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Descent, Dungeons & Dragons und Co.

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Big.Smile

Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Big.Smile » 29. Mai 2006, 19:28

Hallo.
Wir sind eine kleine Spielegruppe (4 - 5 Spieler) und haben bisher nur Brettspiele gespielt.

Nun möchten wir auch mal in das Genre der Rollenspiele einsteigen. Bisher haben uns aber immer die Pen & Paper Rollenspiele eher abgeschreckt, da wir keine richtige Lust hatten, uns in die dicken Regelbücher einzuarbeiten, wenn man nur einmal im Monat für ein paar Stunden zusammenkommt und am Spieltisch Spaß haben will.

Jetzt gibt es ja seit einiger Zeit auch Rollenspiele mit Plastikfiguren und Dungeons auf einem (variablen) Spielplan. Bspw. das neue "Descent" oder auch die "Dungeons & Dragons"-Reihe.

Kann mir vielleicht jemand ein paar Infos geben, welche (guten) Spiele es in dieser Sparte gibt, wie diese vom Spielspaß, vom Anspruch und vom Einarbeitungsaufwand her sind und vielleicht noch den ein oder anderen Link zu einer Test-Seite.

Habt Dank, wackere Helden und edle Ritter !

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Braz » 29. Mai 2006, 20:07

Big.Smile schrieb:
> Nun möchten wir auch mal in das Genre der Rollenspiele
> einsteigen. Bisher haben uns aber immer die Pen & Paper
> Rollenspiele eher abgeschreckt, da wir keine richtige Lust
> hatten, uns in die dicken Regelbücher einzuarbeiten, wenn man
> nur einmal im Monat für ein paar Stunden zusammenkommt und am
> Spieltisch Spaß haben will.
>
> Jetzt gibt es ja seit einiger Zeit auch Rollenspiele mit
> Plastikfiguren und Dungeons auf einem (variablen) Spielplan.
> Bspw. das neue "Descent" oder auch die "Dungeons &
> Dragons"-Reihe.

nur so als Anmerkung: Spiele wie Descent, Heroquest o.ä. haben mit Pen&Paper Rollenspielen rein gar nichts zu tun....nun gut...man hat eine Charakterentwicklung, aber die ist mit der Charakterentwicklung bei Pen&Paper Rollenspielen nicht zu vergleichen.

Noch eine kleine Anmerkung bezüglich "Bisher haben uns aber immer die Pen & Paper Rollenspiele eher abgeschreckt".... das ist auch gut so, denn ohne erfahrenen Rollenspielleiter ist ein solches Rollenspiel mE nicht machbar. Selber hatte ich Midgard gespielt und fühlte mich erst nach 1 Jahr Rollenspielens bereits selber Spielleiter mal zu machen -> das Regelwerk ist bei solchen Spielen schon dick und dürfte z.B. beim Midgard 500 Seiten lockerst überschreiten.....

Von daher ist der Rollenspieleinstieg mit Heroquest, Descent o.ä. schonmal nicht schlecht ;)

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Big.Smile

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Big.Smile » 29. Mai 2006, 22:03

Genau, deshalb wählen wir auch diesen Weg. :)

Wir wollen halt ein paar Abenteuer erleben, aber ohne dass man zuvor stundenlang einen Charakter generieren muss oder wegen jeder Kleinigkeit (wie z.B. der Held hat in der Taverne Zwiebeln gegessen, hat einen Druck im Darm und macht sich "Luft" - muss ich jetzt mit einem W20+5 oder einem W6-3 würfeln, ob der Pups stinkt oder nicht...) das Regelwerk zu rate ziehen muss.

Da wir aber auch nicht jedes Brett-Abenteuer-Spiel kaufen wollen, sondern uns auf ein "System" festlegen möchten, wären ein paar Infos für eine Kaufentscheidung sehr hilfreich.

Die Packungsrückseite von "Dungeons & Dragons" sieht z.B. sehr kinderpartyspielmäßig aus. Das schreckt mich als Erwachsenen mal eher ab.

