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BISON - Erfahrungsbericht

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Norman Bates
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BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Norman Bates » 4. Juli 2006, 11:33

hi,

nachdem in den beiden vorangegangenen Threads
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=140539&t=140539 und
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=140473&t=140473
nur ein einzelnes PEEP publiziert wurde, möchte ich kurz meinen Eindruck von BISON darstellen.

Das Material:
Holzwürfel als Indianer - das ist ok. Die Pappmarker (Kanus und Tipis) sind klein, aber nicht zu klein. Die Grafik: ganz hübsch, aber leider nicht besonders übersichtlich. Truthähne, Fische und Büffel (Geflügel, Fisch, Fleisch) - das passt. (AUch ohne Adler :)
Die Gebietsplättchen: Definitiv dünner als bei Carcassonne, und leider, leider, leider nicht eben, sondern allesamt leicht verbogen. :(
Da sie nicht verzahnt sind wie bei Mesopotamien, ist der "Spielplan" eine wackelige Angelegenheit, die leicht verrutscht und "billig" wirkt.
Kleine Packung, gut als Reisespiel zum mitnehmen, aber mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen.

Der Spielablauf:
Ein weitestgehend herkömmliches Mehrheiten-Spiel mit wenig Übersicht, vielen Einflussmöglichkeiten, akutem Geldmangel, Siegchancen für alle Spieler bis zum Schluss und dem berüchtigten "Königsmachereffekt" (vor allem zum Spielende hin).
Während der Züge der Mitspieler gibt es wenig zu tun.
Dauer: ca. 90 Min, wenn Grübler mitspielen kann es auch deutlich länger dauern.

Fazit:
Wer noch nicht genug Mehrheiten-Spiele besitzt, kann an Bison durchaus Gefallen finden. Trotzdem sollte man es unbedingt ausprobiert haben, bevor man es sich zulegt. Das Material ist eine Katastrophe - zumindest für den Preis. (ca. 20 bis 25 Euro)
Ehrlich gesagt: Ich rate vom Kauf ab, solange der Preis zweistellig ist. Sobald BISON bei Kaufhof & Co verramscht wird, werde ich nochmal darüber nachdenken...

Zugegebenermassen habe ich mir von BISON (aufgrund des Autorenduos? oder der sonst guten Qualität der Phalanx-Spiele?) viel versprochen, deshalb bin ich ein wenig enttäuscht. Vielleicht traute man bei Phalanx dem Spiel auch nicht viel zu und hat deshalb beim Material geschludert? Wer weiss...


so long,
NB

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Uli Blennemann
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Uli Blennemann » 4. Juli 2006, 11:50

Ein solches Posting löst bei mir einerseits Erstaunen aus, andererseits Traurigkeit.

"Das Material:
Holzwürfel als Indianer - das ist ok. Die Pappmarker (Kanus und Tipis) sind klein, aber nicht zu klein. Die Grafik: ganz hübsch, aber leider nicht besonders übersichtlich. Truthähne, Fische und Büffel (Geflügel, Fisch, Fleisch) - das passt. (AUch ohne Adler
Die Gebietsplättchen: Definitiv dünner als bei Carcassonne, und leider, leider, leider nicht eben, sondern allesamt leicht verbogen."

Ich sagte schon einmal, die Gebietsplättchen entsprechen in der Dicke Siedler-Plättchen.

"Da sie nicht verzahnt sind wie bei Mesopotamien, ist der "Spielplan" eine wackelige Angelegenheit, die leicht verrutscht und "billig" wirkt."

Hmmm...wohl wie bei Siedler...


"Kleine Packung, gut als Reisespiel zum mitnehmen, aber mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen."

Bison als Strandspiel???


"Der Spielablauf:
Ein weitestgehend herkömmliches Mehrheiten-Spiel mit wenig Übersicht, vielen Einflussmöglichkeiten, akutem Geldmangel, Siegchancen für alle Spieler bis zum Schluss und dem berüchtigten "Königsmachereffekt" (vor allem zum Spielende hin)."

Ja?


"Fazit:
Wer noch nicht genug Mehrheiten-Spiele besitzt, kann an Bison durchaus Gefallen finden. Trotzdem sollte man es unbedingt ausprobiert haben, bevor man es sich zulegt. Das Material ist eine Katastrophe - zumindest für den Preis. (ca. 20 bis 25 Euro)"

Nun ist das Material eine Katastrophe?

