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[Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Roman Pelek

[Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon Roman Pelek » 20. November 2005, 11:40

Hallo zusammen,

da momentan ja noch der Sauerländer Spieletreff stattfindet und es somit mit der mit der offiziellen News durch KMW noch etwas dauern dürfte, hier für die Interessierten schonmal der Hinweis, dass seit gestern wieder die gewohnte Herbstneuheitenumfrage auf

www.spieleumfrage.de

läuft. Auch dieses Mal gibt's wieder Spielepreise zu gewinnen.

Wir (Jürgen Karla, Andreas Keirat, Ingo Kasprzak und ich) wünschen Euch wieder viel Spaß beim Mitmachen!

Ciao,
Roman

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Marco

Re: [Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon Marco » 20. November 2005, 13:38

hier der direkte link zum zwischenstand:

http://www.spielbar.com/umfrage/statistik.php?inquiry=2005_3&Submit=Anzeigen

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achim

Re: [Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon achim » 20. November 2005, 17:50

Was mir immer wieder bei Spieleumfragen auffällt, ist die Vergabe der Note 6 bei einigen Spielen. Auch bei dieser Umfrage wird bei manchen Spielen, die einwandfrei funktionieren die Note 6 vergeben. Entweder begreifen manche Bewerter das Notensystem nicht und vergeben statt einer 1 eine 6, oder wollen manche Spiele ganz bewußt schlecht machen. Ich will hier nicht einzelne Spiele herausheben, bei denen dies ganz offensichtlich passiert ist. Ich möchte da mehr an die Fairness der Spieler appelieren, ehrlich abzustimmen. Ein Spiel mit einer Note 6 bedeutet doch wohl, dass dieses Spiel entweder unspielbar ist oder dass keinerlei Spielreiz vorliegt. Nur weil einem Bewerter ein Spiel nicht besonders gefällt, da er einer anderen Zielgruppe angehört, darf man noch keine Note 6 vergeben. Sonst müssten alle Kinderspiele von Erwachsenen mit 6 bewertet werden. Auf der anderen Seite wird auch häufig nicht mit der Note 1 gegeizt, obwohl mir dies auch mehr als zweifelhaft bei manchen Spielen erscheint. Ich will mich hier nicht als Herrscher über die Bewerter aufspielen, aber fair ist die Benotung nicht immer. Ansonsten finde ich die Umfragen aber sehr interessant.

Gruß
achim

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hannes

Re: [Hinweis] Spieleumfrage : Noten?

Beitragvon hannes » 20. November 2005, 18:38

Ich denke mal, die 6er sind Fehleingaben. Zum Beispiel von Schweizern, bei denen 6 die beste Zeugnisnote ist.
So viel ich (nicht) gesehen habe, wird auch nirgendwo erwähnt, was die Noten 1,2,3,4,5,6 bedeuten. Dies sollte geschrieben stehen, bevor man sich in die Umfrage einloggt. Also bitte wieder einmal : was bedeutet z.B. eine Note 3 ?

hannes (der schon öfters nachgefragt hat, aber ein schlechtes Gedächtnis hat)

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Fabian Pfitzenmaier

Noten sind klar definiert!

Beitragvon Fabian Pfitzenmaier » 20. November 2005, 19:16

Hallo zusammen,

also bei der Eingabe wird es doch klar definiert:

1 - Spitzenspiel!
bis
6 - Ab in die Tonne!

Also eigentlich dürfte es nicht zu Fehleingaben kommen ;-)

Gruß
Fabian

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Olav Müller
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RE: [Hinweis] Spieleumfrage : Noten?

Beitragvon Olav Müller » 20. November 2005, 19:18

"hannes" hat am 20.11.2005 geschrieben:
> So viel ich (nicht) gesehen habe, wird auch nirgendwo
> erwähnt, was die Noten 1,2,3,4,5,6 bedeuten. Dies sollte
> geschrieben stehen, bevor man sich in die Umfrage einloggt.
> Also bitte wieder einmal : was bedeutet z.B. eine Note 3 ?

