Beitragvon Eric » 30. Januar 2006, 08:38
Peter Gustav Bartschat schrieb:
>
> Zwei Stunden für Elasund finde ich völlig in Ordnung:
> Immerhin gibt es Möglichkeiten, seinen Mitspielern einen Teil
> des Erreichten wieder abzujagen, und wenn man in einem Spiel
> seine Siegpunkte auch wieder verlieren kann, dann ist ein
> Resultat davon zwangsläufig eine eine höhere Spieldauer, als
> wenn es diesen Möglickeit nicht gäbe.
Ich glaube hier liegt auch das psychologische "Problem" von Elasund. Nach 30 Minuten hat man 6-8 Siegpunkte erreicht und denkt dann immer "gleich ist es vorbei" und überlegt vielleicht schon, was man als nächstes spielt... und dann braucht man doch noch 60-90 Minuten bis jemand die letzten 2-4 Punkte eingefahren hat.
Bei vielen anderen Spielen beschleunigt sich der Spielablauf zum Schluss hin, weil man immer mehr Rohstoffe bekommt, etc. Das ist bei Elasund auch der Fall, aber meistens benötigt man diese dann um den Status Quo zu halten und hat nur noch wenig Möglichkeiten seine Position auszubauen, es fehlt also der sichtbare Fortschritt, was das Spiel subjektiv zum Ende hin verlangsamt, was ungewohnt ist.
Ist aber eher ein psychologisches Problem des Spiels, wenn man weiss, dass es 2 Stunden dauert und die Schlussphase eher ein zähes Ringen ist, dann hat man weniger Probleme damit...
Ich mag Elasund sehr, aber ich muss ja auch ein Spiel mögen, wo "Eric Rex" auf den Goldkarten steht, oder? ;-)