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Plädoyer für 'Made in Germany'

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Martin L. Beiwerk

Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 22. März 2006, 16:25

Hi Michael,

> >
> > Gegenbeispiel: A Game of Thrones/Der eiserne Thron! Da gibt
> > es sogar Holzbelagerungsmaschinen! Farblich unterscheidbare
>
> Hmm, haben wir da unterschiedliche Spiele? Ich habe diese
> nämlich nicht! Oder gibt es die in der Erweiterung? (die
> fehlt mir leider noch ...)

Stimmt. Die sind ja in der Erweiterung 'A Clash of Kings'. Peinlich... Kann ich aber sehr empfehlen. Macht das Spiel deutlich besser.

Gruß
Martin L. Beiwerk

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Michael Schlepphorst
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Beiträge: 793

Re: Holzfiguren (was: Plädoyer für gute Spiele)

Beitragvon Michael Schlepphorst » 22. März 2006, 16:36

Jost Schwider schrieb:

> > Ist echt wahr? Hätte ich ja nicht gedacht ...
>
> Entweder fehlt hier ein Smiley, um vor "Ironie" zu warnen,
> oder... ;-)
>

In der Tat fehlte dort das Smiley, aber absichtlich ;-)

Grüße in das nicht ganz so ferne Soest!

Michael

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Claude Théato

Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Claude Théato » 22. März 2006, 17:21

Lieber Martin

> > Desweiteren gibt es aber noch weitere Mängel an Spielen, die
> > ich durchwegs auch bei deutschen Spielen ständig beobachte:
> > nicht fertig gedachte Spielregeln (wir diskutieren hier im
> > Forum täglich solche Beispiele), fehler- oder mangelhaftes
>
> Spielregeln sind ja grundsätzlich kein Materialmangel sondern
> ein redaktioneller Mangel. Das deutsche Spielregeln aber
> genauso gut oder schlecht sind ist absolut richtig. Schlecht
> sind nur die Übersetzungen ins Deutsche. Puuuuh! Da werden
> häufig schlechte Übersetzungsprogramme eingesetzt, die die
> schwierige Originalregel gleich doppelt unverständlich macht.
> Für mich das Spiel lieber im englischen Original.

Die Spielregeln sind für das Spiel genauso essentiel wie das sonstige Material. Es gibt sogar Autoren, die behaupten - auch wenn ich hier nicht ganz mit ihnen übereinstimme - dass die Spielregel das eigentlich wichtige an einem Spiel ist, alles andere könne man sich ja meist auf einfachste Art basteln (ja sogar Papierschnitzel wurden explizite genannt). Und lausige Spielregeln sind keineswegs nur ein Problem der Übersetzung (da ja die meisten von deutschen Autoren stammen!!!), vielmehr meist ein Problem, dass gewisse (mehr oder wenige) spezielle Situationen übersehen wurden oder das Spiel nicht eingehend getestet wurde.

Und ob Probleme, die dennoch bei Übersetzungen auftreten, wegen schlechten Übersetzungsprogrammen entstanden sind, wage ich zu bezweifeln. Meine Erfahrung mit solchen Programmen zeigte mir, dass es eingehende Kenntnisse der übersetzten Sprache bedarf, um die Texte nachher noch zu redigieren und überhaupt lesbar zu machen. Eher vermute ich, dass Übersetzungsprobleme daher kommen, dass die Leute sich zu wenig in der Sprache auskennen, und nicht genau wissen, wie sich ausdrücken (was meiner Erfahung nach meist auch sehr schwierig ist wenn man nicht professioneller Übersetzer ist). Dafür, dass die Probleme eher daher stammen, spricht auch, dass in Übersetzungen immer wieder Schreibfehler auftauchen, und das sieht nun wirklich nicht nach Übersetzungsprogramm aus.

Schöne Grüsse,

Claude

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Martin L. Beiwerk

Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 22. März 2006, 17:45

Hallo Claude!

> Die Spielregeln sind für das Spiel genauso essentiel wie das
> sonstige Material. Es gibt sogar Autoren, die behaupten -
> auch wenn ich hier nicht ganz mit ihnen übereinstimme - dass
> die Spielregel das eigentlich wichtige an einem Spiel ist,
> alles andere könne man sich ja meist auf einfachste Art
> basteln (ja sogar Papierschnitzel wurden explizite genannt).

