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Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Klaus Knechtskern
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Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 18. Juli 2006, 14:55

Ich wüßte nciht daß Aldie & derk entsprechende Bedingungen aufgestellt hätten...

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Attila
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Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Attila » 18. Juli 2006, 15:08

Hiho,

Würde ich auch nicht machen - aber das ist ja wohl eine ganz andere Frage.

"Kernpunkt" ist doch das "die meisten" auf BGG angeblich schindluder Treiben bei den Bewertungen. (X-Fach/Dummy Accounts)

Es mag davon einige Leute geben - aber davon gleich darauf zu schliessen das es "die meisten" sind? - Ich sehe die Sache positiver und denke das die bekloppten in der Minderzahl sind! (Was freilich auch eine Spekulation ist, aber meiner Erfahrung entspricht).

Atti

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Gregor

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Gregor » 18. Juli 2006, 15:19

Nein, guten Stil fordert man nicht ein, den setzt man voraus.

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Klaus Knechtskern
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Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 18. Juli 2006, 15:22

Die Ratings, die die User von bgg vergeben geben doch auch Auskunft über die spielerischen Vorlieben eines User und sind somit eine Art Userprofil. Ich denke nicht daß das etwas mit Stil oder nicht Stil zu tun haben sollte...

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Gregor

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Gregor » 18. Juli 2006, 15:23

Ich wollte niemandem etwas unterstellen, auch sind die beiden Beispiele weit davon entfernt mit dummy-accounts effektiv die Wertung aufzubessern. Es ist mir lediglich beim Stöbern aufgefallen und ich fand es irgendwie nicht ganz "sauber".
Auch nach meiner Erfahrung sind derartige Fälle im übrigen die Ausnahme, sonst würde ich sie vermutlich auch nicht als Negativbeispiele herausgreifen.

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achim

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon achim » 18. Juli 2006, 15:25

Auch für mich ist das schlechter Stil, eigene Produkte zu bewerten. Im eigenem Namen ist es aber zumindest ehrlich. Übrigens um schlechten Stil zu vermeiden, dürfen die Länder beim "Schlager-Grand Prix", oder wie der jetzt heist, nicht für sich selbst stimmen. Stefan Raab ließ das bei seinem "Bundesländer-Contest" zu, was mehr als peinlich sich gestaltete. Ebenso dürfen Politiker sich selbst wählen, die Raffzähne haben aber meist sowieso keinen Stil.

Gruß
achim

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Jost Schwider

Absolut OT: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Jost Schwider » 18. Juli 2006, 15:27

"Michael Andersch" hat am 18.07.2006 geschrieben:

> "Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 18.07.2006
> geschrieben:
>>
>> Sie hat es gelernt und später auch mich geheiratet.
>
> Dich auch?
> Wen denn noch?
>
> Abgesehen davon kann man wohl kaum von einem Lernerfolg
> sprechen, wenn das Resultat eine Hochzeit mit Dir ist... :-D

Hähähä... :-D

OK, Volker, jetzt solltest du aber wieder unter deinem eigentlichen Account posten. ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest ("jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiel - [i]Besser (Brett)Spielen[/i]
http://www.spielepizza.de/ - Moderne Spiele aus Italien

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Christian Spohr

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Christian Spohr » 18. Juli 2006, 15:48

Also, ich finde schon, dass ein Autor es generell besser anderen überlassen sollte, seine Spiele zu bewerten. Eine eigene Bewertung im Vergleich zu Spielen anderer Autoren ist ja eigentlich gar nicht möglich, da man ja einen ganz anderen Bezug zum eigenen Spiel hat. Denk ich mir jetzt zumindest mal.
Aber es gibt schlimmeres ;)

Gruss

Christian

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peer

RE: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon peer » 18. Juli 2006, 15:48

Hi,
Mike Merten schrieb:
>
> peer :
> > Das Spiel, dass als "Pärchenkiller" bekannt geworden ist, ist
> > aber wohl... "Therapie". Hat aber nichts mit Neid und
> > Missgunst zu tun, eher mit "Warum hast du mir nur eine 2 bei
> > "modisch" gegeben?"
> > :-)
>
> Äham ... ich will ja nicht nörgeln ... aber Du meinst
> bestimmt Therapy. Tarapie (also mit "ie" statt mit "y") ist
> ein sehr schönes Spiel von Kröhnland :)