Nicht ganz korrekt.

3 bedeutet "Spiel' ich gerne". Die Noten sind in den Drop-Down Boxen zum Einstellen der Note jedesmal erklärt. 6 bedeutet beispielsweise "Ab in die Tonne". Das kann man durchaus mal zu einem "Spiel" sagen. Wir erinnern uns? Subjektiv, Objektiv.

CU,
Olav

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Eric

Re: [Hinweis] Spieleumfrage : Noten?

Beitragvon Eric » 20. November 2005, 19:25

Ich habe bei der aktuellen Umfrage bei 2 Spielen eine 6 vergeben.

Das erste Spiel ist todlangweilig mit frickeligem Material und provoziert fast schon einen frühzeitigen Abbruch. Von Wiederspielwert ganz zu schweigen.

Beim zweiten Spiel gibt es eine sichere Siegesstragie, welche zudem das Spiel nach 60-70% der normal vorgesehenen Spielzeit beendet. Solage da vom Verlag keine Regeländerung vorgenommen wird, ist das Spiel in meinen Augen "broken", wie ein Amerikaner sagen würde.

Das zweite Spiel ist durch eine einfache Regeländerung noch zu retten, würde sogar dann wahrscheinlich auf eine 2 kommen, beim ersten Spiel ist da nicht wirklich viel zu retten. Trotzdem muss ich beiden Spielen im aktuellen Zustand einen Wiederspielwert von 0 attestieren.

Natürlich ist bei dem vorgeschlagenen Bewertungssytem eine Tendenz zu extremen Bewertungen gegeben, gerade im schlechten Bereich ist es komischerweise schwierig genauer zwischen einer 4, 5 oder 6 zu differenzieren, die Tendenz zu allem schlechter als 3 zu sagen "ab in die Tonne" ist schon verlockend. Meine Theorie ist es eigentlich, dass es einfacher ist mehrere Stufen von "gut" zu unterscheiden, während man Schwierigkeiten hat mehrere Stufen von "schlecht" zu unterscheiden. Woran das liegt... tja, Spekulationen über die menschliche Natur sind erlaubt... ;-)

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hannes

Re: Noten sind klar definiert!

Beitragvon hannes » 20. November 2005, 20:01

> also bei der Eingabe wird es doch klar definiert:
>
> 1 - Spitzenspiel!
> bis
> 6 - Ab in die Tonne!
>
> Also eigentlich dürfte es nicht zu Fehleingaben kommen ;-)

OK. Sorry. Dann ist es natürlich einwandfrei. Die eigentliche Noten-Eingabe hatte ich noch nicht vorgenommen.

Frage noch : muss ich [i] zuerst[/i] den Link in meiner Mail anklicken und dann die Noteneingabe vornehmen oder umgekehrt ?

hannes

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Jürgen Karla
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Re: Noten sind klar definiert!

Beitragvon Jürgen Karla » 20. November 2005, 20:44

Hallo Hannes,

wann Du Deine Daten über den Link in der Mail bestätigst ist vollkommen egal. Deine Noten fließen nur halt erst dann mit in die Auswertung ein, wenn die Bestätigung erfolgt ist (daher nicht wundern, daß sich im Zwischenergebnis noch nichts ändert, solange Du noch nicht bestätigt hast).

Viele Grüße
Jürgen Karla

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fraweb

Ich würde ja gerne mitmachen, aber...

Beitragvon fraweb » 20. November 2005, 21:37

...nun habe mich eingetragen, Bestätigungsmail abgewartet und dann geklickt. Als ich mich dann einloggen wollte kam immer die Meldung "Diese Adresse wird bereits verwendet..."
Und wie komme ich auf die Bewertungsseite???
Entweder bin ich so blö... oder was ist des Rätsels Lösung?

Danke für Hilfe!

Frank

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Jürgen Karla
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Re: Ich würde ja gerne mitmachen, aber...

