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Umbruch in der Spielebranche

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VolkiDU

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 11:33

peer schrieb:
> Ja, aber das ist 6 Jahre her.

Peer, zum Umbruch:

Schmidt ging es mal ganz gut, dann sehr schlecht, dann die Übernahme, heute geht es Schmidt ganz gut.

Das ist die Aussage in einem Satz.

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Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 11:38

peer schrieb:
> Vermutlich dass es der Branche mal schlechter ging und jetzt
> wieder besser. Allerdings geht es der Branche schon eine
> ganze Weile besser.

Ahhh, Peer hat die Brille aufgesetzt, die Sicht ist klarer geworden :))

> Ausserdem lag die Pleite bei Schmidt ja
> laut Artikel an einem Softwarefehler und nicht daran, dass es
> damals schwierig gewesen wäre für Verlage zu überleben.
> Was ich im übrigen bezweifel, ich denke dass es Schmidt nicht
> gut ging und der Softwarefehler nur der Tropfen war, der das
> heisse Fass zum Überlaufen brachte oder ähnlich anders. Das
> steht im Artikel aber anders. :-)

Fast geschafft Peer. Der Autor schreibt es so: Der Auslöser war ein Softwarproblem in der Lagerautomation und die Folge waren die hohen Umsatzfehler.

Kann ich jetzt mich wieder in Ruhe zurücklehnen und was anderes machen? :lol:

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Korrektur

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 11:40

Hohe Umsatzrückgänge und keine Umsatzfehler :lol:

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Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 11:44

Michael Weber schrieb:
> Vor allem, für was genau ist Schmidt Sinnbild? Das steht auch
> niergends. Der Autor nutzt einen Begriff, der im Zusammenhang
> nicht erklärt ist. Das sollte doch auch Volker verstehen?

Michael, das ist ein kleiner Zeitungsartikel, keine wissenschaftliche Arbeit mit zig Beispielen, Statistiken, Definitionen und Anhängen. Der Autor hat sich Schmidtspiele herausgepickt, weil sie das diesjährige SdJ mit Thurn und Taxix verlegen.

> Michael
> (macht auch ständig Umbrüche mit, die sind aber kein Sinnbild
> für die Bevölkerung)

Volker
(hat nur Sinn für die schönen Sachen im Leben) :-)

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Michael Weber

So, Volker ...

Beitragvon Michael Weber » 22. Juli 2006, 12:05

... nun mal richtig.

Ich verstehe ja, dass du mehr weißt, als der Verfasser schreibt. Aber ...!!!

Im Artikel steht zusammengefasst, dass Schmidt den Umbruch versinnbildlicht. Furchtbar profitabel, dabei schon wegen Fehler im System Pleite, dann aufgekauft, jetzt sogar sogar SdJ. Das alles bei sinkenden Zahlen im Markt.

Im Artikel steht nichts von anderen Verlagen, nichts davon, dass bei anderen Verlagen ganz andere Gründe für den Aufkauf/die Pleite vorhanden waren. Es steht nicht einmal, WARUM dieser angebliche Umbruch sinnbildlich sein soll. KEIN Leser, der ohne Zusatzinformationen auskommen muss, wird den Artikel so verstehen, wie du ihn verstanden haben willst.

Ich verstehe, auf was du hinaus willst, aber ich muss dir ganz ehrlich sagen: Das steht dort nicht! Und das musst du doch bitte verstehen? Das hat auch nichts mit "keine wissenschaftlicher Arbeit, sondern Zeitungsartikel" zu tun. Das Wort ist an der Stelle nicht so erklärt, wie du es verstehst und wie Leser es nachvollziehen könnten. Darum geht es. Dass du darüber hinaus Recht haben magst, ist eine ganz andere Frage. Ich behaupte nach wie vor: Ein Umbruch in der Branche wird NICHT dargestellt oder gar erklärt.

Ganz abgesehen davon, sehe ich die Vorkommnisse nicht als Umbruch. Pleiten, Aufkäufe usw. gab es immer und überall. Das allein ist kein Umbruch. Schon gar nicht kann in diesem Sinne ausgerechnet Schmidt als Sinnbild stehen. Denn gerade der Fall Schmidt ist definitiv anders gelagert als die anderen.

Michael

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peer

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon peer » 22. Juli 2006, 12:12

Hi,
VolkiDU schrieb:
>
> peer schrieb:
> > Ja, aber das ist 6 Jahre her.
>
> Peer, zum Umbruch:
>
> Schmidt ging es mal ganz gut, dann sehr schlecht, dann die
> Übernahme, heute geht es Schmidt ganz gut.
>
> Das ist die Aussage in einem Satz.