Jupp hast recht. Ausser dass ich Tarapie nicht kenne. Ist bestimmt mit Tapieren...

ciao
peer (der Therapy und Therapie irgendwie immer verwechselt)

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Werner Bär
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Beiträge: 450

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Werner Bär » 18. Juli 2006, 15:51

> (z.B. Friedemann Friese: 3/10 für Caylus, Händler von Genua,
> 4/10 Tadsch Mahal, 5/10 El Grande sehr krass; man muss keines
> der Spiele mögen, aber dass es sich um absolut solide
> Spieledesigns handelt sollte doch wohl außer Frage stehen.

Es wird nicht bewertet, ob ein Spieldesign objektiv solide ist oder nicht. Sondern, ob einem das Spiel gefällt. Und wenn ich Caylus beim ersten Spiel zu fünft gespielt hätte, hätte es wohl auch eine schlechtere Wertung bekommen.
(Ach ja, ich habe es zwar mit 7.5 bewertet, aber seit langem nicht mehr gespielt; insgesamt 4 mal, davon 2 Partien wegen 'Zeitüberschreitung' abgebrochen. Ich denke, ich sollte meine Wertung reduzieren)

Und wenn man dann sieht, daß er ca. 3/4 der Top-100-Spiele besitzt, aber z.B. El Grande und Taj Mahal nicht, dann bin ich sehr geneigt, ihm zu glauben, daß er sie wirklich nicht mag.

> Im
> Gegenzug gabs dann 10/10 für die Eigenkreationen
> Friesematenten, Funkenschlag, Foppen, Frischfisch...)

Es ist doch nicht überraschend, daß jemand die eigenen Spiele gefallen?
Er hat auch eigene Spiele mit 8 oder gar nicht bewertet.
Wobei die 10 für Funkenschlag hat die Neuauflage erhalten; die Erstauflage hat er nicht bewertet.

Und er hat auch 40-50 andere Spiele mit 10 bewertet, darunter z.B. das Top-10-Spiel Wallenstein.

Werner.

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Mike Merten

RE: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Mike Merten » 18. Juli 2006, 15:51

In diesem Forum fehlt einfach ein Edit-Knopf :D

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peer

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon peer » 18. Juli 2006, 15:52

Hi,
achim schrieb:
>
> Auch für mich ist das schlechter Stil, eigene Produkte zu
> bewerten. Im eigenem Namen ist es aber zumindest ehrlich.
> Übrigens um schlechten Stil zu vermeiden, dürfen die Länder
> beim "Schlager-Grand Prix", oder wie der jetzt heist, nicht
> für sich selbst stimmen. Stefan Raab ließ das bei seinem
> "Bundesländer-Contest" zu, was mehr als peinlich sich
> gestaltete. Ebenso dürfen Politiker sich selbst wählen, die
> Raffzähne haben aber meist sowieso keinen Stil.

Letzteres hat aber kaum mit ersteren zu tun: Wenn sie sich nicht für geeignet halten würden, warum stellen sie sich dann auf? Und wen sollen sie sonst wählen? Wo Wahlboykott doch nur den Extremen nützt...

ciao
peer

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Mike Merten

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Mike Merten » 18. Juli 2006, 15:58

peer schrieb:
> Das kann man dem Spiel aber nicht vorwerfen. Genausowenig wie
> man damals Finstere Flure vorwerfen konnte, ein
> RoboRally-Clon zu sein (kein mechanismus ist gleich, aber das
> Spielgefühl wurde von einigen als ähnlich eingestuft)

Nicht vergessen: RoboRally ist doch auch nur ein komplizierteres Dumbo :D

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Daniel Ziegler
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Beiträge: 71

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Daniel Ziegler » 18. Juli 2006, 16:19

Ich versteh die ganze Aufregung nicht! Thurn und Taxis ist, zusammen mit Caylus, das einzige aktuelle Spiel in den Top Ten der Spielecharts vom Juni (vgl. Reich der Spiele), es bekommt durchweg gute Noten von Spielern (vgl Fairspielt oder HALL9000), es hat einen guten Mechanismus, ist schnell zu verstehen und sowohl für Viel- als auch Wenigspieler geeignet, dazu ist die Aufmachung gut gelungen. Wo ist also das Problem, Meinungen sind immer unterschiedlich, verschiedene Spiele zu vergleichen ist sowieso fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber der Preisträger ist doch würdig, bei jedem anderen Spiel des Jahres wären die Proteste viel größer gewesen, da bin ich mir sicher!