Also immer her mit Infos zu den einzelnen Spielen... ;)

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Sven75

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Sven75 » 30. Mai 2006, 08:09

Also, wie mein Vorredner bereits sagte: All das sind keine Rollenspiele. Punkt.
Ich muß Ihm aber insofern wiedersprechen, daß Ihr da auf alle Fälle die Finger von lassen solltet, wenn Ihr keinen erfahrenen Speilleite habt. Vielleicht kann jemand berufeneres einen Tipp für ein gute Einsteigerrollenspiel geben? (Auf alle Fälle nicht D&D..)
Was Du hier ansprichst, sind Fantasy-Brettspiele, die sich von der Spielerfahrung her vollkommen unterscheiden....aber natürlich trotzdem Spaß machen! :-)

Also mal ein paar Vorschläge:

- Descent: Ein realtiv neues und wirklich seeehr schönes Spiel. In dem Spiel nimmt ein Spieler die Rolle des Dungenlords an, der alle Bösewichte, Fallen und Gemeinheiten im Dungeon steuert, während alle anderen die Helden spielen, die in diesem Verlies irgendeine Aufgabe erledigen wollen.
Dabei ist der Dungeonlord *nicht* mit dem Spielleiter bei einem Rollenspiel zu verwechseln! Der Dungeonlord ist auch ein Spieler, der sich an Regeln halten muß und versucht zu gewinnen. Beides ist beim Rollenspiel nicht unbedingt der Fall.
Ins Auge stechend bei Diesem Spiel ist die tolle Ausstattung und die lange Spieldauer. Ebenso auffällig ist der Preis, aber man bekommt auch was dafür. Eine Erweiterung ist bereits angekündigt.

- D&D Boardgame: Kann ich nichts zu sagen, aber die allgemeine Meinung scheint Deiner ähneln: Eher was für Kiddies.

- Arkham Horror: Ein kooperatives Brettspiel vor dem Hintergrund von H.P. Lovecrafts Horror-Geschichten. Aktuell mein absolutes Lieblingsspiel. Es bietet in sofern sehr gut Rollenspielartige kost, als hier das erforschen und zusammenarbeiten im Vordergrund steht und außerdem meist, mit nur ein wenig fantasie, eine Geschichte erzählt wird.
Dauert nicht ganz so lange wie Descent, drei bis vier Stunden sind aber problemlos drin. Auch die Regeln sind im Prinzip einfacher als bei Descent, leider ist aber das Regelbuch ziemlich schlecht gemacht.

- Als Klassiker gibt es natürlic noch Dinge wie Warhammer Quest oder Talisman. Das ist allerding eher was für Sammler und Nostalgiker. Auch der hohe Preis ist hier ein Hindernis.

Außerdem sollte man wohl noch Runebound und World of Warcraft nennen. Schau einfach mal bei www.fantasyflightgames.com vorbei. Die machen im Moment ziemlich viele solcher Spiele. ;-) Die Regeln stehen auch jeweils zum Herunterladen zur Verfügung.

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Stefan-spielbox

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Stefan-spielbox » 30. Mai 2006, 08:14


> nur so als Anmerkung: Spiele wie Descent, Heroquest o.ä.
> haben mit Pen&Paper Rollenspielen rein gar nichts zu
> tun....
[...]
> Von daher ist der Rollenspieleinstieg mit Heroquest, Descent
> o.ä. schonmal nicht schlecht ;)

aha... ;(

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Eric

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Eric » 30. Mai 2006, 08:53

Ich habe alle erwähnten Spiele mit meiner Spielegruppe längere Zeit gespielt, meine Reihenfolge wäre Advanced Heroquest vor Descent vor D&D Brettspiel. Allerdings ist der Einarbeitungsaufwand genau in gegengesetzter Reihenfolge zu sehen, also beim D&D Brettspiel am geringsten. Leider gibt es das Advanced Heroquest (Herr des Schwertes) schon seit Jahren nicht mehr und es ist schwer zu bekommen, insofern wäre Descent hier erste Wahl, wobei das D&D Brettspiel durchaus nicht zu verachten ist und es definitiv nicht -nur- für Kinder ist, auch wenn die typische Hasbro Werbung das suggeriert.


