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Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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peer

Re: Trollfütterung verboten !

Beitragvon peer » 19. Juli 2006, 09:51

Hi,
Ferendra schrieb:
>
> Hallo Gemeinde,
>
> ist euch eigentlich noch nie aufgefallen, daß Jeff ein Topic
> eröffnet und sich dann so gut wie nie an der Diskussion
> beteiligt ?
>
> Bitte nicht den Troll füttern !

Jeff ist kein Troll, ich kenne ihn persöhnlich. Dass er sich nicht beteiligt heisst nicht, dass er nicht mitliest (was er tut).
Nichts für ungut, Jeff meint seine Äusserungen ernst...
(Während andere römische Imperatoren z.B. wohl eher provozieren wollen)

ciao
peer

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Franz-Benno Delonge
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BGG: Eigenbewertungen, Kollegenbewertungen

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 19. Juli 2006, 10:09

Hallo Gregor,
du sprichst mir aus der Seele. Eine schlechte BGG-Bewertung von einem anderen Spieleautoren verdrießt zumindest mich ganz deutlich, und man fragt sich dann im ersten Moment: Was will mir der Herr Kollege damit eigentlich sagen? Sollte ich vielleicht auch seine Spiele bewerten?? Insbesondere die, die mir überhaupt nicht gefallen??? (Zum Glück hab ichs gelassen.)
Dabei waren mir die positiven Eigenbewertungen noch gar nicht aufgefallen. Das ist zwar natürlich auf einer ganz anderen Ebene als das, was Herr Widderich getrieben hat, aber ich finde es trotzdem daneben. Man sollte sich nicht gleichzeitig als Spielemacher, Spielekritiker und Spielespieler profilieren wollen, weil man da einfach nicht objektiv sein kann.
Schönen Gruß
Benno

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Klaus Knechtskern
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Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Juli 2006, 10:14

Der sehr geehrte Herr Pelek hat es wie immer geschafft das, was wir Durchschnittsschreiber in unserem Kopf haben, aber nie aus diesem herraus bringen können in gewählte Worte zu verpacken.

Ich möchte noch eines hinzufügen. Sowohl FF als auch Rüdiger Dorn haben mehr als 600 Spiele geratet, mit einem ganz normalem Ratingdurchschnitt.

Generell sind die Ratings auf BGG ja mit einem Problem behaftet. Es gibt einen Kreis von usern die prinzipiell jedem Wargame eine 1 geben. Dies ist genauso ein Problem wie all diejenige die jedem Cardchess game prinzipiell eine 1 geben. Ratings ohne Kommentar sind von jeher nur von geringer Aussagekraft. Wenn ich mir die Bewertungen eines Spiels zu Gemüte führe, dann gilt mein Blick primär den Ratings die auch substanielles in der Bewertung vermerkt haben.

Klaus

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Klaus Knechtskern
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Re: BGG: Eigenbewertungen, Kollegenbewertungen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Juli 2006, 10:17

Franz-Benno,

es wird doch nicht das Spiel per se bewertet, sondern die Lust das selbige zu spielen und darin sehe ich doch einen fundamentalen Unterschied. Wenn Du Lust hast könnten wir ja auf der Spielwiesn mal ein paar Minuten darüber diskutieren.

Grüße

Klaus

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Klaus Knechtskern
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Re: Stimmt... aber...

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Juli 2006, 10:21

Andreas Keirat schrieb:

> Aber wir nennen unseren Heinrich immer nur HEINI...
> vielleicht sollte er dies bei weiteren Postings einführen :-D

Ich bin dafür den Posternamen durch eine nachstellte römische Ziffer zu ergänzen :-)

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Peter Gustav Bartschat

[OT] Posternamen

Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 19. Juli 2006, 11:43

Klaus Knechtskern schrieb:
> Ich bin dafür den Posternamen durch eine nachstellte römische
> Ziffer zu ergänzen :-)

Na gut. In meinem Arbeitszimmer hängt ein Poster für "MacMallow Single Malt Lemon Beer", das nenne ich ab sofort "MacMallow I". :-)

Mit einem lieben Gruß
Gustav

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Cäsar
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Beiträge: 421

Re: Trollfütterung verboten !

