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Warum ist der "Spiel des Jahres"-Titel wichtiger als der Deutsche Spielepreis?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bernd

Ein Preis ist besser als kein Preis!

Beitragvon Bernd » 30. Mai 2006, 14:25


> Die Spielepreise anderer Nationalitäten haben auf den
> deutschen Markt (so gut wie) keinen Einfluss. Sie dienen der
> Unterstützung des jeweils prämierten Spiels im eigenen Land.
> So auch die Auszeichnung "Spiel der Spiele" die aus
> Österreich stammt und so etwas wie der kleine Antagonist zur
> deutschen SdJ-Jury ist.

Hallo Hendrik,

unterschätze die Wirkung eines Preises nicht.
Es ist völlig egal, ob ein Spiel das "Spiel des Jahres" Logo oder ein anderes Logo trägt (Top 100 USA, Fairplay, Ravensburger Game of the week).
Ich bin fest der Meinung, dass sich ein "unbedarfter" Kunde von solchen Preisen fast immer beeinflussen lässt.
Wenn ihm zwei gleichwertige Spiele zur Auswahl stehen, er nix darüber weiß, sie ihn optisch usw. gleich ansprechen wird er in 99% der Fälle zu dem Spiel mit Auszeichnung greifen.

Gruß

Bernd

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Bernd

Re: Ein Preis ist besser als kein Preis!

Beitragvon Bernd » 30. Mai 2006, 14:32

PS:
Sollte er/sie jedoch mit dem Spiel schlechte Erfahrung machen, wird er/sie sich beim nächsten Mal ganz genau überlegen, ob er/sie sich noch einmal ein Spiel mit dieser Auszeichnung (oder sogar dieses Verlages) kaufen wird.

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Bernd

Re: Warum ist der SdJ Titel wichtiger als der DSP?

Beitragvon Bernd » 30. Mai 2006, 14:38


> Fazit: Keine Zielsetzung, fragwürdiges Abstimmungsverfahren,
> ergo kann es kein Preis sein, der eine "Aussage" hat. Und ein
> Preis ohne Aussage kann auch nirgendwo eine richtige
> Bedeutung haben oder?
>

Wow, lass das mal nicht die Filmindustrie und ihren Oscar wissen.
Sonst sind sie ganz frustriert und schaffen ihren Preis wegen unrelevanz ab.

Gruß

Bernd
PS: Die meisten deutschen kennen vielleicht das Logo "Spiel des Jahres" mit sicherheit aber nicht die "Aussage" die hinter dem Preis steht. Die meisten wissen ja nicht einmal wie der Preis gewählt wird. "Ist halt das beste Spiel des Jahres, oder?"
Frag doch einen unbedarften Käufer über die Bedeutung und die Unterschiede von "Nominiert", "Auswahllsite", "blauer Pöppel", "roter Pöppel", "Sonderpreis" aus.
("Schau mal, dass Spiel des Jahres. Toll! Aber war das Zeichen nicht mal rot?"

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Hendrik

Re: Zwischenstand

Beitragvon Hendrik » 30. Mai 2006, 14:56

Jan Mirko Lüder schrieb:
>
> Hallo Hendrik,
>
> ich bin mir nicht ganz sicher, ob du meinen Beitrag überhaupt
> [b]gelesen[/b] hast?
> Sorry, wenn ich dir zu viel schreibe, aber [b]lesen[/b] schadet nicht! ;-)



:eek: Du Scherzkeks, ich schreib Dir in Deinem nächsten Thread auch unnötigerweise ein paar herablassende Bemerkungen hin ;-)

Aber nun wieder zur Sache:
Deine Argumentation ist durchaus schlüssig aufgebaut und in sich plausibel.
Dennoch bin ich aber vom Ansatz, von dem Du ausgehst, nicht 100% überzeugt. Bernd bringt dies in seinem Posting gut zum Ausdruck.
Deine Basis ist:
SdJ ist zu 99% bekannt, DSP hingegen höchstens zu 3%. Die Bekanntheit des Logos ist gleichbedeutend mit seiner Glaubwürdigkeit.
Mit dem SdJ Logo hat jeder Käufer bisher nur gute Erfahrungen gemacht und vertraut deshalb auch in Zukunft beinahe blind darauf.

Vor allem diese letzten beiden Argumente bezweifle ich aber.
Nur weil mir eine Auszeichnung aus Unkenntnis nicht geläufig ist, erkläre ich sie doch nicht als wertlos und daher irrelevant für meinen Kaufeintscheid. Das wäre ein ziemlich irrationales Verhalten. :-/
Deshalb habe ich in meinem "Zwischenstand" auch Deinen Beitrag (obwohl am umfangreichsten) halt nicht so stark gewichtet.

