Beitragvon Claude Théato » 31. Mai 2006, 10:36
Ciao Robert
Zuerst zur Beantwortung Deiner zuerst gestellten Frage: Auch ich versuche, wenn ich ein neues Spiel spiele, schon eine Strategie auszuprobieren. Oft habe ich das Spiel halt zu wenig verstanden/durchblickt, und die Strategie ist entsprechend erfolgreich/-los. Oft habe ich das Spiel auch wirklich zu wenig durchblickt, zu dass ich kaum fähig wäre, mir eine Strategie zu überlegen. Dann spiel ich halt mal drauf los.
Zu Deinem eigentlichen Unterfangen. Ich frage mich, ob man bei einem Versuch die Spieler einzuteilen nach ihrer Qualität (wobei man bei dem Wort Qualität aufpassen muss, dass es nicht falsch verstanden wird: gut-mittel-schlecht oder gar dumm-gescheit ... Vielleicht könnte man einfach von Spielerkategorien oä reden) nicht einfach sie nach den Spielen, die sie spielen einzuteilen. Diese Spiele kann man dann vielleicht noch nach verschiedenen Gesichtspunkten gewichten (zB Glücksanteil, Bluffanteil, ...) um danach auch die Spieler zu gewichten. Dass dann weitergehend Spieler, die v.a. Spiele mit hohem strategischem Anteil bevorzugen auch eher tiefergehende Strategien einsetzen ist zu vermuten (aber auch noch zu überprüfen). Wobei eben die Tiefe der Strategie immer auch mit dem jeweiligen Spielmechanismus verknüpft ist.
Alles in allem ist halt die Frage, auf was Du hinaus willst. Ich denke schon, dass eine entsprechende Klassifizierung möglich ist. Es gibt halt dann vermutlich diejenigen, die einer bestimmten Klasse klar zuzuordnen sind, vermutlich aber viele derer, die eher in die Kategorie Fastallesspieler gehören.
Klassifizerende Grüsse,
Claude (der gerne in die Kategorie der Allesspieler-solange-es-nicht-zu-kriegslastig-ist-oder-einen-zu-grossen-Funfaktor-hat-oder-zu-grusige-Plastikteilen-enthält-bei-einem-nicht-wirklich-total-gutem-Mechanismus-es-sei-denn-es-wurde-von-Doris-Matthäus-gezeichnet eingeteilt werden würde)