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RRT-deutsche Regel

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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andre

RRT-deutsche Regel

Beitragvon andre » 12. Mai 2006, 14:27

Moin allerseits,

ich habe gerade mein RRT-Exemplar erhalten und bin leider etwas entäuscht über die Spielanleitung. Mich würde gern interessieren, ob jemand die englische Regel mal mit der deutschen verglichen hat...was im englischen verständlich ist, scheint hier 1:1 ins deutsche übersetzt worden zu sein. Fehler bei den Karten gibt es auch.

Gruß
Andreas

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ingo

Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon ingo » 12. Mai 2006, 14:59

andre schrieb:
> ich habe gerade mein RRT-Exemplar erhalten

für was steht denn rrt?

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freak
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Beiträge: 1105

Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon freak » 12. Mai 2006, 15:34

Hallo Andre,

wir haben uns gestern auch über die dt. Übersetzung von Railroad Tycoon etwas gewundert.

Viele Sachen wurden daraus einfach nicht klar, deswegen gebe ich mir heute noch mal die englische Regel.

Bei Kartentexte der Magnate ist einmal von Verbindungen die Rede, auf der Karte selbst steht Verbindungsstücke. Ein ziemlich gravierender Unterschied in diesem Spiel.

Dazu Ausdrücke wie Warentasche, die im deutsche wohl eher weniger gebraucht werden.

Sicherlich versteht man die Regel dann doch, aber sie ist arg gewöhnungsbedürftigt.

Aber das Spiel ist klasse! :)

Viele Grüße
freak

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Stefan-spielbox

Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon Stefan-spielbox » 12. Mai 2006, 15:43

RailRoad Tycoon :-)

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Oliver

Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon Oliver » 12. Mai 2006, 20:56

Also bei Bordgame Geek konnte man schon eine ganze Weile eine deutsche Regel herunterladen. Ich weiß nicht, ob diese identisch ist mit der deutschen Regel, die dem Spiel jetzt beiliegt, da ich die US Version von RRT habe (war das warten satt, 1 Woche nachdem ich es endlich hatte, ist die deutsche dann natürlich gekommen ;)) - aber solch grobe Schnitzer sind mir nicht aufgefallen, also vermute ich mal fast, das die beiden Versionen nicht identisch sind. Die runterladbare Variante empfand ich als recht lesbar, könnte sich also lohnen mal zu checken ob die besser ist.

Mit besten Grüßen,

Oliver

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andre

Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon andre » 12. Mai 2006, 22:18

...ich denke, dass du mit der englischen Ausgabe besser dran bist! Gerade die Texte auf den Karten sind schlecht übersetzt ("free" wird zB. mit frei anstatt kostenlos übersetzt)...leider sind gerade bei Spielregeln solch kleine Unterschiede von großer Bedeutung...

Gruß
Andre

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Wolf

Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon Wolf » 13. Mai 2006, 11:03

Hi,
sehe ich genauso mit der englischen Version. Dort ist die Regel gut und klar erklärt, und was die downloadbare Version angeht auf Deutsch, na ja ... .
Habe genauso wie Oliver das Warten satt gehabt und 10 Tage später war dann die Deutsche Version da. Jetzt bin ich aber glücklich, dass es nicht die Deutsche geworden ist. Das Flair ist einfach im Englischen besser, die Sprache auf Karten und Regel hat keine Fehler.
Ich rate zur englischen Version.
MFG, Wolf

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Bernd Schlüter

Re: RRT- Spielmaterial

Beitragvon Bernd Schlüter » 13. Mai 2006, 13:36

Hallo Wolf,

da Du zur englischen Version rätst: Bei BGG beklagen sich ja etliche Leute über den nicht flach liegenden Plan (es gibt dort auch Fotos). Wie sieht das bei Dir aus? Ist es wirklich so schlimm? Und wie schlimm sind die "Farbprobleme"?

Bernd

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Braz
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Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon Braz » 13. Mai 2006, 13:48

Hallo,

prinzipiell kann ich zum deutschen Regelwerk vs. engl. Regelwerk nicht viel sagen, dennoch möchte ich mal diesbezüglich mich allgemein äußern:

Prinzipiell magst du Recht haben, denn die egnl. Regel sind oft die Besseren bzw. sind oft mit wenigern Fehlern behaftet.
Dennoch: Ich spreche arbeitsbedingt jeden Tag englisch und würde mich in Sachen Englisch-Skills durchaus als Fortgeschritten (nicht Profi ;) ) bezeichnen. Geht es aber um Spiele, so kann ich mich besser entspannen bzw. es ist für mich bequemer den Text in meiner Muttersprache zu lesen...so geht`s mir mit Betrayal at house on the hill (einfaches Englisch, aber macht man sich die Mühe alles mal ins Deutsche zu beschriften ist es einfach entspnnter. Hinzu kommt noch, daß nicht jeder des Englischs wirklich si gut mächtig ist und gerade bei Spieleabenden mit anderen schrecken englische Spiel doch oft schon sehr stark ab.

