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Kleopatra- Kaufempfehlung?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Braz
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Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Braz » 29. März 2006, 13:17

Hallo Klaus,

Klaus schrieb:

> wäre schlimm wenn es nicht so wäre! und so etwas muss erst
> garnicht in Frage gestellt werden.
>


Ähem...wo war die Frage? *grübel


> > Mit den Mechanismen ist das halt immer so eine Sache: Nenne
> > mir 5 Spiele des letzten Jahres von Essen und Nürnberg (162
> > aus Nürnberg und ca. 350 aus Essen zusammen demnach 512! ),
> > welche einen total neuen Mechanismus definierten?!
>
> Auch ein Buch besteht immer aus den gleichen bekannten
> Buchstaben, aber die Mischung macht es aus!

Öhm...und was ist jetzt daran zu mir im Widerspruch?
Genau das sag`ich doch, daß es unter den vielen Neuveröffentlichungen wenig neue Spielmechanismen gibt.....


>
> > ....Ca`n Guns würde mir mal so spontan einfallen
>
> was ist daran neu?

Was wäre denn ein vergleichbares Spiel?

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Hendrik

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Hendrik » 29. März 2006, 13:34

Mike Merten schrieb:
> Oder ist es eher mit Caylus vergleichbar, wo man zwar beobachtet,
> was andere tun, aber sonst recht stark nebeneinander her spielt
> und für sich selber optimiert?
>

Hallo Mike
Gerade wenn man in Caylus richtig beobachtet, kann man auf andere Einfluß nehmen und richtig ärgern!
Kurz gesagt: Caylus wird nur zum langweiligen nebeneinander her spielen wenn jeder nur für sich selber optimiert, aber Caylus wird zum hochinteraktiven, intriganten Krimi, wenn die Mitspieler aufmerksam sind und dem andern nichts durchgehen lassen wollen. Ebenfalls tragen die ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Allianzen beim Verschieben des Vogtes zur Spannung bei. Wenn das keine Interaktion ist, was sonst?

Bevor man solche abschätzigen Bemerkungen postet, sollte man zuerst vor der eigenen Türe kehren und nicht die Schuld anderen (hier: Caylus/Spielmechanik) zuschieben.

Gruß
Hendrik
(der zu Kleopatra selber leider noch keine Stellung nehmen kann)

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Heinrich Tegethoff

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 29. März 2006, 13:45

Hallo Michael,

Michael Schlepphorst schrieb:
> Einige Mechanismen (der Nachziehstapel mit offenen und
> verdeckten Karten und das Legen der Mosaike) sind schon recht
> originell und auch die Ungewissheit nicht genau zu wissen wer
> am Ende von den Krokodilen gefressen wird, sorgt für ständige
> Spannung. Was ich vermisst habe war eine Möglichkeit viele
> Karten eines Typs gegen eine andere einzutauschen. Ähnlich
> wie der 4:1 Tausch bei Siedler. Denn wenn man ständig nur 2
> Sorten auf die Hand bekommt, kann es schon sehr frustrierend
> sein. Aber das mag wirklich nur eine Ausnahme gewesen sein.

ja, das mit dem 4:1 Tausch - oder eine äquivalente Funktion - habe ich
gestern bei meinem ersten Spiel auch vermisst. 6 Steinblöcke, ein paar
Material- (aber nicht Handwerker-) Jokerkarten, keine Handwerker.
Bis kurz vor Spielende. Da war alles schon gelaufen, für die großen
verbliebenen Objekte hatte ich Handwerker en masse aber keine Rohstoffe.
Die Nilhändler (Joker) waren natürlich schon für Handwerker ausgegeben,
um etwas mitzuhalten und nicht alles im Hardkartenlimit ersticken zu
lassen. Vielleicht hätte ich aber besser die ganzen Steinblöcke einmal
abgeworfen, wer weis. Und am Ende frassen mich doch die Krokodile.
Mein Vor-Nachbar hatte auch ein Handwerkerproblem, und wir guckten zu,
wie die anderen doppelt und dreifach bauten, während er mir die offenen
Handwerker wegnahm. Und da alle Sobiks auf der Hand am Ende auch
noch zählen, so sollte man sie ohnehin im Spiel ausgeben oder einmal
auf 10 reduzieren und abwerfen. Aber was halte ich übrig, wenn ich
keine Handwerker habe? Abschliessend hatte ich einen Spielzug weniger
als die anderen, ja und da, da hätte ich noch was machen können...
Selten so frustriert nach dem ersten Spiel.

