Beitragvon Heinrich Tegethoff » 10. Januar 2006, 16:23
Hallo andre,
ich kann Mac's Sicht nur bestätigen: man sollte zwar nicht beliebig viele
seiner Städte aufgeben, aber sein Gebiet, also seine tempellosen Städte,
zu verteidigen ist in diesem Spiel völlig unnötig. Aus eigener (und nicht
des Autorens Sicht) kann ich sagen: es fühlt sich im Spiel unangenehm
an, wenn einem ein paar Städte abhanden kommen, aber von meinen
Siegen hat mich dies nicht abgebracht. Einigeln als Germane war aber
tödlich. Es braucht vielleicht Nerven, aber es sollte immer klar sein, auf
welches Ziel ich gehe. Und das heist nicht "Territorium".
Statt Einigeln habe ich auch erfolgreich "Abtauschen ohne Stadteroberung"
durchgeführt. So wird klar, wo ich keine fremden Truppen in Reichweite
meiner Tempel dulde, aber ich investiere nicht auch noch meine Einheiten,
um die Demokratie-Städte dazu zu plätten. Es bringt, gegenüber den
Investionen, nichts. Ich "entmilitarisierte" also Zonen, ohne andere Fronten
zu schwächen. Aber bei 6 Spielern ist nach solchen reinen Abtäuschen
auch Diplomatie wichtig. Wer dann Antike wortlos spielt, ohne seine
Absichten dann dem Nachbarn klar zu machen, der mauert/igelt sich nur
ein und wird statisch. Bewegliche Truppen über Navigation etc sind viel
wichtiger. Und nach einer Entmilitarisierung sieht auch mein Nachbar,
dass er (so wie ich) nur sinnlos Ressourcen verheizte, und lässt das
Einigeln an meiner Grenze wohl sein.
Ob aber Antike überbewertet ist? Nun, in jeder (Durchschnitts-)Bewertung
gehen ja auch die Grenzwerte ein, bei denen das Spiel nicht ankommt.
Die [i]bisherige[/i] Bewertung (Scout, Sauerland, Forum) kann also keine
ausserordentliche Überbewertung sein, sofern dahinter schon Spielpraxis steht.
Und da muss ich sagen: Antike ist schon seit 3 Monaten spielbar, nachdem
4 Tage in Essen vielleicht zu Überbewertungen neigen.
Servus,
Heinz (der hofft, das sein Antike heute abend auf den Tisch kommt)