101% Zustimmung meinerseits! Die Spielregel ist mit das wichtigste am ganzen Spiel. Nur ging es mir hier eigentlich um die Produktionsqualität des Materials. Ob eine schlechte/gute Anleitung nun in Deutschland oder China gedruckt wird, spielt natürlich keine Rolle.

> Und lausige Spielregeln sind keineswegs nur ein Problem der
> Übersetzung (da ja die meisten von deutschen Autoren
> stammen!!!), vielmehr meist ein Problem, dass gewisse (mehr
> oder wenige) spezielle Situationen übersehen wurden oder das
> Spiel nicht eingehend getestet wurde.

Wieder Zustimmung meinerseits!

> Und ob Probleme, die dennoch bei Übersetzungen auftreten,
> wegen schlechten Übersetzungsprogrammen entstanden sind, wage
> ich zu bezweifeln. Meine Erfahrung mit solchen Programmen
> zeigte mir, dass es eingehende Kenntnisse der übersetzten
> Sprache bedarf, um die Texte nachher noch zu redigieren und
> überhaupt lesbar zu machen.

Das Beispiel 'Übersetzungsprogramm' habe ich nur deshalb gewählt, da ich bereits Anleitungen in Händen hielt, die so schlecht übersetzt waren, dass sie nur das Produkt einer solchen Software sein konnten! Professionelle Übersetzer und die Nachbearbeitung kosten Geld und Zeit, und die spart man halt gerne ein.

> dass in Übersetzungen immer wieder Schreibfehler auftauchen,
> und das sieht nun wirklich nicht nach Übersetzungsprogramm aus.

Ich spreche nicht nur von Schreibfehlern, sondern von völlig falschen Satzbau. Zumindest die Anleitungen, die ich zuletzt in Händen hatte waren grausam.

Gruß
Martin L. Beiwerk

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Attila
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Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Attila » 22. März 2006, 19:04

Martin L. Beiwerk schrieb:

> notwendig. ==> Nein danke. Wenn einem Spiel vorab schlechte
> Materialqualität nachgesagt wird, dann kaufe ich es nicht
> mehr. Die Auswahl ist mittlerweile so groß, dass ich das tun
> kann ohne auf alle spielerischen Top-Genüße verzichten zu
> müssen. Meine kleine Revolte gegen miese Produktionsqualität.
> >
> > Die von dir beschriebenen Spielkarten, die man vorher
> > laminieren muss habe ich noch nie erlebt - von welchen
> > Spielen redest du da?
>
> Beispiele finden sich zuhauf auf BGG. Ich nenne hier keine.
> Sorry.
>
> Gruß
> Martin L. Beiwerk

Naja, manche legen halt mehr Wert auf Optik als auf das Spiel und andere legen mehr wert auf das Spiel - jeder Jeck iss anders!

Ich habe halt mehr interesse am SPIEL als am Material.

Und im gegensatz zu dir bin ich sehr wohl der Meinung das einem dadurch einige spielerische Top-Genüsse durch die Lappen gehen!

Und das in den USA "fast nur noch billig Produziert" wird, ist ja wohl auch nur eine wilde Behauptung. Da kann ich genauso behaupten das viele Kleinverlage ja nur billigverlage sind, weil die Materialqualität im vergleich ja so schlecht ist ... super ....
Und um nochmal auf meine Frage zu kommen: Die Karten welches Spieles muss man nun laminieren damit sie die erste Partie überstehen?

Atti

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Attila
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Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Attila » 22. März 2006, 19:13

Martin L. Beiwerk schrieb:

> Fehlende Schachteleinsätze sind allgemein ein Ärgernis.

Nimmst du mich bitte aus deiner Verallgemeinerung herraus. Ich schmeiss die Teile regelmässig weg. Weil sie einfach nur das Spiel aufblähen, meistens nichtmal für das Material gedacht sind oder wenn sie es sind, nützt das auch nichts wenn man das Spiel hochkant lagert. Kurzum eine absolute verschwendung von Rohstoffen.

> Wieso das denn? Die sind nur dann teurer, wenn sie importiert
> werden müssen oder die Auflage kleiner ist. Deshalb sage ich
> ja: Wir leben in einem Paradies.

