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Revolte in Rom

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Niccolo
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Revolte in Rom

Beitragvon Niccolo » 20. März 2006, 19:22

> Der Punkt ist folgender: Die allermeisten Spieler, die neu in das Spiel einsteigen, sagen mir, dass das Forum zu stark sei.

Hat S. Feld voriges Jahr hier wo geschrieben.

Nachdem ich das Spiel nun spielen konnte..... Forum??? Der Händler ist doch DIE Killerkarte!
Wenn man etwas leicht scheffeln kann, dann Geld.
Und wenn es dem Gegenüber nicht flott gelingt den gegnerischen Händler zu entfernen, ist das aber ein flottes Spiel!

Oder?

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Patrick

Re: Revolte in Rom

Beitragvon Patrick » 20. März 2006, 23:31

Hallo Niccolo,

ja, was die Stärke des Händlers anbelangt hast Du ohne Frage recht: er kann spielentscheidend sein. Die Betonung liegt auf "kann", denn der Gegner hat durchaus einige Möglichkeiten ihn zu beseitigen ... das wird nicht immer total spontan gelingen, also gleich in dem Moment, in dem der Gegner den Händler mit klugen Timing auslegt. Aber allein das Wissen um den Händler im Aufnahmestapel lässt manch umsichtigen Spieler Vorsorge treffen, indem er das ein oder andere Zerstörungspotential mal lieber vorsorglich auf der Hand behält.

Warum das Forum als stark empfunden wird, liegt vor allem auch daran, dass es einige Foren im Spiel gibt. Meine Gegnerin hatte mal drei Foren kurz hintereinander auslegen können (viel Nachziehglück, keine Frage), da ist dann fast jeder Wurf ein Siegpunktbringer. Gewonnen hat sie damit auf direktem Wege übrigens nicht, denn ich hab alles in die Zerstörung gesteckt und mit einigem Glück und Können die direkte Niederlage abgewendet, auch wenn der Siegpunktrückstand erstmal heftig war.

Das zeigt, was unsere eigentliche Erfahrung mit dem Spiel ist: vieles lässt sich mit einiger Spielerfahrung und kluger Kombination von Aktionen auch in schwierigen Situationen noch ausrichten. Darin liegt der große Reiz des Spiels - und dass man dabei die Gefahr und das Kribbeln nicht loswird, dass einen der Gegner auch mal schnell bezwingen kann, ist das eigentliche Salz in der Suppe. Ein wundervolles Zwei-Personen-Spiel, für uns vielleicht sogar das Beste der letzten Zeit!!!

Revoltierende Grüße,
Patrick

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jowojofo

Re: Revolte in Rom

Beitragvon jowojofo » 21. März 2006, 15:46

Ich weiß nicht recht,

ich habe einige Partien RiR gespielt, war anfangs begeistert von dem flüssigen Mechanismus und ein paar netten Ideen. Aber es gibt immer wieder Partien, die ziehen sich sich so klebrig dahin wie auf dem Fußboden eingetrocknete Cola. Eine Partie dauerte sage und schreibe 60 Minuten, ohne dass ich von Spannung reden könnte.

Meines Erachtens ist das Spiel nicht ausbalanciert. Das Forum ist stark, aber zum Glück 6x im Spiel. Die kriegerischen Karten sind zu schwach um wirklich etwas ausrichten zu können. Und der Händler ist in der Tat oft ein Killer, so dass wir tatsächlich auch schon Partien gespielt haben, bei denen wir den Händler entfernt haben. Denn gegen den Händler hilft rein gar nichts: ich sammle einfach so lange Geld, bis ich genug habe, spiele ihn dann aus und nutze ihn auch direkt. Rumms, aus, vorbei - da hilf noch nicht einmal Nero.