Beitragvon Cäsar » 19. Juli 2006, 12:08

peer schrieb:

> (Während andere römische Imperatoren z.B. wohl eher
> provozieren wollen)

eigentlich nicht.....

Grüsse

Cäsar

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Gregor

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Gregor » 19. Juli 2006, 12:29

Ein Letztes von mir...

Roman Pelek schrieb:

> Aber was Stilfragen an sich anbelangt: ich persönlich
> empfinde es als schlechten Stil, kritische Postings in einem
> öffentlichen Forum wie diesem, in dem zum Glück sehr viele
> stark involvierte Personen der Szene öffentlich unter ihrem
> Namen unter ihrer realen E-Mail-Adresse Stellung nehmen, ohne
> eigene Angabe selbiger vorzunehmen.
>
> Das sollte der Respekt, die Fairness gegenüber den anderen
> Teilnehmern in Fällen jenseits banaler Regel-/Spielefragen
> eigentlich gebieten, wenn man ernsthaft mitdiskutieren
> möchte. Das ist zumindest etwas, was ich persönlich
> voraussetzen würde, wenn man sich über Dinge unterhält wie
> die Rechtschaffenheit namentlich benannter Personen, deren -
> für alle öffentlich einsehbare - Verhaltensweise man
> kritisiert.

Mit meinem Nachnamane könntest du vermutlich wenig anfangen, wo ich mich doch selbst nicht zur Szene-Prominenz zählen darf. :D email-Adresse ist wegen möglichen Spams nicht angegeben, wird bei Bedarf natürlich rausgerückt ! Solange ich hier mitlese und mich ggfs. melde geht das aber schon in Ordnung.

An Klaus Knechtskern:
Mag durchaus sein, dass die Wertungen auf BGG nur die Lust ausdrücken soll, das Spiel zu spielen.
Jedoch wird das Wertungssystem von den meisten auf diese Art nicht genutzt und verstanden werden, sondern vielmehr als eine große Masse an Tests, die so objektiv oder subjektiv sind, wie Tests in Zeitschriften oder im Netz gewöhlicherweise auch.

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Roman Pelek

Re: Stil- und andere Fragen bei Spielebewertungen

Beitragvon Roman Pelek » 19. Juli 2006, 13:50

Hi Gregor,

Gregor schrieb:

> Mit meinem Nachnamane könntest du vermutlich wenig anfangen,
> wo ich mich doch selbst nicht zur Szene-Prominenz zählen

Ja, mag sein. Dennoch ist es für mich eine Form der Ehrlichkeit, des menschlichen Respekts, die m. E. in diesen Kontext gehört. Ich bin da als bekennender Internet-Aficionado durchaus etwas altmodisch, ich weiß :-)) Aber schließlich kann, was noch nicht ist, ja immer noch kommen ;-)

Außerdem muss man sich hier nicht verstecken, wenn man inhaltlich etwas Gutes beizusteuern hat. Sicher, ein paar Federn kostet es einen von Zeit zu Zeit, aber nicht unbedingt den eigenen Kopf. Um sich zumindest temporär um Kopf und Kragen zu reden, dafür braucht es schon die Kategorie "Jeff". Vielleicht sollte man für ihn eine neue Sportart erfinden, in der er beleidigt und selbstvoreingenommen nachtreten darf, wie er möchte.

> darf. :D email-Adresse ist wegen möglichen Spams nicht
> angegeben, wird bei Bedarf natürlich rausgerückt ! Solange
> ich hier mitlese und mich ggfs. melde geht das aber schon in
> Ordnung.

Alles eine Frage des gut trainierten Spamfilters respektive des Zweit-, Dritt, Viertaccounts :-) Ich für mich persönlich kann jedoch nicht entdecken, dass das langjährige Schreiben in diesem Forum unter immer der gleichen E-Mail-Adresse mir unbehebbaren Schaden zugefügt hätte (sicher, ich kenne auch die Fakepostings unter eigenem Namen wie bei Heinz jüngst. Und auch so manch persönliche Beschimpfung. Aber das geht auch wieder vorbei).