Advanced Heroquest (Herr des Schwertes):

hoher Einarbeitungsaufwand (ca 60 Seiten Regel), klassischer Spielleiter, Charakterentwicklung über mehrere Abenteuer, zufallsgenerierter Dungeon (bis auf die allerletzte Etage, die ist mit dem Abenteuer festgelegt), lange Spielzeit: 1 Abenteuer = 8h+


Descent:
mittlerer Einarbeitungsaufwand (ca. 25 Seiten Regeln), Spielleiter als echter Gegner, Charakterentwicklung nur 1 Abenteuer lang, lange Spielzeit: 1 Abenteuer: 4-7h


D&D Brettspiel:
kleiner Einarbeitungsaufwand (ca. 10 Seiten Regeln), klassischer Spielleiter, Charakterentwicklung über mehrere Abenteuer, lange Spielzeit: 1 Abenteuer: 3-6h



Links:

http://www.fantasyflightgames.com/PDF/descentrules.pdf
http://www.superfred.de/descent.html
http://www.fantasyguide.de/1730.0.html

http://www.the-brothers-grim.co.uk/ahq/index.php
http://www.fantasynetwork.de/fantasynetwork/sites/heroquest/index.php
http://www.reich-der-spiele.de/kritiken/DungeonsAndDragons-DasFantasy-Abenteuerspiel.php

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Braz » 30. Mai 2006, 10:20

Stefan schrieb:
>
>
> > nur so als Anmerkung: Spiele wie Descent, Heroquest o.ä.
> > haben mit Pen&Paper Rollenspielen rein gar nichts zu
> > tun....
> [...]
> > Von daher ist der Rollenspieleinstieg mit Heroquest, Descent
> > o.ä. schonmal nicht schlecht ;)
>
> aha... ;(

Ich nehme an, daß du beides zitierst wegen evtueller Unstimmigkeiten....?

Nun gut -> eine Erklärung:

Descent, Heroquest = kein klassisches Pen&Paper Rollenspielen

JEDOCH für einen Rollenspieleinstieg nicht schlecht....wieso :???:

Grund: Im Spiel Heroquest entwickle ich meinen Charakter. Er wird von Spiel zu Spiel immer besser ABER ein "richtiges" Rollenspiel ist es mE nicht! Wieso? Nun ich kann meinen Charakter nur eindimesional entwickeln durch bessere Waffen, Schilde, Rüstungen das war`s.......bei einem eigentlichen Rollenspiel versetze ich mich in die Rolle, entwickle sie (Charaktereigenschaften, Stärke, Kleidung Rüstung), im Spiel kann ich nahezu alles machen: z.B. Könnte ich -wenn ich keine Waffe habe- einen Schuh ausziehen und diesen als Angriffswaffe gegen einen heranstürmenden Wolf nehmen -> der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Nicht so beim Heroquest!

Will sagen: Heroquest ist für mich der Einstieg zu einem "richtigen Rollenspiel", weil man während dem Heroquest vielleicht denkt: "Mensch, jetzt würde ich mal mehr machen, als nur den Dungeon erkunden und meine Waffe benutzen....vielleicht auch einmal in eine Stadt gehen, mit Leuten in dieser Stadt reden, mal ausprobieren wie es ist die Stadtwache anzugreifen -sofern ich schnell genug bin ;) - all dies kann ich in einem Pen und Paper Rollenspiel: Ich schlüpfe komplett in die Rolle des Heroen. Aber ein klassisches Rollenspiel wird dadurch Haroquest nicht.

Heroquest ist natürlich ein Brettspiel mit Rollenspielcharakter, da ich ja die Rolle des Heroen spiele - ihn zu entwickeln versuche...dies ist aber wirklich stark begrenzt, da Heroquest in erster Linie ein Brettspiel ist -> diese vermißt man aber bei einem klassichen Pen&Paper Rollenspiel, da sich fast alles im kopf abspielt (bis auf diverse Stadtpläne etc.) .

Ein Punkt zur Eindimesnionalität des Heroquests: Ich entwiickle -wie bereits erwähnt- meinen Charakter durch Hinzufügen von Questgegenständen /ähnlich dem Diabolo beim PC).
Beim klassischen Rollenspiel habe ich aber über 20 Charaketerwerte, welche einen Charakter definieren (Stärke, Beherschung, Fähigkeit mit schwere Rüstung umzugehen, Fähigkeit mit leichter Rüstung umzugehen, Diebstahl, Klettern, Schleichen, Fernwaffe, Nahkampfwaffe stumpf, Nahkampfwaffe einhändig, Nahkampfwaffe beidhändig, Intelligenz usw.usw)......ein Vergleich beim PC wäre z.B. Morrowind oder Oblivion.