"Ehrlich gesagt: Ich rate vom Kauf ab, solange der Preis zweistellig ist. Sobald BISON bei Kaufhof & Co verramscht wird, werde ich nochmal darüber nachdenken..."

Vielen Dank...auch für den Hinweis (oder ist es eine Aufforderung?) zum Verramschen.

"Vielleicht traute man bei Phalanx dem Spiel auch nicht viel zu und hat deshalb beim Material geschludert? Wer weiss..."

Wie bitte???

Uli

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freak
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon freak » 4. Juli 2006, 11:59

hmmm, irgendwie wird sich hier mehr über das Material als über das Spiel selbst ausgelassen. Und ein einstelliger Preis für das Spiel ist wohl etwas überzogen, oder?

Dabei hatte ich mich schon gefreut, einen Spielbericht über das Spiel zu lesen.
Schade eigentlich.
Da ich das Spiel daheim habe und leider noch nicht zum Spielen gekommen bin, wäre das ganz interessant gewesen.

Ich kann nur die Materialkritik nicht nachvollziehen. Bei mir sind die Gebietsplättchen allesamt gerade und nicht verzogen.

Viele Grüße
freak

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Danny aus HH

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Danny aus HH » 4. Juli 2006, 12:04

Hm ... hatte ja vor einigen Tagen hier "um die Spielregel" gepostet - und nachdem ich sie durchgelesen habe, klang alles recht vielversprechend, so dass BISON nun mit auf meiner aktuellen Einkaufsliste steht ...

Da dieser "Peep" ja SEHR negativ klingt, wäre ich sehr dankbar, wenn sich vielleicht noch ein paar mehr "Bison-Spieler" zu Wort melden und ihre positiven wie negativen Erfahrungen schildern !

Ach so ... die Kartongröße: wie groß ist das Spiel denn ? Packeis-am-Pol-Größe ? Oder doch "mesopotamien-like" ... ?


Etwas irritierte Grüße
aus dem hochsommerlichen Hamburg,
Danny

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Norman Bates
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Norman Bates » 4. Juli 2006, 12:21

Danny aus HH schrieb:
>

> Ach so ... die Kartongröße: wie groß ist das Spiel denn ?
> Packeis-am-Pol-Größe ? Oder doch "mesopotamien-like" ... ?

gleiche Groesse wie Packeis bzw. Go West.


gruss,
NB

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Norman Bates
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Norman Bates » 4. Juli 2006, 13:09

Hallo Uli,

Uli Blennemann schrieb:
>
> Die Gebietsplättchen: Definitiv dünner als bei Carcassonne,
> und leider, leider, leider nicht eben, sondern allesamt
> leicht verbogen."
>
> Ich sagte schon einmal, die Gebietsplättchen entsprechen in
> der Dicke Siedler-Plättchen.
>
> "Da sie nicht verzahnt sind wie bei Mesopotamien, ist der
> "Spielplan" eine wackelige Angelegenheit, die leicht
> verrutscht und "billig" wirkt."
>
> Hmmm...wohl wie bei Siedler...

Bei Siedler sind die Plättchen eben und verrutschen nicht. Aber sonst hast Du recht: wirkt so billig wie bei Siedler. :) Also auf dem Niveau von 1995 :-D

Sorry, aber da bin ich von Phalanx einen besseren Standard gewöhnt.



> "Kleine Packung, gut als Reisespiel zum mitnehmen, aber
> mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen."
>
> Bison als Strandspiel???

Auch nicht auf einer Wiese o.ä. :)




> "Der Spielablauf:
> Ein weitestgehend herkömmliches Mehrheiten-Spiel mit wenig
> Übersicht, vielen Einflussmöglichkeiten, akutem Geldmangel,
> Siegchancen für alle Spieler bis zum Schluss und dem
> berüchtigten "Königsmachereffekt" (vor allem zum Spielende
> hin)."
>
> Ja?

Ja, denn über den Ausgang entscheidet praktisch nur die letzte Runde, und wer sich da noch gut bewegen kann, kann jede (teure!) Aktion, die in den ersten Runden erspielt/erkämpft wurde, zunichte machen.
Sicherlich, man muss solche Möglichkeiten auch erkennen, aber sie sind da. Zuhauf.