Den meisten Mist, der meine Mailbox als gelungenen Nistplatz zur Vermehrung von Blödfug ansieht, habe ich mir selbst anderswo eingehandelt. Wenn ich von Außenstehenden gezwungen würde, darüber zu jammern, wäre die Spieleszene in dieser Hinsicht einer der allerletzten Punkte, die ich einbeziehen würde.

Ciao,
Roman ("And if I could play all the memories on the neck of my guitar / I would write a song called 'Senorita with a necklace of tears' / and every tear a sin I committed / all those many years / that's who I was", Paul Simon)

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Michael Andersch

OT: Forumsteilnehmer mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Michael Andersch » 19. Juli 2006, 13:51

"Jost Schwider" hat am 18.07.2006 geschrieben:

> OK, Volker, jetzt solltest du aber wieder unter deinem
> eigentlichen Account posten. ;-)

Also, der war derart unverschämt, dass mir dazu doch so spontan nichts einfallen will :evil: !

Normalerweise würde ich Dir nun versprechen, es Dir bei passender Gelegenheit zurück zu zahlen. Aber im Gegensatz zu Volker L., der auch nach Jahren noch uralte Kamellen ausgräbt, zählen zu den Eigenschaften des Micha des Jahres 1970 neben schneller Auffassungsgabe, Schlagfertigkeit gutem Aussehen, Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit, Humor und Bescheidenheit auch Milde und Sanfmut.

Und letztere lasse ich nun einfach mal walten.

Ich vergebe Dir!

Micha

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Frank Schaubrenner

Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Frank Schaubrenner » 19. Juli 2006, 14:05

hmmm
klaus schrieb
"Im Prinzip ist es eine subjektive Bewertung des Spiel, sowie der persönlichen Lust es zu spielen. Und wenn ihm Caylus zu trocken ist dann gibt er halt nur eine 3 weil er es nicht mehr spielen will."

ich hab damit meine Probleme *g*, wenn es auch so sein mag, wie du schreibst

somit verzerre ich das Bild, wenn ich Spielen wie Siedler, Caylus, ElGrande, E&T etc hohe Noten gebe, weil ich finde die Spiele sind gut/toll, ich aber keine Lust mehr habe sie zu spielen (ausserdem sollte ich dann wohl alle 8 Wochen meine Bewertungen ändern *g*)

Habe irgendwie ein Problem mit Spiellustwertungen, weil ich dann im Prinzip die Spiele die ich bewerte gar nicht gespielt haben muss,
Warum?
Ich seh ne Schachtel, ich sehe 400+ Counter, ich sehe 20+ Seiten Regel (englisch), und am Besten noch ein Kriegsthema und meine Lust dieses Spiel zu spielen, oder besser meine Lust dieses Spiel näher zu betrachten ist eine 1-3.... ob das der Sinn der Bgg-Bewertungen ist? Denke eher nicht.
Wozu dann die Rankings etc. wenn man die Spiele im Prinzip nicht mal gespielt haben muss :-))

Habe seinerzeit geschluckt als ziemlich zu Beginn drei 3er bei Kreuz und Quer eingeflogen sind, 2 davon mit Originalbggstandart,..."ich mag keine Geschwindigkeitsspiele..." und "funktioniert gut, ist aber nicht mein Fall", blöd, dass dies bei nem Durchschnitt später keinen interessiert. :-))
Gut dass es bei den 3x3er geblieben ist *püh*

Übrigens Statuten hin oder her
ich finde es nicht gut eigene Spiele zu bewerten, aber es sei jedem ungenommen, man kann selbst überlegen was man davon halten soll, wenn ein Autor seinen Spielen durchweg hohe Noten gibt,... müsst man mal testen, ob die Autoren ihre Spiele dann wohl wirklich alle jederzeit und immer spielen wollen (oder doch lieber neue Protos *gg*)

Gruss
Frank

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Roland G. Hülsmann

Re: OT: Forumsteilnehmer mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 19. Juli 2006, 14:30

Michael Andersch schrieb:

> ..., zählen zu den Eigenschaften des Micha des Jahres
> 1970 neben schneller Auffassungsgabe, Schlagfertigkeit gutem
> Aussehen, Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit,
> Humor und Bescheidenheit auch Milde und Sanfmut.

