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Wer gewinnt den DSP?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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VolkiDU

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon VolkiDU » 26. Juli 2006, 02:48

Günter Cornett schrieb:
> VolkiDU schrieb:
> > Roman Pelek schrieb:
> > > Roman (ist reif für die Insel, muss aber zum Glück nur noch
> > > gut einen Tag warten - das nur als Vorwarnung/Anlass zur
> > > Vorfreude, dass ich ab morgen vorübergehend nicht mehr
> > > mitposte :-) )
> > Dann gibt es hier kein Nachtprogramm mehr :(
> Welch Umbruch in der Spielelandschaft!

Ja, das sag' ich Dir :lol:

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Ralf Rechmann

Für wen ist der DSP dann überhaupt gedacht?

Beitragvon Ralf Rechmann » 26. Juli 2006, 02:52

Hallo Zusammen,

wenn doch sowieso fast nur die Gruppe der "interessierten Vielspieler" bei dem DSP abstimmen, für wen ist der DSP dann überhaupt gedacht?

Ich als Vielspieler brauche keine Bestätigung, dass Spiel XYZ von anderen Vielspielern als toll eingestuft wird. Entweder habe ich es schon gespielt und für mich als toll, mittelmässig oder Schrott eingestuft, oder es sprich sich rum, dass ein neues Spiel XYZ ganz interessant ist und dann spiele ich es sicher irgendwann auch mal und kann mir mein eigenes Urteil bilden.

Die absoluten Geheimtipps können eh nicht den DSP gewinnen, da sie die Mehrheit der DSP-Abstimmer zumindest vom Namen her kennen muss und dann sind des keine Geheimtipps mehr. Aber für Spiele, die sowieso eine gewisse Mehrheit an Vielspielern toll findet, braucht es von Spielerseite diese Bestätigung nicht, weil da wird eben das gespielt, was gefällt und nicht, weil es den DSP gewonnen hat, oder?

Als Anerkennung von Vielspielern für Autoren und Verlag ist der DSP sicher interessant, dann ist allerdings die Abstimmung nicht differenziert genug. Weil Looping Louie ist sicher ein tolles Spiel für die Pausen zwischendurch, ein Caylus aber auch ein tolles Spiel für drei intensive Stunden. Aber was davon ist jetzt das bessere Spiel?

Cu/Ralf

PS: Werden von dem DSP-Sieger nach der Ehrung überhaupt wirklich mehr verkauft als vorher?

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Volker L.

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Volker L. » 26. Juli 2006, 03:00

VolkiDU schrieb:
>
> Volker L. schrieb:
> > VolkiDU schrieb:
> > > Roman Pelek schrieb:
> > > > Roman (ist reif für die Insel, muss aber zum Glück nur
> noch
> > > > gut einen Tag warten - das nur als Vorwarnung/Anlass zur
> > > > Vorfreude, dass ich ab morgen vorübergehend nicht mehr
> > > > mitposte :-) )
> > > Dann gibt es hier kein Nachtprogramm mehr :(
> > sagt wer? :-?
>
> Wann bist Du denn schon mal hier? :-/ :P

mehrmals täglich ;-)

> Ist meine Mail eigentlich angekommen?

Jau

Gruß, Volker (weiss durch besagte Mail jetzt, dass Volkis Nachname nicht mit "Du..."anfängt :-) )

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Roman Pelek

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Roman Pelek » 26. Juli 2006, 03:22

Moin Günni,

Günter Cornett schrieb:

> > > > Art Jury zu installieren - vielleicht 50 anerkannte
> > > > Spielefreaks, natürlich ohne Autoren und
> > Verlagsvertreter. Da
> > >
> > > Wo willst du die hernehmen?
> > > Und wie willst du da eine kontinuierliche Arbeit leisten?
> > > Alles ist mit Arbeit verbunden.
> >
> > Nun, der "á la carte"-Preis der Fairplay schafft dies auch.
>
> Hi,
> als Beispiel taugt dieser Preis nicht.
> Die werden nicht jedes Jahr gewählt.
> Im Gegenteil, man weiss noch nicht mal, wer die sind.
> Man kann noch nicht mal wissen, ob die Rezensenten, die
> gleichzeitig Verlagsmitarbeiter sind, mit abstimmen dürfen.
> Und ob da irgendwie multi ... ;-)
>
> Die kritischen Fairplay-Redakteure sollten sich doch mal ein
> wenig dieses Skandals annehmen. :D
>
> Da schon lieber den Portvester oder Syltner ...