Um Verständnis bittende Grüße
Hendrik

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Heinrich Tegethoff

Re: Warum ist der SdJ Titel wichtiger als der DSP?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 30. Mai 2006, 15:49

Hallo Hendrik,

Hendrik schrieb:
> Es gibt wohl keinen Verlag, der nur schon wenn er nominiert
> wird, den roten SdJ Pöppel nicht auf sein Spielecover pappt.

Alea hatte den roten Pöppel für die Puerto-Rico-Nominierung meines
Wissens nie auf der Schachtel. Stefan dokumentierte irgendwann auch
das Warum, was aber ein Auflagenproblem und kein Imagethema war.

> Umgekehrterweise sehe ich kaum je einen Sticker vom DSP auf
> einem Spiel.

Ich habe mir Ursuppe auf'm Flohmarkt nur deshalb gekauft, weil da
"2. Platz DSP 1998" drauf war. Die erhandelten 3,50€ für ein neues Ursuppe
machten meine Mitspieler neidisch. Und ich habe den Blindkauf nicht bereut.

> Im Gegensatz zum SdJ wird der DSP aber demokratisch erkoren

Ich weis aus Gesprächen mit Jurymitgliedern, [i]wie[/i] die Jury das
SdJ wählt. Das ist so demokratisch wie das Grundgesetz. Im Gegensatz
zum DSP sogar geheim und gleich. Nur hast Du eine kleinere Wahlgruppe,
weil es ein Kritiker- und kein Publikumspreis wie der DSP ist. Deshalb ist
der Preis noch lange nicht undemokratisch. In meinem Verein wähle ich
auch den Vorstand, und andere nicht. Halte ich trotzdem für Demokratie.

> und ist für uns Spieler eigentlich relevanter als der

Ja. Aber da ist etwas wichtiges gestört: Der SdJ ist [b]nicht[/b] für uns
Spieler gedacht.

> Kulturgut-Preis der geheimnis-umwitterten SdJ Jury.

Geheimnisse wart die Jury kaum, ausser das sie in Klausur geht und
geheim wählt. Alles andere ist offengelegt, einschliesslich Personalia.

> Also warum zum Kuckuck ist der SdJ so viel wichtiger als der DSP?

Er ist [b]nicht[/b] wichtiger. Er ist erst einmal umsatzträchtiger. Das
wiederum bewegt Verlage und Autoren, sich an der Jury zu orientieren.
Und die macht Vorgaben aus Sicht der Gelegenheits- oder "Möchte-gerne-
spielen"-Spieler. Das sind viel mehr als die DSP-Wähler.
"Wichtig" ist der Preis also nur bzgl. seiner Zielgruppe.

> OK, der DSP ist mit 1990 jünger als das SdJ schon ab 1979,
> aber das kann doch nicht schon die ganze Erklärung sein.

Eine wichtige Erklärung ist die Reihenfolge: Es gab einen Journalistenverein,
damit eine Jury, dann den Preis, dann den Erfolg des Preises, und damit
die Wichtigkeit der Jury und ihrer Entscheidung.

Über den Gründer des DSP, Friedhelm Merz, hörte ich (Vorsicht: ggf. ein
Gerücht), dass er mit der Jury recht verstritten war. Wie auch immer: Es
gab den Preis, das Logo, aber die Kunden wußten über die Qualitätsaussage
des SdJ-Logos für sie selbst. Die meisten DSP-Spiele überfordern zu viele
Nur-SdJ-Spieler.

> Man muss doch keine Abgaben machen, wenn man so ein Logo
> verkaufsfördernd einsetzen will, oder doch?
> Machen die vom SdJ einfach besseres Marketing als die vom DSP?

Sehr unwahrscheinlich. Der Pöppel wirkt für sich selbst. Ist dem nicht
so, und die Jury weis sehr wohl über den Imageschaden falscher Spiele
als SdJ, dann sinkt der Stellenwert des Pöppels. Aber dieser Stellenwert
hält sich, und das ist gut so.

Um es kurz zu machen: Der DSP und der SdJ haben unterschiedliche
Zielgruppen. Diese können überlappen, und treffen Spiele wie Siedler oder
CC da hinein, dann sind beide Seiten glücklich. Aber Puerto Rico wird
unangefochten 1.DSP, wäre für's SdJ-Logo aber tödlich: das Vertrauen
der Käufer in den Pöppel sänke drastisch.