Wow! Den Mann will ich mal kennen lernen. Verrätst Du uns auch seinen Nachnamen?

:grin:

SCNR
Roland

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Michael Andersch

RE: OT: Forumsteilnehmer mit Missgunst, Haß und ähnlichen Dingen

Beitragvon Michael Andersch » 19. Juli 2006, 15:01

"Roland G. Hülsmann" hat am 19.07.2006 geschrieben:
> Michael Andersch schrieb:
>
>> ..., zählen zu den Eigenschaften des Micha des Jahres
>> 1970 neben schneller Auffassungsgabe, Schlagfertigkeit gutem
>> Aussehen, Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit,
>> Humor und Bescheidenheit auch Milde und Sanfmut.
>
> Wow! Den Mann will ich mal kennen lernen. Verrätst Du uns
> auch seinen Nachnamen?

Meine Bescheidenheit verbietet mir dies leider :-D !
Aber ich bin mir sicher, auch Du kannst es mit etwas Nachdenken heraus bekommen :grin: !

Zuversichtliche Grüße,
Micha

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Roman Pelek

Unterschiedliche Weltsichten, Teil I

Beitragvon Roman Pelek » 19. Juli 2006, 15:43

Hi Benno,

Franz-Benno Delonge schrieb:
>>
>Man sollte sich nicht gleichzeitig
> als Spielemacher, Spielekritiker und Spielespieler
> profilieren wollen, weil man da einfach nicht objektiv sein
> kann.

Das ist ein beliebtes Gute-Nacht-Märchen, das vermeintlich den einzelnen "Guten" von aller Verantwortung entbindet, weil es "so richtig" erscheint. Und das nur, weil ein paar Irrlichter sich verrennen und dabei anderen Trotteln heimleuchten.

Deswegen stelle ich die Gegenfrage in bezug auf Anfänger: "Wie willst Du kritisch mit einem Thema auseinandersetzen, das Du noch nichtmal kennst?". Wie willst Du Menschen einen professionallen Zugang zu Spielen bieten, wenn Du ihnen einzelne Disziplinen verwehrst, statt ihnen die ganze Bandbreite des Geschehens zu zeigen?

Vielleicht sollte man den Newbies hier auch die Kehrseite der Medaille erzählen: Wenn Du Dich lediglich auf eine Seite konzentrierst, wird die andere Dir nachsagen, Du hättest keine Ahnung vom Rest. Und das, ja, auch oft zu Recht.

Ciao,
Roman ("Just why I'm leaving / I can't explain it anymore / A friend showed my a picture / that left me singing 'woe is me'", Frank Black)

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Michael Andersch

RE: BGG: Eigenbewertungen, Kollegenbewertungen

Beitragvon Michael Andersch » 19. Juli 2006, 16:16

"Franz-Benno Delonge" hat am 19.07.2006 geschrieben:
> Man sollte sich nicht
> gleichzeitig als Spielemacher, Spielekritiker und
> Spielespieler profilieren wollen, weil man da einfach nicht
> objektiv sein kann.

Hallo Benno,

das sehe ich nicht so.
Ich selbst sehe mich hauptsächlich als Spieler und als solcher bewerte ich bei Hall 9000 mit und schreibe dort auch gelegentlich Rezensionen.

Parallel dazu arbeite ich zwar bei Adlung mit und habe dort auch 2 Spiele veröffentlicht - aber ich behaupte mal, dass dies das Thema Spieler / Kritiker nicht im geringsten beeinflusst. Und zwar, weil dies vom zeitlichen Umfang bzw. vom "Grad der Betroffenheit" für mich so wenig ausmacht (ich lebe nicht davon, und den geringsten Zeitanteil meines Hobbys "Spielen" verbringe ich damit), dass es kaum ins Gewicht fällt. Ich finde nach wie vor ein "Blokus" und ein "Mykerions" super gut und ein "Um Krone und Kragen" sowie ein "Der Weg nach Drakonia" gefallen mir nicht - und entsprechend bewerte ich sie auch.
Allerdings bewerte ich keine Spiele, bei denen ich irgendwie mitgewirkt habe.

Und ich gestehe, ich komme mit dieser "Doppelrolle" ganz gut klar...