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DOtt
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Beiträge: 128

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon DOtt » 18. Juli 2006, 17:13

Aber dies geschieht dann unter richtigem Namen und oft mit dem Vermerk, dass man der Autor sei und nicht unter dem Deckmantel selbst angelegter Accounts. Was Herr Widderich allerdings dort abgezogen hat, hat schon einen unglaublich faden Beigeschmack nach Erbrochenem.

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Helmut Lehr

Re: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Helmut Lehr » 18. Juli 2006, 18:00

Richtig. Es gab ziemlich viel Streit zwischen befreundeten Paaren, wenn sich jemand nicht an die vorher getroffene Abmachung hielt, was ja erlaubt oder erwünscht ist...
SG
Helmut

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Angela

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Angela » 18. Juli 2006, 20:14

:
> SCNR, Carsten (der schon mehr als 6 Partien Celtica gespielt
> hat (und damit allein auf weiter Flur steht? )



Nö, nicht ganz, eines der wenigen Spiele die meine Tochter noch mit mir spielt, darum schlage ich Dich mit ca. 11 gespielten Partien (wenn auch nicht ganz freiwillig).

Gruß, Angela

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Volker L.

Re: OT:: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Volker L. » 18. Juli 2006, 20:37

Leider habe ich erst heute abend diesen Thread gelesen, sonst wäre ich
natürlich sofort drauf angesprungen ;-)

Michael Andersch schrieb:
>
> "Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> >
> > Sie hat es gelernt und später auch mich geheiratet.
>
> Dich auch?
> Wen denn noch?

Dieser Kommentar kam mir natürlich noch in der Sekunde des Lesens
ebenfalls in den Sinn :-D

> Abgesehen davon kann man wohl kaum von einem Lernerfolg
> sprechen, wenn das Resultat eine Hochzeit mit Dir ist... :-D

... um dagegen auch noch auf diese Gemeinheit zu kommen, fehlt mir
wohl ein bischen die boshafte Denke gewisser anderer Leute hier :-P

späte Grüße, Volker

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Volker L.

Re: Absolut OT: Spiel mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Volker L. » 18. Juli 2006, 20:41

Jost Schwider schrieb:
>
> "Michael Andersch" hat am 18.07.2006 geschrieben:
>
> > "Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 18.07.2006
> > geschrieben:
> >>
> >> Sie hat es gelernt und später auch mich geheiratet.
> >
> > Dich auch?
> > Wen denn noch?
> >
> > Abgesehen davon kann man wohl kaum von einem Lernerfolg
> > sprechen, wenn das Resultat eine Hochzeit mit Dir ist... :-D
>
> Hähähä... :-D
>
> OK, Volker, jetzt solltest du aber wieder unter deinem
> eigentlichen Account posten. ;-)

Ich nehme das jetzt mal als Kompliment :oops:

Gruß, Volker (freut sich, vom verlorenen "vierten Bruder" (vgl. http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=7&i=11908&t=11856 ) wenigstens hin und wieder mal was zu lesen)

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Volker L.

(Micha fiel keine Überschrift ein) Re: OT:

Beitragvon Volker L. » 18. Juli 2006, 20:46

Michael Andersch schrieb:
>
> "Carsten Wesel | FAIRspielt.de" hat am 18.07.2006 geschrieben:
> > Michael Andersch schrieb:
> >>
> >> Und danach freuen wir uns alle
> >> weil's so lustig war und sind wieder [b]dicke Freunde[/b]
> >
> > OK, so wird man dich also auch nicht los...
>
> Hehehe, netter Einwurf! :-)
> Jetzt fehlt nur noch Volkers unmassgeblicher Kommentar...

angesichts einiger Kilos zu viel auf den Rippen wollte ich mich dazu
eigentlich lieber nicht äußern... :-/

