Beitragvon Lutz » 21. Juni 2006, 02:03
Hallo,
seit heute bin ich stolzer Besitzer der Reiseedition von BISON, dem neuen Kramer/Kiesling - Spiel.
Da ich ein großer Fan von "Tikal" bin, war diese taktische Kombination aus Lege- und Mehrheitenspiel für mich einfach ein Muss!
Erwartungsgemäß vermute ich nach Lektüre der Spielregel ein strategisches, Abend füllendes Abenteuer mit viel Entscheidungsfreiraum.
Nun ist es aber leider so, dass mich bei dieser Reise-Version zum Quasi-Preis eines "Mauerbauer" so einiges leicht betrüblich stimmt:
Da wären zunächst die "Indianer", die an Stelle ausmodellierter Figuren der kompakten Schachtel lediglich als Holzwürfelchen beiliegen, sowie die "Kanus" und "Zelte", die als fummelige Counter an Stelle von sicher angenehmer zu handhabenden, plastischen Figuren umgesetzt worden sind.
Dabei bleibt natürlich auch das Indianer-Flair etwas auf der Strecke...
Auch stört mich ein wenig das labberig dünne Material der Legeplättchen, die mit fortschreitendem Spiel ein unübersichtliches Gewusel aus Bergen, Flüssen und Prärien, Büffeln, Truthähnen und Fischen bilden, welche die Vohwinkelsche Handschrift leider nur schwer erkennen lassen. Fast fotorealistisch zwar, aber... ääähhhhäämm??
Wer steht wann, wie, wo und mit wieviel? Und warum verrutscht immer alles, wenn ich ein Kanu (pardon: Plättchen-chen) austauschen möchte und mir dummerweise gerade die Fingernägel gestutzt habe?
Weiß eventuell jemand, wann die Standard-Ausgabe von BISON erscheinen wird? Noch zu Essen im Oktober?
Fummelige Grüße
Lutz
Ach pardon, die hier hab ich grad noch vergessen: ;-) ;-) :-(