Schizophrene Grüße,
Micha

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Klaus Knechtskern
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Re: Originalitaet beim Spiel des Jahres?

Beitragvon Klaus Knechtskern » 19. Juli 2006, 17:29

Frank ich verstehe Dich durchaus, nur wenn kein Author mehr Spiele beurteilen würde, wie teilweise vorgeschlagen, fiele wohl ein Großteil der Bewertungen weg, weil es haben ja schon viele mal ein Spiel veröffentlich.

Die BGG ratngs sind aber nun mal ein "Spiellustmeter" zumindest gemäß der dort vorgegebenen Definition.....

Grüße

Klaus, der Ratings immer mit dem gebotenen Abstand betrachtet :-)

p.s.: 400+ Counter ... Du gibst also MoV eine 2 oder 3? :-P

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Frank Schaubrenner

ot aneinander Vorbei reden :-)

Beitragvon Frank Schaubrenner » 19. Juli 2006, 18:11

OT:

*möp*g* ich stehe den Autoren skeptisch gegenüber, die ihre Spiele bewerten, warum sie andere nicht bewerten sollten verstehe ich auch nciht, da Autoren ja meistens auch Spieler sind.

zu MoV, hätte ich wohl lange Zeit gemacht, sogar nach dem ersten antesten mit einem grübelnden Haarspalter und einem anderen Spieler.
Würde ich vielleicht heute noch machen, wenn es ein anderes Thema hätte, dann hätte mich wohl niemand mehr so schnell dazu bewogen, das Teil anzufassen :-)

Gruss
Frank
brauchst du zufällig ein altes Panzerblitz mit deutschen Regeln beinhaltend... Broschüren über Cosims, nen deutschen Katalog etc.
oder ein altes Beyond Valor *g*
*spam*

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Franz-Benno Delonge
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Re: Autorenkritiker, Selbstbewerter

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 19. Juli 2006, 19:46

Hallo Roman, hallo Michael,
vielleicht kann ja der eine oder andere die Rollen als Autor und Kritiker wirklich sauber voneinander trennen. (Ich könnte es nicht.)
Aber zumindest würde doch keiner von euch eine Kritik über sein eigenes Spiel schreiben. Und deshalb war ich so perplex über die Nachricht, dass manche sich tatsächlich nicht scheuen, bei BGG ihren eigenen Spielen 10er zu geben - zumindest das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Schönen Gruß
Benno

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achim

Re: Autorenkritiker, Selbstbewerter

Beitragvon achim » 19. Juli 2006, 23:19

Franz-Benno Delonge schrieb:
>
> Aber zumindest würde doch keiner von euch eine Kritik über
> sein eigenes Spiel schreiben. Und deshalb war ich so perplex
> über die Nachricht, dass manche sich tatsächlich nicht
> scheuen, bei BGG ihren eigenen Spielen 10er zu geben -
> zumindest das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
> Schönen Gruß
> Benno

Hallo Franz-Benno,
nachvollziehen kann ich eigentlich nur, dass jeder Autor sein Spiel als "Number 10" sieht. Da das so ist, müßte eigentlich bei jedem Spiel, das bewertet werden kann, automatisch eine 10 für den Autor systemtechnisch eingestellt werden. Das wäre die logische Konsequenz, wenn es normal wäre, dass Autoren ihre Spiele selbst bewerten.

Gruß
achim

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Günter Cornett

Re: Autorenkritiker, Selbstbewerter

Beitragvon Günter Cornett » 19. Juli 2006, 23:54

achim schrieb:
>
> Franz-Benno Delonge schrieb:
> >
> > Aber zumindest würde doch keiner von euch eine Kritik über
> > sein eigenes Spiel schreiben. Und deshalb war ich so perplex

Wäre mal ein interessantes Projekt: 10 Autoren kritisieren das eigene Spiel.

> > über die Nachricht, dass manche sich tatsächlich nicht
> > scheuen, bei BGG ihren eigenen Spielen 10er zu geben -
> > zumindest das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
> > Schönen Gruß
> > Benno
>
> Hallo Franz-Benno,
> nachvollziehen kann ich eigentlich nur, dass jeder Autor sein
> Spiel als "Number 10" sieht. Da das so ist, müßte eigentlich
> bei jedem Spiel, das bewertet werden kann, automatisch eine
> 10 für den Autor systemtechnisch eingestellt werden. Das wäre
> die logische Konsequenz, wenn es normal wäre, dass Autoren
> ihre Spiele selbst bewerten.

