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Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

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Droegi
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Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

Beitragvon Droegi » 11. Januar 2006, 14:59

Kennt irgendwer erprobte/funktionierende Alternativregeln zum grünen Würfel bei AoR ?

Eine Idee, die ich bisher dazu hatte:

2 grüne Würfel, Zahlen werden multipliziert. Angriff geglückt, wenn Ergebis größer als aufgeschriebene Einheiten. Gottvertrauen: Beide Würfel haben +1 (also Zahlen von 2-7)

Alternativ könnte man auch mit achtseitigen Würfeln arbeiten und die Maximalergebnisse modifizieren.



Schöne Grüße
Droegi

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Marten Holst
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RE: Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

Beitragvon Marten Holst » 11. Januar 2006, 16:25

Moin,

> Kennt irgendwer erprobte/funktionierende Alternativregeln
> zum grünen Würfel bei AoR ?
>
> Eine Idee, die ich bisher dazu hatte:
>
> 2 grüne Würfel, Zahlen werden multipliziert. Angriff
> geglückt, wenn Ergebis größer als aufgeschriebene
> Einheiten. Gottvertrauen: Beide Würfel haben +1 (also
> Zahlen von 2-7)
>
> Alternativ könnte man auch mit achtseitigen Würfeln
> arbeiten und die Maximalergebnisse modifizieren.

Das hinge erst einmal davon ab, welchen Effekt Du erzielen willst, oder?

Tschüß
Marten

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Kathrin Nos
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RE: Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

Beitragvon Kathrin Nos » 11. Januar 2006, 16:34

Hallo Droegi,

"Droegi" hat am 11.01.2006 geschrieben:
> Kennt irgendwer erprobte/funktionierende Alternativregeln
> zum grünen Würfel bei AoR ?

Was stört Dich denn am grünen Würfel? Ja, es ist natürlich ein Glücksfaktor - aber die Wahrscheinlichkeiten sind doch bereits in der Spielregel detailliert aufgelistet. Wer hinten sitzt, greift nun einmal aus einer statistisch gesehen schwächeren Position an - dafür besitzt er i.a. (bis auf Bürgerkriegsopfer) mehr Counter und muss in dieser Runde keinen Gegenangriff mehr fürchten (zumindest nicht an der letzten Position). Dann müsste Dich auch das Nachziehglück bei den Karten stören.

> 2 grüne Würfel, Zahlen werden multipliziert. Angriff
> geglückt, wenn Ergebis größer als aufgeschriebene
> Einheiten. Gottvertrauen: Beide Würfel haben +1 (also
> Zahlen von 2-7)

Wie sieht es denn dann mit den Wahrscheinlichkeiten aus? Ok, kann man genau ausrechnen, ich habe aber gerade nur Zeit für einen kurzen Kommentar (vielleicht kommt mir Peter noch zu Hilfe :) ).

Das Spiel ist IMHO gut auf die Sitz-Positionen austariert. Ich sehe keinen Grund, hier die Wahrscheinlichkeiten zu verschieben. Eher würde ich mal nachfühlen wollen, ob Ihr alles richtig gespielt habt (siehe anderer Thread: Die Reduzierung des Elendsindex z.B. hattet Ihr ja anscheinend schonmal falsch gespielt - das ist natürlich schonmal eine krasse Auswirkung gewesen, denn wir reden bei zu starker Reduzierung des Elendsindex von Punktedifferenzen im 10er anstelle im 100er Bereich).

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Volker L.

RE: Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

Beitragvon Volker L. » 11. Januar 2006, 16:39

Marten Holst schrieb:
>
> Moin,
>
> > Kennt irgendwer erprobte/funktionierende Alternativregeln
> > zum grünen Würfel bei AoR ?
> >
> > Eine Idee, die ich bisher dazu hatte:
> >
> > 2 grüne Würfel, Zahlen werden multipliziert. Angriff
> > geglückt, wenn Ergebis größer als aufgeschriebene
> > Einheiten. Gottvertrauen: Beide Würfel haben +1 (also
> > Zahlen von 2-7)
> >
> > Alternativ könnte man auch mit achtseitigen Würfeln
> > arbeiten und die Maximalergebnisse modifizieren.
>
> Das hinge erst einmal davon ab, welchen Effekt Du erzielen
> willst, oder?