> "Fazit:
>
> Nun ist das Material eine Katastrophe?

Für den Preis? Ja, ganz klar. :-O






> "Vielleicht traute man bei Phalanx dem Spiel auch nicht viel
> zu und hat deshalb beim Material geschludert? Wer weiss..."
>
> Wie bitte???

Offenbar nicht. War ja auch nur eine Vermutung. Eine kleine Bitte: Macht bei der zweiten Auflage die Plättchen etwas dicker, ok? :seufz:


gruss,
NB (der sich wundert, wieso der RIngkrieg so enorm günstig verkauft wurde - aber ansonsten trotzdem lieber Raja spielt *g*)

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Guido
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Guido » 4. Juli 2006, 13:11

Hallo Norman,

Du schriebst:

"Der Spielablauf:
Ein weitestgehend herkömmliches Mehrheiten-Spiel mit wenig Übersicht, vielen Einflussmöglichkeiten, akutem Geldmangel, Siegchancen für alle Spieler bis zum Schluss und dem berüchtigten "Königsmachereffekt" (vor allem zum Spielende hin).
Während der Züge der Mitspieler gibt es wenig zu tun.
Dauer: ca. 90 Min, wenn Grübler mitspielen kann es auch deutlich länger dauern."

Mmh, ich bin mir nicht sicher, was Du genau sagen willst. Ist es nun positiv oder negativ was in der Summer herum kommt?
Bis auf die Punkte Übersicht und Königsmacher klingt es eher vielversprechend.
Könntest Du das noch mal etwas klarer herausstellen, was nun an dem Spiel nicht so gut ist. Alles eher Einheitsbrei? Oder doch ein paar gute Elemente, aber schlechte Übersicht und Königsmachersyndrom verderben den Spielspaß?

Gruß
Guido

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Frank

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Frank » 4. Juli 2006, 13:21

Tja,
bevor ich zum spielerischen komme,
auch von mir noch ein paar Worte zum Material:

Die Plättchen sind so dick, das sie bei motorisch normal begabten Spielern kaum verrutschen. Gleiches gilt für die Aufnehmbarkeit von Kanus und Zelten ohne weibliche Fingernägel. Auch hier keine Probleme.

Aber auch ich muß den Plättchen leider eine deutliche Unübersichtlichkeit anlasten:
Jedes Plättchen gliedert sich wieder in 3 Felder (Berg, Fluß und Gras) auf denen sich Indianer, Zelte, kanus und Tiere befinden. Zum Schluß ist es echt schwer, den Überblick zu behalten, welches Gebiet schon gewertet wurde und welches noch nicht. Die einzige Möglichkeit, dies kenntlich zu machen besteht darin, alle darauf befindlichen Elemente nach der Wertung zu entfernen.
Und ein O-Ton während unseres Spieles: "Stell die Indianer bitte nicht auf die (aufgedruckten) Tiere, man sieht doch sonst nichts" :-))

Also diese Unübersichtlichkeit ist wirklich ein echtes Manko.

Was den Preis angeht: Die üppige und hochwertige Qualtität, die man sonst von Phalanx so gewohnt ist, hat das Spiel nicht. Aber es ist eigentlich bei einigen Versendern für 19-21 € zu bekommen und diesen Preis halte ich auch für gerade noch angemessen.

Nun zum Spiel:
In unserer 4er-Runde machte sich am Ende ein leicht positives Gefühl breit. Keiner wollte sich aber abschließend äußern. Am Anfang machten nahezu alle den Fehler, zu wenig in Indianer zu "investieren", was die Handlungsmöglichkeiten arg einschränkte und prompt zum Abbruch und Neubeginn führte :-)