Naja, wenn das für dich das Paradis ist: Herzlichen Glückwunsch! ... :lol:

Atti

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Braz
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Re: [OT] Boardgaming Down Under

Beitragvon Braz » 22. März 2006, 20:34

Stefanie schrieb:
> Gruesse aus Melbourne,


Herje...von so weit her ein Posting...und dann noch aus Australien *schwärm

wenngleich deutsche Spiele dort sehr teuer sein dürften: Iin Sydney wurde mir einmal mein Koffer sammt Spiele für den Urlaub geklaut...ein Nachkauf der Spiele in Sydney bei Games Paradies brachte Ernüchterung, da z.B. das Blue Moon Kartenspiel 30€ gekostet hätte...ich kaufte mir dann Jambo für 30€ nach *schluck

Dennoch: Australien ist wirklich super genial und da beneide ich dich wirklich drum, wenngleich wir in Melbourne lediglich durchgefahren sind (sind mit Camper von Melbourne nach Adelaide entlang der Great Ocean Road *schwärm


Besten Gruß nach DownUnder
Braz

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Stefanie
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Re: [OT] Boardgaming Down Under

Beitragvon Stefanie » 23. März 2006, 00:42

Martin L. Beiwerk schrieb:

>
> Herrlich! Du hast es schön! Melbourne ist klasse! :-)

Meistens, zum Beispiel im Moment - 28 Grad und strahlender Sonnenschein ;-)

> Grüße nach Melbourne, die heimliche Hauptstadt Australiens,
> obwohl mir Sydney fast besser gefällt... :-)

Mir gefaellt Sydney nicht nur fast besser (weil schoener und viel mehr Meer ;-)), aber Sydney ist leider sehr, sehr teuer, insbesondere, was Haeuser etc. angeht. Und Melbourne hat auch nette Straende in der weiteren Gegend (warst Du mal am 90 Mile Beach? Kann ich nur empfehlen!!)

Cheers,
Stefanie

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Re: [OT] Boardgaming Down Under

Beitragvon Stefanie » 23. März 2006, 00:47

Braz schrieb:
> wenngleich deutsche Spiele dort sehr teuer sein dürften: Iin
> Sydney wurde mir einmal mein Koffer sammt Spiele für den
> Urlaub geklaut...ein Nachkauf der Spiele in Sydney bei Games
> Paradies brachte Ernüchterung, da z.B. das Blue Moon
> Kartenspiel 30€ gekostet hätte...ich kaufte mir dann Jambo
> für 30€ nach *schluck

Da sprichst Du ein grosses Wort gelassen aus. Die Spiele werden meist aus den USA importiert, und die Preise hier sind dann oftmals wirklich zum Davonlaufen. Zum Glueck war ich die letzten beiden Male in Essen :-)

Andererseits habe ich hier auch schon sehr gefragte 2nd Hand-Spiele zum Dumpingpreis gefunden. Bloss ist das sehr selten...
>
> Dennoch: Australien ist wirklich super genial und da beneide
> ich dich wirklich drum, wenngleich wir in Melbourne lediglich
> durchgefahren sind (sind mit Camper von Melbourne nach
> Adelaide entlang der Great Ocean Road *schwärm
>
Oh, Melbourne lohnt sich durchaus. Und es gibt hier auch einige sehr aktive Spielegruppen...

Cheers,
Stefanie

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Martin L. Beiwerk

Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 23. März 2006, 07:35

Hallo Attila!

> Ich schmeiss die Teile regelmässig weg. Weil sie einfach nur
> das Spiel aufblähen, meistens nichtmal für das Material
> gedacht sind oder wenn sie es sind, nützt das auch nichts
> wenn man das Spiel hochkant lagert. Kurzum eine absolute
> verschwendung von Rohstoffen.

90% meiner Schachteleinlagen sind prima. Ich lager die Dinger aber auch nicht hochkant.

> Naja, wenn das für dich das Paradis ist: Herzlichen
> Glückwunsch! ... :lol:

Danke. Tatsächlich ist Deutschland mein Brettspielerparadies. Du wirst lange suchen müssen, um ein Land zu finden, dass so viele Spitzenverlage hat und in dem Brettspielen dermaßen zelebriert wird. Viel Spaß beim suchen... :-)

Gruß
Martin L. Beiwerk

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Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 23. März 2006, 07:47

Hallo!

> Naja, manche legen halt mehr Wert auf Optik als auf das Spiel
> und andere legen mehr wert auf das Spiel - jeder Jeck iss
> anders!

Nein Danke, ich bin definitiv keine Pappnase. ;-)

> Ich habe halt mehr interesse am SPIEL als am Material.

Und ich habe genauso viel Interesse am Spiel wie am Material.

> Und das in den USA "fast nur noch billig Produziert" wird,
> ist ja wohl auch nur eine wilde Behauptung.