Jo, sehe ich auch so. Allerdings: Das ist ein Umbruch bei Schmidt. Kein Umbruch in der Spielebranche, denn Schmidt <> Branche!. Und selbst wenn Gleichheit gelten würde, war der Umbruch nicht jetzt sondern vor 5-6 Jahren. Das JETZT ein Umbruch stattgefunden hätte, kann ich beim besten Willen nicht aus dem Artikel herauslesen.
Und das es sicherlich irgendwann mal einen Umbruch in der Spielebranche gegeben hat, bestreitet niemand, ist aber auch aussagelos (Überall hat es irgendwann einmal einen Umbruch gegeben).

ciao
peer

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peer

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon peer » 22. Juli 2006, 12:17

Hi,
VolkiDU schrieb:
>
> peer schrieb:
> > Vermutlich dass es der Branche mal schlechter ging und jetzt
> > wieder besser. Allerdings geht es der Branche schon eine
> > ganze Weile besser.
>
> Ahhh, Peer hat die Brille aufgesetzt, die Sicht ist klarer
> geworden :))

Was anderes hab ich bislang noch nirgendwo geschrieben. Der Artikel ist dasselbe, nur die Qualität ist umstritten ;-)

> > Ausserdem lag die Pleite bei Schmidt ja
> > laut Artikel an einem Softwarefehler und nicht daran, dass es
> > damals schwierig gewesen wäre für Verlage zu überleben.
> > Was ich im übrigen bezweifel, ich denke dass es Schmidt nicht
> > gut ging und der Softwarefehler nur der Tropfen war, der das
> > heisse Fass zum Überlaufen brachte oder ähnlich anders. Das
> > steht im Artikel aber anders. :-)
>
> Fast geschafft Peer. Der Autor schreibt es so: Der Auslöser
> war ein Softwarproblem in der Lagerautomation und die Folge
> waren die hohen Umsatzfehler.

Ja. Und? Kann man daraus nun irgendwelche Schlußfolgerungen ziehen, dass sich die Spielebranche verändert hat? Nein. Einzige Änderung: Schmidt wurde aufgekauft. Das ist aber 10 Jahre her. Siehe anderes Posting. Wo ist der Umbruch?

Der zweite Teil des Zitates, der hier:
> > Was ich im übrigen bezweifel, ich denke dass es Schmidt nicht
> > gut ging und der Softwarefehler nur der Tropfen war, der das
> > heisse Fass zum Überlaufen brachte oder ähnlich anders. Das
> > steht im Artikel aber anders. :-)

Ist meine eigene Interpretation, basierend auf dem was ich weiss. Da du ja auch gerne zitierst, sollte das erlaubt sein, auch wenn es der kümmerlichen Aussage des Artikels wiederspricht.

ciao
peer

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VolkiDU

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 15:53

peer schrieb:
> VolkiDU schrieb:
> > peer schrieb:
> > Peer, zum Umbruch:
> > Schmidt ging es mal ganz gut, dann sehr schlecht, dann die
> > Übernahme, heute geht es Schmidt ganz gut.
> > Das ist die Aussage in einem Satz.
> Jo, sehe ich auch so. Allerdings: Das ist ein Umbruch bei
> Schmidt. Kein Umbruch in der Spielebranche, denn Schmidt <>
> Branche!. Und selbst wenn Gleichheit gelten würde, war der
> Umbruch nicht jetzt sondern vor 5-6 Jahren. Das JETZT ein
> Umbruch stattgefunden hätte, kann ich beim besten Willen
> nicht aus dem Artikel herauslesen.

Der Umbruch für Schmidtspiele war wohl um 1996/1997, oder?

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achim

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon achim » 22. Juli 2006, 16:29

VolkiDU schrieb:

> Michael, das ist ein kleiner Zeitungsartikel, keine
> wissenschaftliche Arbeit mit zig Beispielen, Statistiken,
> Definitionen und Anhängen. Der Autor hat sich Schmidtspiele
> herausgepickt, weil sie das diesjährige SdJ mit Thurn und
> Taxix verlegen.
>

Hallo Volker,
bitte nichts durcheinanderbringen: Thurn & Taxis ist von Hans im Glück und wird vertrieben, nicht verlegt, von Schmidt Spiele.

