Beitragvon Roman Pelek » 7. Januar 2006, 15:21
Huhu Frank,
Frank Sippel schrieb:
> Häufig habe ich den Eindruck, dass Vielspieler immer was zu
> meckern haben. Entweder ist das Material zu klein, oder die
> Schachtel enthält zu viel Luft. Die einen mögen nur Holz, die
> anderen finden designtes Pastik besser. Dann ist wieder zu
> viel Glück dabei oder die Graphik ist zu hässlich oder die
> Pape zu dünn.
Richtig, vielfach schießt Kritik über's Ziel hinaus und prangert Dinge an, die unrealistisch und/oder unwirtschaftlich sind. Aber das ist nicht eigentliche Problem, denn Kritik - auch überzogene - dient letztlich dazu, Leuten zu sagen: es geht immer noch besser, und dieser Arschtritt ist immer vonnöten.
> Kritik ist ja gut und schön und eigener Geschmack auch, aber
> muss eigentlich immer gemeckert werden? Es nervt. Ich kann
> mi vorstellen, dass es kein leichter Job ist, als
> SPieleverlag all die Meckerer zufriedenzustellen.
Ich würde noch weiter gehen und sagen: es ist unmöglich. Die Souveränität, die Eigenverantwortung liegt vielmehr darin, sich auszusuchen, welche Pharisäer wo und wie in welchen Medien darüber schimpfen, was man gerade tut. Denn das ist berechenbar, im Gegensatz zu vielen anderen Dingen, die wir tun und lieben. Und natürlich, oberstes Gebot, ist immer: es müssen Leute auch noch kaufen wollen.
Ciao,
Roman ("In any fair system they would flourish and thrive, but they barely survive, they eke out a living but they barely survive" / Randy Newman, "It's money that matters")