Aber da drei andere mit dem Spiel glücklich waren, so gibt es sicher
noch einen zweiten Anlauf. Ich verurteile kein Spiel nach dem ersten
Anlauf (na ja, Drachenreiter brachen wir zu sechst geschlossen nach
der Hälfte ab).

Servus,
Heinz

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Mike Merten

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Mike Merten » 29. März 2006, 13:49

> Hallo Mike
> Gerade wenn man in Caylus richtig beobachtet, kann man auf
> andere Einfluß nehmen und richtig ärgern!
> Kurz gesagt: Caylus wird nur zum langweiligen nebeneinander
> her spielen wenn jeder nur für sich selber optimiert, aber
> Caylus wird zum hochinteraktiven, intriganten Krimi, wenn die
> Mitspieler aufmerksam sind und dem andern nichts durchgehen
> lassen wollen. Ebenfalls tragen die ausgesprochenen und nicht
> ausgesprochenen Allianzen beim Verschieben des Vogtes zur
> Spannung bei. Wenn das keine Interaktion ist, was sonst?
>

Wie Du selber sagst: Das passiert nicht automatisch, sondern nur, wenn man es auch tut. Britannia ohne auf die Mitspieler Einfluß zu nehmen? Da fehlt mir hingegen jede Idee, wie man das hinbekommen könnte. ;-)

Wenn mich Caylus nicht fasziniert, dann ist das nicht unbedingt die "Schuld" von Caylus. Aber schon gar nicht meine "Schuld". Niemand muß alles mögen!
Ich schaue also vor meine Tür und sehe, daß dort nichts zu kehren ist.

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daville

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon daville » 29. März 2006, 14:01

Braz schrieb:
> Bei 2 Sachen, die man lediglich machen muß kann ich def.
> nicht von einem kompliziert ausgehen! 2 Sachen sind erstmal
> sehr überschaubar. Erst die damit verbundenen Auswirkungen
> (sprich Verzahnungen) machen das Spiel komlpexer, aber nicht
> komplizierter, ...
> Definition Komplex (Duden):

Nö, die damit verbundenen Auswirkungen (+ die vielen teils unnötigen Schnörkel - wie z.B. auch das halb verdeckt/halb offen liegen der Karten) machen das Spiel (ver-)kompliziert... :)

Der Grundmechanismus von Kleopatra ist: Karten nehmen oder bauen, dabei auf das Handkartenlimit achten und wenn man baut, dann ist das Legen der Pentominos (= göttliche Bodenplatten) noch das Lustigste (weil man da fast schon ein eigenes Spiel draus machen könnte!). Der Rest ist (zumindest für mich) eher Brimborium.

Und die Definition des Duden in der Sache ist mir nun wirklich völlig egal (die hatten dabei sicher keine Spiele im Sinn). Darum habe ich ja auch (m)eine genaue Definition der beiden Begriffe hingeschrieben (BTW: komplex = vielfältig, kompliziert = umständlich vom Duden passt aber doch auch recht gut) :)

> P.S. apropos Kinderspiel: Ich weiß nicht von welchen Kindern
> ihr nun ausgeht, aber es gibt da schon gewisse Definitionen:
> Laut Kinder- und Jugendhilfegesetz (Sozialgesetzbuch, Achtes
> Buch) in §7 ist als Kind definiert, ...