... bzw. was Dir am Originalsystem nicht gefällt?

Gruß, Volker (zu faul, durchzurechnen, wie sich Droegis Modifikation
genau auf die platzabhängige Siegwahrscheinlichkeit auswirken würde)

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Droegi
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RE: Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

Beitragvon Droegi » 11. Januar 2006, 17:01

Naja, ich habe es tatsächlich einmal geschaft, genau bei 0 im Elend anzukommen. Aber das war eine Kuschelrunde, wo keiner was gespielt hat. Mit einmaliger Reduzierung wäre ich aber auch nicht über 100 hinweggekommen. Aber das ist ein anderes Thema und soll mal beendet sein.

Was mich am grünen Würfel stört ? Naja, oftmals finde ich die Situation mit dem Würfel vollkommen OK. Aber manchmal kommt es vor, daß man selber vielleicht 7 bietet, um einen sicheren Angriff zu starten und eine Karte kaufen zu können. Und schwupps, ist man letzter, weil alle weniger geboten haben. Die Karte hat wer anderes gekauft, und 2 Angriffe kann man nicht starten. Logischerweise verliere ich diesen Angriff.

Keine 2 Runden später will ich mal volle Lotte angreifen. Ich biete 34 Pöppel (2 sind zur Unterstützung auf dem Feld). Aber angreifen wollen die anderen auch. Sie bieten zwischen 28 und 33. Glückwunsch an denjenigen, der 28 geboten hat. Er darf sich 5-6 neue Ländereien aussuchen, während bei mir wieder nichts klappt.

Man kann jetzt sagen, daß sich alles irgendwie immer ausgleicht. Schon möglich. Aber mir kommt es nicht so vor. Zumindest ärgere ich mich immer, wenn ich extremes Pech habe, bzw. wenn andere unverschämtes (nicht verdientes) Glück mit ihren aufgeschriebenen Einheiten haben. Im Gegenzug freue ich mich aber irgendwie nie, wenn ich mal der glückliche bin. (das ist bei anderen Spielen anders)

Deshalb würde ich gerne etwas anderes ausprobieren. Die Zugreihenfolge bleibt ja noch immer gleich, was ja auch ok ist. Derjenige, der wenig geboten hat, kann günstig eine Karte kaufen und nicht besetzte Gebiete einnehmen (wenn auch nicht unbedingt in der gewünschten Anzahl). Der Vielbieter kommt weiterhin spät zum Zuge und muß kämpfen, um etwas ernten zu können.
Also hieran soll nichts gerüttelt werden.

Ich würde also gerne die Würfelchancen in Abhängigkeit zu den gebotenen Einheiten bringen. Also weg vom Glückspiel vor dem Glückspiel.

Vielleicht nimmt man damit dem Spiel auch einen gewissen Reiz. Muß man halt mal testen.

Schöne Grüße
Droegi

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Peter Nos
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RE: Zeitalter der Renaissance / grüner Würfel

Beitragvon Peter Nos » 11. Januar 2006, 18:27

Hallo Droegi,

wer in der Spielreihenfolge hinten sitzt kann auf die Aktionen der Mitspieler reagieren und braucht keine Angst zu haben, Eroberungen wieder abgenommen zu bekommen. Ich finde auch, das man beim Angreifen ziemlich frustresistent sein muss. Deine Idee klingt schon interessant, nur: der Fortschritt Renaissance verliert dann ziemlich an Bedeutung und die heilige Inquisition könnte noch fieser werden. Gottvertrauen wird beim Einsatz weniger Einheiten etwas abgeschwächt (in den vorderen Positionen hat es wenn ich mich recht entsinne noch nie viel gebracht). Schildere auf jeden Fall mal deine Erfahrungen, falls du die Variante mal ausprobierst. Zeitalter der Renaissance macht ja bekanntlich in fast allen Versionen Spass. Wir hatten eine Zeitlang auch ein paar individuelle Hausregeln und fast jeder (uns eingeschlossen) übersieht einige Regeldetails ohne das es auffallen würde.

Viel Spass beim Ausprobieren,
p.


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