Besten Gruß
Braz

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Alex Schönbohm

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Alex Schönbohm » 30. Mai 2006, 10:38

Hallo,

wenn es nicht nur ein Fantasy-Setting sein soll, dann käm vielleicht auch Battlestations von Gorilla Games in Betracht. Ist kein Rollenspiel im eigentlichen Sinne, jedoch ein Brettspiel mit starken Rollenspielelementen wie z.B. Charakterentwicklung, Spezialfähgikeiten usw. Mit den im Regelbuch mitgelieferten Missionen kann man recht einfach eine Kampagne aufziehen. Zum Hintergrund sei gesagt, dass es in den Bereich der Space-Opera fällt, es gibt 5 verschiede Alein-Rassen mit ihren eigenen Schiffsdesigns. Die Raumschiffe werden aus einzelnen Modulen zusammengesetzt und dort findet dann die Handlung statt, wie z. B. Enterversuche usw.
Hauptsächlich sind die Regeln auf Schiff gegen Schiff und Personenkampf ausgelegt, es lassen sich aber auch recht einfach Dimplomatiemissionen stricken. Auf http://www.battlestations.info kann man die deutsche Regelübersetzung runterladen, vielleicht ne gute Möglichkeit sich einen Eindruck zu verschaffen.
Es wird zum Spielen jedoch ein Spielleiter benötigt, wobei der Spielleiter prinzipiell auch einen Charakter übernehmen könnte. Der Regelumfang ist natürlich deutlich größer als bei einem der oben genannten Dungeon-Crawl-Spielen, dafür erhält man aber auch mehr Rollenspielfeeling :-) Ich hab schon ne Weile gebraucht, um die Regeln zu verinnerlichen, der Spielleiter sollte auf jeden Fall vorher nen Testspiel gegen sich selbst machen, dann merkt man ganz schön schnell, dass doch nicht alles so klar ist wie man gedacht hatte...
Gruß
Alex

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Big.Smile

Danke, Sven !

Beitragvon Big.Smile » 30. Mai 2006, 12:45

Vielen Dank für Deinen hilfreichen Beitrag, Sven ! :)

Ich habe den Artikel über Descent in der spielbox gelesen, da es aber erst irgendwann im Laufe des Jahres auf deutsch erscheinen wird, habe ich mir (als künftiger Spielleiter) überlegt, ob wir nicht doch noch vorher mal mit D&D oder Hero Quest beginnen sollen. Jedenfalls mit einem eher leichteren Spiel für den Anfang.

Allerdings gefällt mir die Idee von Descent, dass der Spielleiter nicht nur leitet, sondern seine eigenen (gemeinen) Ziele verfolgt.

PS:
Hatte übrigens gestern die Schachtel der englischen Ausgabe von Descent in der Hand. Wow, wo soll ich die denn noch im Spieleschrank verstauen und da brauche ich ja beinahe einen kräftigen Zwerg, der mir beim Tragen hilft... ;)

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Big.Smile

Danke, Braz !

Beitragvon Big.Smile » 30. Mai 2006, 12:55

Vielen Dank Braz für die vielen Infos. Ich denke wir werden dann doch mal den Weg über ein sog. "Brett-Rollenspiel" wagen. Bin mir aber noch nicht 100%-ig sicher, welches es sein wird. Aber Deine Beiträge waren schon sehr hilfreich.

Mal sehen, was Ebay diesbezüglich gerade so zu bieten hat.

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Big.Smile

Danke, Eric !

Beitragvon Big.Smile » 30. Mai 2006, 13:08

Vielen lieben Dank für die tolle Erklärung. Die bringt mir schon sehr viel und eine ganze Menge Lichti n den dunklen Dungeon meines Oberstübchens... ;)

Wenn Du heute ganz neu in die Materie einsteigen würdest - ohne jeglichen Grundkenntnisse. Für welches spiel würdest Du Dich denn entscheiden?

Sollten wir auf Descent warten oder doch mal mit dem einfacheren D&D beginnen? Was macht Deiner Meinung nach Sinn?