Außerdem gibt es eine Reihe von Karten, die ich einfach für viel zu schwach halte. Der Berater ist so eine. Es gibt zudem zu wenig Möglichkeiten, dem Gegner Siegpunkte zu klauen (und wenn man hinten liegt, ist das viel wichtiger, als die SP vom Stapel zu nehmen, was u.U. tödlich sein kann).

Und das Spiel hat keinen zwingenden Zeitpfeil, d.h. es hat das Potenzial, unendlich lange zu dauern. Ich hatte schon die Idee, jede Runde einen Siegpunkt vom Stapel aus dem Spiel zu nehmen.

Insgesamt gefällt es mir zwar trotz dieser Kritikpunkte recht gut, es hinterlässt aber das Gefühl, dass hier mit einem ordentlichen Feintuning noch viel viel mehr zu holen gewesen wäre.

Herzliche Grüße,
jowojofo

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Guido

Re: Revolte in Rom

Beitragvon Guido » 21. März 2006, 16:30

jowojofo schrieb:
> Meines Erachtens ist das Spiel nicht ausbalanciert.

Ich gebe Dir da recht, dieses Gefühl habe ich auch ein wenig, denn es gibt zu wenig Kartenkombinationen, die auf gewisse Notlagen gespielt werden können. Dazu zählt auch das Klauen vom Gegener, um das Spiel nicht frühzeit zu seinen eigenen Ungunsten zu beenden. Insgesamt liegt aber die Möglichkeit des Ausfalls im System. Es ist ein Würfel dabei, da weiss man nicht, was kommt.

> Das Forum
> ist stark, aber zum Glück 6x im Spiel. Die kriegerischen
> Karten sind zu schwach um wirklich etwas ausrichten zu
> können.

Das Forum ist relativ. Zwar gibt es mehrere, aber ich finde, wer als erstes drei Foren liegen hat, gewinnt. Ich finde zwar nicht, das es zu wenige Angriffskarten gibt, aber der Würfel ist da nun mal recht "zufällig". Kann manchmal frustierend sein, wenn alle Attacken einfach nicht gelingen wollen.


> Und der Händler ist in der Tat oft ein Killer, so
> dass wir tatsächlich auch schon Partien gespielt haben, bei
> denen wir den Händler entfernt haben. Denn gegen den Händler
> hilft rein gar nichts: ich sammle einfach so lange Geld, bis
> ich genug habe, spiele ihn dann aus und nutze ihn auch
> direkt. Rumms, aus, vorbei - da hilf noch nicht einmal Nero.

Nun ja, jetzt denke, bewertest Du den Händler über. Erstmal muss ich an Geld kommen. Und wenn der Gegner nicht schläft (und Würfelglück hat), kann er den Mitspieler so unter Druck setzten, dass er eben nicht soviel Geld scheffeln kann. Zumindest ist in meinen Partien der Händler als noch nie zu stark wahrgenommen worden, da man sich schließlich selbst Handlungsfähigkeit nimmt, wenn man zuviele Punkte vom Gegener kauft. Nee, der Händler ist soweit eine sehr schöne Karte.

> Außerdem gibt es eine Reihe von Karten, die ich einfach für
> viel zu schwach halte. Der Berater ist so eine. Es gibt zudem
> zu wenig Möglichkeiten, dem Gegner Siegpunkte zu klauen (und
> wenn man hinten liegt, ist das viel wichtiger, als die SP vom
> Stapel zu nehmen, was u.U. tödlich sein kann).

Stimmt (s.o.)

> Und das Spiel hat keinen zwingenden Zeitpfeil, d.h. es hat
> das Potenzial, unendlich lange zu dauern. Ich hatte schon die
> Idee, jede Runde einen Siegpunkt vom Stapel aus dem Spiel zu
> nehmen.

Mh, da ist nun mal ein Würfel drinn. Und trotz des Gesetzes der Großen Zahlen hat ein Würfel nun mal Ausbruchcharakter. Auch schon in verschiedenen Partien erlebt. Mal ist es frustrierend schnell zu Ende (mit mir als Verlierer), mal dauert es etwas. Bisher aber noch nie das Gefühl gehabt, es dauere zu lange.