Ob dabei der Preis von einer Jury oder einem Publikum vergeben wurde,
ist meiner Vermutung nach den meisten egal. Beim Pöppel steht sogar
"Kritikerpreis" drauf. Viele sehen dies eher als Qualitätsmarke denn eine
anonyme Gruppe, zu der man selbst nicht gehört. Umgekehrt interessieren
mich einige Top-10-DSP-Spiele schon deshalb, weil [b]meine[/b] Interessen-
gruppe dies wählte - nicht alles kenne ich schon vorher.

Und: In meiner Montagsrunde werden anspruchsvolle Spiele gespielt. Da
ist das DSP-Logo ein Gütesiegel, SdJ-Fähigkeit wird kritischer beäugelt, aber
es kommt auf's Spiel an. Meine Mitspieler haben meine Frage, ob sie
denn auch an der DSP-Wahl teilnehmen wollen schlicht mit der Begründung
abgelehnt "sie kennen eh nur die Spiele des Jahrgangs, die ich ihnen vorlege".
Würden sie wählen, und das können sie, dann ist dies nicht demokratisch
sondern beeinflußt. Aber der DSP hat hier mehr Einfluß, findet dort seine
Zielgruppe.

Was den Verkaufserfolg des SdJ angeht: dieser ist auch aus sich selbst
generiert. Das SdJ wird schlicht in jedem Kaufhaus, in jedem Spielwarenladen
und teils im Supermarkt auf den Marktschreierplatz gelegt. Die Händler machen
dies nicht mit Spielen, bei denen ihnen danach die Kunden weglaufen.
Ein Niagara steht nicht brav neben St.Petersburg, und beide haben einen
Preis bekommen (zumindest im Erscheinungsjahr). Danach macht sich der
Wiedererkennungswert des Pöppels bemerkbar, wenn man mehr als ein
Spiel per anno kaufen möchte.

Warum stimme ich beim DSP ab? Um ein Dankeschön an Autor und Verlag
zu geben. Machen das viele, so ist dies eine sportliche Ehre. So wie
olympisches Gold für Ringer, die daraus auch keinen (kaum einen) Euro
machen können. In meinen Augen tröstet das, oder besser: motiviert zu
ähnlich guten Spielen, die ich spielen möchte.

Servus,
Heinz (der nicht vermeiden konnte und wollte, einiges zu wiederholen, was
seine Vorredner sagten)

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Heinrich Tegethoff

Re: Warum ist der SdJ Titel wichtiger als der DSP?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 30. Mai 2006, 15:52

Bernd schrieb:
> Frag doch einen unbedarften Käufer über die Bedeutung und die
> Unterschiede von "Nominiert", "Auswahllsite", "blauer
> Pöppel", "roter Pöppel", "Sonderpreis" aus.

Jeder wird da seine Erfahrungen gemacht haben: mir wurde von der
[i]Fachverkäuferin[/i] "Dicke Luft in der Gruft" als Spiel-des-Jahres
angepriesen, trotz meiner Widersprache auf "Zug um Zug".

Servus,
Heinz

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Bernd Eisen
Kennerspieler
Beiträge: 311

[OT] Sylvester

Beitragvon Bernd Eisen » 30. Mai 2006, 15:55

Hi Peer!

Also steht der "Sylvester" mit dem SDJ auf einer Stufe, weil er ebenso nicht gewählt, sondern bestimmt wird :-))

schelmische Grüße
Bernd

www.irongames.de

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peer

Re: Warum ist der SdJ Titel wichtiger als der DSP?

Beitragvon peer » 30. Mai 2006, 16:06

Hi,

Bernd schrieb:
>> Wow, lass das mal nicht die Filmindustrie und ihren Oscar
> wissen.
> Sonst sind sie ganz frustriert und schaffen ihren Preis wegen
> unrelevanz ab.

Oh, ich darf für neuerding für den Oscar wählen? ;-)

> PS: Die meisten deutschen kennen vielleicht das Logo "Spiel
> des Jahres" mit sicherheit aber nicht die "Aussage" die
> hinter dem Preis steht. Die meisten wissen ja nicht einmal
> wie der Preis gewählt wird. "Ist halt das beste Spiel des
> Jahres, oder?"
> Frag doch einen unbedarften Käufer über die Bedeutung und die
> Unterschiede von "Nominiert", "Auswahllsite", "blauer
> Pöppel", "roter Pöppel", "Sonderpreis" aus.
> ("Schau mal, dass Spiel des Jahres. Toll! Aber war das
> Zeichen nicht mal rot?"