Gruß
achim

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VolkiDU

Re: So, Volker ...

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 16:29

Michael Weber schrieb:
> Ganz abgesehen davon, sehe ich die Vorkommnisse nicht als
> Umbruch. Pleiten, Aufkäufe usw. gab es immer und überall. Das
> allein ist kein Umbruch.

Michael, wenn die zweitgrößte und die drittgrößte deutsche Firma davon betroffen sind, ist das etwa ein kleiner Unfall?

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VolkiDU

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 16:32

achim schrieb:
> > Michael, das ist ein kleiner Zeitungsartikel, keine
> > wissenschaftliche Arbeit mit zig Beispielen, Statistiken,
> > Definitionen und Anhängen. Der Autor hat sich Schmidtspiele
> > herausgepickt, weil sie das diesjährige SdJ mit Thurn und
> > Taxix verlegen.

> Hallo Volker,
> bitte nichts durcheinanderbringen: Thurn & Taxis ist von Hans
> im Glück und wird vertrieben, nicht verlegt, von Schmidt
> Spiele.

Hallo Achim,

warum ist Dir nicht aufgefallen, daß ich sogar den Titel des Spieles falsch geschrieben habe? So bekommst du nur die halbe Punktezahl. :D

Volker

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VolkiDU

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 16:37

peer schrieb:
> Ja. Und? Kann man daraus nun irgendwelche Schlußfolgerungen
> ziehen, dass sich die Spielebranche verändert hat? Nein.

Auch andere Spielehersteller waren betroffen, darum ein ja.

> Einzige Änderung: Schmidt wurde aufgekauft. Das ist aber 10
> Jahre her. Siehe anderes Posting. Wo ist der Umbruch?

Bestreitet das einer, was es 10 Jahre her ist?

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VolkiDU

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 17:03

Michael Weber schrieb:
> Dort steht aber auch, dass Schmidt für den Umbruch in der
> Branche steht. Und das kann ich nun wirtklich nicht erkennen.
> Das würde heißen, alle wären (kurz vor Pleite) gewesen und
> nun profitabel. Aber das stimmt ja nun weder so noch so.
> Deshalb ist es kein Umbruch. Und für Schmidt selbst ... Na
> ja, eine Insolvenz oder Pleite ist immer auch ein bisschen
> hausgemacht. Es ist schön, dass Blatz da so viel rausgeholt
> hat, aber ein Umbruch ist es allenfalls für die Marke, nicht
> für die Branche.

Michael, ein Umbruch ist kein Synonym für 'Pleite'. Die Definition für 'Umbruch' habe ich weiter oben gepostet.

Nochmal: Der Autor spricht von Umbruch, pickt sich dann 'Schmidtspiele' heraus und schreibt darüber etwas. Da es keine wissenschaftliche Arbeit ist, braucht er nicht auf weitere Spieleproduzenten einzugehen.

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Günter Cornett

Re: So, Volker ...

Beitragvon Günter Cornett » 22. Juli 2006, 17:24

VolkiDU schrieb:
>
> Michael Weber schrieb:
> > Ganz abgesehen davon, sehe ich die Vorkommnisse nicht als
> > Umbruch. Pleiten, Aufkäufe usw. gab es immer und überall. Das
> > allein ist kein Umbruch.

'Interessanter Artikel aber wieso Umbruch?' war auch mein erster Gedanke.

> Michael, wenn die zweitgrößte und die drittgrößte deutsche
> Firma davon betroffen sind, ist das etwa ein kleiner Unfall?

Etwa gleichzeitig mit der Schmidt-Pleite gab es den 'Siedler-Aufschwung'.
Eine Verschiebung von Marktanteilen innerhalb der Spielebranche ist sicherlich kein Umbruch.

Was also ist konkret mit Umbruch gemeint?
Die Geschichte von Schmidt Spiele wird als beispielhaft beschrieben.
'Die Firmengeschichte verdeutlicht den Umbruch in der Branche'.
Ganz sicher hat nicht die Mehrzahl der Verlage Pleite gemacht oder wurde aufgekauft. Allerdings: es hat schon einiges an Konzentration gegeben.

Das Neue ist wohl die 'Vier-Marken-Strategie':
'Neben dem Stammgeschäft mit Klassikern und Puzzles sowie der Billigmarkt-Schiene verlegt Schmidt heute über die Kleinverlage, die wirtschaftlich selbstständig sind", Hans im Glück und Drei Magier.