Beitragvon Jürgen Karla » 20. November 2005, 22:02

Hallo Frank,

bitte versuche es jetzt nochmal, sorry...

Viele Grüße
Jürgen Karla

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Volker L.

Re: Ich würde ja gerne mitmachen, aber...

Beitragvon Volker L. » 21. November 2005, 01:29

Ich habe eben meine Bewertungen abgegeben.
Da ich von früheren Umfragen mit Spitzname registriert war, musste
ich noch mein damaliges Passwort eingeben.
Dazu ein Hinweis: Vielleicht sollte man auf der Seite dazuschreiben,
dass man [i]nur[/i] durch Klick auf "Übernehmen" das Passwort bestätigen
kann, nicht aber durch Drücken der Returntaste im Eingabefeld. Ich dachte
erst, ich hätte ein falsches Passwort eingegeben und müsste eventuell
sogar den "Passwort vergessen"-Link benutzen, bis ich bemerkt habe,
dass das erste doch stimmte ;-)

Ist es Absicht oder Vergessen, dass Aleas Prototyp
"Um Ru(h)m und Ehre" nicht zur Auswahl steht?

Gruß, Volker

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Jürgen Karla
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Re: Ich würde ja gerne mitmachen, aber...

Beitragvon Jürgen Karla » 21. November 2005, 08:52

Volker L. schrieb:
> Ist es Absicht oder Vergessen, dass Aleas Prototyp
> "Um Ru(h)m und Ehre" nicht zur Auswahl steht?



Volle Absicht, aber für Ergänzungen oder Korrekturen sind wir immer zu haben :-)

Viele Grüße
Jürgen Karla

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Re: Ich würde ja gerne mitmachen, aber...

Beitragvon Jürgen Karla » 21. November 2005, 09:00

Hallo zusammen,

ich vergaß: Wer sich mit Passwort anmeldet, hat natürlich später immer wieder die Möglichkeit auf nachträglich neu aufgenommene Spiele zu bewerten...

Viele Grüße
Jürgen Karla

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Jost Schwider

Notenlotto? (was: Spieleumfrage Herbstneuheiten)

Beitragvon Jost Schwider » 21. November 2005, 10:27

"achim" hat am 20.11.2005 geschrieben:

> Was mir immer wieder bei Spieleumfragen auffällt, ist die
> Vergabe der Note 6 bei einigen Spielen. Auch bei dieser
> Umfrage wird bei manchen Spielen, die einwandfrei
> funktionieren die Note 6 vergeben.

Ja, da gibt es grundsätzlich wohl leider einige "Umfragenzerstörer" im Lande, leicht an einzelstehenden 6en zu erkennen... :roll:
Frei nach dem Motto "Hier muss ich eine 6 geben, damit es im Durchschnitt zumindest auf 3 runtergezogen wird und damit mein Favorit besser aussieht..." oder so ähnlich?! :-?
Und dann gibt es noch einige Sammler, die andersrum eine 1 vergeben, nur weil sie überhaupt ein Exemplar eines limitierten Spiels abbekommen haben. ("Das muss gut sein, schließlich habe ich viel dafür bezahlt!")
Überspitzt? Vielleicht (aber nur ein wenig)... :-D

[b]Allerdings[/b]: Wenn man die textuellen Angaben hinter den Noten [i]bei dieser Umfrage[/i] berücksichtigt, ist etwa eine 4 ("Ab und an mal...") bei weitem nicht so schlimm, wie sonst - daher habe ich hier mehr 4en vergeben, als normalerweise.

> Ansonsten finde ich die Umfragen aber sehr interessant.

Yapp.

Viele Grüße
Jost aus Soest ("jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiel2005 - [i]Impressionen Spiel'05[/i]

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Michael Weber

Re: [Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon Michael Weber » 21. November 2005, 12:38

ICh bin gegen Noten, was ich ja hier schon lang und breit vertreten habe. Ich habe dennoch bei der Umfrage mitgemacht und dabei auch mehrfach die 6 vergeben. Und das aus gutem Grund.

