf dem Flohmarkt oder
gar gewonnen runden das ganze ab.
Schlimm ist nur, dass ich genau weis, wieviele Spiele noch ungespielt oder
höchstens 2x gespielt wurden, und das ist mit 55 bzw. 29 von 154 mehr als
den Spielen gut tut (aber weniger als ich schätzte) Und ein Balast für jeden
Spielekauf, zB in Essen, denn alle 6 Neukäufe sind in 55+29 enthalten. Das
hemmt die Kauffreude, die letzlich den Autoren gut tut, und ich habe bereits
jetzt für das nächste halbe Jahr genügend Futter für meine Spieleabende, an
denen meine Spiele gespielt werden. Mitspieler sind ein Engpass, und die
haben auch Spiele, und es gibt schöne alte, und zudem spielen wir
anspruchsvolle, also meist zeitintensive Spiele == 1 Spiel am Abend.
Ergo bleibt einiges gute als unbenutzt oder kaum genutzt liegen, oder ich
kaufe nichts neues mehr. Das möchte ich aber irgendwie auch nicht.
Für die breite Masse gilt wohl das selbe wie für mich beim Buch: es sieht
gut aus, ist bezahlbar, man möchte es auf jeden Fall einmal lesen/spielen,
und hat man die Leute dafür zusammen, dann wird doch nur geklönt. Oder
im Forum gesurft statt gelesen.
Servus,
Heinz