> Insgesamt gefällt es mir zwar trotz dieser Kritikpunkte recht
> gut, es hinterlässt aber das Gefühl, dass hier mit einem
> ordentlichen Feintuning noch viel viel mehr zu holen gewesen
> wäre.
>
> Herzliche Grüße,
> jowojofo

Nun, Feintuning hin oder her. Bin mir nicht sicher, ob da wirklich mehr rausgeholt werden kann. Die "Mängel", die Du beschreibst, muss man wohl als systemimmanent abtun. Irgendwann gibt es bestimmt ein paar neue Karten zum Spiel. Aber es wird immer diesen "Ausfall"-Charakter haben, denn ein Würfel ist nun mal ein Zufallselement.
Gleiches Beispiel ist das Siedler-Kartenspiel. Frustfaktor bei SvC-Kartenspiel ist imho wesentlich höher. Liegt evtl auch daran, dass es vom System her komplexer ist und den Eindruck erweckt, nicht so sehr vom Zufall abhänig zu sein. Klar, wer die Karten gut kennt und sinnvoll einsetzt, gewinnt in der Regel. Aber eben nur "in der Regel". Ich habe insbesondere beim Siedler-Kartenspiel viele Partien gehabt, da wollte ich oder mein Gegner einfach nicht auf den Grünen Zweig kommen, weil die Rohstoffe nicht erwürfelt werden. Ist der Gegner dann auch noch gehässig (meistens der Fall ;-) ), hat er leichtes Spiel und wirft einen fast uneinholber zurück. Hier habe ich sogar weit mehr das Gefühl, vom Zufall abhängig zu sein, als wie bei RiR. Denn wenn man die Rohstoffe nicht würfelt und dann auch noch ständig Mist auf die Hand bekommt (Karten eben, die man eben nicht bezahlen kann), ist es nur noch schlimm frustrierend und unbefriedigend. Karten kaufen ist da nicht, da die Rohstoffe ohnehin fehlen. Und abgesehen davon auch SvC-Kartenspiel kann manchmal sehr lange dauern....
Um nicht den falschen Eindruck zu erwecken, ich spiele beide Spiele nach wie vor gerne. RiR aber im Moment lieber, denn es dauert längst nicht so lange und ist auch nicht so frustrierend, eben weil man hier klar sieht, dass ein entscheidendes Moment der Würfel ist. Liegt wohl auch daran, dass RiR gar nicht so komplex daher kommen will, wie das SvC-Kartenspiel. Da akzeptiere ich die Niederlage eher - war halt eben Würfelpech. Klar ersichtlich, oder?!

Gruß
Guido

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Niccolo
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Re: Revolte in Rom

Beitragvon Niccolo » 21. März 2006, 18:01

Patrick schrieb:
>
> Ein wundervolles
> Zwei-Personen-Spiel, für uns vielleicht sogar das Beste der
> letzten Zeit!!!

Ja, Patrick, auch wenn ich mit den erlebten Spielabläufen wirklich nicht glücklich bin, hab ich eh auch meine Freude an dem Spiel :)

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Niccolo
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Re: Revolte in Rom

Beitragvon Niccolo » 21. März 2006, 18:17

Guido schrieb:

> > Und der Händler ist in der Tat oft ein Killer, so
> > dass wir tatsächlich auch schon Partien gespielt haben, bei
> > denen wir den Händler entfernt haben.

>
> Nun ja, jetzt denke, bewertest Du den Händler über. Erstmal
> muss ich an Geld kommen. Und wenn der Gegner nicht schläft
> (und Würfelglück hat), kann er den Mitspieler so unter Druck
> setzten, dass er eben nicht soviel Geld scheffeln kann.

Würfelglück vorausgesetzt: da gibt es nicht viel zu verschlafen.