Es gibt durchaus auch Autoren, die ihre eigenen Werke selbstkritisch betrachten.
Für eine Selbstbenotung fehlt aber sicherlich die nötige Distanz. Es spricht für mich aber nichts dagegen, eine Einschätzung des eigenen Werkes abzugeben, ohne es dabei zu benoten (bei bgg durchaus möglich).

Kritik von Kollegen finde ich ausgesprochen wertvoll, auch öffentlich, auch sehr deutlich formuliert. Ein Mensch, der sich intensiv mit meinem Werk auseinandersetzt und es dabei auseinander nimmt, ist mir persönlich lieber als ein oberflächliches Lob.

Sicherlich ist richtig: Ein Spiel muss dem Konsumenten und dem Urheber gefallen, nicht unbedingt den Kritikern und Kollegen. Aber diese liefern oftmals sehr fundierte Kritik. Warum also darauf verzichten?

Gruß, Günter

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Frank Schaubrenner

Re: Autorenkritiker, Selbstbewerter

Beitragvon Frank Schaubrenner » 20. Juli 2006, 01:30


> nachvollziehen kann ich eigentlich nur, dass jeder Autor sein
> Spiel als "Number 10" sieht. Da das so ist, müßte eigentlich
> bei jedem Spiel, das bewertet werden kann, automatisch eine
> 10 für den Autor systemtechnisch eingestellt werden. Das wäre
> die logische Konsequenz, wenn es normal wäre, dass Autoren
> ihre Spiele selbst bewerten.
>
> Gruß
> achim

Nicht zwingend eine 10, zumindest nicht nach Bgg Maßstäben.
Ich denke mal fast jeder Autor dürfte von der Qualität seines Produktes überzeugt sein, aber ich denke nicht, dass jeder Autor alle seine Spiele "jederzeit spielen will und sich das voraussichtlich nie ändern wird", und dass er seine Spiele alle aussergewöhnlich gut findet, wie es uns die 10 sagen will :-)

Zweites Problem evtl., es gibt auch Spiele von 2 oder mehr Autoren, gäbe es dann 2-x 10er *g* und wenn Bgg einen gar nicht als Autor identifiziert hätte man keine 10 :-)


Gruss
Frank
dem bewusst ist, dass das zitierte nicht ganz ernst gemeint ist :-)

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Klaus Knechtskern
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Re: ot Kleinanzeigen mal woanders

Beitragvon Klaus Knechtskern » 20. Juli 2006, 08:22

Über Panzerblitz und BV kann man sicherlich reden...

Bist Du auf der Burg?

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Frank Schaubrenner

OT Burg

Beitragvon Frank Schaubrenner » 20. Juli 2006, 09:24

bisher zu 99% nicht, war ich aber letztes Mal auch, denke mal es kommt drauf an wie Prüfungsvorbereitungen laufen und ob dann die Kassenhaltung und der Platz auf der Burg noch vorhanden ist, wenn es zu ner positiven Wendung käme.

Gruss
Frank

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Klaus Knechtskern
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Re: OT Burg - faule Ausrede

Beitragvon Klaus Knechtskern » 20. Juli 2006, 09:33

Pah...

schwing Deine müden Knochen aufs Burgchen den Kassenstand kannst Du ja mit dem verkauf der beiden Spiele verbessern :-P

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peer

RE: BGG: Eigenbewertungen, Kollegenbewertungen

Beitragvon peer » 20. Juli 2006, 09:52

Hi,
wenn ich auch nicht meine eigenen Produkte bewerten würde, so muss ich Michael zustimmen. Allein schon auspraktischen Gründen: Angenommen jemand veröffentlicht eines meiner Spiele (soll ja vorkommen) - Müsste ich dann all meine Rezis bei Spielbar abschießen? Und noch extremer: Müsste ich alle meine Wertungen bei BGG löschen? Die dienen (für mich) eh hautsählcih der Profilgestaltung.

ciao
peer


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