Sorry, aber wenn einer DIE Karte rauszieht, vergeht mir rasch die Lust aufs Diskutieren... Ich dachte das ist ein Spiele- und kein Juristenforum!?
(BTW: Ich habe doch erklärend vom Alter 10-15 geschrieben; und wenn ein Spiel - m.E. - nicht ab 10, sondern von 10-15 geeignet ist, ist es für mich definitiv kein für Erwachsene sonderlich passendes Spiel.) ;)

Und nochmal muss ich mich Niccolo anschließen: Auch mir hätte das Spiel nur allzu gerne gut gefallen (nach all dem Hype, war ich schon SEHR gespannt), aber leider, leider...
Sorry, wenn sich jemand dadurch auf den Schlips getreten fühlt.

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Braz
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Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Braz » 29. März 2006, 16:29

daville schrieb:
> Sorry, aber wenn einer DIE Karte rauszieht, vergeht mir rasch
> die Lust aufs Diskutieren... Ich dachte das ist ein Spiele-
> und kein Juristenforum!?
> (BTW: Ich habe doch erklärend vom Alter 10-15 geschrieben;
> und wenn ein Spiel - m.E. - nicht ab 10, sondern von 10-15
> geeignet ist, ist es für mich definitiv kein für Erwachsene
> sonderlich passendes Spiel.) ;)


Also das mit dem Kinderspiel ist so eine Sache: Wenn jeder als Kinderspiel definiert wie er will, dann kann man sich hier gar keine Kaufempfehlungen holen!
Mein Neffe ist 6 Jahre und der wäre mit einem Kleopatra gnadenlos überfordert!
Für ihn sind Kinderspiele Kinderspiele im eigentlichen Sinn und wie sie auch die SdJ - Jury definiert "eben ab 4 Jahre". 10-15 jährige würde ich als Jugendliche definieren.
Wenn du jetzt sagst 10-15 Jahren defninierst du als Kinderspiel...was sind dann die unter 10 jährigen...."Babys"?????
Also ich finde man sollte schon auf einem bestimmten Standard diskutieren sonst kann ich das gleich lassen UND ein Spiel für 10-15 jährige ist def. kein Kinderspiel....gut villeicht bei dir, dann bist du da aber der Enizige und dann kann ich das bei evtl. zukünftigen Diskussionen/Beiträgen mit dir besser einordnen! Ich gehe aber mal davon aus, daß alle anderen den Begriff "Kinderspiel" vernünftig definiert haben und dies auch so tun weden!



> Und nochmal muss ich mich Niccolo anschließen: Auch mir hätte
> das Spiel nur allzu gerne gut gefallen (nach all dem Hype,
> war ich schon SEHR gespannt), aber leider, leider...
> Sorry, wenn sich jemand dadurch auf den Schlips getreten fühlt.

Mal ehrlich: Ob dir Kleopatra und die Baumeister gefällt ist mir völlig wumpe. Was mir nur nicht gefällt ist die Wilkür in der Argumentation (siehe Diskussion über Kinderspiel.......*nerv)

Gruß
Braz

P.S. "Und die Definition des Duden in der Sache ist mir nun wirklich völlig egal (die hatten dabei sicher keine Spiele im Sinn). Darum habe ich ja auch (m)eine genaue Definition der beiden Begriffe hingeschrieben (BTW: komplex = vielfältig, kompliziert = umständlich vom Duden passt aber doch auch recht gut)"

Ok, dann laßt uns alle Begriffsdefinitioen über Bord schmeißen und jeder führt nun die Wörter so ein wie er sie für sich denkt...ob dies nun stimmt und daher zu Verwirrungen führt ist doch egal...Hauptsache ich habe mal was eingeschmissen.....

...und nachdem du eh Begriffe definierst wie du willst werde ich mir eine weitere Diskussion in diesem Kontext nicht mehr antun, da ich eh nicht einschätzen kann wie du es meinst........