Immerhin ist es eine Umfrage, die laut Notenerklärung ganz offensichtlich nach meiner persönlichen Meinung fragt, da brauche ich also keine objektiven Werte zu finden. Und so gibt es bei den betreffenden Spielen für mich keine Alternative zur Tonne.

In einer Rezension würde ich dagegen die Zielgruppe berücksichtigen und zu etwas anderen Ergebnissen kommen. Aber das war hier nicht gefordert.

Im Übrigen bin ich der Meinung, man sollte - wenn schon Noten - eine Notenskala auch ausschöpfen. Und ein Spiel wie Blackmail hat meiner Meinung nach nun wahrlich die niedrigste Wertung verdient.
Alternativ wäre es ja möglich, die Skala gleich auf 1-4 zu beschränken, was offenbar einige lieber hätten.

Ein bewusstes Abwerten war dagegen doch bisher gar nicht möglich, weil der Link zum Ergebnis noch nicht bekannt war?

Michael
(ist weiter gegen Noten)

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Ralf Arnemann
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Kurze Nachfrage

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. November 2005, 12:45

Was ich nicht ganz verstehe:
Wieso haben schon einige Leute "Tempus" bewertet, obwohl es noch gar nicht erhältlich ist?
Wieso taucht "Schatten über Camelot" erneut auf, obwohl es schon in der Frühjahrsliste bewertet wurde?
Und warum rutscht dieses Spiel so deutlich in der Bewertung ab?
Welche destruktiven Volltrottel vergeben an originelle und qualitätvolle Spiele wie "Big Kini" oder "Zauberstauber eine 6?

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Thomas

Re: [Hinweis] Spieleumfrage Herbstneuheiten

Beitragvon Thomas » 21. November 2005, 12:58

Michael Weber schrieb:
> Ein bewusstes Abwerten war dagegen doch bisher gar nicht
> möglich, weil der Link zum Ergebnis noch nicht bekannt war?

Ob der Link zu den Zwischenergebnissen bekannt ist oder nicht, tut meines Erachtens nichts zu Sache: Die Möglichkeit, die Spiele von Mitbewerbern schlecht zu bewerten ist doch auch ohne Kenntniss von Zwischenständen möglich.

Gruß,

Thomas
(der auch die ganze Notenskala ausgenutzt hat, und sich dabei mehr an den Text als an die Zahl gehalten hat)

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Thomas

Re: Kurze Nachfrage

Beitragvon Thomas » 21. November 2005, 13:05

Ralf Arnemann schrieb:
> Wieso haben schon einige Leute "Tempus" bewertet, obwohl es
> noch gar nicht erhältlich ist?

Vieleicht, weil sie den Prototypen bereits gespielt haben? Wurde doch in Essen bereits vorgestellt, wenn ich mich nicht irre.

> Welche destruktiven Volltrottel vergeben an originelle und
> qualitätvolle Spiele wie "Big Kini" oder "Zauberstauber eine 6?

Das sollte dem Datenschutz unterliegen. Man kann bei solchen Noten natürlich wild spekulieren, Mitbewerber würden so versuchen, ihre eigenen Spiele besser dastehen zu lassen. Vieleicht liegt es aber auch einfach daran, dass es Leute gibt, die dieses Spiel nunmal gar nicht mögen. Wie Michael richtig schrieb, wird nach der subjektiven Meinung zum Spiel gefragt ("mag ich nicht, da kann es noch so toll funktionieren, würd ich aber selber nie wieder spielen wollen, also 6"), nicht nach einer ansatzweisen objektiven Bewertung (so nach dem Motto, "ist nicht mein Ding, aber funktioniert doch prima, also ne 2").

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Andreas Keirat

Re: Ich würde ja gerne mitmachen, aber...