Der große Erfolg von Hans im Glück seit den 90ern ist sicherlich etwas Besonderes und durch die Zusammenarbeit ein wesentlicher Grund für die positive Wendung bei Schmidt aber sicher nicht typisch für Kleinverlage oder die ganze Branche.

VolkiDu (oder wer auch immer dazu was beitragen kann), sag uns doch mal: worin besteht der Umbruch der Branche? Wie wird er an der Firmengeschichte Schmidts deutlich?


Gruß, Günter

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VolkiDU

Re: So, Volker ...

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 17:43

Günter, eie ich daraus verstehe, hast Du das folgende nicht gelesen:

http://kramer-spiele.privat.t-online.de/vortrag4.htm

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VolkiDU

Re: So, Volker ...

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 17:49

Definition für Umbruch:

Laut Wikipedia:

Umbruch: Allgemein gesprochen bedeutet ein Umbruch eine plötzliche Änderung eines bis dahin kontinuierlich verlaufenden Vorgangs.


Wolfgang Kramer schrieb im einem Vortrag:

Der Spielemarkt in Deutschland ist seit 1982 bis 1994 kontinuierlich gewachsen. 1982 betrug der Umsatz ca. 260 Mio. DM, 1994 ca. 850 Mio. DM.


Aha :-)

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VolkiDU

Re: So, Volker ...

Beitragvon VolkiDU » 22. Juli 2006, 18:00

Jetzt geht es natürlich weiter.


Danach stagnierte der Markt in den nächsten Jahren. (aus: Wolfgang Kramer)


Nehmen wir uns die Definition von Wikipedia vor:

Umbruch: Allgemein gesprochen bedeutet ein Umbruch eine plötzliche Änderung eines bis dahin kontinuierlich verlaufenden Vorgangs

Bedingung 1: Die plötzliche Änderung ist erfüllt.
Bedingung 2: Der bis dahin kontinuierlich verlaufender Vorgang ist auch erfüllt.

Ergo: Alle Bedingungen für den Umbruch sind erfüllt.


Das läuft wie bei einer Rechtklausur :-)


Ein Umbruch muß nicht eine Erscheinung sein, wo die meisten Spieleproduzenten in den Konkurs gehen oder sonstiges.

Es erscheint mir hier mehr als Definitionsmissverständnis.

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Michael Weber

Re: So, Volker ...

Beitragvon Michael Weber » 22. Juli 2006, 18:03

Und, wo ist jetzt der Umbruch, der im ARTIKEL beschriben wird???

Noch einmal: Ein Leser kann ohne Hintergrundinfos nicht darauf kommen, worauf das anspielen soll und ich bezweifel wie Günter, dass sich ein möglicherweise tatsächlich vorhandener Umbruch (Zahlen seit 82 gestiegen? Ja, warum geht Schmidt dann Pleite? Und steht heute als Sinnbild? Als Sinnbild wofür denn, bitte? Steht im Artikel, dass alle Verlage vor der Pleite standen?) an Schmidt beispielhaft nachvollziehen lässt.

Volker, du hast auf meine Ausführung unter "So, Volker ..." nicht geantwortet. Was wird dem Leser OHNE deine Zusatzinfos beispielhaft verdeutlicht? Versteh doch, Liebster, das Wort ist hier entweder falsch gewählt oder der Artikel erklärt es für außen Stehende nicht ausreichend. Ohne deine Infos erschließt sich keinem Leser der Umbruch. Mit vielleicht auch nicht.

Für mich ist das KEIN Umbruch, wenn zwei größere Verlage aufgekauft werden und zwei weitere den Betrieb auf Sparflamme stellen oder aussteigen. Das wäre nur dann so, wenn alle über sinkende Umsätze gestöhnt hätten. Nur konnten ja Ravensburger und Blatz zwei tolle Marken aufkaufgen. So schlimm kann es wohl dann nicht gewesen sein? Und das alles steht weder im Artikel, noch lässt sich aus dem Artikel auf so etwas schließen.

Volker, verstehst du wenigstens, was wir dir sagen wollen?

:-)

Michael

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Michael Weber

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon Michael Weber » 22. Juli 2006, 18:04

Volker, liebster Volker. Eben genau dieser Umbruch ist für mich weder tatsächlich, noch erst recht aus dem Artikel nachvollziehbar.

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Günter Cornett

vor 1995 - nach 1995: Was hat sich geändert?