> > Gruß Carsten (der sich manchmal fragt, ob der Micha des
> > Jahres genau so kontrovers hätte diskutiert werden müssen,
> > wie das Spiel des Jahres)
>
> Keinesfalls - das war damals eine klare Angelegenheit. Die
> berühmte 1970er Spätlese vom 14. Dezember war und ist einfach
> unschlagbar ;-) !
> Bei dem T-Shirt handelt es sich übrigens um ein Geschenk von
> Nicht-Familienagehöriegn - d.h. Außenstehende sehen das genau
> so!!!!

ja - nämlich so, dass sie die Hoffnung haben, Dich nach diesem einen Jahr los zu sein :-P

> Sich völlig realistisch einschätzende Grüße,
> Micha

Gruß, Volker (hat arge Zweifel an Michas Gruß :lol: )

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Braz » 19. Juli 2006, 01:09

100% Zustimmung!!!!!!!

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Roman Pelek

Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Roman Pelek » 19. Juli 2006, 04:16

Hi Gregor,

Gregor schrieb:
>
> Für mich ist es schlechter Stil, eigene Spiele überhaupt zu
> bewerten.

Über den Stil solcher Aktivitäten kann man streiten, aber wenn man diese öffentlich unter fairer Angabe der eigenen Identität tätigt und das nicht ausweitet, indem man Fakeaccounts oder den eigenen Verwandtenkreis bemüht, um eigene Kreation zu pushen, finde ich daran objektiv nicht auszusetzen. Denn jeder Außenstehende kann das einsehen und sich sein eigenes Urteil darüber bilden. Und solange es in diesem Rahmen bleibt, ist es auch statistisch nicht relevant.

Aber es gibt natürlich auch immer vereinzelte Interessengruppen, die versuchen, mehr oder minder unter der Hand aggressiv zu manipulieren (Jeffs auch noch öffentlich einsehbare Versuche auf BGG sind da eher ein amüsant naives Beispiel, wie Niccolo bereits sagte), da muss man sich nix vormachen. Selbige stellen auch ein reales Problem dar, wenn sie halbwegs clever agieren. Und um das halbwegs in Schach zu halten, muss man die überwiegend ehrliche Mehrheit bei Sachen wie der spieleumfrage.de (oder jetzt - sowohl leider als auch endlich - dem DSP) mit Registrierungen und eigentlich überflüssiger Erhebung persönlicher Daten unnötig aufhalten und beunruhigen. Die händische Begutachtung, ob allzu auffällige Muster durchrutschen, die auf Manipulation hindeuten, bleibt dennoch nicht aus...

Kurzum: jede Netzcommunity, die eine weitergehende Öffentlichkeit erfährt, verliert irgendwann ihre Unschuld. Und dann wird sie nichts weiter als ein ganz normaler Teil eines ganz normalen Wirtschaftsbetriebs, in dem viel gelogen und viel betrogen wird. Vielleicht, im positiven Sinne, noch einer wie die Spieleszene, in der es im Gegensatz zu anderen Branchen noch relativ gesittet zugeht und die Sache an sich zumeist noch im Vordergrund steht. Aber wir verkaufen ja auch kein Erdöl, keine Waffen, sondern lediglich mit vergleichsweise bescheidenem Erfolg und hoffentlich mehr Spaß, weniger negativen Seiteneffekten ein paar Stanzpappe gewordene Ideen für die Freizeit.

Aber was Stilfragen an sich anbelangt: ich persönlich empfinde es als schlechten Stil, kritische Postings in einem öffentlichen Forum wie diesem, in dem zum Glück sehr viele stark involvierte Personen der Szene öffentlich unter ihrem Namen unter ihrer realen E-Mail-Adresse Stellung nehmen, ohne eigene Angabe selbiger vorzunehmen.

Das sollte der Respekt, die Fairness gegenüber den anderen Teilnehmern in Fällen jenseits banaler Regel-/Spielefragen eigentlich gebieten, wenn man ernsthaft mitdiskutieren möchte. Das ist zumindest etwas, was ich persönlich voraussetzen würde, wenn man sich über Dinge unterhält wie die Rechtschaffenheit namentlich benannter Personen, deren - für alle öffentlich einsehbare - Verhaltensweise man kritisiert.