Völlig d´accord, weswegen ich strikt gegen eine Kathegoriesierung des SdJs bin. Die genaue Aussage dahinter kennt das gemeine Publikum sicher nicht. Aber sie wissen, dass sich der Preis irgendwie an sie richtet - das haben vergangene Erfahrungen oder zumindest eine Empfehlung von Freunden gezeigt.
Wer weis denn was der DSP aussagt? Ich jedenfalls nicht ;-)

ciao
peer

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Kai Borschinsky

Re: Zwischenstand

Beitragvon Kai Borschinsky » 30. Mai 2006, 16:54

Hendrik schrieb:

> Dennoch bin ich aber vom Ansatz, von dem Du ausgehst, nicht
> 100% überzeugt. Bernd bringt dies in seinem Posting gut zum
> Ausdruck.

Na ja, du wolltest ja erst mal mögliche Gründe genannt bekommen. Auch wenn sie dir nicht gefallen mögen. ;)

> Deine Basis ist:
> SdJ ist zu 99% bekannt, DSP hingegen höchstens zu 3%. Die
> Bekanntheit des Logos ist gleichbedeutend mit seiner
> Glaubwürdigkeit.
> Mit dem SdJ Logo hat jeder Käufer bisher nur gute Erfahrungen
> gemacht und vertraut deshalb auch in Zukunft beinahe blind
> darauf.
> Vor allem diese letzten beiden Argumente bezweifle ich aber.
> Nur weil mir eine Auszeichnung aus Unkenntnis nicht geläufig
> ist, erkläre ich sie doch nicht als wertlos und daher
> irrelevant für meinen Kaufeintscheid. Das wäre ein ziemlich
> irrationales Verhalten. :-/

Na ja, das ist etwas überzogen. Fakt ist (ich hab die genauen Zahlen leider nicht im Kopf aber die Tendenz stimmt), dass der Normalverbraucher nun einmal mit der Marke "Spiel des Jahres" durchaus Qualität verbindet und diese Marke über einen extrem hohen Bekanntheitsgrad verfügt (er sollte über 80% liegen). Der DSP ist im Gegensatz dazu bei fast niemandem bekannt.

Fakt ist auch, dass der so oft postulierte [i]homo oeconomicus[/i] eben nicht so rational handelt, wie dies in der Theorie gedacht wird. Spielkauf ist für den normalen Käufer keine Aktion, für die er viel Zeit investiert. Man geht in den Laden, fragt höchstens mal schnell die Verkäuferin und das war's dann meist auch schon. Keine Rezensionen oder ähnliches werden zuvor gelesen. Wenn man dann das Urteil einer Institution findet, der man allgemein hohes Vertrauen schenkt, dann gewinnt das halt zwangsweise über einen Preis, der eventuell sinnvoll ist, den man aber weder kennt, noch einschätzen kann. Das SdJ ist im Verbrauchervertrauen durchaus der Stiftung Warentest vergleichbar!
Der DSP ist halt für den Kunden in der Kaufsituation weniger relevant als das SdJ, es beeinflußt meine Entscheidung weniger stark als der andere Preis.
Bei einem als wichtiger angesehenen Kauf, wie einem Auto oder einer Waschmaschine erkundigt sich der potentielle Käufer durchasu auch stärker nach individuellen Anforderungen. Spiele werden aber im Allgemeinen nicht so eingestuft. Das sind in aller Regel Gelegenheitskäufe, allenfalls das Spiel des Jahres wird gelegentlich von Normalkunden gezielt gekauft.

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Frank Schaubrenner

Trolle sind schon hübsche Viecher :-)

Beitragvon Frank Schaubrenner » 30. Mai 2006, 17:33

Herrlich, :-)

wenn Leute warum auch immer irgendetwas mit haltlosen Verunglimpfungen anfeinden, von was sie anscheinend nicht wirklich Ahnung haben (behaupte nicht, dass ich sie hätte)

... alleine dieser Satz

den wirtschaftlichen Interessen ... einzelner Jurymitglieder...

zeigt wieviel Ahnung du von dem hast was du verurteilst ;-)

das andere lasse ich lieber weg, sonst müsst ich jedem einzelnen Satz wiedersprechen :-)

seis drum,
wähl den Spielepreis
und werde glücklich mit ihm

Gruss
Frank

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peer

Re: Trolle sind schon hübsche Viecher :-)

Beitragvon peer » 30. Mai 2006, 18:08

Hi,
Frank Schaubrenner schrieb:
>
> Herrlich, :-)

