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Kritik an Robo Rally

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Heike

Kritik an Robo Rally

Beitragvon Heike » 23. Juli 2006, 20:55

Hallo,
habe dieses Wochenende das erste Mal Robo Rally von Amigo allerdings zu zweit gespielt und irgendwie verstehe ich den Rummel um das Spiel nicht....

Wir fandes es super kompliziert die Begungen zu programmieren und meiste paßt hinterher alles nicht, weil man irgendein olles Förderband "vergessen" hat, so dass eigentlich mehr Frust wie Lust aufgekommen ist. Ferner muss man sehr lange überlegen, um überhaupt sein Programm hinzubekommen, sprich lange Wartezeit, wenn jemand schnell ist.

Wo liegt für euch der Reiz dieses Spieles oder haben wir irgendwas nicht verstanden, so dass es interessanter wird? Jeder bastelte für sich und nachher ging es eher darum; Ach egal - wir sehen ja, was passiert .... - das kann es aber auch nicht sein, oder?



Gruß
Heike

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achim

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon achim » 23. Juli 2006, 21:35

Hallo Heike,
ich habe diese Meinung schon sehr häufig, speziell von Frauen gehört. Vielleicht trifft es doch zu, dass Frauen mehr Probleme mit räumlicher Vorstellungskraft haben. Bitte nicht missverstehen, dafür sind Frauen eben in anderen Belangen besser. Schon das Auseinandersetzen mit dem Thema Raum und räumlicher Ablauf ist für viele Frauen nur harte Arbeit, das Ergebnis daraus meist Frust. Auch kenne ich einige Männer, die laufend unter irgendwelche Förderbänder geraten, und dies dann absolut nicht verstehen können. Diesen Personen kann man RR einfach nicht schmackhaft machen, obwohl ich persönlich dieses Spiel super finde.

Gruß
achim

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fraweb

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon fraweb » 23. Juli 2006, 22:07

Hallo Heike und Achim!

Die Sache mit "Frauen haben evtl. Probleme mit RoboRally" kann ich für meinen Teil entkräften. Habe das Spiel schon mit drei unterschiedlichen Frauen gespielt und alle hatten Spaß und kamen voran.
Das Vergessen von Förderbändern war bei mir am Anfang auch da, wir haben es dann immer übersehen und mit der Zeit denkt man daran. Ist bei der Amigo-Ausgabe keine Bewegungsübersicht dabei, so wie bei der alten Wizard of the coast Ausgabe? Wir haben uns anfänglich immer daran entlanggehangelt. Daher war da Spiel zu Beginn tatsächlich etwas stockend. Aber nach 3-4 Partien lief es gut. Sobald ein Spieler den Ablauf drauf hat, geht es flotter. Mir macht es z.B. nichts aus, wenn dann dieser Spieler das Ziehen auch meines eigenen Roboters übernimmt.
Vielleicht kappt es beim nächsten Mal besser?!
Viel Erfolg :-)

Frank

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Thomas

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Thomas » 23. Juli 2006, 22:10

Hallo Heike,

meine Frau und ich spielen das Spiel sehr gerne. Es ist jedoch kein Spiel das man allzu ernst nehmen sollte, denn es lebt von den unvorhersehbaren Ergebnissen.
Wenn Du das Spiel nach weiteren Spielen nicht gut findest, ist das so. Wir haben nun mal alle unterschiedliche Meinungen (nicht nur) zu Spielen. Wir bringen fast zu jedem Spieletreff Robo Rally mit. Aber auch bei uns gibt es Leute die das Spiel klasse finden (mit acht Leuten auf einem Spielplan :-)) ) und andere die sich gar nicht dafür begeistern können.

Gruss
Thomas

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Udo Möller

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Udo Möller » 23. Juli 2006, 22:56

Hallo Heike,

das Spiel lebt sehr stark von der Interaktion der sich bewegenden Roboter. Dies ist mit zwei Spielern nahezu nicht gegeben. Am sinnvollsten spielt sich das Ganze mit mind. vier, besser mehr Spielern und auf wenigen Spielplänen, damit es schön eng ist.
Zu Beginn ist es schwierig, die richtige Programmierung vorzunehmen, aber das fällt einem zusehends leichter udn dann kann man auch die Förderbänder richtig einsetzen.

Spiele Grüße

Udo

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Frank Schaubrenner

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Frank Schaubrenner » 23. Juli 2006, 23:11

Huhu,

denke mal bei RoboR ist es wie bei vielen anderen Spielen, entweder man mag es oder man mag es überhaupt nicht (bzw. Liebt oder hasst es), es gibt selten Leute die meinen, naja ist ganz nett. Zumindest ist es bei den Leuten die ich kenne so.
Daher habe ich auch aufgegeben Leute von diesem Spiel überzeugen zu wollen, da es dann nur für alle beteiligten öde wird,... bei anderen Lieblingsspielen sieht das anders aus :-)

Wartezeiten können dieses Spiel zerstören, daher haben wir schon immer, wenn nötig, eine Zeitfunktion eingebaut (die es jetzt auch offiziell, mit Sanduhr gibt).
Interessanterweise ist RoboR eigentlich ein Spiel mit sehr geringen Wartezeiten, ausser man fährt seinen Roboter herunter, da alle gleichtzeitig Programmieren und das Fahren dann schnell nacheinander (KArte für Karte) abgehandelt wird, denke mal >90% der Spiele die reihum gespielt werden haben, zumindest systembedingt, einen erheblich größere Wartezeit.

