Beitragvon Marten Holst » 22. Dezember 2005, 15:39
Moin,
>> Wenn man sich dann die
>> Neuheiten selbst anschaut: Massenweise lieblose
>> Lizenzprodukte, das soundsovielte Addon für ein
>> ausgelutschtes Grundspiel und die restlichen "Neuheiten"
>> strotzen auch nicht gerade von Ideenreichtum. Dies ist auch
>
> Das ist sicherlich diskussionswürdig - im Artikel
> 'Spieleautoren und der Zufall - Denn sie wissen nicht was
> sie tun' meiner Spielbox-Ausgabe stand allerdings nichts
> davon drin. Michael Knopf nimmt sich dem z.T. im
> Kreta-Artikel an.
...der ein paar ebenso richtige wie gleichzeitig falsche Ansätze enthielt. Aber diese Gedanken verdienen einen eigenen Thread :-)
>> ursächlich dafür verantwortlich, dass soviele Kleinverlage
>> ihr Glück versuchen, da werden die Absagen der Redaktionen
>> einfach nicht ernst genommen.
>
> Auch ein interessanter Diskussionspunkt:
> Sind die Spiele von Kleinverlagen grundsätzlich schlechter
> als die von großen?
These: ja (im wie auch immer zu bewertenden "Mittelwert"). Obendrein ist die Varianz höher. Die Frage bleibt allerdings, wie viel der "Liebe" zu Kleinverlagsspielen nicht der "Liebe" zum Verlag geschuldet ist. Ich behaupte mal, wenn Queen beim Fairplayscout ein Spiel mit Schnitt 2,4 (oder was Timbuktu eben hatte) platzieren kann, und Ystari eines mit 1,7 - dann wären die viel dichter zusammen, wenn beide bei egalwem, sagen wir mal "Days Of Wonder" erschienen wären. "Wir" lieben 2F, D&F und Lookout, wir mögen Queen, Eagle Games, etc. weniger. Alles Thesen. Aber auch die sollten in ihren eigenen Thread.
>> WIRKLICH! verstanden hat den Artikel aus der SB anscheinend
>> wirklich kaum einer?
>
> Klär uns auf: Was steht drin? ;-)
Mein Gedanke - wenn es da um lieblose Lizenzprodukte ging, dann habe ich ihn wirklich nicht verstanden, dann wäre es aber auch hilfreich gewesen, wenn der Autor die auch irgendwo erwähnt hätte. ;-)
Tschüß
Marten