Ich bleibe dabei. Meine Erfahrung: Verlage aus den USA, die in China produzieren (und das sind einige) haben Plastikfiguren und billigen Karton (Spielbrett) in einer Schachtel mit billigem oder völlig fehlendem Schachteleinsatz.

Gruß
Martin L. Beiwerk

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Re: [OT] Boardgaming Down Under

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 23. März 2006, 08:17

G'Day Stefanie!

> Meistens, zum Beispiel im Moment - 28 Grad und strahlender
> Sonnenschein ;-)

Du liest hier aus diesen Zeilen den blanken Neid! Ich krieg' Gänsehaut, wenn ich an Australien zurückdenke. Nur die Sonnenmilcherei geht einem auf den Nerv... ;-)

> Mir gefaellt Sydney nicht nur fast besser (weil schoener und
> viel mehr Meer ;-)), aber Sydney ist leider sehr, sehr teuer,
> insbesondere, was Haeuser etc. angeht. Und Melbourne hat auch
> nette Straende in der weiteren Gegend (warst Du mal am 90
> Mile Beach? Kann ich nur empfehlen!!)

In Melbourne selbst war ich nur ganz kurz. Der erste Eindruck war aber, dass es sich um eine sehr aktive und moderne Stadt handelt, die noch viel vor hat. Und die Great Ocean Road war ein Erlebnis.

Aber natürlich kenne ich Bondi Beach und einiges mehr in Sydney, denn da war ich immerhin zwei Wochen. Schön wenn man dort Verwandte hat... Ja, Sydney ist teuer, leider. Die Immobilienpreise sind vor allem seit der Olympiade explodiert.

Viel Spaß noch in Australien. Ich beneide Dich wirklich um Sonne und Strand.

Martin L. Beiwerk

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Attila
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Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Attila » 23. März 2006, 09:17

Martin L. Beiwerk schrieb:


> > Ich habe halt mehr interesse am SPIEL als am Material.
> Und ich habe genauso viel Interesse am Spiel wie am Material.

Aha - deswegen stellst du "Made in China" Spiele ungesehen wieder ins Regal (sogar ohne wissen um die Materialqualität). - Ja, das klingt überzeugend! :lol: :lol: :lol:

> Ich bleibe dabei. Meine Erfahrung: Verlage aus den USA, die
> in China produzieren (und das sind einige) haben
> Plastikfiguren und billigen Karton (Spielbrett) in einer
> Schachtel mit billigem oder völlig fehlendem Schachteleinsatz.

Über diese Verallgemeinerung muss man wohl kein weiteres Wort verlieren.

Atti

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Günter Cornett

Spiele 'Made in Neukölln' ?

Beitragvon Günter Cornett » 23. März 2006, 09:25

Martin L. Beiwerk schrieb:

> > Ich habe halt mehr interesse am SPIEL als am Material.
>
> Und ich habe genauso viel Interesse am Spiel wie am Material.

Natürlich sollte das Material auch Mindeststandards entsprechen (s.a. Diskussion barrierefreie Spiele), besser noch: selbst ein Genuß sein, zum Spielen verführen.

Aber welches Spiel würdest du im Zweifel spielen:
1. ein ansonsten gutes Spiel aus schlecht produziertem Material
2. ein ansonsten schlechtes Spiel aus gut produziertem Material
3. nur gute Spiele aus gutem Material

Zwar hat man genügend Auswahl, dass man sich für 3. entscheiden kann. Hat man aber nur die Wahl zwischen 1 und 2 werden wohl mehr Spieler für 1. tendieren.

> > Und das in den USA "fast nur noch billig Produziert" wird,
> > ist ja wohl auch nur eine wilde Behauptung.
>
> Ich bleibe dabei. Meine Erfahrung: Verlage aus den USA, die
> in China produzieren (und das sind einige) haben
> Plastikfiguren und billigen Karton (Spielbrett) in einer
> Schachtel mit billigem oder völlig fehlendem Schachteleinsatz.

Laut Morgenpost werden auch deutsche Spiele/deutsches Spielzeug überwiegend in China hergestellt:

...
drei Viertel aller Spielwaren auf dem deutschen Markt stammen aus dem Ausland ...
Stolz verkündete das Hongkong Trade Development Council zum Auftakt der diesjährigen weltweit größten Fachmesse, die am Dienstag zu Ende geht, dass inzwischen 75 Prozent aller Spielwaren der Welt aus China kommen.