Eija, herrjeh, das ganze irdische Dasein ist ein einziger Kompromiss. Ich kenne keine einzige Methode, die über alle Zweifel erhaben wäre, das ist halt so ;-)

> > Man muss sich aber ganz klar vom Gedanken verabschieden, über
> > die Jahre eine kontinuierlich gleichbleibende Jury zu haben.
> > Aber das ist beim SdJ ja auch nicht der Fall. Menschen kommen
> > und gehen nunmal aufgrund ihrer sich stetig wandelnden
> Lebensumstände.
>
> Ja, aber bei 50 leuten ist der Organisationsaufwand zehnmal
> höher als bei 10.
> Und gewählt werden sollen die Leute auch noch.
>
> Aus einem kreis von wieviel Kandidaten?

Allen denkbaren. Und schon hätten wir wieder das Problem an der Hand, dass diejenigen, die sich immer wieder in Erinnerung rufen, anderen eher einfallen.

> > > > könnte man sogar ein Mordsbrimborium draus machen -
> > > So wie beim ALEX, dem unbekannten Medienpreis?
> >
> > Damit kann ich ja in meiner bis dato geheim gehaltenen
> > Forums-Checkliste jetzt beruhigt ein weiteres Häkchen im
> > Kästchen "Posting von Günter: Sarkasmus vorhanden?" machen
> ;-)
>
> Naja, wenn man sich jahrelang drum bemüht, dass man das Ganze
> so gestaltet, dass über journalistische Beiträge diskutiert
> wird ... - aber die Macher mögen lieber ganz diskrete
> Öffentlichkeitsarbeit ...
>
> Naja, ein wenig tut sich da jetzt, aber es ist immernoch eine
> entsetzliche Bürokratie. Und bis wir dahin kommen, dass mal
> inhaltlich über vorgeschlagene texte diskutieren, ... naja,
> du bist jung, du wirst es vielleicht noch erleben ... :-/

Ich glaube nicht daran, dass etwas, was erst einmal zwischen die Mühlen der Bürokratie geraten ist, noch zu retten ist. Oder zumindest nicht innerhalb meiner Lebensspanne, die ich persönlich eher als "lieber kurz und gut als lang und langweilig" definiert sehen mag. Es gibt leider vieles, was man persönlich durchziehen muss, wenn es nicht verwässert werden soll. Die ganze große Kunst liegt darin, zu unterscheiden, wann man auf andere hören sollte und wann nicht. Und natürlich muss man sich dabei stets gewiss sein, dass man beim Versuch dieser Unterscheidung unweigerlich einen hübschen Riesenhaufen Fehler macht.

> Da es nur alle fünf Jahre eine Jury braucht, kann man die
> tatsächlich wählen oder sie kann sich selbst ernennen, sollte
> darauf achten, dass unterschiedliche Fähigkeiten
> zusammenkommen.

Ja, aber irgendwer muss das ja beurteilen. Und niemand auf diesem Erdball ist wirklich frei in seiner Urteilskraft, manche mehr, manche weniger.

> > > Eine Auszeichnung wäre da rückblickend über einen
> > > 5-Jahres-Zeitraum sinnvoll nach einer Wartezeit von 1-2
> Jahren.
> >
> > Wenn es denn irgendwie machbar wäre, wäre das mein Traum, um
> > Spiele halbwegs fair bewerten zu können. Die Probleme, dass
> > das zum einen dann keine Sau mehr interessiert und etliche
> > Spiele bis dahin längst vom Markt verschwunden sind, kennen
> > wir aber sicher beide ziemlich gut :-))
>
> Ja, wobei marktfähigkeit nicht so eine große Rolle spielen
> sollte.
> Ich würde die künstlerische Leistung in den Vordergrund
> stellen, zeigen was möglich ist, wie Spiele gemacht werden,
> nicht: wie man gut verkauft.

Sag' mir, wie's funktionieren soll und wir machen's. Ich wäre sofort dabei.

[SdJ]
> Ich denke, dass die Jury da schon recht optimal arbeitet.
> Es ist zwar so, dass ein Dutzend Leute mit großer Macht
> entscheidet, aber sie hat Kriterien, an denen sie sich eben
> auch messen lässt.

Damit dürftest Du Recht haben. Viel besser kann man es wohl nicht machen, wenn man in dieser Position ist und mit den vorhandenen Handicaps umgehen muss. Denn das ist alles andere als einfach.

