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SdJ Familienspiel?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Andrea

SdJ Familienspiel?

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 13:22

Hallo Spieler,

ich persönlich bin sehr enttäuscht von der Nominierungsliste für das Spiel des Jahres. Wie traurig wäre es zum Beispiel, wenn es Thurn und Taxis würde, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wo da der Spielreiz und für die Kinder in einer Familie liegen soll und wie sie jemals einigermaßen gleichwertigen Spaß wie manche Erwachsene an diesem Spiel haben sollen. Oder soll das Spiel des Jahres kein Familienspiel sein? Ich vermisse außerdem die neuen Spielideen bei allen nominierten Spielen außer bei Seeräuber. Ein ähnliches Spiel fällt mir im Moment nicht ein. Ich habe viele neue Spiele mit Kindern und Nichten und Neffen getestet und am besten angekommen sind da Spiele wie Um Ruhm und Ehre und Mauerbauer oder auch das neue Dr Schlüsselbart. Irgendwie fehlt mir dieses Jahr der Spaßfaktor bei den vorgestellten Spielen. Das finde ich sehr schade.


Enttäuschte Grüße

von Andrea

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Braz » 28. Mai 2006, 13:45

...öhm...nur so als Anregung: Könnten wir uns drauf einigen lediglich auf einen Thread diesbezüglich einzugehen? ...da gibt es nämlich schon [b]3 Offene diesbezüglich[/b]

...nur so der Übersicht halber.....


genervte Grüße
Braz

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Andrea

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 13:51

Hallo Braz,

habe alle gelesen, fand aber meine Meinung über die Diskussion ob die Spiele wirklich für Familien geeignet sind nicht genügend berücksichtigt. Sonst würde meiner Meinung nach eben niemand Thurn und Taxis ernsthaft nominieren. Weiß jemand, ob da Geld dahintersteckt ?

Grüße

Andrea

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peer

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 13:51

Hi,
Andrea schrieb:
>
> Hallo Spieler,
>
> ich persönlich bin sehr enttäuscht von der Nominierungsliste
> für das Spiel des Jahres. Wie traurig wäre es zum Beispiel,
> wenn es Thurn und Taxis würde, denn ich kann mir beim besten
> Willen nicht vorstellen wo da der Spielreiz und für die
> Kinder in einer Familie liegen soll und wie sie jemals
> einigermaßen gleichwertigen Spaß wie manche Erwachsene an
> diesem Spiel haben sollen.

Von welchen Kindern reden wir? An "Kinder" richtet sich ja eher das Kinderspiel des Jahres. Das Spiel des Jahres kann in der Regel ohne Probleme mit 10jährigen gespielt werden. Chancengleichheit? Kommt drauf an - wie war das denn bei Dampfross, El Grande, Torres, Tikal, Rummikubb, Focus, Hase & Igel oder Siedler von Catan? Das Niveau dieser Spiele dürfte nicht niedriger liegen als bei den Nominierten (abgesehen von Focus vielleicht). Niagara lag letztes Jahr etwas drunter, aber das muss nicht die Regel werden.

> kein Familienspiel sein?

s.o. Ich hab Focus und Dampfross damals geliebt (war nichtmal 10) obwohl ich nie gewonne hab.

>Ich vermisse außerdem die neuen
> Spielideen bei allen nominierten Spielen außer bei Seeräuber.

Da gebe ich dir eher Recht (wobei ich Fischmarkt nicht kenne). Aber Originalität ist kein Kritierium für Wenigspieler.

> Ein ähnliches Spiel fällt mir im Moment nicht ein. Ich habe
> viele neue Spiele mit Kindern und Nichten und Neffen getestet
> und am besten angekommen sind da Spiele wie Um Ruhm und Ehre
> und Mauerbauer oder auch das neue Dr Schlüsselbart. Irgendwie
> fehlt mir dieses Jahr der Spaßfaktor bei den vorgestellten
> Spielen. Das finde ich sehr schade.

Ich hatte mit einigen von den Spielen schon viel Spaß. Mit mauerbauer hatte ich aber auch schon mal keinen Spaß - ist also Geschmackssache ;-)

ciao
peer

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Andrea

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 13:54

Hallo peer,

bist du im Alter von 10-16? Denn von dieser Art Spielern wollte ich reden.