Ich weiß jetzt nicht, wieviel sich davon auf Spiele bezieht (es ist immer von Spielwaren die Rede), wie glaubwürdig das HTDC in diesem Punkt ist und ob manche Aussage in dem Artikel mit daher kommt, dass eine Berliner Zeitung ein Berliner Unternehmen porträtiert, aber es scheint so, dass Spiele Berliner Unternehmen im Gegensatz zu ihrer auch deutschen Konkurrenz ganz überwiegend nicht in China produzieren lassen. Also sind Spiele aus Berlin, insbesondere Neukölln (Schmidt-Spiele, Bambus*) grundsätzlich von guter Materialqualität ... :)))

Nein, das Kriterium deutscher oder ausländischer Verlag ist nicht aussaggekräftig.
Es steht nicht immer drauf wo produziert wird, ob die Teile in Deutschland nur konfektioniert wurden.

Und auch das ist nur bedingt ein Kriterium für Qualität. Ich habe vor kurzem eine Nürnberg-Neuheit mit dem Aufdruck 'made in Germany' gespielt und die Karten waren so dünn, dass selbst mir das spontan aufgefallen ist. Wirklich gestört hat das aber nicht.

Zur Frage der Qualität gehört aber auch die nach sozialen und Umweltstandards bei der Produktion. Unter diesem Gesichtspunkt ist 'Made in China' mit Vorsicht zu genießen:
http://www.woek.de/fair-spielt/index.htm

Hier gibt es Angaben zu einzelnen Verlagen:
http://www.woek.de/fair-spielt/dt/fairspielt_icti-umsetzung.htm
Positive Angaben (auf Selbstauskünften beruhend) gibt es da neben Schmidt-Spiele auch für Hasbro und Mattel

Hier noch ein paar Zahlen:


Seit Jahren steigen die Importe von Spielwaren gegenüber der Inlandsproduktion nahezu kontinuierlich an. Im Jahr 1983 betrug der Anteil der Importe an der Summe beider Größen knapp 40 Prozent, im Jahr 2003 waren es knapp 70 Prozent.
...
Die deutschen Spielwarenimporte 2004 nach Lieferländern:
China 1.395,9 Mio. € = 53,00%
Niederlande 229,4 Mio. € = 8,72%
Dänemark 193,1 Mio. € = 7,34 %
Schweiz 123,9 Mio. € = 4,71%
Japan 122,5 Mio. € = 4,65%
Italien 51,4 Mio. € = 1,95%
Tschechien 35,3 Mio. € = 1,34%
Hongkong 34,4 Mio. € = 1,34%
...



Gruß,
Günter Cornett (Bambus Spieleverlag)


*Bambus lässt bekannterweise überwiegend am Messestand in Essen oder direkt beim Kunden** produzieren
** = vom Kunden

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Martin L. Beiwerk

Re: Plädoyer für 'Made in Germany'

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 23. März 2006, 09:33

Lieber Attila...

> > > Ich habe halt mehr interesse am SPIEL als am Material.
> > Und ich habe genauso viel Interesse am Spiel wie am Material.
>
> Aha - deswegen stellst du "Made in China" Spiele ungesehen
> wieder ins Regal (sogar ohne wissen um die Materialqualität).
> - Ja, das klingt überzeugend! :lol: :lol: :lol:

Wo steht denn das Wort "ungesehen" in meinem Text? Du mußt schon genau lesen und nix dazudichten...

>
> > Ich bleibe dabei. Meine Erfahrung: Verlage aus den USA, die
> > in China produzieren (und das sind einige) haben
> > Plastikfiguren und billigen Karton (Spielbrett) in einer
> > Schachtel mit billigem oder völlig fehlendem
> Schachteleinsatz.
>
> Über diese Verallgemeinerung muss man wohl kein weiteres Wort
> verlieren.

Nochmal: Erst lesen, dann antworten! Da steht "MEINE Erfahrung".

Ironie kann ganz lustig sein, und zwar so lange, bis sie aggressiv wird. Den Punkt hast Du jetzt erreicht.

Martin L. Beiwerk

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Martin L. Beiwerk

Re: Spiele 'Made in Neukölln' ?

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 23. März 2006, 09:56

Hallo Günter!