Also vielleicht wurde es tatsächlich ziemlich 'doof' gespielt in meinen Partien... aber wenn der Händler mal unten liegt (supi wenn man ihn gleich zu Beginn auf der Hand hat) und gegenüber nix zum Attackieren da ist ... da kann ich doch noch so aufgeweckt sein, es kann ratzfatz bitter enden.

Pro 2 Geldstücke grapscht der 1 Siegpunkt. Und da es mir frei steht, wieviel Geld ich in einer Runde mit den Würfel (klar) einnehme, bin ich schnell in einer spielendebestimmenden Finanzlage.

Da man praktisch mit 8 Siegpunkten beginnt, diese sich in den ersten Runden womöglich eh noch verringern, braucht es nicht viel Geld, um der Sache ein Ende zu setzen.


Es gibt - gucken wir mal:

52 Spielkarten

2x Zenturio
2x Speerwerfer
1x Attentäter

Also 5 Karten, die - so ich sie habe (DER Knackpunkt) und erwürfel - unmittelbar zur Attacke genutzt werden können.

Dann gibt es noch

2x Gladiator
Ja, da kann man nett nerven (Karte geht zurück in die Hand) - den Kerl muß man aber auch mal haben.

3x Legionär - auch eine Angriffskarte, aber da muß der Händler genau gegenüber liegen.
Mit Berater und Schauspieler kann man da eventuell noch was ändern... aber genaugenommen sind das Karten - speziell der Berater - die eher Platz 'vernichten', denn als wertvoll einstufbar zu sein.


Und wenn du eben keine dieser 10 Angriffskarten hast? Da gehen viele Würfelpunkte verloren, wenn man den Stapel 'durchsucht'.



> Aber es wird immer diesen "Ausfall"-Charakter haben, denn ein
> Würfel ist nun mal ein Zufallselement.

Du machst dich da ein wenig zu sehr am Würfel fest - ich denk jetzt nur an die Wucht so mancher Einzelkarte.

> dauert längst nicht so lange

Das ist ein Pluspunkt - und dass eben die Grundmechanismen sowieso auch Spaß machen.

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Patrick

Re: Revolte in Rom

Beitragvon Patrick » 21. März 2006, 22:37

Hallo Niccolo,

wichtig sind noch die indirekten Möglichkeiten, die helfen, um die 10 gegen den Händler gerichteten Karten auf die Hand und zum Einsatz zu bringen:

* allen voran der SEHER, der es mir erlaubt, aus dem verdeckten Stapel zu nehmen, was ich gebrauchen kann (also etwa den Attentäter oder Zentrurio)
* fehlt mir dann das Geld zum Auslegen: der SENATOR hilft (sehr gut für einen raschen, kostenlosen Strategiewechsel, sofern man ein paar gute Karten auf der Hand hat oder sie flugs dorthin bekommt)
* damit mein Held der Zerstörung früh genug auch gegen den Würfelwurf zum Einsatz kommt, kann ich mit dem KONSUL nachhelfen
* damit meine Zerstörungskarte - auch die schechteren - besser zum Zug kommen, hilft noch der STREITWAGEN (braucht man beim Händler mit dem geringen Verteidigungswert meist naürlich nicht)
* und schließlich erlaubt mir der PRÄTORIANER Zeit zu gewinnen, indem ich dem Gegner verwehre, den Händler nächste Runde zu nutzen (das allein kann Leben retten ;-)).

Zusammen mit dem von Dir schon erwähnten SCHAUSPIELER und dem manchmal sehr hilfreichen BERATER ergeben sich somit 14 weitere Unterstützerkarten. Es kommt halt auf die Kombinationen an, die man daraus bastelt - irgendwas geht immer (das ist eine Art abstrakte Spielbalance), auch wenns nicht immer den garantierten Erfolg bringt. Mittelfristig hat man aber in mehr Spielsituationen Erfolg als man anfangs denkt (so meine Erfahrung!).