Alle nun etwas schlauer hatten dann ein "kriegerisches" Carcassonne-Gefühl.
Man hat sehr viele Einflußmöglichkeiten über die Bewegung, Platzierung und Aufwertung der Einheiten, braucht sicher aber ein paar Spiele, um das Ineinandergreifen dieser Elemente optimaler einsetzen zu können. Und wir sind bereit, dem Spiel diese Chance zu geben, denn wie gesagt, einen schlechten Eindruck hatte keiner. Ein Knaller ist es allerdings auch nicht !
Es bleibt ein leicht fader Beigeschmack durch das Glückselement des Plättchen-Ziehens. Wer hier zum richtigen Zeitpunkt einen 3er zieht, also z.B. 3 Bisons auf einem Feld und es geschickt anlegen kann, ist klar im Vorteil. Schön ist hier die Regel, das man das Plättchen irgendwann im Laufe seiner 4 Aktionen legen muß, aber nicht unbedingt zu Anfang.
Interessant finde ich auch den Mechanismus, das in den ersten 3 Runden die Ressourcen (Bisons, Truthähne und Fische) dazu dienen um Indianer etc. zu "kaufen" und in der 4. Runde alles auf Null gestellt wird und es zu einer Schlußwertung kommt, wer die meisten Tiere in seinen Jagdgründen hat. Auch um dieses zu optimieren brauchen wir noch ein paar Spiele.

Ich hoffe, meine Ausführungen waren etwas hilfreicher.
Auch wenn sie bestimmt für jemand, der sich noch gar nicht mit Bison beschäftigt hat, eher schwer zu verstehen sein dürften.

Gruß
Frank
(der "Bison" schon morgen eine zweite Chance gibt)

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Christian Daus
Kennerspieler
Beiträge: 116

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Christian Daus » 4. Juli 2006, 13:35

Hallo,
gibt es denn die Regel online zum Nachlesen? Hatte Sie auf der Phalanx-Seite nicht gefunden.
Gruß
Christian

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Dieter Niehoff

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Dieter Niehoff » 4. Juli 2006, 13:54

Leider besitze ich das Spiel (noch) nicht, daher dieser Beitrag lediglich aus meiner Erinnerung an die beiden letzten "Spieltage".
Wir spieletn BISON in den letzten zwei Tagen dreimal, jeweils zu dritt.

Die Spielregel war uns eindeutig und daher konnten wir fix anfanbgen (eine Frage habe ich aber dennoch, aber dazu später ein neuer Beitrag).

Die Spielmechanik ist ein "echter" Kramer/Kiesling. Will sagen: Erinnerungen an TIKAL, JAVA u. a. stellten sich sofort ein. Die Variabilität des entstehenden Planes ist fein. Und der Kniff mit der Siegpunktregel am Schluß (alle drei Währungen zuvor auf Null setzen) ist schlicht und einfach genial. Dadurch ergibt sich eine ganz feine Mechanik in der letzten Runde (Wie kann man seine Währungen am bsten größtmöglich in Kanus, Indianer, Zelte umsetzen?)
.
Kurzum: Wir waren alle drei schwer begeistert! In der kleinen Packung steckt ein wirklich großes Taktikspiel. Wir ziehen den Hut vor den Autoren und dem Verlag. Für recht wenig Geld (unter 20 €) haben wir m. E. sicherlich eines der besten Spiele der Saison. Ich freue mich auf die nächsten Partien, denn es gilt, neue Wege zu probieren.

Ach, und am Material habe ich nun wirklich gar nichts auszusetzen: Übersichtlich, genehme Farbgebung, Holzsteine ............ alles unbedingt O. K. :-)


Dieter Niehoff

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Andreas Odendahl

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Andreas Odendahl » 4. Juli 2006, 13:58

Hallo,

da muss ich jetzt mal wieder mitspielen...

Als erstes möchte ich sagen, dass ich die Kritik von Norman nicht nachvollziehen kann. Phalanx-Spiele kenne ich so, dass sie immer wunderschön anzusehen und ausgestattet sind. Sowohl Raja, Mesopotamien als auch Bison finde ich grafisch als auch der Ausstattung nach sehr gelungen. Wer bei Bison ähnliche Qualität wie bei Masopotamien erwartet hat, der sollte mal auf den Preis achten...

In meinem Spiel ist kein Landschaftteil verbogen oder krumm und die Landschaft lässt sich auf einem herkömmlichen, geraden Tisch mit glatter Oberfläche (wie alle Tische also, die noch keine 50 Jahre aufm Buckel haben...) hervorragend auslegen. Dass sich das Spielfeld verschieben kann, und das als Mangel empfindet, dem verbiete ich hiermit hochoffiziell je wieder eine Partie Carcassonne, Metro oder Alhambra zu spielen... Dummes Gesülze... (Sorry, meine Meinung...)