> Aber welches Spiel würdest du im Zweifel spielen:
> 1. ein ansonsten gutes Spiel aus schlecht produziertem Material
> 2. ein ansonsten schlechtes Spiel aus gut produziertem Material
> 3. nur gute Spiele aus gutem Material
>
> Zwar hat man genügend Auswahl, dass man sich für 3.
> entscheiden kann. Hat man aber nur die Wahl zwischen 1 und 2
> werden wohl mehr Spieler für 1. tendieren.

Definitiv! Zustimmung. Meine Reihenfolge: 3, 1, 2.

> Laut Morgenpost werden auch deutsche Spiele/deutsches
> Spielzeug überwiegend in China hergestellt:
> > http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/02/10/wirtschaft/658559.html >
> ...
> drei Viertel aller Spielwaren auf dem deutschen Markt stammen
> aus dem Ausland ...

Das ist sehr interessant. Sehr gute Links in Deinem Beitrag. Vielleicht sind gerade die steigenden Importzahlen aus China der Grund, warum mir die schlechtere Qualität bei einigen Komponenten immer häufiger negativ auffällt...

> Ich weiß jetzt nicht, wieviel sich davon auf Spiele bezieht
> (es ist immer von Spielwaren die Rede), wie glaubwürdig das
> HTDC in diesem Punkt ist und ob manche Aussage in dem Artikel
> mit daher kommt, dass eine Berliner Zeitung ein Berliner
> Unternehmen porträtiert, aber es scheint so, dass Spiele
> Berliner Unternehmen im Gegensatz zu ihrer auch deutschen
> Konkurrenz ganz überwiegend nicht in China produzieren
> lassen. Also sind Spiele aus Berlin, insbesondere Neukölln
> (Schmidt-Spiele, Bambus*) grundsätzlich von guter
> Materialqualität ... :)))

Natürlich! :-) Ich gestehe aber, dass ich noch kein Bambus Spiel habe...

> Nein, das Kriterium deutscher oder ausländischer Verlag ist
> nicht aussaggekräftig.
> Es steht nicht immer drauf wo produziert wird, ob die Teile
> in Deutschland nur konfektioniert wurden.

Da ist natürlich was dran. Auch bei 'Made in Germany' weiß man nicht immer, woher der ganze Inhalt so kommt. Aber habe ich eine solche Schachtel in der Hand, dann kann ich eigentlich davon ausgehen, das die Qualitätskontrolle einen hohen Standard angelegt hat und auch die Teile aus China oder sonstwoher dem deutschen Standard entsprechen.

Danke für Deinen Beitrag mit Links und Fakten. Das hat bisher noch gefehlt.

Gruß
Martin L. Beiwerk

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Ralf Arnemann
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Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Ralf Arnemann » 23. März 2006, 10:27

> Ich finde es bedenklich, Martins Posting als
> "schlicht-chauvnistisch" abzutun.
Warum sollte das bedenklich sein?

> Selten habe ich so ein fröhliches und positives
> Pladoyer für etwas aus Deutschland gelesen, dass
> meiner Menung nach nun so garnicht
> chauvinistisch ist.
In Teilen - ja.
Aber wenn dann so Aussagen kommen, daß bei "Made in China" das Spiel (völlig unabhängig von seiner Qualität) automatisch abgelehnt wird, dann ist das für mich typisch chauvinistisch und weder fröhlich noch positiv.

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Dirk Piesker
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Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Dirk Piesker » 23. März 2006, 11:48

Hallo Ralf,

naja jemanden als "schlicht" und "chauvinistisch" zu bezeichnen
finde ich schon sehr, na sagen wir mal unfreundlich.
Daher das bedenklich.

Das mit "Made in China" kann man sicher unterschiedlich sehen.

Ich lehne z.B. Weine aus der Neuen Welt ab, weil ich hier nicht weiß,
wie hier gepanscht wurde. Ist es also chauvinistisch, besonders deutsche
Weine zu trinken und kalifornische prinzipiell abzulehnen?
Ich weiß, Vergleiche hinken....


Viele Grüße,
Dirk

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Kai Borschinsky

Re: Spiele 'Made in Neukölln' ?

Beitragvon Kai Borschinsky » 23. März 2006, 11:50

Martin L. Beiwerk schrieb:

> Da ist natürlich was dran. Auch bei 'Made in Germany' weiß
> man nicht immer, woher der ganze Inhalt so kommt. Aber habe
> ich eine solche Schachtel in der Hand, dann kann ich
> eigentlich davon ausgehen, das die Qualitätskontrolle einen
> hohen Standard angelegt hat und auch die Teile aus China oder
> sonstwoher dem deutschen Standard entsprechen.