Das mit den zufallsgenerierten Dungeons von Advanced HQ hört sich auch sehr interessant an. Wo ist denn genau der Unterschied zwischen Advanced HQ und der normalen Version? Gibt es bei AHQ auch Erweiterungen, sind die Spiele/Erweiterungen untereinander vielleicht sogar kompatibel?

Fragende Grüße... :)

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Big.Smile

Danke, Alex !

Beitragvon Big.Smile » 30. Mai 2006, 13:11

Supi Info. Danke schön. Habe das Spiel gestern schon im Laden gesehen, ist aber nur auf Englisch, gelle?!

Ich denke wir werden zuerst hinab in die Dungeons steigen und dann später hinauf in den Himmel. Wir werden sehen... :)

Dein Tipp ist aber ganz prima !

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Eric

Re: Danke, Eric !

Beitragvon Eric » 30. Mai 2006, 16:42

Advanced Heroquest ist ein komplett eigenständiges Spiel. Vom normalen Heroquest sind nur die Figuren zu gebrauchen. Dafür ist im Advanced Heroquest die Charakterentwicklung im Laufe der Abenteuer am detailliertesten ausgearbeitet. Eine Erweiterung dazu war Terror in the Dark. Leider sind sowohl Grundspiel als auch Erweiterung seit längerem vergriffen und nur noch teuer bei Ebay zu haben. Deshalb würde ich sagen ein Einstieg bei Advanced Heroquest lohnt sich nicht mehr.

Wenn Ihr auf die deutsche Descent-Ausgabe warten wollt, könntet Ihr tatsächlich mit dem D&D Brettspiel anfangen und schauen, wie Euch der Spieltyp allgemein gefällt und dann auf das Descent umsteigen. Wenn es entweder/oder heisst, würde ich definitiv Descent nehmen. Angesichts der Preise 35-40 Euro für D&D Brettspiel und 45 Euro für Descent Deutsch (www.spielaktuell.de) ist das Geld in Descent sicherlich besser investiert.

Ein weiterer Vorteil im direkten Vergleich der beiden Spiele ist, dass der Reiz ein Scenario nochmal zu spielen bei Descent definitiv höher ist, da zusätzlich zu den festen Monstern im Raum der Overlord noch weitere Monster setzen darf und der Spielverlauf dadurch abwechslungsreicher verläuft. Andererseits behält man bei Descent zwischen den einzelnen Scenarien praktisch nichts, was das "ich mache meinen Helden stärker"-Gefühl auf ein einzelnen Scenario beschränkt, bevor fast wieder bei 0 angefangen wird, während man bei D&D kontinuierlich stärker wird.

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Sven75

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Sven75 » 30. Mai 2006, 19:50

Stimmt, Battlestations wollte ich mir auch schon mal ansehen. Klingt sehr interessant.

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Big.Smile

Re: Danke, Eric !

Beitragvon Big.Smile » 30. Mai 2006, 22:19

Genau, das war so ziemlich der einzige Punkt, der mich bei Descent "stört": Dass man seinen Charakter nicht von Quest zu Quest "mitnimmt", sondern jedes Mal bei quasi null anfängt.

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Attila » 31. Mai 2006, 10:00

Eric schrieb:

> D&D Brettspiel:
> kleiner Einarbeitungsaufwand (ca. 10 Seiten Regeln),
> klassischer Spielleiter, Charakterentwicklung über mehrere
> Abenteuer, lange Spielzeit: 1 Abenteuer: 3-6h

Zu den anderen kann ich nix sagen, aber 3-6h? - Hast du ein anderes D&D als ich? Zum einen hängt das von den abenteuern ab (die ersten 3 haben wir hintereinander weggespielt, weil die nur je 1h gedauert haben - und danach dauert es immer so um die 2-4h).

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Big.Smile

Wahl zwischen HQ und D&D

Beitragvon Big.Smile » 31. Mai 2006, 10:25

Eric schrieb:
>
> Wenn es entweder/oder heisst, würde
> ich definitiv Descent nehmen. Angesichts der Preise 35-40
> Euro für D&D Brettspiel und 45 Euro für Descent Deutsch
> (www.spielaktuell.de) ist das Geld in Descent sicherlich
> besser investiert.

Was würdest Du nehmen, wenn die Wahl heißen würde:

Hero Quest Master Edition oder D&D (jeweils 40 Euro pro Spiel) ?!