Oh Ja! Eines der witzigsten Postings der letzten Zeit. Besonders gut fand ich "abgewirtschaftet" (etc.) und dann einen Satz weiter schreibt er von den riesigen Verkaufszahlen. Schön wenn man mehr als eine Meinung hat. Da kann man sich immer was aussuchen! :D

ciao
peer

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peer

Re: Zwischenstand

Beitragvon peer » 30. Mai 2006, 18:12

Hi,
Hendrik schrieb:
> Vor allem diese letzten beiden Argumente bezweifle ich aber.
> Nur weil mir eine Auszeichnung aus Unkenntnis nicht geläufig
> ist, erkläre ich sie doch nicht als wertlos und daher
> irrelevant für meinen Kaufeintscheid. Das wäre ein ziemlich
> irrationales Verhalten. :-/

Mag sein und ist in dieser Konsequenz vielliecht auch etwas übertrieben, Fakt ist aber, dass viele Familien jedes Jahr nur das SdJ kaufen. Es ist also nicht so, dass die Käufer im Kaufhaus alle möglichen Preise ansehen und sich dann für einen entscheiden, sondern dass sie gezielt das "Spiel des Jahres" kaufen, weil das am einfachsten ist. (Wenig zu bedenken und schön unkompliziert. Das kann auch die nichtspielende Oma ohne Aufwand bewältigen) (Womit ich nix abwertendes über Omas gesagt haben will - im Gegenteil! :-) )

ciao
peer

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Tim-spielbox

Re: Ein Preis ist besser als kein Preis!

Beitragvon Tim-spielbox » 30. Mai 2006, 20:21

> unterschätze die Wirkung eines Preises nicht.

Unterschätze die Marktwirkung der Marke "Spiel des Jahres" nicht. ;)

> Es ist völlig egal, ob ein Spiel das "Spiel des Jahres" Logo
> oder ein anderes Logo trägt (Top 100 USA, Fairplay,
> Ravensburger Game of the week).

Du hast das TÜV-Siegel vergessen. ;)

> Ich bin fest der Meinung, dass sich ein "unbedarfter" Kunde
> von solchen Preisen fast immer beeinflussen lässt.

Die Frage war doch aber, +welchen+ Effekt der Preis auf den Abverkauf hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß auch ein DSP-Aufkleber zu etwas höheren Umsatzzahlen führt. Sechsstellige Verkaufszahlen traue ich aber nur Spielen zu, auf denen ein SdJ-Sticker klebt (oder die über starke Medienmarken verkauft werden, also zum Beispiel "Wer wird Millionär", "Herr der Ringe" usw.).

Außerdem darfst Du nicht unterschätzen, wie umfangreich über das SdJ berichtet wird. Über den DSP berichtet in den Publikumsmedien niemand.


Tim

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Tim-spielbox

[OT] homo oeconomicus

Beitragvon Tim-spielbox » 30. Mai 2006, 20:24

> Fakt ist auch, dass der so oft postulierte [i]homo
> oeconomicus[/i] eben nicht so rational handelt, wie dies in
> der Theorie gedacht wird.

Der wird heute eigentlich nur noch von Leuten postuliert, die sich noch nie mit Ökonomie beschäftigt haben. ;)


Tim

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Roman Pelek

Re: [OT] Demokratie

Beitragvon Roman Pelek » 31. Mai 2006, 01:36

Hi Tim,

Tim schrieb:
>
> > Eine seltsame Art von Demokratie, bei der munter
> > gepfuscht werden kann.
>
> Gibt es denn eine Art von Demokratie, bei der +nicht+
> gepfuscht wird? ;)

Vermutlich so viele Arten wie Statistiken, die nicht gefälscht oder wenigstens falsch wahrgenommen werden :-))

SCNR,
Roman (die Theorie malt die hübschen Bilder, die die Praxis gerne mit unansehnlichen Flecken versieht)

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Roman Pelek

Präferenz des SdJ nicht unbedingt irrational

Beitragvon Roman Pelek » 31. Mai 2006, 02:37

Hi Hendrik,

Hendrik schrieb:

> Deine Basis ist:
> SdJ ist zu 99% bekannt, DSP hingegen höchstens zu 3%. Die
> Bekanntheit des Logos ist gleichbedeutend mit seiner
> Glaubwürdigkeit.
> Mit dem SdJ Logo hat jeder Käufer bisher nur gute Erfahrungen
> gemacht und vertraut deshalb auch in Zukunft beinahe blind
> darauf.
>
> Vor allem diese letzten beiden Argumente bezweifle ich aber.
> Nur weil mir eine Auszeichnung aus Unkenntnis nicht geläufig
> ist, erkläre ich sie doch nicht als wertlos und daher
> irrelevant für meinen Kaufeintscheid. Das wäre ein ziemlich
> irrationales Verhalten. :-/

Naja, man versetze sich mal in folgende Situation:

Du stehst vor Weihnachten in einem Kaufhaus, bist sowieso etwas in Eile und sollst für einen Deiner Liebsten etwas "Überraschendes" als Geschenk anschaffen, wobei Du um die Vorliebe weißt, dich mit der Thematik aber in etwa so gut auskennst wie ein Nacktmull mit den Tücken der pelzverarbeitenden Industrie.