Ciao,
Roman (Aber was ist Stil eigentlich? Heißt es für das Meiste im Leben persönlich zu haften, möglichst wenig auf andere zu schieben und noch weniger daran zu glauben, dass das, was man letztlich doch auf andere geschoben hat, immer rechtens war? Oder ist es letztlich doch eine Modefrage, mal dies, mal das und damit nur abhängig von der temporär populären Etikette?)

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Roman Pelek

Das Spiel mit Missgunst, Haß, Neid, also: Ehe ;-)

Beitragvon Roman Pelek » 19. Juli 2006, 05:31

Hi Carsten,

Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:

> > http://www.boardgamegeek.com/image/80628
> > (der zugeben muss, dass er das Spiel noch nicht gespielt hat,
> > da er gehört hat, dass so mancher nach dem Spiel schon
> > weniger Freunde hatte als vorher.)
>
> Ich schon, auch schon mit meiner damals ziemlich frischen
> Freundin.
> Sie hatte ziemlich daran zu knabbern, daß man im Spiel böse
> zu Personen sein kann, die man doch außerhalb ziemlich gern
> hat.
>
> Sie hat es gelernt und später auch mich geheiratet.

Hm, anscheinend geht's ja allen anderen Leuten genau andersrum als mir. Meine Frau war und ist immer noch böser als ich, im Spiel wie im Leben, wobei sie beides meist sehr gut trennen kann :-)

Oder andere Männer verklären einfach die Gegebenheiten, dass die Frau aussucht, da sie schließlich das höhere Risiko zu tragen hat. Ich als Mann war jedenfalls immer unterwürfig genug, um im Spiel nicht ernst genug genommen zu werden, deswegen gewinne ich ja aufgrund weiblicher Unterschätzung auch öfter 8-)

Jedenfalls glaube ich nicht daran, dass ich meine Frau je erzogen hätte. Eher geschah das andersrum. Ob zu beiderseitigem Vorteil: ja, das ist streitbar. Und an manchen Punkten hat meine Holde offensichtlich und ehrlich kapituliert. Aber das ehrt sie nur.

Naja, alles getreu dem Motto: Ich jagen, Du sammeln. Und Du mich hauen für promiskuitäre Gedanken, spinnerte Ideen und sonstigen Unsinn. Und dafür hab' ich ja auch immer genug Dresche verdient. Will ja gar nicht jammern.

Ciao,
Roman

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Ferendra

Trollfütterung verboten !

Beitragvon Ferendra » 19. Juli 2006, 08:57

Hallo Gemeinde,

ist euch eigentlich noch nie aufgefallen, daß Jeff ein Topic eröffnet und sich dann so gut wie nie an der Diskussion beteiligt ?

Bitte nicht den Troll füttern !

Gruss
Ferendra

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Andreas Keirat

Stimmt... aber...

Beitragvon Andreas Keirat » 19. Juli 2006, 09:09

Heinrich Tegethoff schrieb:
>
> Ich weis nicht, wer da "versehentlich" meinen Namen nutzt,
> aber ich war's nicht.
>
> Zumindest unterschreib ich nie so. Und ohne Email kenne ich
> mich auch nicht.
>
> Durchgelesen habe ich den Beitrag aber noch nicht. Ob er
> meine Meinung
> trifft, will ich gar nicht wissen.
>
> Servus,
> Heinz (verärgert über seinen ersten sichtbaren Identitätsklau)

Hallo Heinz!

Das glaube ich nicht, denn unser Nachbar hier heisst genauso und ist zufällig auch noch Mitglied einer Spielgruppe von uns. Da er jedoch um des Identitätsproblems weiss, hat er keine eMail-Anschrift angegeben bei diesem Posting.

Er war übrigens auch Testspieler bei den CardChess-Spielen und hat einiges an Insider-Wissen bezüglich der eMails, die auf meine schlechte Kritik an Pompeji von Jeff kamen. Deswegen konnte er sich beim Spielenachmittag hier auch nicht zurückhalten.

Aber wir nennen unseren Heinrich immer nur HEINI... vielleicht sollte er dies bei weiteren Postings einführen :-D


Ciao,

Andreas Keirat
www.spielphase.de

(... klärenderweise...)


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