Desweiteren finde ich das Spielfeld, wie es sich im Spielverlauf entwickelt, hervorragend, und schön anzusehen. Macht Spaß!!! Wenn man darauf achtet, dass man die Marker nicht auf die Tiere legt, gibt es, meiner Ansicht nach, auch kein Problem mit der Übersichtlichkeit, das nicht mit dem Argument des sehr schönen Spielfeldes augenblicklich beiseite geschoben werden könnte.

Eins ist mal ganz sicher: Das Spielmaterial ist keine Katastrophe!!!! Es ist sehr schön und funktional, und entsprechend einem Spiel für ca. 20€.

Eine Sache hakt aber etwas: Und zwar auf dem Markt Indianer zu kaufen. Hört sich derbe nach Sklaverei an. :wink: Aber wie soll man es spieltechnisch umsetzen? Aber in anderen Spielen gibt es noch ganz andere Böcke um die Story am Laufen zu halten...

Weiter oben musste ich lesen: "...denn über den Ausgang entscheidet praktisch nur die letzte Runde...". So eine Aussage halte ich für ausgemachten Blödsinn! Jeder, der die Siegbedingung kennt, weiß worauf das Spiel hinauslaufen wird und muss sich auf diese Abrechnung im Verlauf des Spiels vorbereiten. Deswegen sind die vorangegangenen Runden doch nicht zwecklos!!! So ein Quatsch!!! Das Spiel läßt dir alle Möglichkeiten offen und du bist jederzeit in der Lage selbst dafür zu sorgen, dass du selbst gewinnst. Nicht mal das Bißchen Glück beim Ziehen der Plättchen darf hier als Kriterium herangezogen werden. Es ist so verschwindend wenig Glück nötig und selbst viel Pech läßt sich spielerisch kompensieren.

Vorschlag: Wen die Endabrechnung stört, der besorge sich Zettel und Stift und addiere seine Endpunkte zu den aktuellen. Hätte sicher keiner was dagegen, wenn ihr das so spielt... Da bin ich ganz sicher! Könnte sogar ganz interessant sein, oder?

Ich finde, dass Spiel ist seinen Preis wert und dem Verlag vorzuwerfen, er würde dem Spiel nicht viel zutrauen ist unverschämt. Ich bin sicher, bei einem Verlag, der ca. 3-5 Spiele im Jahr veröffentlich (eine grobe Schätzung aus der Hüfte geschossen...), steckt viel Herzblut in solchen Spielen. Ich zumindest, glaube das erkennen zu können...

Abschließend möchte ich sagen, dass ich dieses Spiel absolut fantastisch finde!!! Ein geniales Mehrheiten-/ Aufbauspiel!!!
[Ich muss sagen, dass ich solche Spiele grundsätzlich mag (also, Mehrheitenspiele), so sie denn gut gemacht sind. (Zu meinen Lieblingen zählen z.B. Ys, Louis XIV., Tikal, Raja oder Flandern 1302)]
Dabei bin ich auch immer bereit Abstriche bei der Übersichtlichkeit zu machen, wenn das Spiel so schön gestaltet ist wie Bison (meine Freundin fand es recht unübersichtlich, ich hatte damit keinerlei Probleme).

Glückwunsch an Phalanx, denn aus meiner Sicht ist dies hier ein supergeniales Spiel!!!

ode.

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Andreas

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Andreas » 4. Juli 2006, 14:02

Lieber Uli,

bei Siedler (neue Edition) gibt es einen Rahmen, der die Spielplanteile zusammenhält.
Da dies bei Bison natürlich nicht möglich ist, stimme ich Norman voll zu:
Alles verrutscht sehr leicht, und die Spielplanteile, welche sich leicht biegen, wirken in der Tat billig.
Die Grafik finde auch ich furchtbar, denn sie trägt in keiner Weise zur Übersichtlichkeit und Spielfreude bei. Da lobe ich mir z.B. Carcassonne, denn hier sind die verschiedenen Regionen deutlichst voneinander abgegrenzt und optisch viel leichter zu erfassen.

Deine Argumentation wirkt auch, um es mal vorsichtig auszudrücken, ziemlich hilflos und dürftig.

Ich dachte, Ihr möchtet gut ausgestattete Spiele zu angemessenen Preisen entwickeln. Wenn es berechtigte Kritik gibt, dann bringt es doch herzlich wenig zu sagen:

"Ja, aba... aba bei Siedler ist das doch auch so...!"