Dann hältst Du schließlich zwei Dinge preisgekrönter Art in Händen: eines mit einem Preis, von dem Du schonmal vage etwas gehört hast bzw. eine passabel gute Erfahrung beim Verschenken gemacht hast. Die andere Auszeichnung sagt Dir gar nix. Zu welchem Produkt würdest Du rational tendieren, um einen größtmöglichen Nutzen aus der Situation zu ziehen, wenn Du außer den hier beschriebenen Anhaltspunkten nichts in der Hand hättest?

Und eigentlich befindet sich jeder von uns bei der überwiegenden Mehrzahl der Entscheidungen, die so alltäglich zu treffen sind, m. E. in genau obiger Situation. Auch ein 240h-Tag würde sicher bei weitem nicht ausreichen, sie alle merklich differenzierter abzuwickeln. Das ist auch genau das, was mich alljährlich bei der Diskussion ums SdJ immer wieder erstaunt: dass es anscheinend so schwierig ist, nachzuvollziehen, warum sich ein SdJ so gut verkauft. Bzw. zu übersehen, dass, nur weil man sich in einem isolierten Gebiet mehr oder minder gut auskennt und deshalb ggf. andere Entscheidungen treffen würde als die breite Masse, man sich selbst in hunderten anderer Gebiete Tag für Tag ganz genauso verhält ;-)

Ciao,
Roman

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Richard van Vugt | GAMEPACK.nl
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Beiträge: 557

Re: Präferenz des SdJ nicht unbedingt irrational

Beitragvon Richard van Vugt | GAMEPACK.nl » 31. Mai 2006, 08:39

Hallo Roman,

Du schriebst:
'Dann hältst Du schließlich zwei Dinge preisgekrönter Art in Händen: eines mit einem Preis, von dem Du schonmal vage etwas gehört hast bzw. eine passabel gute Erfahrung beim Verschenken gemacht hast. Die andere Auszeichnung sagt Dir gar nix.'

Es könnte aber (Selbstverständlich! Wieso auch nicht? Dafür gibt es dieses Forum! ;-)) ) auch umgekehrt gehen:
Ich kenne mir nicht so recht aus, und sehe den Unterschied zwischen Nominierung und tatsächliche Preisverleihung nicht. Und das Logo sehe ich dann auch noch auf ätliche andere Spieleschachtel stehen. Dann könnte ich mich auch für den Schachtel mit den Deutsche Spielepreis entscheiden, weil es 'origineller' ist.

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Attila
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Beiträge: 4715

Re: Präferenz des SdJ nicht unbedingt irrational

Beitragvon Attila » 31. Mai 2006, 09:55

Hiho,

Das gilt für heute ...
Wenn sich die Verlage der Spiele die den DSP gewinne oder dort oben Platziert sind mal dazu entschliessen einen DSP Pöppel drauf zu kleben sieht das in ein paar Jahren halt anders aus - weil dann kennen den DSP vermutlich alle die auch das SdJ kennen, etc, etc ...

Atti

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Der SdJ ist auch für uns

Beitragvon Ralf Arnemann » 31. Mai 2006, 09:57

> Der SdJ ist nicht für uns Spieler gedacht.
Ich weiß was Du meinst und stimme dem zu - aber so krass formuliert stimmt es halt doch nicht.

Auch "wir Spieler", d.h. die Hardcore-komplexe-Spiele-Liebhaber, spielen doch nicht immer nur die harten Klopper.
Neben Puerto Rico, Caylus oder Antike etc. kommen doch auch bei den "Spielern" immer wieder mal "normale" Spiele auf den Tisch. Sei es als kleiner Absacker, oder wenn man mit wenig-spielenden Freunden oder Verwandten spielen will.
Und gerade dann sollen es ja trotzdem noch ordentliche Spiele sein.

Und während ich die zwei Dutzend "Hardcore"-Neuerscheinungen noch gut überblicken kann, alle Rezensionen und Forums-Diskussionen dazu lese - bei den vielleicht zweihundert Neuerscheinungen des allgemeinen Markts fehlt mir doch jeder Überblick, da habe ich weder Zeit noch Lust, alles auszuprobieren.

Und da ist es für den "Spieler" genauso nützlich wie für Oma und Patenonkel, sich einfach auf das SdJ-Logo zu verlassen - da ist immer eine akzeptable Qualität garantiert.

