Beitragvon Marten Holst » 26. Dezember 2005, 12:40
Moin,
Spieße wurden erschaffen um sie umzudrehen, also schließe ich mich an. Vieles von dem, was Roman schrieb, geht mir genau so (bis auf die Frau. Und naja, beide genannten Spiele besaß ich schon vor dem Feste, wobei erst eines gespielt). Allgemein bin ich eher eine Philosophie des Freundes "Stell etwas vor, was passen könnte". Zwar sind dann viele Geschenke risikobehaftet, aber wenn Leute mit Musiküberblick mich mit Musik erfreuen, leute die gute Bücher kennen und die und mich einschätzen mich mit Büchern bescheren (wobei es da schon öfter Dopplungen gab, dieses Jahr "Fleisch ist mein Gemüse". Im letzten Jahr schenkte ich meinem Vater "Wenn man einen weißen Anzug anhat", er schenkte es mir, beide hatten wir es schon. :-) ), oder Whiskyfreunde mir einen netten Scotch Single unter den Baum legen (okay, immer nur einer auf Gegenseitigkeit), dann kann ich meinen Horizont gerne mal erweitert bekommen. Eine Gruppe wie "Barenaked Ladies" hat so den Weg in meinen Plattenschrank gefunden. Aber Spiele zu finden, die ich mögen könnte und nicht habe, ist nur schwerlich möglich. Also ginge für mich nur die hier schon erwähnte zu verteilende Liste. Und naja, persönlich mag ich die nicht. Zum einen erfordert sie die Selbstdisziplin, sich das Zeug nicht gleich selber zu kaufen, wenn die Gier aufsteigt, zum anderen ist damit irgendwie die Überraschung weg, und auch das "beschenkt Werden" ist für mich damit nicht wirklich erfüllt, irgendwie arbeite ich damit nur eine Konsumliste ab (diese Formulierung ist mir eine ganze Ecke kommunistischer geraten, als ich sie meine, ich bin manchmal durchaus gerne Konsument - eigentlich oft - ich finde nur keinen angemessenen Ausdruck. Vielleicht kann jemand, der mich versteht, so diese bedauernswerte Person existiert, das besser ausdrücken).
Tschüß
Marten