Das habe ich hier sogar schon mehrfach gelesen. Aber was soll das bringen?
Wolltet Ihr mit Bison ein "Siedler II" auf den Markt bringen, oder wie soll ich Deine Argumentation verstehen?
Das jedenfalls ist Euch mit dieser redaktionellen Bearbeitung nicht geglückt.

Bison funktioniert, keine Frage. Und die Autorenleistung stimmt auch! Für das gebotene Material ist es aber in der Tat zu teuer und auch optisch ein Schuss ins Knie.

Andreas

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Uli Blennemann
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Uli Blennemann » 4. Juli 2006, 14:16

Andreas,

"bei Siedler (neue Edition) gibt es einen Rahmen, der die Spielplanteile zusammenhält."

War mir nicht bewusst...ich spiele immer noch meine alte Version...mea culpa!


"Da dies bei Bison natürlich nicht möglich ist, stimme ich Norman voll zu:
Alles verrutscht sehr leicht, und die Spielplanteile, welche sich leicht biegen, wirken in der Tat billig."

Hier widerspreche ich vehement (und sehe mich auch keineswegs alleine mit meiner Meinung).


"Die Grafik finde auch ich furchtbar, denn sie trägt in keiner Weise zur Übersichtlichkeit und Spielfreude bei. Da lobe ich mir z.B. Carcassonne, denn hier sind die verschiedenen Regionen deutlichst voneinander abgegrenzt und optisch viel leichter zu erfassen."

Dies ist nun wirklich Geschmackssache (und auch ich finde die Carcassonne-Graphik sehr gelungen).

"Deine Argumentation wirkt auch, um es mal vorsichtig auszudrücken, ziemlich hilflos und dürftig."

Wie bitte???

"Ich dachte, Ihr möchtet gut ausgestattete Spiele zu angemessenen Preisen entwickeln. Wenn es berechtigte Kritik gibt, dann bringt es doch herzlich wenig zu sagen:

"Ja, aba... aba bei Siedler ist das doch auch so...!""

Rechtschreibschwäche?
Lies einfach nochmals nach...kann hilflos, sorry, hilfreich sein. Ich sagte: Auch Siedler verwendet diese Dicke beim Spielmaterial.. Ich finde sie ansprechend, sowohl bei Siedler als auch bei Bison - wie einige Millionen Siedler-Kunden auch. That´s it, nicht mehr und nicht weniger.

"Das habe ich hier sogar schon mehrfach gelesen. Aber was soll das bringen?
Wolltet Ihr mit Bison ein "Siedler II" auf den Markt bringen, oder wie soll ich Deine Argumentation verstehen?"

Ohne Worte.


"Das jedenfalls ist Euch mit dieser redaktionellen Bearbeitung nicht geglückt."

Wo sind wir nun?

"Bison funktioniert, keine Frage. Und die Autorenleistung stimmt auch! Für das gebotene Material ist es aber in der Tat zu teuer und auch optisch ein Schuss ins Knie."

Danke!

Uli

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Klaus Knechtskern
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Klaus Knechtskern » 4. Juli 2006, 14:19

Uli,

keep cool und lass Dich nicht von der VdnN ärgern :-)

Ich freu mich auf die Spielwiesn und die ausführliche Ratscherei....

Gruß

Klaus

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Uli Blennemann
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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Uli Blennemann » 4. Juli 2006, 14:20

Ich beuge mich - wir können Dir nicht gerecht werden:
Es wird uns auch in der Zukunft nicht gelingen, Spiele dieser Materialfülle in Deutschland für € 9,99 zu fertigen, die (auch) am Strand gespielt werden können und deren Graphik von 100 % der Interessenten als gelungen angesehen wird.

Uli (one Smilies)

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Martin

Strandfestigkeit

Beitragvon Martin » 4. Juli 2006, 14:25

Norman Bates schrieb:
>
> Kleine Packung, gut als Reisespiel zum mitnehmen, aber
> mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen.
>
Die Spielbarkeit am Strand wär doch mal ein tolles neues Bewertungskriterium...

Dann würde Sandwürmchen von DreiMagier den ganzen anderen unspielbaren Müll (Ys, Puerto Rico etc.) um Längen schlagen.
:))
Martin

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Andreas

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Andreas » 4. Juli 2006, 14:32

Uli Blennemann schrieb:

> War mir nicht bewusst...ich spiele immer noch meine alte
> Version...mea culpa!