Was man in diesen heiklen Spielsituation bei RiR übrigens besonders gut lernen kann, ist konsequentes Vorgehen: wenn eine Bedrohung kommt, dann aber zügig mobil machen, auch mal gute Karten wegwerfen und was riskieren. Wer hier zögert, ist manchmal wirklich zu schnell weg vom Fenster.

Spielerische Grüße
Patrick

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Patrick

Re: Revolte in Rom

Beitragvon Patrick » 21. März 2006, 22:47

Niccolo schrieb:
>
> Patrick schrieb:
> >
> > Ein wundervolles
> > Zwei-Personen-Spiel, für uns vielleicht sogar das Beste der
> > letzten Zeit!!!
>
> Ja, Patrick, auch wenn ich mit den erlebten Spielabläufen
> wirklich nicht glücklich bin, hab ich eh auch meine Freude an
> dem Spiel :)

Ja, das ist doch wunderbar. Und den Vergleich zum "Siedler Kartenspiel", der weiter oben aufgetan wurde, find ich sehr gut - denn auch mir ist dabei ein grooooooßer positiver Unterschied zugunsten von RiR aufgefallen. Ich finde: so knackig wie RiR hätte auch das Siedler Kartenspiel seinerzeit sein dürfen!

Vergleichende Grüße,
Patrick

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jowojofo

Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon jowojofo » 22. März 2006, 13:42

Wenn ich mich recht an die Regel erinnern, kann ich in einer Runde wie folgt vorgehen:

1. Würfeln
2. Händler so platzieren, dass ich einen Würfel direkt einsetzen kann
3. Würfel auf Händler setzen und dem Gegner VIELE SP auf einmal abkaufen.

Und mit VIELE meine ich im günstigsten Fall ALLE. D.h. ich sammele so lange Geld, bis ich genug habe, um den Händler ausspielen und sofort nutzen zu können. Dann ist das Spiel direkt vorbei. Es mach überhaupt keinen Sinn, ihn zu früh zu spielen, oder habe ich da in der Regel was übersehen?

Und bevor ich den Händler auf der Hand habe, tue ich alles, um ihn zu bekommen (Karten aufnehmen, Seher usw.).

Bisschen langweilige Taktik, aber effektiv.

Gruß,
Joachim

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Niccolo
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Re: Revolte in Rom - nö, verstehst imho richtig

Beitragvon Niccolo » 22. März 2006, 14:32

jowojofo schrieb:
>
> Wenn ich mich recht an die Regel erinnern, kann ich in einer
> Runde wie folgt vorgehen:
>
> 1. Würfeln
> 2. Händler so platzieren, dass ich einen Würfel direkt
> einsetzen kann
> 3. Würfel auf Händler setzen und dem Gegner VIELE SP auf
> einmal abkaufen.
>
> Und mit VIELE meine ich im günstigsten Fall ALLE. D.h. ich
> sammele so lange Geld, bis ich genug habe, um den Händler
> ausspielen und sofort nutzen zu können. Dann ist das Spiel
> direkt vorbei. Es mach überhaupt keinen Sinn, ihn zu früh zu
> spielen, oder habe ich da in der Regel was übersehen?
>
> Und bevor ich den Händler auf der Hand habe, tue ich alles,
> um ihn zu bekommen (Karten aufnehmen, Seher usw.).
>
> Bisschen langweilige Taktik, aber effektiv.

Mehr als das - fast Gewinngarantie.

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Martin L. Beiwerk

Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 22. März 2006, 14:33

Moment mal!

> 1. Würfeln
> 2. Händler so platzieren, dass ich einen Würfel direkt
> einsetzen kann
> 3. Würfel auf Händler setzen und dem Gegner VIELE SP auf
> einmal abkaufen.

Ich dachte man darf pro Würfel auf dem Händler nur EINEN Siegpunkt abkaufen.

Komisch...