Beitragvon Andreas Keirat » 21. November 2005, 13:07

Volker L. schrieb:

>
> Ist es Absicht oder Vergessen, dass Aleas Prototyp
> "Um Ru(h)m und Ehre" nicht zur Auswahl steht?
>
> Gruß, Volker

Ja vollkommene Absicht. Prototypen wurden nicht in die Liste mit aufgenommen, da dies den Rahmen mehr als sprengen würde und meist die Prototypen eh nur einigen wenigen Spielern/Journalisten zur Verfügung stehen... Eine Bewertung eines unfertigen Spiels halte ich nicht unbedingt für angemessen, weil sich bis zum Endprodukt noch einiges ändern kann. Das Alea hierbei mit fast fertigen Mustern eher die Ausnahme bildet, ist mir aber bekannt ;)

Andreas Keirat
www.spielphase.de

(Verantwortlich für die Liste der zu bewertenden Spiele...)

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Jürgen Karla
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Re: Kurze Nachfrage

Beitragvon Jürgen Karla » 21. November 2005, 13:51

Hallo Ralf,

> Wieso haben schon einige Leute "Tempus" bewertet, obwohl es
> noch gar nicht erhältlich ist?

oh, ich dachte es wäre bereits lieferbar?

> Wieso taucht "Schatten über Camelot" erneut auf, obwohl es
> schon in der Frühjahrsliste bewertet wurde?

ups, habe ich glatt übersehen, ist rausgenommen...

Viele Grüße
Jürgen Karla

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Ralf Arnemann
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Objektive Noten?

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. November 2005, 14:45

> Immerhin ist es eine Umfrage, die laut
> Notenerklärung ganz offensichtlich nach meiner
> persönlichen Meinung fragt, da brauche ich also
> keine objektiven Werte zu finden.
Ich weiß nicht, ob das von den Initiatoren so krass gemeint war.
Für sehr sinnvoll halte ich es nicht, denn im Ergebnis aller Noten soll ja eine Orientierungshilfe rauskommen.

Und da ist m. E. implizit schon gemeint, wie die Qualität der Spiele in Bezug auf Spielreiz etc. ist, und zwar bei allen Schwierigkeiten doch "objektiv".
Die Tabelle wird entwertet wenn da Noten einfließen, deren Beurteilungsmaßstab ein anderer ist.
Beispiel: Subjektiv ist es legitim, wenn jemand grundsätzlich nur 3-Personenspiele mag oder nur solche, wo regelmäßig gewürfelt wird.
Aber wenn er gnadenlos alle Spiele mit 6 abstraft, die diesen Kriterien nicht entsprechen, dann verschlechtert sich die Aussagequalität der Tabelle.
Denn solche Kriterien entnimmt man besser einer normalen Spielerezension.

> Im Übrigen bin ich der Meinung, man sollte -
> wenn schon Noten - eine Notenskala auch
> ausschöpfen.
Da stimme ich vollkommen zu.
Es gibt ja auch genügend schlechte Spiele, da braucht man die volle Skala.
Aber wenn ein Spiel zwar ziemlich gut ist, aber nicht dem eigenen Geschmack entspricht, dann würde ich keine schlechten Noten vergeben.

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Ralf Arnemann
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Re: Kurze Nachfrage

Beitragvon Ralf Arnemann » 21. November 2005, 14:53

> oh, ich dachte es wäre bereits lieferbar?
Na ja, so lieferbar wie seit Anfang Sommer ;-)
D.h. "demnächst".
Mein damals bestelltes Tempus habe ich jedenfalls noch nicht.
Aber Thomas hat wohl recht, daß einige Leute das vielleicht schon in der vorläufigen Version gespielt haben.

> ups, habe ich glatt übersehen, ist rausgenommen...
Hmm, könnte man doch vielleicht drinlassen.
Dann würde man sehen können, wie groß die Schwankungsbreite bei der Beurteilung ist.

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Michael Weber

Re: Objektive Noten?