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tech7

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon tech7 » 29. März 2006, 17:04

Hallo,
ich habe es bisher dreimal gepsielt und mir gefällt es sehr gut, aber ich habe allerdings auch nie mehr als ein Familienspiel erwartet. Wem Zug um Zug gefällt dem dürfte auch Kleopatra gefallen imho. Wer allerdings ein Caylus, Puerto Rico o.ä. erwartet wird maßlos enttäuscht sein.

Zu den Kritikpunkten:
Wenig Entscheidungsfreiheit:
Man ist auch immer etwas auf das Kartenglück angewiesen, aber man kann schon eine Tendenz Richtung viel Korruption oder wenig Korruption hervorrufen.
Beim bauen gibt es schon mehr Möglichkeiten, natürlich kann man Kartenpech haben und einfach keine Marmor-Karten o.ä. ziehen(natürlich hat man 3 Joker aber die sind auch u.U. schnell weg), aber dies ist eigentlich bei allen Spielen möglich wo Karten gezogen werden. Allerdings würde auch ich mir eine Möglichkeit wünschen die Karten etwas gezielter austauschen zu können.

Zu der Baureihenfolge, man hat in der Regel die Wahl ob man auf die großen geht, Vorteil man hilft den anderen nicht, es passiert aber leicht dass einer schneller als man ist. Geht man auf die kleinen ist man eher flexibler und sie bringen imho auch mehr Punkte, aber andere können sie teilweise geschickt mitbenutzen.
Mit den Mosaikbausteinen hat man auch eine Menge Optionen, die allerdings auch von den Karten hängen, früh auf Heiligtum, mehr auf Punkte, oder hoffen dass man ende noch ein gutes Heiligtum absahnen kann.


cu tech7

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Braz
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Nachtrag

Beitragvon Braz » 29. März 2006, 18:11

daville schrieb:
> Und die Definition des Duden in der Sache ist mir nun
> wirklich völlig egal (die hatten dabei sicher keine Spiele im
> Sinn).



Der Satz ist so genial, da mache ich gleich mal einen Screenshot von und hefte ihn ab unter meiner Rubrik "Famous words in the WWW".

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Hendrik

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Hendrik » 29. März 2006, 19:36

Mike Merten schrieb:

> Ich schaue also vor meine Tür und sehe, daß dort nichts zu
> kehren ist.

Das nenne ich humorvoll gekontert :)

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daville

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon daville » 30. März 2006, 04:32

Danke Braz,

deine Meldungen haben mir mal wieder gezeigt, warum es wohl besser ist, hier seine Schnauze zu halten und nur mitzulesen... :(

Weil sobald mal einer vom breiten Pfad der "großen" Mehrheit abweicht, wird aus dem Zusammenhang zitiert, 1,2 vielleicht flapsig formulierte Punkte rausgegriffen und dann gnadenlos drauf rumgeritten... Sowas hat wohl eher mit Rechthaberei, als mit einer (freundschaftlichen) Diskussion zu tun. :(

Aber wie sagte mal ein gar-nicht-mal-so-dummer Mann: "Je kleiner und unbedeutender eine Branche ist, desto wichtiger nimmt sie sich!"

Für alle anderen die's vielleicht interessiert... :)

- Ein Spiel das nur für 10-15jährige geeignet ist definiere ich als Kinder- oder in dem Fall vielleicht eher treffend, Jugendlichenspiel (aber sowas gibt's ja wieder in der "Normwelt" nicht, also?!). Weil ein Familienspiel isses auch wieder nicht und Freunde von Erwachsenenspielen werden davon auf Dauer (leider) eher enttäuscht sein.

-

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Marten Holst
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RE: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Marten Holst » 30. März 2006, 08:01

Moin,

> - Ein Spiel das nur für 10-15jährige geeignet ist definiere
> ich als Kinder- oder in dem Fall vielleicht eher treffend,
> Jugendlichenspiel (aber sowas gibt's ja wieder in der
> "Normwelt" nicht, also?!). Weil ein Familienspiel isses
> auch wieder nicht und Freunde von Erwachsenenspielen werden
> davon auf Dauer (leider) eher enttäuscht sein.