> > Roman (ist reif für die Insel, muss aber zum Glück nur noch
> > gut einen Tag warten - das nur als Vorwarnung/Anlass zur
> > Vorfreude, dass ich ab morgen vorübergehend nicht mehr
> > mitposte :-) )
>
> Hab ich da etwa Chancen, dich aus den Top Ten zu verdrängen?

In etwa 80 Postings in gut 14 Tagen - das kriegst Du hin, Günter. Ich habe da vollstes Vertrauen in Dich ;-)

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

[OT] Inselreife und Nachtprogramme

Beitragvon Roman Pelek » 26. Juli 2006, 04:37

Huhu VolkiDu,

VolkiDU schrieb:
>
> Roman Pelek schrieb:
> > Roman (ist reif für die Insel, muss aber zum Glück nur noch
> > gut einen Tag warten - das nur als Vorwarnung/Anlass zur
> > Vorfreude, dass ich ab morgen vorübergehend nicht mehr
> > mitposte :-) )
>
> Dann gibt es hier kein Nachtprogramm mehr :(

Tja, die gewohnte, aber nie namentlich konkretisierte Forumskolumne "Geisterstunde mit Roman" muss dann wohl mal ausfallen. Genießt die Zeit, Jungs und Mädels. Denn "heute ist nicht alle Tage, ich komm' wieder, keine Frage". Aber besonders anstrengend für meine Mitmenschen bin ich immer, wenn ich gut erholt bin. Das müsste Drohung genug sein.

Zwischenzeitlich möchte ich aber einfach mal mitteleuropäisch-unbeholfen durch endemische Lorbeerdschungel einer Isla San Miguel de la Palma stolpern und kanarischen Kiefern persönlich die Hand schütteln. Und fotografieren. Und hoffen, dass ich nicht unangenehm auffalle, sondern möglichst unbemerkt zu Gast sein darf. Insofern: macht's gut. Und danke für den Fisch.

Ciao,
Roman ("If you wanna be my friend / and you wanna repent / and you want it all to end / and you wanna know when / then do it now / don't care how, do it any old how / take my hand, make a stand / and blow it all to hell", Nick Cave: "Lay me low")

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Frank Schaubrenner

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Frank Schaubrenner » 26. Juli 2006, 05:48

Roman:
<"Eine fünfzigköpfige - aber wohl wechselnde - Jury wie von Benno eingeworfen, hielte i
und es geht weiter,
wieso repräsentativ? Sind 2000 Leute nicht repräsentativer als 50? Oder sollen die 50 evtl. die 500/1000 repr. die eher Caylus als TuT oder sonstwas wählen? Und wenn, was machen sie wenn es kein entsprechendes Spiel gibt? Gar nicht wählen, ne top Zehnjahresliste basteln, Neuveröffentlichungen deffinieren etc.?

Mir verschliesst sich der Sinn,
denke mal entweder eine Person die betont Subjektiv seinen Fav nennt
oder die allseitsbekannten Kritiker mit einem gut gehenden Preis und einer Aussage zum Sinn des Preises oder
eben den Publikumspreis mit allen seinen Unwägbarkeiten,.. (also hauptsächlich, dass die Wähler doch tatsächlich das wählen was ihnen gefällt*g*)

Gruss
vom nun
hoffentlich einschlafen könnenden
Frank
"Um unmögliche Aufgaben zu bewältigen, muß man sie in eine Anzahl von sehr schwierigen Aufgaben unterteilen, die aus einer Reihe anstrengenden Aufgaben bestanden, die sich wiederum aus recht komplizierten Aufgaben zusammensetzten . . . " T. Pratchett- trucker

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Michael Weber

Jury für einen neuen Preis

Beitragvon Michael Weber » 26. Juli 2006, 08:49

Günter Cornett schrieb:
> > wäre es vielleicht eine bedenkenswerte Idee, auch hier eine
> > Art Jury zu installieren - vielleicht 50 anerkannte
> > Spielefreaks, natürlich ohne Autoren und Verlagsvertreter. Da
>
> Wo willst du die hernehmen?
> Und wie willst du da eine kontinuierliche Arbeit leisten?
> Alles ist mit Arbeit verbunden.

Nun ja, wenn klar ist, um was es bei dem Preis geht, habe ich keine Angst, dass sich ein paar Leute finden. Allerdings halte ich eine so große Zahl für Unsinn, eher eine kleinere Gruppe von fünf, seche Leuten. Autoren, Kritiker, Spiele-"VIPs", heikel dagegen wären Verlagsmitarbeiter.