Beitragvon Michael Weber » 21. November 2005, 15:33

Ralf Arnemann schrieb:
> > Immerhin ist es eine Umfrage, die laut
> > Notenerklärung ganz offensichtlich nach meiner
> > persönlichen Meinung fragt, da brauche ich also
> > keine objektiven Werte zu finden.
> Ich weiß nicht, ob das von den Initiatoren so krass gemeint
> war.
> Für sehr sinnvoll halte ich es nicht, denn im Ergebnis aller
> Noten soll ja eine Orientierungshilfe rauskommen.

Das ist richtig. Aber wenn ich eine Note vergeben soll, die explizit als "spiele ich gerne" oder ähnliches definiert wird, wird definitiv persönlicher Geschmack abgefragt. Letztlich ist JEDE Note vom persönlich Geschmack abhängig.
(Ich will an dieser Stelle nur mal darauf hinweisen, dass ich hier keine erneute Notendiskussion lostreten wollte ...)

Allerdings habe ich ja nicht nur meine persönlichen Vorlieben befragt, sondern das Spiel wurde durchaus auch etwas "objektiv" gesehen. Ein Spiel, das hervorragend funktioniert und allen Spaß macht ausßer mir würde von mir keine 6 bekommen.

> Und da ist m. E. implizit schon gemeint, wie die Qualität der
> Spiele in Bezug auf Spielreiz etc. ist, und zwar bei allen
> Schwierigkeiten doch "objektiv".
> Die Tabelle wird entwertet wenn da Noten einfließen, deren
> Beurteilungsmaßstab ein anderer ist.

Ha ha. 'Tschuldigung aber Noten und ein einheitlicher Beurteilungsmaßstab schließen sich in diesem Fall aus. :-D

Aber ich weiß ja, was du meinst und sehe das prinzipiell auch so. Ich habe ja auch so bewertet. Aber ich gebe in dieser Umfrage keinem Spiel eine 2, das hervorragend funktioniert und allen Spaß macht, nur mir nicht. Dann bekommt es eine 3 oder 4. Fertig. Weil ICH eben das Spiel benote, nicht die anderen. Und das Ergebnis ist ein durchaus diskussionswürdiger Durchschnitt, zu dem alle Bewerter im gleichen Maße beigetragen haben. Etwas anderes wäre es, wie bereits angedeutet, wenn ich dieses Spiel X rezensieren müsste. Dann würde das Ergebnis sicher anders ausfallen. Und das macht für mich auch den Unterschied zwischen Umfrage und Rezension aus.

> Beispiel: Subjektiv ist es legitim, wenn jemand grundsätzlich
> nur 3-Personenspiele mag oder nur solche, wo regelmäßig
> gewürfelt wird.
> Aber wenn er gnadenlos alle Spiele mit 6 abstraft, die diesen
> Kriterien nicht entsprechen, dann verschlechtert sich die
> Aussagequalität der Tabelle.

Nicht unbedingt. Die Frage ist nur, ob dieser jemand eine 6 geben darf, nur weil ihm eine Spielart nicht gefällt. An "meinen 6er-Spielen" habe ich durchaus "objektive" Dinge auszusetzen. Beispiel noch mal Blackmail. Ein grottiges Spiel, das Monopoly sein will, aber viel weniger schafft. Selbst wenn ich Monopoly mögen würde, wäre eine 6 hier einfach berechtigt. Ich benote hier also nicht schelcht, weil ich Monopoly-Variante nicht leiden kann, sondern weil es auch noch ein schlechte Variante ist.

> Denn solche Kriterien entnimmt man besser einer normalen
> Spielerezension.

Ja, wobei da eigentlich eher das Gegenteil der Fall sein sollte. Man sollte die persönlcihen Vorlieben vergessen und das Spiel vor dem Hintergrund seiner Zielgruppe und der passenden Spielekonkurrenten sehen.

> Es gibt ja auch genügend schlechte Spiele, da braucht man die
> volle Skala.

JA! :-)) :lol:

> Aber wenn ein Spiel zwar ziemlich gut ist, aber nicht dem
> eigenen Geschmack entspricht, dann würde ich keine schlechten
> Noten vergeben.

Keine radikale! Aber gegen eine (unbewusste) Abwertung wirst du dich kaum wehren können.