Wenn "Made in Germany" drauf steht, dann kannst du davon ausgehen, dass abgesehen von Einzelteilen alle wesentlichen Bestandteile des Spiels auch in Deutschland gefertig wurden. Andernfalls ist es irreführende Werbung. Die Spieleverlage, die ich kenne, legen die Bezeichung sehr konservativ aus und schreiben es eigentlich nur drauf, wenn es auch wirklich vollständig in Deutschland produziert wird. (Na ja, es mag vorkommen, dass bei Neuauflagen ein neuer Lieferant dazu kommt, ein Ändern der Druckfahnen aber zu teuer wäre.)

Generell bestreite ich aber, dass die Qualität allein anhand des Vermeidlichen Herstellerlandes vorhersehbar ist. Ich habe durchaus schon beeindruckende Qualität aus Fernost gesehen. Nur ist es dann halt auch nicht wirklich mehr so viel Billiger.
Die Qualität eines Spiels hängt wesentlich von den Preisvorgaben ab, die die Kunden erfahrungsgemäß bereit sind, für ein Spiel einer bestimmten Schachtelgröße zu bezahlen. Der Inhalt interessiert den Standard-Käufer leider meiner Erfahrung nach eher am Rande.
Deutschland hat, wie hier schon einige Male erwähnt, ein eher niedriges Preisniveau, was Spiele angeht. Da wurden gewisse Preisgrenzen trotz Teuerung künstlich gehalten. (Auch und gerade bei der Euroeinführung.) Ich kenne eigentlich keinen Verlag, der seine Preise nicht sehr knapp kalkuliert.

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Günter Cornett

Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Günter Cornett » 23. März 2006, 12:39

Dirk Piesker schrieb:
>
> Hallo Ralf,
>
> naja jemanden als "schlicht" und "chauvinistisch" zu bezeichnen
> finde ich schon sehr, na sagen wir mal unfreundlich.
> Daher das bedenklich.

Ralf hat niemanden als schlicht oder chauvinistisch bezeichnet sondern eine Äußerung:
|: Es geht um gute vs. schlechte Spiele, um gutes vs. schlechtes Material - so ein
|: schlicht-chauvnistisches "Deutsche Produkte sind per se besser" finde ich abwegig.
|: Gerade wenn ich aktuell sehe, welche sehr schönen und guten Spiele derzeit
|: aus Frankreich und Italien kommen.

Auf mich wirkt es mehr provinziell als chauvinistisch, auch wenn der Hinweis auf die Überlegenheit von deutschen Irgendwas durchaus sowas wie einen chauvinistischen Keim in sich trägt. Die 'eigenen' Produkte als besser dazustellen finde ich aber für sich nicht extrem genug, um dafür irgendeinen 'Ismus'-Begriff zu strapazieren.

> Ich lehne z.B. Weine aus der Neuen Welt ab, weil ich hier nicht weiß,
> wie hier gepanscht wurde.

hier ? Ich nehme an, du meinst dort. Oder liebst du das Überaschungsmoment?

> Ist es also chauvinistisch, besonders deutsche
> Weine zu trinken und kalifornische prinzipiell abzulehnen?

Nein, sicher nicht; insbesondere da man als deutscher Autofahrer gerade bei überraschend strengen Wintern einen erhöhten Bedarf an Frostschutzmitteln hat ;-)

> Ich weiß, Vergleiche hinken....

Darauf trinken wir noch einen. :)

Gruß, Günter

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Dirk Piesker » 23. März 2006, 14:21

Hallo Günter,

> Ralf hat niemanden als schlicht oder chauvinistisch
> bezeichnet sondern eine Äußerung:

Oh jeh, wir driften wieder arg weit ab, aber gut:

Chauvinismus ist für mich auch immer (in Teilen) Gesinnung, daher sind in diesem
Fall Äußerung (bzw Meinung) und Person nicht so einfach zu trennen.
(Bitte jetzt keinen Wikipedia Artikel dazu :-)))

Ich habe ja auch nur ganz vorsichtig geschrieben "bedenklich".

> Auf mich wirkt es mehr provinziell als chauvinistisch, auch
> wenn der Hinweis auf die Überlegenheit von deutschen
> Irgendwas durchaus sowas wie einen chauvinistischen Keim in
> sich trägt. Die 'eigenen' Produkte als besser dazustellen
> finde ich aber für sich nicht extrem genug, um dafür
> irgendeinen 'Ismus'-Begriff zu strapazieren.