> Wenn schon noch ein Preis, dann ich fände es aus Autorensicht
> sinnvoller einzelne Leistungen von Autoren auszuzeichnen, die
> die Spieleentwicklung weitergebracht haben, die deutlich
> machen, was in einem guten Spiel stecken kann. Nicht die
> Frage Vielspieler oder Massenkompatibilität sondern ist es
> künstlerisch wertvoll?

Sehr gute Idee. Ich bin ja immer noch für die "Himbeere", die in verschiedenen Kategorien für die schlechtesten Neuheiten vergeben wird. Aber da will dann keiner in die Jury, weil wir in der Szene ja keine Kritik gewohnt sind (aktiv/passiv).

> Eine Auszeichnung wäre da rückblickend über einen
> 5-Jahres-Zeitraum sinnvoll nach einer Wartezeit von 1-2 Jahren.

Ne, kann man schon früher. Muss man auch.

> Aber ich sehe niemanden, der einen solchen Preis organisieren
> könnte, weder deinen noch meinen Vorschlag.

Das Beispiel Fairplay zeigt, wie simpel es gehen könnte. Und es geht sicher noch simpler. Leser/Spieler machen Vorschläge, die Jury kürt daraus anhand von "festen" Bestimmungen die Sieger.

Michael
(wird jedes Jahr zur Jury des a la karte herangezogen)

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OMI

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon OMI » 26. Juli 2006, 09:10

Servus Roman,

Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen.
Die zeitliche Nähe ist durchaus ein Aspekt, der zu Verzerrungen führen kann.

Die einzige Chance dies zu entzerren wäre wohl eine Wahl des DSP vor der Wahl des Spiel des Jahres.

Andererseits haben gerade die letzten Jahre gezeigt, dass die Spieler sich bei der Wahl eher weniger vom Spiel des Jahres beeinflussen lassen ... sonst hätte es mehr doppelte Preisträger gegeben ;-)

Schöne Grüße
OMI

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Heinrich Tegethoff

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 26. Juli 2006, 09:17

Hallo achim,

Schatten über Camelot machte beim DSP 2005 sogar den 7. Platz.
Wobei der Hype zwar mithalf, aber ohne Hype und dann mehr Zeit
auch ein gutes Ergebnis bei herumgekommen wäre.

Also, wer SoC beim DSP 2006 angegeben hat, der vergab 0 Punkte.

Funkenschlag kam 2004 so spät, dass ich für den DSP 2005 extra
Autor und Forum fragte, ob man das noch wählen kann. Konnte
man nicht, und ein paar Punkte waren 2004 auch zusammengekommen.

Servus,
Heinz

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Heinrich Tegethoff

Re: Jury für einen neuen Preis

Beitragvon Heinrich Tegethoff » 26. Juli 2006, 09:31

Michael Weber schrieb:
> Das Beispiel Fairplay zeigt, wie simpel es gehen könnte. Und
> es geht sicher noch simpler. Leser/Spieler machen Vorschläge,
> die Jury kürt daraus anhand von "festen" Bestimmungen die
> Sieger.

Ist das nicht genau der Modus des österreichischen Spielepreises?
Welche Erfahrungen gibt es da?

Servus,
Heinz

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peer

Re: danke für die Erinnerung :-)

Beitragvon peer » 26. Juli 2006, 09:53

Hi,
Frank Schaubrenner schrieb:
> Denke mal nen Sample von 2000 Leuten ist schon
> aussagekräftig,

Was sagt denn der DSP aus?

neugierige Grüße,
Peer

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achim

Re: Wer gewinnt den DSP?

Beitragvon achim » 26. Juli 2006, 09:57

Danke Heinz,
wenn man halt nicht alles nachschlägt und genau recheriert. Meistens gehe ich nur über die Messe-Tabellen. Camelot steht da, soweit mir bekannt ist, in der Tabelle "Essen 2005". Da hätte ich jetzt einen Fehler gemacht, hätte ich das Spiel gewählt.

Gruß
achim

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achim

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon achim » 26. Juli 2006, 10:03

Günter Cornett schrieb:
>
> > Roman Pelek schrieb:
> > > Roman (ist reif für die Insel, muss aber zum Glück nur noch
> > > gut einen Tag warten - das nur als Vorwarnung/Anlass zur
> > > Vorfreude, dass ich ab morgen vorübergehend nicht mehr
> > > mitposte :-) )
> >
> > Dann gibt es hier kein Nachtprogramm mehr :(
>
> Welch Umbruch in der Spielelandschaft!
>
> Gruß, Günter

Hallo Günter,
wo soll denn da ein Umbruch sein? Ich erkenne da nichts dergleichen. Geht doch klar aus dem Satz hervor: "Vorübergehend". Das ist kein Umbruch, höchstens eine kurze Verschnaufpause!