Najaaaa, also wenn es erst einmal nur für 10-15jährige interessant ist, dann ist es sicherlich erst mal ein Pubertierendenspiel. Ein halbwegs anständiges funktioniert noch bei älteren - wäre sicherlich ein Thematikproblem oder so was.

Ein Problem ist sicherlich, dass es Kinder in verschiedenen Höhen gibt (nein, an sich kein Problem, eher nett), und die unterschiedliche Ansprüche haben. Die hier genannten 10-15jährigen spielen im Regelfall sicherlich andere Spiele gerne als 4-9jährige, und es gibt sicher noch ne Menge dazwischen (4-9 scheint mir an sich auch schon eine zu große Spanne zu sein). Und ob man mit 10-15 nun Kind, Teeny, Pubertator, Heranwachsender oder Jugendlicher heißt, sei dahin gestellt - sie selbst wären sicher für "Jugendlich" :-)

Nur: der Begriff "Kinderspiel" steht halt in Diskussionen ziemlich fest gemauert, und meint eine Zielgruppe unter 10-15. Sieh es mal so, wenn Du einem befreundeten Winzer sagst, sein Superspitzenwein sei wirklich ein "Qualitätswein", dann magst Du - wie hier - etwas richtiges sagen, nämlich, dass es ein qualitativ hochwertiger Wein ist. Aber jeder, dem Du das sagst, wird etwas anderes verstehen, als Du meinst, da der QbA eben ein feststehender Begriff ist, und einen zwar anständigen aber nicht wirklich herausragenden Wein bezeichnet. Es ist völlig egal, dass Du etwas Richtiges sagst, es wird in dem Bereich falsch ankommen. Und ich glaube, das wollte Dir Braz eigentlich sagen. Das ist jetzt kein Grund, das Forum verlassen zu müssen, aber auch ich würde beim Lesen von "Kinderspiel" etwas anderes erwarten, als Du meinst.

Die Kleopatra kenne ich leider noch nicht, zum "Sachverhalt" kann ich also leider nichts beitragen :-)

Tschüß
Marten

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Niccolo
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RE: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Niccolo » 30. März 2006, 08:29

Marten Holst schrieb:

> > - Ein Spiel das nur für 10-15jährige geeignet ist definiere
> > ich als Kinder- oder in dem Fall vielleicht eher treffend,
> > Jugendlichenspiel

> Najaaaa, also wenn es erst einmal nur für 10-15jährige
> interessant ist, dann ist es sicherlich erst mal ein
> Pubertierendenspiel.

> Die Kleopatra kenne ich leider noch nicht, zum "Sachverhalt"
> kann ich also leider nichts beitragen :-)


Joooo, ich kenne zwar Kleopatra, trag aber zum Sachverhalt nun auch so gar nix bei...

Mir ist nur in diesem Moment auf- und eingefallen, dass ich bis etwa 13 meine Freud' mit meinen Playmobilmännchen hatte - mir zu meinem 13. Geburtstag Squad Leader und 3rd Reich gewünscht und auch bekommen hatte -- was für ein Übergang!!! Der dazu fast nahtlos war.

Jupp, des war's!
Kam halt gerade so hoch, der Gedanke ... :)

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Mike Merten

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Mike Merten » 30. März 2006, 09:26

Dann bin ich zufrieden :)

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peer

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon peer » 30. März 2006, 13:35

Hi,
daville schrieb:
>> - Ein Spiel das nur für 10-15jährige geeignet ist definiere

Wenn Kleopatra nur für 10-15jährige geeignet ist, warum finden es dann augenscheinlich so viele Leute hier gut? Sind die in Wirklichkeit alle jünger?

Ich kenne Kleo nicht, also bin ich hier neutral. Aber gib doch ruhig zu, dass "Kinderspiel" provozierend gemeint war. Dies ist ein Diskussionsforum und wir wollen doch sachlich bleiben, oder?
Ob flapsig oder nicht, du hast den Begriff doch schon gewählt, um deinen Abscheu an dem Spiel auszudrücken... ;-) (Das war jetzt auch mal flapsig formuliert...)