Martin hat doch nur seine Erfahrungen zusammengefasst und etwas pointiert
dargestellt. Verbunden mit der Freude, im Brettspielparadies zu leben.

(Wenn ich jetzt mal vergleiche: Wenns um Fachhändler geht, dann kanns nicht
provinziell genug sein, aber ob Material in China produziert wird ist egal...
Nein, vergiss den letzten Satz, das fangen wir lieber nicht an :-))

> hier ? Ich nehme an, du meinst dort. Oder liebst du das
> Überaschungsmoment?

Äh, ja. Dort. Holzchips und so. Sorry.

> Nein, sicher nicht; insbesondere da man als deutscher
> Autofahrer gerade bei überraschend strengen Wintern einen
> erhöhten Bedarf an Frostschutzmitteln hat ;-)

Banause! ;-)

> Darauf trinken wir noch einen. :)

Dann einigen wir uns lieber auf ein Bier, oder?

Viele Grüße,
Dirk

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Ralf Arnemann
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Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Ralf Arnemann » 23. März 2006, 14:43

> Auf mich wirkt es mehr provinziell als chauvinistisch,
Das wäre wohl die bessere Formulierung gewesen - mit "chauvinistisch" habe ich bei diesem harmlosen Thema wohl etwas hoch gegriffen.

Aber sonst ist es genauso wie von Dir beschrieben, es ging um die Denkweise, nicht um die Person.

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Günter Cornett

Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Günter Cornett » 23. März 2006, 14:49

Dirk Piesker schrieb:
>
> Chauvinismus ist für mich auch immer (in Teilen) Gesinnung, daher sind in diesem
> Fall Äußerung (bzw Meinung) und Person nicht so einfach zu trennen.

Hallo Dirk,
das kann man so sehen, muss man nicht. Ich würde den Begriff nicht für das Hochhalten der Made-in-Germany-Fahne verwenden, kann aber schon nachvollziehen, wenn andere dabei ungute Gefühle haben.
(Was wäre wohl los gewesen, wenn ICH das so formuliert hätte ...)

> Martin hat doch nur seine Erfahrungen zusammengefasst und etwas pointiert
> dargestellt. Verbunden mit der Freude, im Brettspielparadies zu leben.

Ralf hat auch nur [i] pointiert[/i] kommentiert. ;-)

> > Nein, sicher nicht; insbesondere da man als deutscher
> > Autofahrer gerade bei überraschend strengen Wintern einen
> > erhöhten Bedarf an Frostschutzmitteln hat ;-)
> Banause! ;-)
Aus Leidenschaft. :)
> > Darauf trinken wir noch einen. :)
> Dann einigen wir uns lieber auf ein Bier, oder?

Jo, aber schnell, solange das deutsche Reinheitsgebot noch gilt.
Da will die EU ja ran, oder ist sie schon?

Gruß, Günter

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Reinheitsgebot

Beitragvon Ralf Arnemann » 24. März 2006, 09:55

> solange das deutsche Reinheitsgebot noch gilt.
> Da will die EU ja ran, oder ist sie schon?
Das Reinheitsgebot als Gesetzesnorm gibt es schon viele Jahre nicht mehr.
Viele Brauereien halten sich noch dran, das ist dann aber eigene Entscheidung.

Man darf jetzt aber genauso andere Biersorten (importierte wie einheimische) anbieten und konsumieren.

Schon witzig: Jahrelang wurde der Untergang des Abendlandes beschworen, wenn das Reinheitsgebot fällt.
Und hinterher merkt keiner, wenn es weg ist.

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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: [OT] Boardgaming Down Under

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 24. März 2006, 10:04

Braz schrieb:
>
> Dennoch: Australien ist wirklich super genial und da beneide
> ich dich wirklich drum, wenngleich wir in Melbourne lediglich
> durchgefahren sind

Wir haben damals 2x einen Zwischen bei Stefanie eingelegt.
1x vor Tasmanien
1x nach Tasmanien

> (sind mit Camper von Melbourne nach
> Adelaide entlang der Great Ocean Road *schwärm

genau diese Strecke war's nach Tasmanien.
Und einen CC-Fluß hatte ich Stephanie auch mitgebracht. So weit ab vom Spieleland Deutschland ist man in Australien also nicht ;-)

Gruß Carsten (der beim 2.ten Besuch in Australien nicht in Melbourne vorbei gekommen ist - aber schön war's auch)


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