Gruß

Andrea

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peer

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 13:55

Hi,
Andrea schrieb:
>
> Hallo Braz,
>
> habe alle gelesen, fand aber meine Meinung über die
> Diskussion ob die Spiele wirklich für Familien geeignet sind
> nicht genügend berücksichtigt. Sonst würde meiner Meinung
> nach eben niemand Thurn und Taxis ernsthaft nominieren. Weiß
> jemand, ob da Geld dahintersteckt ?

Das ist Quatsch. Sorry, aber der Vorwurf die Nominierung wäre gekauft, weil sie nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmt kommt hier jedes Jahr von irgendwem. Im konkreten Fall wäre es schon durchs SdJ-Toto und den Vorabdiskussionen zu widerlegen: Ziemlich viele hier sind der Meinung, es wäre ein gutes SdJ (ich denke es wäre Ok, hätte aber auch gerne was anderes), also ist T&T eine vernünftige Wahl.
Und nochmal: Spiele, die von Kindern gespielt werden sollen, finden sich in der "Kinderspiel des Jahres"-Liste. Das SdJ soll das Spiel sein, dass das "Kulturgut Spiel" am besten fördert - also viele Käuferschichten anspricht - nicht nur Kinder.

ciao
peer

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Steffen S.

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Steffen S. » 28. Mai 2006, 13:56

Hi Andrea,

es ist dir ja unbenommen, Thurn und Taxis nicht zu mögen oder nicht für familientauglich zu halten (ich sehe das komplett anders, aber das ist ebenfalls nur eine persönliche Meinung).
Aber gleich "dahintersteckendes Geld" (was nichts anderes als eine freundliche Formulierung für Bestechung ist) zu unterstellen, nur weil eine Nominierungsliste nicht den eigenen Gusto widerspiegelt, halte ich für unangebracht, um nicht Worte wie "dreist" oder "anmaßend" zu verwenden. Etwas mehr Toleranz bitte!

Grüße,
Steffen

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peer

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 13:57

Hi,
Andrea schrieb:
>
> Hallo peer,
>
> bist du im Alter von 10-16? Denn von dieser Art Spielern
> wollte ich reden.

Nein, aber ich war es mal. Und habe gerne Focus (81), Dampfross (83?), Hase und Igel (79) und Cafe International (89) gespielt. Ich bin Jahrgang 74, war also in deiner Zielgruppe.
Oder dürfen nur leute mitdiskutieren, die immer noch in dem Alter sind?

Schön auch, dass du auf die anderen Argumente nicht eingegangen bist :-)

ciao
peer

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Jan Mirko Lüder

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 28. Mai 2006, 14:00

Hallo Andrea,

das Thurn & Taxis [b]kein[/b] Familienspiel ist, das ist [b]deine[/b] ganz persönliche Meinung. Ich habe da jedoch wirklich andere Erfahrungen gemacht: Die Kinder eines Bekannten, der gerne spielt, hatten viel Spaß an unseren gemeinsamen drei (!!!) Partien und waren auch immer vorne mit dabei. Übrigens denke ich, das deine Kritik sehr wohl auch für ehemalige Hauptpreisträger gültig ist. Trotzdem haben die meist funktioniert, wenn man mal von Ausnahmen wie "Torres" absieht. "Mississippi Queen", ein ausgesprochenes Spiel für Familien, das gerade für Kinder bestens geeignet ist, war ja für SdJ-Verhältnisse ein echter Reinfall (bei den Verkaufszahlen).

Übrigens teile ich deine Meinung ein wenig, denn [b]Packeis am Pol[/b] halte ich für ein ausgezeichnetes Familienspiel, das gerade auch Kindern viel Spaß machen kann. ;-)

Spielerische Grüße
Mirko (der keinen Grund sieht, enttäuscht zu sein)

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Jan Mirko Lüder

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 28. Mai 2006, 14:07

Hallo Andrea,

> bist du im Alter von 10-16? Denn von dieser Art Spielern
> wollte ich reden.

Nein, leider nicht mehr, denn ich bin jetzt 19 Jahre alt. Trotzdem fühlr ich mich der Altersgruppe aber sehr verbunden und meine Spieleleidenschaft begann als ich acht Jahre alt war und "Die Siedler von Catan" kennenlernte. Ich bin seitdem begeisterter Spieler und habe schon als Zehnjähriger Spiele wie Manhattan, Billabong oder MarraCash mit sehr großer Begeisterung gespielt. (Meine ersten eigenen 100 Spiele hatte ich allerdings auch schon mit 14 zusammen.)

Deine kritik kann [b]ich[/b] leider nicht sehr gut nachvollziehen.

