Beitragvon Steffen S. » 5. Juni 2006, 23:13
Hi Lutz,
ein kleiner Satz zu meinen Vorrednern sei erlaubt: Da Lutz die Regeln gelesen hat gehe ich davon aus, dass er die genannten Spiele besitzt. Wenn schon ein Mensch so dizidiert nach einer 2-Spieler-Tauglichkeitsbeurteilung seines spielerischen Besitzstandes, warum muss man dann mit Extraempfehlungen antworten? Nicht böse sein, ich weiß, dass ihr es gut meint - aber hier geht es offensichtlich nicht um eine Gesamtauflistung EURER Lieblinge, sondern um eine Beurteilung von Lutz' Auswahl - da könnte man ausnahmsweise mal genauso direkt drauf eingehen, wie die Frage auch gestellt war, oder?
Also:
Mesopotamien: Funzte bei uns gut zu zweit. Kann ich bedenkenlos empfehlen.
Funkenschlag (2004): Da gehen die Meinungen auseinander. Funkenschlag ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele, aber zu zweit spiele ich es praktisch nie. Grund: Mir fehlt die Baukonkurrenz auf dem Spielplan, und das "Blockieren" macht für mich (u.a.) einen wesentlichen Reiz in Funkenschlag aus. Grandionses Spiel, wir spielen´s aber praktisch nur zu viert oder fünft.
San Juan: Problemlos zu zweit.
Palazzo: Geht zu zweit ganz ordentlich. Das sich hier nicht jubeliere liegt vielleicht daran, dass ich das Spiel generell nicht so prickelnd finde. Am ehesten aber mit 3-4 Personen, da die spannendste Komponente das Wettbieten ist, und das gerät im 1v1 doch ziemlich dröge.
Louis XIV: Problemlos zu zweit.
Oltre Mare (Amigo): Ähnliche Lage wie bei Funkenschlag - eines meiner Lieblingsspiele, aber nicht zu zweit, da hier die Handelskomponente fast komplett über Bord geht. Man kann es zu zweit spielen, verpasst dann aber m.E. den vollen Spielreiz.
Mykerinos: Habe ich noch nie zu zweit gespielt. Funktioniert meiens Wissens mit fiktivem driten Spieler - eine Lösung, die ich generell nicht so mag. Kann aber nicht beurteilen, wie gut das bei Mykerinos klappt (gab dazu aber vopr kurzem ne Diskussion hier im Forum - evtl. Suchfunktion bemühen).
Ich hoffe, das hilft dir irgendwie weiter.
Grüße,
Steffen