Beitragvon peer » 5. November 2005, 16:29
Hi,
Dieter Niehoff schrieb:
> Stimmt natürlich. Aber mich hat ja vor allem interessiert, ob
> die Partien zu viert häufiger sich wie Kaugummi in die Länge
> ziehen. Das kann bekanntlich schnell passieren, wenn der
> Abbau von Siegpunkten ("alle auf den Führenden") zum
> Spielsystem gehört.
Ich denke da sprichst du das generelle "Problem" mit dem Spiel an: In einer konstruktiv gestimmten Runde wird jeder versuchen die 10 Siegpunkte schneller zu bekommen, im wesentlichen dadurch, dass man schneller baut, als der andere. Natürlich wird mal was abgerissen, aber im wesentlichen wird mit allen Mitteln gebaut. Machtkarten werden benutzt um Geld zu bekommen und um überall auf dem Plan bauen zu können (was natürlich auch die Möglichkeit bietet, "versteckte" Bauplätze zu besetzten- etwa zwischen zwei großen Gebäuden.
Herrscht die Meinung vor "Egal wie ich stehe, DER DA steht vor mir" und sich alles auf den Führenden schmeisst, stecken die Energien (sprich: Machtkarten) in den Angriffen und das Spiel kann sich dahinschleppen.
Bei vielen Spielen ist es günstiger, wenn man auf sich selbst schaut, als auf den (vermeinlich) Führenden (strategisch steht man besser da), ob dass auch auf Elasund zutrifft, vermag ich nicht zu sagen.
Allerdings ist es bei vielen Spielen so, dass wenn alle nur auf den aktuell Führenden spielen, es letztlich Zufall ist, wer denn nun gewinnt. DAS ist mit Sicherheit bei Elasund so...
ciao
peer (spielte Elasund bislang immer in einer konstruktiven gruppe)