Spielerische Grüße
Mirko

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Martin

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Martin » 28. Mai 2006, 14:10

Andrea schrieb:
> Ich habe
> viele neue Spiele mit Kindern und Nichten und Neffen getestet
> und am besten angekommen sind da Spiele wie Um Ruhm und Ehre
> und Mauerbauer oder auch das neue Dr Schlüsselbart. Irgendwie
> fehlt mir dieses Jahr der Spaßfaktor bei den vorgestellten
> Spielen. Das finde ich sehr schade.
>
Ich glaube auch, dass die Menschen, die bei trockenem Taktieren und Rechnen Spass haben, hier im Forum stark vertreten sind, dies trifft aber für die breite Masse nicht zu.
Deshalb wäre ein Mauerbauer oder Dr. Schlüsselbart sicherlich nicht schlecht auf der Liste gewesen.

Dass die Jury sich nicht gut in die Lage von mitspielenden Kindern oder Erwachsenen, die einfach nur lockeren Spass haben wollen (z.B. ZuZ, Manhattan...) hineinversetzen kann liegt vielleicht an dem Alter der Jurymitglieder - die jüngsten sind fast 40. Die ältesten über 60.

Am Geld liegts sicher nicht, denn das fliesst in jedem Fall. Egal wer den Preis bekommt.

Martin

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Steffen S.

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Steffen S. » 28. Mai 2006, 14:11

Andrea schrieb:
>
> Hallo Spieler,
>
> ich persönlich bin sehr enttäuscht von der Nominierungsliste
> für das Spiel des Jahres.

Das ist fast zwangsläufig immer und jedes Jahr bei etlichen Spielern so. Ich hötte die Liste in teilen auch anders zusammengestellt, aber es gab m.E. schon weitaus schlechtere.

> Wie traurig wäre es zum Beispiel, wenn es Thurn und Taxis würde,

Ganz einfach: Das wäre gar nicht traurig. Es wäre eine Entscheidung für ein Spiel, das GERADE unter den Gelegenheitsspielern großen Anklang gefunden hat. Selbst ohne Titel verkauft sich T&T bereits hervorragend. Beim Pfefferkucherl, der sicher keine repräsentative Umfrage bietet, aber immerhin einen interessanten Anhaltspunkt, hat T&T deutlich Platz 1 abgeräumt. Und wenn du dir den (Foto-)bericht dazu zu Gemüte führst wirst du sehen, dass gerade Kinder bzw. familien mit Kindern dort eine ganz gewichtige Rolle bei der Abstimmung spielen.

> ich kann mir beim besten
> Willen nicht vorstellen wo da der Spielreiz und für die
> Kinder in einer Familie liegen soll und wie sie jemals
> einigermaßen gleichwertigen Spaß wie manche Erwachsene an
> diesem Spiel haben sollen.

Die einzige Erkenntnis, die man aus diesem Satz (und den folgenden) ziehen könnte ist die, dass auch Kinder offensichtlich unterschiedliche Geschmäcker haben. In meinen Runden (2 verschiedene Familien) spielten insgesamt 4 Kinder im Alter zwischen 9 und 13 mit, und waren uneingeschränkt begeistert von T&T - ganz im gegensatz zu Mauerbauer und Ohne Ruhm und Ehre...

> Ich vermisse außerdem die neuen
> Spielideen bei allen nominierten Spielen außer bei Seeräuber.

Da mag was dran sein, aber das ist eben eine klassische Mangelerscheinung bei Leuten, die sehr viel Spielen. Für Menschen, die im Jahr 1-2 Spiele kaufen (und eben dies trifft auf die meisten SDJ-Familien wahrscheinlich zu) spielt das einfach keine Rolle. Im übrigen könnte man durchaus provokant fragen: gab es seit Siedler überhaupt nochmal so etwas wie "völlig neue Spielideen"? Gab es nicht allenfalls neue Spielelemente? Besteht heute die Kunst nicht vielmehr in der gekonnten, "neuartigen" Kombination bekannter Mechanismen als in der viel schwerer gewordenen Erfindung neuer?

> Ein ähnliches Spiel fällt mir im Moment nicht ein. Ich habe
> viele neue Spiele mit Kindern und Nichten und Neffen getestet
> und am besten angekommen sind da Spiele wie Um Ruhm und Ehre
> und Mauerbauer oder auch das neue Dr Schlüsselbart.