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Eric

Re: Descent, Dungeons & Dragons und Co.

Beitragvon Eric » 31. Mai 2006, 13:52

Das mag daran liegen, dass meine Helden immer jeden Raum 4-8mal nach Fallen abgesucht haben, bis sie keine mehr gefunden haben oder nicht mehr suchen durften. Im letzteren Fall sind sie dann wenn möglich nur über Felder gelaufen, auf denen vorher schon jemand anderes war.

Möglicherweise auch bedingt dadurch, dass sie gerne am Ende 1 Gegner stehen lassen und diesen dann über mehrere Runden dazu benutzen ihr Mana mit den Mana-Waffen wieder auszufüllen, bevor sie den wirklich umhauen...

Die Schatzverteilung war auch immer ein langwieriger Akt, weil immer nur der Held die Kisten öffnet, der Karten danach nochmal austauschen darf und es bei jeder Karte eine Diskussion gab, ob man das jetzt behält oder doch noch mal weiterzieht.

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Re: Wahl zwischen HQ und D&D

Beitragvon Eric » 31. Mai 2006, 14:22

Bei der Wahl zwischen HQ Master und D&D würe ich D&D nehmen. D&D ist bei der Fülle der Ausrüstungsgegenstände und Zauber einfach variabler ausgelegt und das Kampfsystem ist ebenfalls etwas interessanter. Man merkt schon die Fortschritte im Spieldesign in den letzten 13 Jahre, die zwischen diesen beiden Spielen liegen.

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Re: Wahl zwischen HQ und D&D

Beitragvon Big.Smile » 31. Mai 2006, 16:27

Oki doki, ich denke dann werde ich mir doch D&D etwas näher ins Auge fassen. Wobei ich irgendwo gelesen habe, dass man D&D am besten mit vier Spielern und einem Spielleiter spielt. Gibt es Regelanpassungen für weniger Spieler, damit dann die Monster nicht zu stark werden?

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Eric

Re: Wahl zwischen HQ und D&D

Beitragvon Eric » 1. Juni 2006, 09:46

Big.Smile schrieb:
>
> Oki doki, ich denke dann werde ich mir doch D&D etwas näher
> ins Auge fassen. Wobei ich irgendwo gelesen habe, dass man
> D&D am besten mit vier Spielern und einem Spielleiter spielt.
> Gibt es Regelanpassungen für weniger Spieler, damit dann die
> Monster nicht zu stark werden?

In dem Fall muss ein Spieler mehr als 1 Helden übernehmen. Es ist dabei sinnvoll die Magierin mit einem anderen Helden zusammenzulegen, da die Magierin meistens die passivste Rolle in dem Spiel hat. Sie zaubert einmal einen grossen Zauber und muss dann mit ihren kleinen Waffen Mana zurückholen, während die anderen sie als schwächstes Glied in der Kette beschützen müssen. Das Interessante bei der Magierin ist, dass die Rüstklasse an den Manavorrat gebunden ist: gibt die Magierin alles Mana aus, hat sie automatisch Rüstklasse 0 und dann schlägt aller Schaden direkt durch. D.h. sie hat durch einen Zauberspruch großes Schadenspotential, ist danach aber sehr anfällig bis das Mana wieder aufgefüllt ist (durch Waffen oder Tränke).

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Re: Wahl zwischen HQ und D&D

Beitragvon Big.Smile » 1. Juni 2006, 17:41

Ah, danke. Sag mal, gibt es da noch eine ausführliche Anleitung im Internet - also zusätzlich zur normalen Anleitung in der Box? Die ist ja wohl mit rund 13 Seiten (oder was ich hier schon gelesen habe) etwas mager geraten und nicht so ausführlich.

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Eric

Re: Wahl zwischen HQ und D&D

Beitragvon Eric » 2. Juni 2006, 08:23

Die Regeln sind auch nicht so arg kompliziert, ist eben an stark an Heroquest angelehnt. Den Bedarf nach einer ausführlicheren Anleitung habe ich bisher nicht verspürt...

Die kompletten englischen Regeln und Abenteuer des Grundspiels findest Du im Dateibereich von Boardgamegeek:

http://www.boardgamegeek.com/game/6366


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