Ist auch nicht so wichtig, weil wir hier nicht über Siedler diskutieren, sondern über Bison. Übrigens ist Siedler auch nicht unbedingt die Referenz, was Ausstattung betrifft. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber besser!

> Hier widerspreche ich vehement (und sehe mich auch keineswegs
> alleine mit meiner Meinung).

Ich stehe auch nicht alleine mit meiner Meinung, lieber Uli. Bison hängt sich wirklich nicht gerade aus dem Fenster, was Materialqualität betrifft. Für 15 Euro wäre das noch okay, mehr nicht. Übrigens reden wir hier immer von "20 Euro".
Und was ist mit Ladengeschäften? Ihr glaubt nicht ernsthaft, dass diese so einen Online-Preis machen können, oder? Ihr kennt doch den EK von Bison. Bison ist für ein Ladengeschäft mindestens ein 25 Euro-Spiel! Und da wird so langsam deutlich, wo das Problem liegt.

> Dies ist nun wirklich Geschmackssache (und auch ich finde die
> Carcassonne-Graphik sehr gelungen).

Nö. Es ist nicht immer "nur Geschmackssache", wenn eine ganze Spielrunde - so wie bei uns - binnen weniger Sekunden zu dem Schluss kommt, dass die Grafik einfach nur schmerzt und das Spielen erschwert.

> Rechtschreibschwäche?
> Lies einfach nochmals nach...kann hilflos, sorry, hilfreich
> sein. Ich sagte: Auch Siedler verwendet diese Dicke beim
> Spielmaterial.. Ich finde sie ansprechend, sowohl bei Siedler
> als auch bei Bison - wie einige Millionen Siedler-Kunden
> auch. That´s it, nicht mehr und nicht weniger.

Eine Rechtschreibschwäche wurde bei mir bisher nicht diagnostiziert.
Ansonsten: Einige Millionen Siedler werden einigen Tausend Bison-Jägern gegenüberstehen. Darauf verwette ich einen Truthahn und drei Fische ;-)

> Ohne Worte.

Schade...

> Wo sind wir nun?

Na, Deutschland wird Weltmeister!

> Danke!

Nicht gern, aber manchmal nötig.

Andreas

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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Uli Blennemann » 4. Juli 2006, 14:34

"Eine Rechtschreibschwäche wurde bei mir bisher nicht diagnostiziert."

Dies bezog sich auf folgende, mir in den Mund gelegte, Worte:
"Ja, aba... aba bei Siedler ist das doch auch so...!"

Uli

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Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Uli Blennemann » 4. Juli 2006, 14:36

Klaus,

"keep cool und lass Dich nicht von der VdnN ärgern"

Hmmm...was ist ein VdnN?
Ansonsten ärgere ich mich ich in der Tat sehr, werde mich aber nun aus dieser "Diskussion" (hüstel) ausklinken.

"Ich freu mich auf die Spielwiesn und die ausführliche Ratscherei."

Ich mich auch!

Uli

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Andreas

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Andreas » 4. Juli 2006, 14:39

Uli Blennemann schrieb:

> Dies bezog sich auf folgende, mir in den Mund gelegte, Worte:
> "Ja, aba... aba bei Siedler ist das doch auch so...!"
>
> Uli

Axoo. Habbisch fasch jesehn...

Um das mal abzuschließen, Ihr könnt mich ja dann für das barbarische Finale Köpfen:

Wenn die Ausstattung eines sicherlich gar nicht üblen Spiels derart die "Nation spaltet", dann - sorry lieber Uli - war Euer Kramer-Kiesling-Plan ... suboptimal ;-)

Andreas

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Martin

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Martin » 4. Juli 2006, 14:41

Andreas schrieb:

> Übrigens ist Siedler auch
> nicht unbedingt die Referenz, was Ausstattung betrifft. Das
> Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber besser!
>
Hier sollte man fairerweise anmerken, dass der Händler-EK bei Siedler über dem von Bison liegt. Dass sich das nicht in den VK-Preisen niederschlägt hat Gründe, die hier glaube ich schon mehrfach diskutiert wurden.

Ohne Bison gespielt zu haben, finde ich dass die Ausstattung sicherlich nicht Super ist, aber dem Preis durchaus angemessen.