ORuE + Mauerbauer habe ich oben bereits behandelt. Bei Dr. Schlüsselbart widersprichst du deiner eigeen Forderung: Eine FAMILIE (Familienspiel) umfasst doch eben NICHT NUR Kinder, sondern auch Erwachsene bzw. ältere Kinder, also Jugendliche. Und bei Schlüsselbart kan ich deinen obigen Satz um 100% drehen:
"[geädertes ZITAT] Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Jugendliche oder Erwachsene langfristig einen vergleichbaren Spielspaß wie Kinder an diesem Spiel haben sollen." Schlüsselbart steht übrigens auf der Empfehlungsliste für das Kinderspiel des Jahres - und genau da gehört es auch hin.

Grüße,
Steffen

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Martin

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Martin » 28. Mai 2006, 14:13

Jan Mirko Lüder .
> Ich bin seitdem
> begeisterter Spieler und habe schon als Zehnjähriger Spiele
> wie Manhattan, Billabong oder MarraCash mit sehr großer
> Begeisterung gespielt. >
> Spielerische Grüße
> Mirko

Das sind auch genau die Spiele, die Andrea meinte und die die diesmal nicht berücksichtigt wurden.

Martin

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peer

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 14:17

Hi,
Martin schrieb:
>
> Jan Mirko Lüder .
> > Ich bin seitdem
> > begeisterter Spieler und habe schon als Zehnjähriger Spiele
> > wie Manhattan, Billabong oder MarraCash mit sehr großer
> > Begeisterung gespielt. >
> > Spielerische Grüße
> > Mirko
>
> Das sind auch genau die Spiele, die Andrea meinte und die die
> diesmal nicht berücksichtigt wurden.

Kaum. Ich denke nicht die Chancen eines Kindes sind bei Manhattan größer oder kleiner als bei T&T oder bei Aqua Romana.
Außerdem ist Manhattan ein "fieses" Spiel, bei dem man mit jedem Zug jemanden schadet, also nicht wirklich frusttolerant. Ich verstehe den Unterschied nicht - dabei mag ich Thurn & Taxis nicht mal sonderlich!

ciao
peer

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peer

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 14:20

Hi,
Martin schrieb:
> Ich glaube auch, dass die Menschen, die bei trockenem
> Taktieren und Rechnen Spass haben, hier im Forum stark
> vertreten sind, dies trifft aber für die breite Masse nicht zu.
> Deshalb wäre ein Mauerbauer oder Dr. Schlüsselbart sicherlich
> nicht schlecht auf der Liste gewesen.

Schlüsselbart hats immerhin auf die Empfehlungsliste geschafft:
http://www.spiel-des-jahres.de/cms/front_content.php?idcatart=198&lang=1&client=1

Nun gibt es die Unterteilung in Kinder- und "Erwachsenen"-Spiele nunmal, warum beschwert man sich dann, dass ein Spiel nur auf der Kinderliste wäre?

> Dass die Jury sich nicht gut in die Lage von mitspielenden
> Kindern oder Erwachsenen, die einfach nur lockeren Spass
> haben wollen (z.B. ZuZ, Manhattan...) hineinversetzen kann
> liegt vielleicht an dem Alter der Jurymitglieder - die
> jüngsten sind fast 40. Die ältesten über 60.

ZuZ war ja gerade mal vor 2 Jahren SdJ, Niagara letztes Jahr. Die müssen über Nacht also sehr gealtert sein ;-)

Bislang fehlts an Alternativen: Die genannten waren z.T. auf der Kinderspielliste. Mauerbauer verliert schnell an Reiz und ist sehr abstrakt - etwas für Mathematiker eben ;-)

ciao
peer

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Jan Mirko Lüder

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 28. Mai 2006, 14:22

> Das sind auch genau die Spiele, die Andrea meinte und die die
> diesmal nicht berücksichtigt wurden.
>
> Martin

[b]Das[/b] sehe ich komplett anders herum!

sorry, Mirko

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Andrea

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 14:22

Hallo Martin,

Deine Erfahrungen sind sehr interressant, da kann man mal sehen wie die Geschmäcker nicht nur bei Erwachsenen auseinandergehen. Natürlich schreibe ich meine eigene Meinung, aber dafür ist das Forum ja da. Oder?????????????

Spielerische Grüße


Andrea

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Andrea

Re: Jan Mirko

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 14:24

Sorry, meinte natürlich Jan Mirko Lüder mit meinem Beitrag.

