Beitragvon Frank Schaubrenner » 23. Juli 2006, 23:11
Huhu,
denke mal bei RoboR ist es wie bei vielen anderen Spielen, entweder man mag es oder man mag es überhaupt nicht (bzw. Liebt oder hasst es), es gibt selten Leute die meinen, naja ist ganz nett. Zumindest ist es bei den Leuten die ich kenne so.
Daher habe ich auch aufgegeben Leute von diesem Spiel überzeugen zu wollen, da es dann nur für alle beteiligten öde wird,... bei anderen Lieblingsspielen sieht das anders aus :-)
Wartezeiten können dieses Spiel zerstören, daher haben wir schon immer, wenn nötig, eine Zeitfunktion eingebaut (die es jetzt auch offiziell, mit Sanduhr gibt).
Interessanterweise ist RoboR eigentlich ein Spiel mit sehr geringen Wartezeiten, ausser man fährt seinen Roboter herunter, da alle gleichtzeitig Programmieren und das Fahren dann schnell nacheinander (KArte für Karte) abgehandelt wird, denke mal >90% der Spiele die reihum gespielt werden haben, zumindest systembedingt, einen erheblich größere Wartezeit.
Den Reiz zu erklären ist schwer, es lebt auf jeden Fall von Betrieb auf dem Spielplan, der neben der glücksabhängigen Kartenverteilung auch einen Chaosfaktor hineinbringt.
Denn die Aspekte die du genannt hast entsprechen eigentlich den Problemen die man mit fast jedem Spiel haben kann, ..
...wann sagt man Tichu an und wie erkennt man es
.-.. wieso sollte ich bei Puerto Rico nun nicht den Kapitän (oder anderes) nehmen und welches Gebäude macht überhaupt in der aktuellen Lage Sinn
... wo sollte ich nun welches Teil einsetzten (Medina und zig andere Spiele)
etc. meist erheblich schwere Entscheidungen, ob nun rechts links oder geradeaus :-)
Die Mechanik von Robo R ist relativ einfach, die Programmkarten sind eindeutig, die Spielpläne evtl. etwas verwirrend, wobei dies insbesondere in den Erweiterungen zu Tage tritt und dem geneigten RoboR Fan eher Lust anstatt Frust bereitet.
Interessanterweise gehört RoboR bei mir zu den Spielen, die mir besonders Spass machen, wenn etwas schief geht, egal ob bei mir, oder bei den Mitspielern geht die Stimmung am Tisch hoch wenn jemand offensiv seinen Roboter in ein Loch befördert, oder noch besser eine Mine tatsächlich einen gegnerischen Robi in der 4ten Registerphase erwischt, oder , oder , oder,...
Kurz gesagt,
Probiert es mal mit mehr Personen, wenn der Funke nach 3-4 Spielen noch nicht übergesprungen ist, ist es wohl besser sich nicht mehr durchzuquälen und evtl. sogar das Spiel an die zahlreichen NAchfrager, wieder ohne Verlust weiterzugeben :-)
Tipp hierzu, am Anfang einfach erst mal Bretter mit weniger Sonderfunktionen nutzen und kurze Strecken wählen, ich kann mir gut vorstellen, dass bei Neulingen ein Jagd über 4 Bretter und zu 4 Fahnen, insbesondere zu zweit doch etwas dröge wird. (wir spielen sogar als etwas erfahrenere Spieler eher auf 1-2 Bretter, da ist viel mehr Interaktion auf dem Plan .-)
Gruss
Frank
bekennender RR Fan, der damit leben kann, dass es nicht jedermanns Fall ist