Martin

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B.Marck

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon B.Marck » 4. Juli 2006, 14:53

Klaus Knechtskern schrieb:
>
> keep cool und lass Dich nicht von der VdnN ärgern :-)

Was ist denn VdnN??

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achim

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon achim » 4. Juli 2006, 15:36

Hallo Uli,
um noch einmal auf die Stärke der Gebietsplättchen einzugehen, so haben hier alle recht: Die Plättchen von Bison sind genauso stark wie diejenigen von DSVC, aber eben auch flacher als die Carcassonne-Plättchen. Ich sehe hier allerdings überhaubt kein Problem. Das einzige Problem, das ich sehen könnte, wären sehr dicke Plättchen, bei denen sich im Laufe der Zeit der Leim auflöst um dann auseinander zu klaffen.
Da die Gebietsplättchen bereits sauber gestanzt sind, wirkt die Schachtel etwas aufgeräumter, was mir persönlich allerdings lieber ist, als dutzende von Gebietsplättchen aus einem Karton zu drücken und eventuell auch noch eines oder mehrere "Schwergängige" dabei zu kennzeichnen.

Vom Material her erkenne ich bei diesem Spiel wirklich keine Probleme.

Die Preisgestaltung erfolgt durch Hersteller und Händler. Preisakzeptanz durch den Kunden. 20 Euro ist dabei in meinen Augen gerade noch akzeptabel.

Da ich das Spiel erst einmal gespielt habe, kann ich nur sagen: es funktioniert, macht Spaß, hat eine gute Regel und ist leider etwas unübersichtlich.

Da hat Phalanx (und selbstverständlich auch andere Verlage) schon Spiele veröffentlicht, da würde sich eine derartige Disskussion besser anbieten als ausgerechnet bei Bison.

Ich halte daher die starken negativen Kritiken an Bison für überzogen und verfehlt.

Der Indianermarkt ist allerdings wirklich ein gedankenloser Ausrutscher.

zurückhaltende Grüße
achim

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Michael Andersch

RE: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Michael Andersch » 4. Juli 2006, 15:39

Also, ich kenne das Spiel nicht (nur den in Nürnberg gezeigten Prototypen) und kann daher weder zur Materialfülle und -qualität noch zur Übersichtlichkeit und zum Spielprinzip was sagen.

Aber bei diesen beiden Punkten...

> mangels Standfestigkeit nicht am Strand zu spielen.

> Vielleicht traute man bei Phalanx dem
> Spiel auch nicht viel zu und hat deshalb beim Material
> geschludert?

...muss ich mir echt an den Kopf fassen. Ersterer "Kritikpunkt" trifft wohl auf 95% aller Spiele zu (egal, ob die Schachtel klein oder groß ist). Und bzgl. des zweiten Punktes: Schon mal überlegt, dass ein Verlag in die Produktion eines Spieles Geld investiert, das auch irgendwie wieder reinkommen sollte? Da denkt man sich bestimmt bei Phalanx "ooch, wir haben ein paar Euro über und auch sonst grade nichts zu tun. Haun wir doch mal schnell ein schrottiges Spiel lieblos auf den Markt, vielleicht wird's ja was, wenn nicht - auch egal..." ????

Kopfschüttelnde Grüße,
Micha

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Daniel-spielbox

Re: BISON - Erfahrungsbericht

Beitragvon Daniel-spielbox » 4. Juli 2006, 15:59

Hallo Uli,
Bei mir sind die Gebietsplättchen leider auch verbogen. Wie eine leichte U-Form, sodass sie nicht komplett auf dem Tisch aufliegen. Ich denke jedoch nicht, dass das mit der Plättchendicke zusammenhängt. Ich habe schon versucht sie mit dicken Büchern zu beschweren, doch die Biegung geht nicht richtig raus.
Ansonsten verstehe ich nicht, warum immer wenn das Wort Bison in diesem Forum fällt eine Materialdiskussion entbrennt. Das Material ist sonst vollkommen OK (bis auf den eben genannten Punkt). Ob das nun bei mir eine Ausnahme ist... weiß ich nicht. Ist jedenfalls schade.

Das Spiel selbst gefällt mir jedoch ebenso wie die meines Erachtens nach bestens gelungene Grafik sehr gut. Vor allem die pfiffige Wertung!

Gruß, Daniel.


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