Martin L. Beiwerk

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jowojofo

Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon jowojofo » 22. März 2006, 14:57

Muss mal nochmal genau nachlesen, aber wir habens immer so gespielt, dass man viele auf einmal kaufen kann. Ansonsten ist der Händler nämlich wieder eher schwächlich.

Gruß,
jowojofo

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Niccolo
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Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon Niccolo » 22. März 2006, 17:20

In der Regel steht sowas wie:

"So viel, wie Geld/Siegpunkte vorhanden".

Wär auch schwach sonst... da gibt es Karten, die billiger sind, bessere Verteidigung haben und *gratis* 1 SP vom Gegner schnappen.

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OK

Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon OK » 22. März 2006, 19:34

Ja, man darf soviele Siegpunkte kaufen, wie man möchte. Pro Siegpunkt müssen nur 2 Sesterzen bezahl werden. Die Taktik, den Händler auf die Hand nehmen, Sesterzen sammeln, bis man dem Gegner alle Siegpunkte abkaufen kann, ist also regelkonform. Aber doch sehr unbefriedigend. Deshalb auch die Regelmodifikationsvorschläge in einem Beitrag weiter oben.

Gruß OK

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Patrick

Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon Patrick » 22. März 2006, 19:52

jowojofo schrieb:

> D.h. ich
> sammele so lange Geld, bis ich genug habe, um den Händler
> ausspielen und sofort nutzen zu können. Dann ist das Spiel
> direkt vorbei. Es mach überhaupt keinen Sinn, ihn zu früh zu
> spielen, oder habe ich da in der Regel was übersehen?

Nein, Du hast nichts übersehen und solange Du Gegner hast, die Dich so wenig fordern, dass Du vor dem Ausspielen des Händlers ohne Ende Geld scheffeln kannst, ja, dann Glückwunsch, der Sieg ist Deiner!!!
Meinereiner kann angesichts seiner ständig Druck ausübenden Gegner einfach nur versuchen, halbwegs liquide Phasen aufzuspüren, um den Händler dann zu spielen. Das reicht dann auch manchmal zum Sieg, aber eben nur manchmal, vor allem wenn der Gegner nur noch wenig SP hat.

Handelnde Grüße,
Patrick

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Eric

Re: Revolte in Rom - verstehe ich was falsch?

Beitragvon Eric » 23. März 2006, 09:06

jowojofo schrieb:
>
> Wenn ich mich recht an die Regel erinnern, kann ich in einer
> Runde wie folgt vorgehen:
>
> 1. Würfeln
> 2. Händler so platzieren, dass ich einen Würfel direkt
> einsetzen kann
> 3. Würfel auf Händler setzen und dem Gegner VIELE SP auf
> einmal abkaufen.
>
> Und mit VIELE meine ich im günstigsten Fall ALLE. D.h. ich
> sammele so lange Geld, bis ich genug habe, um den Händler
> ausspielen und sofort nutzen zu können. Dann ist das Spiel
> direkt vorbei. Es mach überhaupt keinen Sinn, ihn zu früh zu
> spielen, oder habe ich da in der Regel was übersehen?
>
> Und bevor ich den Händler auf der Hand habe, tue ich alles,
> um ihn zu bekommen (Karten aufnehmen, Seher usw.).
>
> Bisschen langweilige Taktik, aber effektiv.
>
> Gruß,
> Joachim

Genau, und der Gegner macht dasselbe: Geld sammeln und Karten ziehen. Wenn du das Spiel wirklich auf den Aspekt wer von beiden den gewinnbringenden Händler zuerst zieht um zu siegen reduzieren möchtest, dann kannst Du gleich das Ergebnis mit einem Würfel auswürfeln. Das ist genau soviel Denkleistung und geht schneller...

Wie man mit der Händlerproblematik umgehen kann wurde ja schon des öfteren diskutiert. Wenn sich das Spiel bei Euch sich auf die Suche nach dem Händler reduziert, solltet Ihr eine von den vorgeschlagenen Regeländerungen anwenden.


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