Gruß
achim

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Günter Cornett

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Günter Cornett » 26. Juli 2006, 10:03

Roman Pelek schrieb:
>
> Moin Günni,
>
> Günter Cornett schrieb:
>
> > Ja, aber bei 50 leuten ist der Organisationsaufwand zehnmal höher als bei 10.
> > Und gewählt werden sollen die Leute auch noch.
> > Aus einem kreis von wieviel Kandidaten?
>
> Allen denkbaren. Und schon hätten wir wieder das Problem an
> der Hand, dass diejenigen, die sich immer wieder in
> Erinnerung rufen, anderen eher einfallen.

Nun, ich denke, die Leute müssen sich selber zusammmenfinden.
Darauf achten, dass sie ein großes Spektrum abedecken, und in Bereichen, wo sie selber nicht kompetent sind andere ansprechen, ihnen den Sinn eines solchen Preises vermitteln und sich z.T. auf deren Urteil verlassen.

Und es braucht dann noch Kontinuität, die Leute müssen das auch dauerhaft machen. Ich sehe das bei kleineren Projekten schon, dass manche ganz enthusiastisch anfangen, viel Arbeit inetwas reinstecken, was schon kurze Zeit später nicht mehr weitergemacht wird.


> > Da es nur alle fünf Jahre eine Jury braucht, kann man die
> > tatsächlich wählen oder sie kann sich selbst ernennen, sollte
> > darauf achten, dass unterschiedliche Fähigkeiten
> > zusammenkommen.
>
> Ja, aber irgendwer muss das ja beurteilen. Und niemand auf
> diesem Erdball ist wirklich frei in seiner Urteilskraft,
> manche mehr, manche weniger.

Die ESG (europäische Sammlergilde?) wäre dafür sicher ein guter Ansprechpartner, ebenso das Spielearchiv (wobei die sicherlich schon genug zu tun haben)


> > > > Eine Auszeichnung wäre da rückblickend über einen
> > > > 5-Jahres-Zeitraum sinnvoll nach einer Wartezeit von 1-2 Jahren.
> > > Wenn es denn irgendwie machbar wäre, wäre das mein Traum, um
> > > Spiele halbwegs fair bewerten zu können. Die Probleme, dass
> > > das zum einen dann keine Sau mehr interessiert und etliche
> > > Spiele bis dahin längst vom Markt verschwunden sind, kennen
> > > wir aber sicher beide ziemlich gut :-))
> >
> > Ja, wobei marktfähigkeit nicht so eine große Rolle spielen sollte.
> > Ich würde die künstlerische Leistung in den Vordergrund
> > stellen, zeigen was möglich ist, wie Spiele gemacht werden,
> > nicht: wie man gut verkauft.
>
> Sag' mir, wie's funktionieren soll und wir machen's. Ich wäre sofort dabei.

Hm, als Autor - da geht es doch schon los. Man sollte nicht mitstimmen dürfen, wenn man in dem in Frage kommenden zeitraum selbst ein Spiel veröffentlicht hat

Ach, die Umsetzung, Details, ...

Was meinst du eigentlich genau:
Wie kommen die Leute zusammen?
Wie werden die Spiele ausgewählt?

Nun, ein Bewertungsforum ähnlich bgg,
wo jeder seinen Kommentar abgegeben darf, aber nur Leute, die nicht selbst betroffen sind stimmen ab. Natürlich angemeldet, mit Foto.

Die Kriterien müssen klar sein: die besondere Leistung ...

Rükblickend eingeteilt in Zeiträume, vielleicht:
Perm-1500 ;-) Go, Schach, Backgammon, Mühle
1501-1900 ;-) , modernes Schach, Skat, Schwarzer Peter, ...
1901-1925 MÄDN, Monopoly, ... die ersten Zeitäume sind sicher leicht
1926-1950 wann war Dippy?
1951-1960
1961-1970
1971-1980
1981-1990
1991-1995
1996-2000
2001-2005
... (weiter in 5-Jahres-Zeiträumen)

Man diskutiert 1 Monat lang einen bestimmten Zeitraum und wendet sich dann dem nächsten zu. Die ESG wäre dazu sicher besonders geeignet.