Den Reiz zu erklären ist schwer, es lebt auf jeden Fall von Betrieb auf dem Spielplan, der neben der glücksabhängigen Kartenverteilung auch einen Chaosfaktor hineinbringt.
Denn die Aspekte die du genannt hast entsprechen eigentlich den Problemen die man mit fast jedem Spiel haben kann, ..
...wann sagt man Tichu an und wie erkennt man es
.-.. wieso sollte ich bei Puerto Rico nun nicht den Kapitän (oder anderes) nehmen und welches Gebäude macht überhaupt in der aktuellen Lage Sinn
... wo sollte ich nun welches Teil einsetzten (Medina und zig andere Spiele)

etc. meist erheblich schwere Entscheidungen, ob nun rechts links oder geradeaus :-)

Die Mechanik von Robo R ist relativ einfach, die Programmkarten sind eindeutig, die Spielpläne evtl. etwas verwirrend, wobei dies insbesondere in den Erweiterungen zu Tage tritt und dem geneigten RoboR Fan eher Lust anstatt Frust bereitet.

Interessanterweise gehört RoboR bei mir zu den Spielen, die mir besonders Spass machen, wenn etwas schief geht, egal ob bei mir, oder bei den Mitspielern geht die Stimmung am Tisch hoch wenn jemand offensiv seinen Roboter in ein Loch befördert, oder noch besser eine Mine tatsächlich einen gegnerischen Robi in der 4ten Registerphase erwischt, oder , oder , oder,...


Kurz gesagt,
Probiert es mal mit mehr Personen, wenn der Funke nach 3-4 Spielen noch nicht übergesprungen ist, ist es wohl besser sich nicht mehr durchzuquälen und evtl. sogar das Spiel an die zahlreichen NAchfrager, wieder ohne Verlust weiterzugeben :-)
Tipp hierzu, am Anfang einfach erst mal Bretter mit weniger Sonderfunktionen nutzen und kurze Strecken wählen, ich kann mir gut vorstellen, dass bei Neulingen ein Jagd über 4 Bretter und zu 4 Fahnen, insbesondere zu zweit doch etwas dröge wird. (wir spielen sogar als etwas erfahrenere Spieler eher auf 1-2 Bretter, da ist viel mehr Interaktion auf dem Plan .-)

Gruss
Frank
bekennender RR Fan, der damit leben kann, dass es nicht jedermanns Fall ist

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Markus Barnick

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Markus Barnick » 24. Juli 2006, 08:51

Spiel es mit möglichst vielen Personen auf möglichst wenig Bettern :-)

Vielleicht keine allzu komplizierten Bretter nehmen. (Kompliziert = viele Förderbänder, die auch noch nach links oder rechts drehen)

Die Fahnen kreuz und quer verteilen, aber bedenken, dass eine Überquerung des Spielplanes ca. 1/2 Stunde dauert.

RR ist Problemlösung. Meist gewinnt der Spieler, der es als erster geschafft hat, sich aus dem Gewühl der Masse rechtzeitig zu entfernen.

Ich und ein paar andere spielen es ganz gern - ich hab auch fast alle Erweiterungen -, aber allzu oft darf ich es nicht auf den Spieleabend mitnehmen. Ist ja auch anstrengend ;-)

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Arby

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Arby » 24. Juli 2006, 10:54

achim schrieb:

> Auch kenne ich einige Männer,
> die laufend unter irgendwelche Förderbänder geraten, und dies
> dann absolut nicht verstehen können. Diesen Personen kann man
> RR einfach nicht schmackhaft machen, ...

Möchte ich nicht unterschreiben. Unsere schönsten Robo-Rally-Runden waren die, wo wir zu acht auf dem Brett ein solches Chaos veranstaltet hatten, dass _keiner_ mehr wusste, wo es eigentlich lang ging. Vorzugsweise spielen wir - eben zu diesem Zweck - auf Plänen mit vielen Drehscheiben oder drehenden Förderbändern. Robo Rally Partien, in denen es "ruhig und gesittet" zugeht und irgendjemand zielstrebig (meist auch noch mit viel Vorsprung) das Ziel erreicht, finde zumindest ich ziemlich langweilig.

Ralf "Arby" Brostedt

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Steffen S.

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Steffen S. » 24. Juli 2006, 19:03

Hi Frank,

deinen Enführungssatz möchte ich unterschreiben. Ich muss gestehen, dass ich auch zu denen gehöre, die mit dem Spiel gar nicht warm werden. Ich kann noch nicht einmal genau erklären warum, denn das Spielprinzip reizt mich sehr - aber irgendwie will es mir keinen Spaß machen, weshalb es nach mehreren Versuchen nun im Regal verstaubt.

Grüße,
Steffen

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Axel Bungart

Re: Kritik an Robo Rally

Beitragvon Axel Bungart » 26. Juli 2006, 13:20

Hallo Heike,

also, eigentlich ist das Witzige an dem Spiel ja gerade, dass man Ende nicht da landet, wo man eigentlich hin wollte. Wenn Ihr nur zu zweit gespielt habt, ist Euch das größere Chaos ja noch "erspart" (?) geblieben. Wenn man mit mehreren spielt, schiebt man sich auch noch gegenseitig durch die Gegend. Da wünscht man sich glatt, man hätte nur ein Förderband übersehen.

Probiert's mal aus, aber immer das Augenzwinkern nicht vergessen. Ansonsten findet Ihr in den Kleinanzeigen genug dankbare Abnehmer dafür...

Gruß
Axel


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