Wir haben jedenfalls zu Hause in der Spielesammlung sehr wohl "El Grande, "Carcasonne", "Villa Paletti", "Zug um Zug", "Alhambra" und andere - und die werden auch regelmäßig gespielt und wir haben es nicht bereut, der SdJ-Empfehlung gefolgt zu sein.

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Kai Borschinsky

Re: [OT] homo oeconomicus

Beitragvon Kai Borschinsky » 31. Mai 2006, 10:36

Tim schrieb:
>
> > Fakt ist auch, dass der so oft postulierte [i]homo
> > oeconomicus[/i] eben nicht so rational handelt, wie dies in
> > der Theorie gedacht wird.
>
> Der wird heute eigentlich nur noch von Leuten postuliert, die
> sich noch nie mit Ökonomie beschäftigt haben. ;)

Ja, dank der Erkenntnisse der Spieltheorie. Wobei ich schon noch immer wieder den einen oder anderen BWLer treffe, der an rationales Verhalten ind er Wirtschaft glaubt, weil das so schön theoretisch funktioniert. ;)

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Kai Borschinsky

Re: Präferenz des SdJ nicht unbedingt irrational

Beitragvon Kai Borschinsky » 31. Mai 2006, 10:50

Attila schrieb:
>
> Hiho,
>
> Das gilt für heute ...
> Wenn sich die Verlage der Spiele die den DSP gewinne oder
> dort oben Platziert sind mal dazu entschliessen einen DSP
> Pöppel drauf zu kleben sieht das in ein paar Jahren halt
> anders aus - weil dann kennen den DSP vermutlich alle die
> auch das SdJ kennen, etc, etc ...

Na ja, es ist ja nicht so, dass diverse Verlage das nicht bereits versucht hätten, bzw. auch heute noch tun. Soll ich dir was sagen: Der Handel hat da überhaupt gar kein echtes Interesse daran. Der braucht nämlich gar keine konkurrierende Preise. Das irritiert nur den Kunden und hinterläßt ihn im Zweifel in selbigem. Was dann dazu führt mag, dass er vielleicht gar kein Spiel kaufte.

Außerdem wissen die Chefeinkäufer der Handelsketten durchaus um die Zielrichtung des DSP, nämlich dass dort eher Spiele für "Freaks" ausgezeichnet werden. Und die kaufen ihre Spiele in der Tendenz eher unabhängig von irgendwelchen Auszeichnungen, da sie andere Informationsquellen haben. Daher hat dieser Preis für den Handel effektiv gar keinen Nutzen.

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Jan Mirko Lüder

Das SdJ ist auch für uns!

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 31. Mai 2006, 12:22

Hallo Ralf,

> Und während ich die zwei Dutzend "Hardcore"-Neuerscheinungen
> noch gut überblicken kann, alle Rezensionen und
> Forums-Diskussionen dazu lese - bei den vielleicht
> zweihundert Neuerscheinungen des allgemeinen Markts fehlt mir
> doch jeder Überblick, da habe ich weder Zeit noch Lust, alles
> auszuprobieren.

Ich denke, das ist eine Frage der Interessenlage: Viele der Forumsteilnehmer dürften wohl selbst in die Ecke dieser "Hardcore"-Spieler gehören, die sich um "normale" familientaugliche Gesellschaftsspiele gar nicht kümmern wollen. Selbst die dürften aber gelegentlich in die Gelegenheit geraten, mit wenig spielenden Bekannten zu spielen oder denen etwa ein Spiel zu schenken. Spätestens dann dürften wohl auch die härtesten Kritiker in die Arme der Jury laufen und eingestehen, dass sie dabei nicht sonderlich viel falsch machen können. :-)

Da ich selbst jedoch mindestens ebenso häufig mit Gelegenheits- und Wenigspielern spiele wie mit abgebrühten "Freaks" und von diesen auch regelmäßig Spiele (Prototypen) testen lasse, sind für mich die einschlägig SdJ-verdächtigen Spiele immer schon vor der Preisvergabe sehr interessant.
Mittlerweile ist es sogar so, dass ich mich ärgere, wenn ich eines der nominierten Spiele noch gar nicht besitze. Zum Glück kommt das aber nicht mehr häufig vor, ich glaube, ich habe einen ganz guten Riecher für deren Geschmack. :-))

Soll heißen: Bei anders gewichtetem Interesse ist Marktübersicht durchaus möglich und kein unrealistisches Ziel (wenngleich wohl kein Mensch [b]sämtliche[/b] Spieleneuheiten eines Jahres profund auf Grundlage eigener Spielerfahrungen beurteilen kann).