Warum nicht einfach schreiben "Das Spiel hat nicht viel Tiefgang. Es ist mir zu seicht und zu zufällig. Es ist nicht meine Welt" o.ä. Warum es zum Kinderspiel degradieren?

ciao
peer

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peer

Re: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon peer » 30. März 2006, 13:38

Hi,
Klaus schrieb:
>
> > ....Ca`n Guns würde mir mal so spontan einfallen
>
> was ist daran neu?
Kennst du es? Man zeigt mit Pistolen aufeinander um so zu ermitteln, wer sich um die Beute teilen darf. Anschließend darf man sich zurückziehen oder hart bleiben.
Da kann ich trotz langem Nachdenkens und kurzer Internetrecherche kein vergleichbares Spiel nennen. Du etwa?
(Nein, sonst hättest du bereits auf Braz geantwortet)

ciao
peer

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peer

Re: Kleopatra- Weniger ernste Antwort

Beitragvon peer » 30. März 2006, 13:54

Hi,
daville schrieb:
> - Ein Spiel das nur für 10-15jährige geeignet ist definiere
> ich als Kinder- oder in dem Fall vielleicht eher treffend,
> Jugendlichenspiel (aber sowas gibt's ja wieder in der
> "Normwelt" nicht, also?!).

Tja in meiner Religion - "Katholischer Peerizismus" - bedeutet "Kinderspiel" ein Spiel, bei denen mit Armeen der zweite Weltkrieg nachgespielt wurde. Memoir 44 z.B. ist ein klassisches Kinderspiel.

Spiele für Kinder heissen natürlich "Daville-Spiele".

"Wargames" heissen Spiele, in denen kleine, grüne Würfel vorkommen.

"Kleopatra" ist bei uns ein Synonym für "Bananenschale"

So und jetzt diskutieren wir mal im Ruhe über das neue Spiel von Days of wonder und mal sehen, wo die Diskussion hinführt. So unter Theologen ("Spiel heisst schliesslich auch "Religion" bestimmt nicht uninteressant.

ciao
peer (Gute Postings sind wie Weine- entweder man versteht sie oder nicht)

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon Marten Holst » 30. März 2006, 14:03

Moin,

> Warum nicht einfach schreiben "Das Spiel hat nicht viel
> Tiefgang. Es ist mir zu seicht und zu zufällig. Es ist
> nicht meine Welt" o.ä. Warum es zum Kinderspiel
> degradieren?

Und warum ist Kinderspiel eigentlich ne Degradierung? Okay, die Tendenz, Dinge, für die man nicht Zielgruppe ist, gleich "schlecht" zu finden, habe ich ja auch. Dennoch gibt es viele Kinderspiele, denen ein abgewertet Werden nicht zusteht. :-)

Tschüß
Marten

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peer

RE: Kleopatra- Kaufempfehlung?

Beitragvon peer » 30. März 2006, 14:51

Hi,
Marten Holst schrieb:
>
> Moin,
>
> > Warum nicht einfach schreiben "Das Spiel hat nicht viel
> > Tiefgang. Es ist mir zu seicht und zu zufällig. Es ist
> > nicht meine Welt" o.ä. Warum es zum Kinderspiel
> > degradieren?
>
> Und warum ist Kinderspiel eigentlich ne Degradierung? Okay,
> die Tendenz, Dinge, für die man nicht Zielgruppe ist, gleich
> "schlecht" zu finden, habe ich ja auch. Dennoch gibt es viele
> Kinderspiele, denen ein abgewertet Werden nicht zusteht. :-)

Natürlich ist Kinderspiel erstmal eine Bezeichnung, keine Abwertung. In diesem konkreten Posting ging es aber darum Kleopatra jeglichen Spielspaß für "vernünftige" Erwachsene abzusprechen. Auf den Kontext kommt es an...

ciao
peer


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