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Andrea

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 14:29

Hallo Steffen,

Bei Schlüsselbart möchte ich dir widersprechen. Das haben wir schon mit Kindern und auch ohne Kinder in reinen Erwachsenenrunden gespielt. Interessanterweise konnten sich sogar mehrere über 60jährige und über 70jährige für das Spiel begeistern obwohl sie sonst wenig spielen. Das Tasten von Gegenständen ist vielleicht doch nicht nur auf Kinder zu beschränken, deshalb finde ich persönlich es schade, dass es nur auf der Nominierungsliste für Kinder steht, aber besser als nichts.

Grüße

Andrea

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andreas odendahl

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon andreas odendahl » 28. Mai 2006, 14:30

ich glaub nicht, dass sie das so wahnsinnig ernst gemeint hat...

ode.

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Andrea

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Andrea » 28. Mai 2006, 14:31

Hi Steffen,

sollte nur neugierig und nicht anmaßend sein, denn schließlich gehts ja um Verkaufszahlen oder worum geht es eigentlich deiner Meinung nach?

Grüße

Andrea

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peer

Geldfluss

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 14:35

Hi,
Martin schrieb:
> Am Geld liegts sicher nicht, denn das fliesst in jedem Fall.
> Egal wer den Preis bekommt.

Jo, und das ist auch gut so: Ohne das SdJ wäre Hans im Glück sicherlich nicht da, wo es jetzt ist :-)

Und das Geld fließt ja zum SdJ nur, wenn das Signet auf der Box steht. Also hat die Jury schon ein Interesse daran -und sei es nur aus monetären Gründen - ein SdJ zu wählen, dass in der Bevölkerung Anklang findet. Somit ist allen gedient:
- der Spieleszene, denn sie bekommt Zuwachs und Werbung
- dem Kunden, denn er bekommt ein SdJ, dass er wahrscheinlich gut findet (Garantie geht nicht)
- dem Verlag, denn er bekommt Geld
- der Jury, denn die bekommt nicht Geld, sondern auch Anerkenung.

Vielmehr Geld gäbe es natürlich, wenn sie ein Monopoly zum SdJ küren würde - die verkaufen sich ja doch immer noch recht gut - aber da würden sie wahrscheinlich keine Gebühren bekommen, denn Hasbro hat keine Veranlassung den Pöppel da draufzudrucken. Und selbst wenn: Im Jahr danach würde sicher keiner mehr nach dem Pöppel gehen...

So, dass musste mal gesagt werden, denn das Geld fließt, scheint ja was sehr anrüchiges zu sein. Vielleicht erklärt mir jemand mal wieso ;-)

Hier noch mehr Informationen:
http://www.spiel-des-jahres.de/cms/front_content.php?idcatart=258&lang=1&client=1
Dort findet man auch eine Stellu´ngsnahme zur "Witschaftlichen Verantwortung"

ciao
peer

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Steffen S.

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon Steffen S. » 28. Mai 2006, 14:39

Hi,

zum Thema Geld hat peer weiter unten alles gesagt. Natürlich geht´s immer auch um´s Geld, aber deine Anmerkung oben klang doch zumindest sehr danach, dass evtl. bereits bzgl. einer Berücksichtigung auf der Liste zu einzelnen Gunsten Geld geflossen sein könnte. Da wäre ich sehr vorsichtig, "Anregung" hin oder her.

Grüße,
Steffen

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peer

Re: SdJ Familienspiel?

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 14:39

Hi,
Andrea schrieb:
>
> Hi Steffen,
>
> sollte nur neugierig und nicht anmaßend sein, denn
> schließlich gehts ja um Verkaufszahlen oder worum geht es
> eigentlich deiner Meinung nach?

Wen du Verkaufszahlen gemeint hats, bin ich völlig verwirrt: "Wenn Geld hinter der Wahl steckt", heisst es doch, dass es sich besser verkaufen würde - ergo von mehr Leuten gemocht wird. Ist das nicht das Ziel der ganzen Übung?

ciao
peer

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peer

Ooops, Tippfehler:

Beitragvon peer » 28. Mai 2006, 14:41

Hi,
peer schrieb:
> > Am Geld liegts sicher nicht, denn das fliesst in jedem Fall.
>> - der Jury, denn die bekommt nicht Geld, sondern auch
> Anerkenung.

Ach, bin gerade in Eile... Da fehlt ein "nur".
Der Satz muss heißen:
- der Jury, denn die bekommt nicht NUR Geld, sondern auch Anerkennung.

> ciao
peer


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