> Und da ist es für den "Spieler" genauso nützlich wie für Oma
> und Patenonkel, sich einfach auf das SdJ-Logo zu verlassen -
> da ist immer eine akzeptable Qualität garantiert.

Genau, so sehe ich das auch!

Spielerische Grüße
Mirko

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Hendrik

DSP = Freakpreis: nicht unbedingt!

Beitragvon Hendrik » 31. Mai 2006, 12:24

Kai Borschinsky schrieb:
>
> Außerdem wissen die Chefeinkäufer der Handelsketten durchaus
> um die Zielrichtung des DSP, nämlich dass dort eher Spiele
> für "Freaks" ausgezeichnet werden. Und die kaufen ihre Spiele
> in der Tendenz eher unabhängig von irgendwelchen
> Auszeichnungen, da sie andere Informationsquellen haben.
> Daher hat dieser Preis für den Handel effektiv gar keinen
> Nutzen.


Hallo Kai,
da lässt Du aber diesen Chefeinkäufern zuviel Ehre zukommen. Die haben in den meisten Fällen genauso wenig Ahnung von der Spieleszene wie die Käufer:

1) Beim Einkauf wird auf den Preis (im Sinne von Kosten) geschaut, Preise (im Sinne von Auszeichnungen) spielen eine untergeordnete Rolle, wobei aber klar ist dass der SdJ Sieger sicher ins Sortiment gehört, aber nur schon der zweite Platz ist sehr gefährdet, falls die Handesmarge nicht den Einkaufsrichtlinien entspricht.

2) Spiel des Jahres 2003: Der Palast von Alhambra
DSP 2003 2. Platz: Der Palast von Alhambra
DSP 2004 1. Platz: St. Petersburg
Spiel des Jahres 2004 nominiert: St. Petersburg
Spiel des Jahres 2005: Niagara
DSP 2005 2. Platz: Niagara

Den DSP als Preis nur für Freaks abtun ist gemäss obigen Beispielen nicht fair.
Die Überschneidung zum Geschmack des SDJ ist nicht abstreitbar, auch wenn der Sieger des DSP einen Tick mehr spielerischer/komplexer ist, so wäre die Einstellung der Chefeinkäufer "DSP = Freakpreis" unangebracht.

Wenn auf einer Packung Niagara das SdJ-Logo UND der DSP 2. Platz-Sticker angebracht ist, dann dürfte doch ein potentieller Kunde POSITIV davon beindruckt sein, dass dieses Spiel gleich von ZWEI Auszeichnungen bedacht wurde. Eine Verwirrung halte ich nur dann möglich, falls die SdJ-Jury ein Spiel liebt, aber der DSP es als Flop des Jahres bezeichnen würde (rein hypothetisch, das gibt es ja nicht).

Hendrik

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Jan Mirko Lüder

Re: DSP = Freakpreis: nicht unbedingt!

Beitragvon Jan Mirko Lüder » 31. Mai 2006, 12:33

Hallo Hendrik,

> Wenn auf einer Packung Niagara das SdJ-Logo UND der DSP 2.
> Platz-Sticker angebracht ist, dann dürfte doch ein
> potentieller Kunde POSITIV davon beindruckt sein, dass dieses
> Spiel gleich von ZWEI Auszeichnungen bedacht wurde. Eine
> Verwirrung halte ich nur dann möglich, falls die SdJ-Jury ein
> Spiel liebt, aber der DSP es als Flop des Jahres bezeichnen
> würde (rein hypothetisch, das gibt es ja nicht).

Dieses "das gibt es ja nicht" würde ich nicht unterstreichen. Bedenke die in der Szene schon seinerzeit reichlich unpopulären Jury-Entscheidungen wie "Mississippi Queen", "Villa Paletti" oder auch das zwar beliebte aber weitem nicht gerade "beste" Spiel des Jahres "Zug um Zug", dass beim DSP nicht in die ersten vier Ränge kam. Bei Niagara dürfte die gute Platzierung indes eine Folge des allgemein schwachen Jahrgangs gewesen sein. ;-)

Spielerische Grüße
Mirko (der die Bemerkung zum Leseverhalten nicht bösartig meinte)

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Hendrik

Re: Zwischenstand

Beitragvon Hendrik » 31. Mai 2006, 12:33

Jam Dudel schrieb:

> Fakt ist aber, dass viele Familien jedes Jahr nur das SdJ kaufen.

Wenn dies ein Fakt ist, also eine nachprüfbahre Tatsache, dann wird Dich meine Frage nach der Quellenangabe nicht in Verlegenheit bringen! ;-)

Cheers Hendrik
(der sich sicher ist, Peer mit dieser Bemerkung in die Enge getrieben zu haben)


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