Michael
(hat 1 und 6 verteilt. Natürlich auch die Noten dazwischen)

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Roman Pelek

Antritte der Notenskala

Beitragvon Roman Pelek » 21. November 2005, 16:08

Hi Ralf,

Ralf Arnemann schrieb:
>
> > Immerhin ist es eine Umfrage, die laut
> > Notenerklärung ganz offensichtlich nach meiner
> > persönlichen Meinung fragt, da brauche ich also
> > keine objektiven Werte zu finden.
> Ich weiß nicht, ob das von den Initiatoren so krass gemeint
> war.
> Für sehr sinnvoll halte ich es nicht, denn im Ergebnis aller
> Noten soll ja eine Orientierungshilfe rauskommen.

Nun, prinzipiell gab's - ganz allgemein zur Erläuterung - folgende Antritte bei unserer Entscheidung für die momentan verwendeten Notenskala:

- Jede Note sollte in ihrer Bedeutung explizit erklärt werden, um stark unterschiedliche Wertungsmaßstäbe oder Missverständnisse zu vermeiden (siehe z. B. Schweizer Notenskala)
- Die Skala sollte vom Spielraum her überschaubar bleiben, daher die Beschränkung auf den "Schulnotenraum" ohne +/- o.ä. Feinunterscheidungen. Grade bei frischen Eindrücken ist es nicht unbedingt sinnvoll, bis auf's i-Tüpfelchen differenzieren zu wollen.
- Der vorhandene Spielraum sollte als Ausgleich dafür aber vernünftig ausgenutzt werden können, daher die jenseits der "6" etwas ins Wohlmeinendere tendierende Notenauslegung.

Was die "Objektivität" der Notenabgabe anbelangt:

> Und da ist m. E. implizit schon gemeint, wie die Qualität der
> Spiele in Bezug auf Spielreiz etc. ist, und zwar bei allen
> Schwierigkeiten doch "objektiv".
> Die Tabelle wird entwertet wenn da Noten einfließen, deren
> Beurteilungsmaßstab ein anderer ist.
> Beispiel: Subjektiv ist es legitim, wenn jemand grundsätzlich
> nur 3-Personenspiele mag oder nur solche, wo regelmäßig
> gewürfelt wird.
> Aber wenn er gnadenlos alle Spiele mit 6 abstraft, die diesen
> Kriterien nicht entsprechen, dann verschlechtert sich die
> Aussagequalität der Tabelle.
> Denn solche Kriterien entnimmt man besser einer normalen
> Spielerezension.

M. E. schadet es nichts, wenn "rein subjektiv" (d. h. jetzt ohne großartige Relativierung des eigenen Geschmacks) gewertet wird, das sollte sich sowieso über die Masse der abgegebenen Noten relativieren - zumindest bei den Titeln, die eine entsprechende Anzahl Noten erhalten. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass allzu viele Leute Spiele spielen und bewerten, von denen sie im Vorfeld quasi schon wissen, dass sie ihnen nicht gefallen. Mal ganz abgesehen davon, dass wir weder jemandem vorschreiben können noch wollen, wie sie/er persönlich abstimmt - das muss jeder mit seinen eigenen Bewertungsmaßstäben ausmachen :-)

Was natürlich nicht im Sinne der Erfinder wäre, wäre, wenn jemand, der z. B. keine Kartenspiele mag, per se jedes Kartenspiel in Reichweite mit einer "6" abstraft, ohne je eines davon auch nur gespielt zu haben. Es ist aber anhand der Erfahrungen der vergangenen Jahre davon auszugehen, dass der weit überwiegende Teil der Teilnehmer dies auch weiterhin nicht tut ;-) Bzw. würden wir bei (gehäuft) auftretenden Extrembeispielen dieser Art darüber nachdenken, ob diese nicht in die Rubrik Manipulationsversuch/grober Unfug einzusortieren wären und wir dementsprechend reagieren müssten.

Ciao,
Roman


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