Beitragvon Günter Cornett » 22. Juli 2006, 18:18

VolkiDU schrieb:
>
> Günter, eie ich daraus verstehe, hast Du das folgende nicht
> gelesen:
>
> http://kramer-spiele.privat.t-online.de/vortrag4.htm

Doch, aber die wenigsten, die den FR-Artikel lesen, haben die Gelegenheit den Artikel von Wolfgang Kramer zu lesen. Es muss also aus dem Artikel selbst hervorgehen?


Die Branche: stetiges Wachstum, dann Stagnation auf hohem Niveau. Das ist für mich noch kein Umbruch.
Schmidt-Spiele und einige andere Verlage: Pleite bzw. aufgekauft werden.
Eine Krise hat dazu geführt, dass einige Verlage von anderen geschluckt wurden.
Es sind neue kleine Verlage dazu gekommen?

Aber: Was ist jetzt grundlegend anders als vor 1995?

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: vor 1995 - nach 1995: Was hat sich geändert?

Beitragvon Günter Cornett » 22. Juli 2006, 18:20

Günter Cornett schrieb:
> Es muss also aus dem Artikel selbst hervorgehen?
> Es sind neue kleine Verlage dazu gekommen?

Bevor jetzt jemand rätselt, was ich fragen wollte:
Die Fragezeichen gehören nicht dahin.

Gruß, Günter

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peer

Re: Umbruch in der Spielebranche

Beitragvon peer » 22. Juli 2006, 18:56

Hi,
VolkiDU schrieb:
>
> peer schrieb:
> > Einzige Änderung: Schmidt wurde aufgekauft. Das ist aber 10
> > Jahre her. Siehe anderes Posting. Wo ist der Umbruch?
>
> Bestreitet das einer, was es 10 Jahre her ist?

Hmm, meine Argumentation geht dahin: Dein Urposting war mit "Umbruch in der Spielebranche" beschrieben. Der Artikel benutzt dieselbe Überschrift. Er ist aktuell. Das impliziert zumindest, dass der Umbruch jetzt war und nicht vor 10 Jahren. Das weisst du, denk ich auch, Volker.
Ich schreibe doch auch keine Postings mit der Überschrift "Schmidt Spiele Pleite" um dann nach einigem Rumgehüstel zu schreiben: Wieso Schmidt war doch vor 10 jahren Pleite, ´wo also die Aufregung?
Das ist zumindest missverständlich und mehr haben Michael und ich nicht kritisiert.

Und noch ein zitat:
"Die Firmengeschichte verdeutlicht den Umbruch in der Branche.

Im vergangenen Jahr setzte die Gruppe, die als sehr profitabel gilt, rund 100 Millionen Euro um. Für solide Einnahmen sorgt auch der Klassiker "Mensch ärgere dich nicht", den der Deutsche Friedrich Josef Schmidt vor fast 100 Jahren erfunden hat und der sich pro Jahr noch immer fast 500 000 Mal verkauft."

Soll der erste Absatz mit dem zweiten in Verbindung stehen? Erzähl mir jetzt nicht, dass sich der erste Satz auf Schmidts Pleite von vor zehn jahren bezieht!

Der nächste Absatz benutzt "ähnliche Erfolge" und dann ein "doch 1996 ging der Familienbetrieb pleite" - also ist der Schmidt-Umbruch von 1996 nicht gemeint!
Und das ist der Kern der Postings: Mag sein, dass DU den Umbruch von vor zehn jahren meinst (wobei ich mich dann frage, warum wir zehn jahre alte Geschichten jetzt diskutieren müssen), der Artikel meint ihn jedenfalls nicht.

Ich interpretier den Artikel so: Der Autor meint es gibt JETZT einen Umbruch (der für die guten Verkaufszahlen verantwortlich war)
. Genau das bezweifle ich und hab auch noch nix gelesen, dass ich als Hinweis deuten könnte, wo dieser Umbruch sein sollte. Geschweige denn irgendwelche Argumente, die mich überzeugen können, dass es diesen Umbruch in letzter Zeit tatsächlich gab.

ciao
peer

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achim

Re: So, Volker ...