Von daher rate ich wirklich IMMER die deutsche Version zu nehmen!

Besten Gruß
Braz

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Christian Schnabel
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Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon Christian Schnabel » 13. Mai 2006, 15:26

Hallo,

> Von daher rate ich wirklich IMMER die deutsche Version zu nehmen! <

dies erspart zumindest eine Menge (Übersetzungs-) Arbeit.
Allerdings rate ich bei übersetzten Spielen auch dazu, sich die englische Orginalregel zu besorgen (z.B. Internet). Die ist nämlich meist "freier" von Fehlern und gilt damit im Zweifelsfall bei mir als Referenz.


Viele Grüße

Christian Schnabel

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Braz
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Re: RRT-deutsche Regel

Beitragvon Braz » 13. Mai 2006, 15:47

Christian Schnabel schrieb:
> Allerdings rate ich bei übersetzten Spielen auch dazu, sich
> die englische Orginalregel zu besorgen (z.B. Internet). Die
> ist nämlich meist "freier" von Fehlern und gilt damit im
> Zweifelsfall bei mir als Referenz.

Vollste Zustimmung! ;)

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andre

Re: RRT- Spielmaterial

Beitragvon andre » 13. Mai 2006, 20:53

..der deutsche Spielpan biegt sich auch...wird ja auch in china hergestellt...von den farbfehlern ist nur die allererste auflage betroffen...

Gruß
Andreas (der seine deutsche version wieder verkauft und sich die englische zulegt)

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Oliver

Re: RRT- Spielmaterial

Beitragvon Oliver » 14. Mai 2006, 01:19

Also mein US Railroad Tycoon liegt wie ein Brett. Öhm. Ist ja auch ein Brett, absolut platt. Was die Farbprobleme betrifft: Das Blau auf dem Spielplan sieht ein wenig Lila aus, das eigentliche Lila sieht aber noch viel lilaner und leuchtender aus (falls das verständlich ist). Wenn man das Blau für sich sieht, könnte man es also für lila halten, wenn man es aber mit dem anderen lila Ton auf dem Spielplan vergleicht, wird sofort klar, was was ist.

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Jürgen Helle

Re: RRT-Übersetzer war wohl Nicht-Spieler

Beitragvon Jürgen Helle » 14. Mai 2006, 10:10

Hallo,

bei der deutschen Übersetzung zu RTT und auch denen anderer Eagle Games merkt man deutlich, daß die Übersetzung von einem Nicht-Spieler gemacht wurde.
Selbst wenn die Übersetzungen wörtlich OK sind, wird die gemeinte Regel teilweise jedoch sehr deutlich verfälscht.

Beispiel:
"Ist eine westliche Verbindung etabliert und alle roten Würfel sind von dort nach Chicago geliefert worden, so werden für jeden roten Würfel zwei neue beliebige Würfel auf Chicago gesetzt."

Engisches Original:
"Once a western link has been built, all red cubes delivered from
a western link city to the city of Chicago cause 2 new random
cubes to be placed on Chicago."

Wenn man sich hier nach der deutschen Regel richtet, macht man zwei Fehler:
1.) Wenn legt erst neue "Würfel" auf Chicago, wenn alle roten dort angekommen sind. Gemeint ist jedoch etwas anderes.
2.) Da "random" mit "beliebig" übersetzt wurde (übrigens in allen Fällen), könnte man vermuten, daß man die neuen Würfel frei wählen darf, was natürlich nicht der Fall ist.

Auch in der Übersetzung von "Conquest of the empire" sind haufenweise solche Fehler drin, bei denen man nicht unbedingt von falscher Übersetzung reden kann, die aber die Regel teilweise erheblich verfälschen.

Also deshalb meine Bitte an Eagle und an ProLudo:
Nehmt in Zukunft bitte einen Spieler für die Übersetzungen, und spielt mit ihm vorher das Spiel, dann kommt sowas auch nicht mehr vor!

Viele Grüße

Jürgen

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Roland G. Hülsmann

Re: RRT-Übersetzer war wohl Nicht-Spieler

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 14. Mai 2006, 11:15

Manchmal reicht auch eine korrekte Übersetzung:

"delivered" steht im erwähnten zusammenhang nicht für "geliefert" (implizit: Ware ist angekommen), sondern "ausgeliefert" (Ware ist auf den Wagf gebracht).

"random" bedeutet definitiv nicht "beliebig", sondern "zufällig" und das hat nun mal eine ganz andere, fast entgegengesetzte Bedeutung: "beliebig" liegt im Belieben des Ausführenden und "zufällig" nun mal genau nicht.

Gruß
Roland

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Roland G. Hülsmann

Sorry: Wagf = Weg (kT)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 14. Mai 2006, 12:03

kT = Kein Text


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