Beitragvon achim » 22. Juli 2006, 19:03

Jetzt gebe ich auch noch mal meinen Mist dazu:

Volker meinte es zunächst ja mal ganz gut, uns einige journalistische Beispiele herauszusuchen.
Da ich mit den meisten Berichten in Tageszeitungen über Spiele jedoch eine geteilte Meinung habe, fand auch ich die Berichte über Schmidt nicht so prickelnd. Es ist halt auch nicht so einfach über Themen zu schreiben, in denen man nicht seit Jahrzehnten zu Hause ist. Ich versuche das noch mal zusammen zu fassen:
1. Mit Erscheinen von Magic und einer allgemeinen Kaufzurückhaltung bei mittelmässigen Spiele durch die Konsumenten entstand Anfang der 90iger Jahre imo ein Umbruch in der Spieleverlagswelt. Besonders die größeren Verlage litten unter dem starken Umsatzeinbruch, da sie viel personalkostenlastiger als Kleinverlage waren. In dieser Zeit wurden viele, seit Jahrzehnten aktive Verlage aufgekauft. Klee, Ass Schmidt, FXS, Noris, MB, Parker, (Peri) um nur einige zu nennen.
2. Schmidt-Spiele hatte mal ca 100 Mitarbeiter, jetzt sind es nur noch einige wenige. Schmidt agiert unter Blatz, soweit mir bekannt ist, nur als Vertrieb. Die Spiele, die unter der Marke Schmidt vertrieben werden, tragen in meinen Augen die Handschrift von Hans im Glück, speziell was die Erscheinungsform und das Design betrifft.
3. Ich denke Schmidt hat wahrscheinlich auch nicht mehr die Manpower diese Spiele zu entwickeln.
4. Die nicht gerade hochwertigen Spieleschachteln, produziert bei der Firma Scheer für Schmidt, findet man heutzutage auch nicht mehr.
4. Ein Umbruch fand, wenn überhaupt, dann nur Mitte der 90iger statt. Da Schmidt als nicht selbständiger Betriebsteil in die Blatz überging, sehe ich für Schmidt speziell auch heute keinen Umbruch, wenn HIG als selbständig funktionierender Betrieb zum wiederholtem Male den Titel SDJ holt und deren Mitarbeiter an einer Hand abzählbar sind.

Gruß
achim

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peer

Re: So, Volker ...

Beitragvon peer » 22. Juli 2006, 19:06

Hi,
VolkiDU schrieb:
>> Es erscheint mir hier mehr als Definitionsmissverständnis.

Nein, wir kritisieren in erster Linie den Artikel. Aus dem geht nicht hervor wo ein Umbruch gewesen sein soll. Der Leser der Frankfurter Rundschau wird den Kramer-Link nicht kennen und sich fragen: Wieso Umbruch? Was antwortest du dem? Du kannst nicht lesen?

Das war Punkt 1. Hier gibts eigentlich auch nichts mehr zu diskutieren. Die Tatsache, dass du den Link angeben musstest zeigt, dass wir irgendwo recht haben müssen.

Punkt 2 ist eher Anschauungssache: Gab es jetzt einen Umbruch? Vor zehn jahren mag es einen gegeben haben (ich denke schon), aber jetzt? Die Zahlen sind laut FR-Artikel gut, aber etwas schwächer als im Vorjahr. Das entspricht der "Stagnation auf hohem Niveau" vielleicht gehts dem Markt auch besser, wer weiss. Einen Umbruch IN DEN LETZTEN 2 JAHREN (wie der Artikel der Arikel implizier) kannich nicht erkennen.

Übrigens gabs ja gerade nicht nur einen Umbruch sondern eine echte Revolution! Die Bastille steht ja nicht mehr. Und wir haben Robespierre geköpft. Mal sehen wies weiter geht! :-)

ciao
Peer

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peer

Re: So, Volker ...

Beitragvon peer » 22. Juli 2006, 19:08

Hi,
achim schrieb:
>
> Jetzt gebe ich auch noch mal meinen Mist dazu:
>
> Volker meinte es zunächst ja mal ganz gut, uns einige
> journalistische Beispiele herauszusuchen.

Ja, das stimmt.

>> 4. Ein Umbruch fand, wenn überhaupt, dann nur Mitte der
> 90iger statt. Da Schmidt als nicht selbständiger Betriebsteil
> in die Blatz überging, sehe ich für Schmidt speziell auch
> heute keinen Umbruch, wenn HIG als selbständig
> funktionierender Betrieb zum wiederholtem Male den Titel SDJ
> holt und deren Mitarbeiter an einer Hand abzählbar sind.

Aber das auch! Schön zusammengefasst. Nun rudert Volker ja aber bereits zurück und verlegt den Umbruch auf die 90er Jahre. Bleibt die Frage: Wo ist Aktualitätsbezug?

ciao
peer


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