Gruß, Günter

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peer

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon peer » 26. Juli 2006, 10:06

Hi,
OMI schrieb:
>> Andererseits haben gerade die letzten Jahre gezeigt, dass die
> Spieler sich bei der Wahl eher weniger vom Spiel des Jahres
> beeinflussen lassen ... sonst hätte es mehr doppelte
> Preisträger gegeben ;-)

Naja, 5 von 15 sind immer 1/3. Zudem sind die SdJ viermal Zweiter und 3x Dritter geworden. Dann kommen noch zwei Vierte und ein Sechster Platz hinzu. Mit Ausnahme von Zug um Zug ist das SdJ also immer unter den ersten Vier gewesen. Wenn man bedenkt wieviel die Jury hier immer abkriegt, keine schlechte Zahl...
Ich verstehe sowieso nicht: Warum die Abstimmung für den DSP nicht einen Tag vor der Essener Messe beenden lassen? Dann gibts auch keine Probleme mit "Gilt das schon?" Nur die Verleihung müsste natürlich verschoben werden...

Aber letztlich ists ja eh egal, was daraus kommt :-)

ciao
peer

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peer

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon peer » 26. Juli 2006, 10:08

Hi,
Ich würde das so machen, dass Vorschläge einegsand werden können, um wirklich zu gewährleisten alle Spiele im Zeitraum zu berücksichtigen. Und eine Jury wählt dann den Preis. Und im Forum wird der Preis dann zerredet. Scheint mir ein guter Plan zu sein.

Als Name des Preises schlage ich "Der Umbruch des Jahrzwanzigstels" vor.

ciao
peer

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Günter Cornett

Re: Jury für einen neuen Preis

Beitragvon Günter Cornett » 26. Juli 2006, 10:18

Michael Weber schrieb:
>
> Nun ja, wenn klar ist, um was es bei dem Preis geht, habe ich
> keine Angst, dass sich ein paar Leute finden. Allerdings
> halte ich eine so große Zahl für Unsinn, eher eine kleinere
> Gruppe von fünf, seche Leuten. Autoren, Kritiker,
> Spiele-"VIPs", heikel dagegen wären Verlagsmitarbeiter.

Jo.

> > Wenn schon noch ein Preis, dann ich fände es aus Autorensicht
> > sinnvoller einzelne Leistungen von Autoren auszuzeichnen, die
> > die Spieleentwicklung weitergebracht haben, die deutlich
> > machen, was in einem guten Spiel stecken kann. Nicht die
> > Frage Vielspieler oder Massenkompatibilität sondern ist es
> > künstlerisch wertvoll?
>
> Sehr gute Idee. Ich bin ja immer noch für die "Himbeere", die
> in verschiedenen Kategorien für die schlechtesten Neuheiten
> vergeben wird. Aber da will dann keiner in die Jury, weil wir
> in der Szene ja keine Kritik gewohnt sind (aktiv/passiv).

Na, ich glaube eher, so eine Himbeere lohnt nicht.
Warum ein schlechtes Spiel auszeichnen?


> > Eine Auszeichnung wäre da rückblickend über einen
> > 5-Jahres-Zeitraum sinnvoll nach einer Wartezeit von 1-2 Jahren.
>
> Ne, kann man schon früher. Muss man auch.

Ne, warum?
Mir geht es darum, zu bewerten, ob eine besondere künstlerische Leistung drin steckt, ein innvoativer Mechanismus, eine gute thematische Einbindung, eine besonders gelungene Komposition, ob das Spiel eine Entwicklung eingeleitet hat, ... es geht nicht um Aktualität.


> > Aber ich sehe niemanden, der einen solchen Preis organisieren
> > könnte, weder deinen noch meinen Vorschlag.
>
> Das Beispiel Fairplay zeigt, wie simpel es gehen könnte. Und
> es geht sicher noch simpler. Leser/Spieler machen Vorschläge,

Is das jetzt als Lob zu verstehen?

> die Jury kürt daraus anhand von "festen" Bestimmungen die Sieger.
>
> Michael
> (wird jedes Jahr zur Jury des a la karte herangezogen)

Ah, kennst du die anderen Juroren?
Sind Verlagsmitarbeiter oder Autoren darunter?
Gibt es irgendwo eine öffentliche Liste dieser Geheimloge? ;-)
Ich kenne leider nur Listen der Ergebnisse: http://www.superfred.de/alc.html

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Günter Cornett » 26. Juli 2006, 10:22

achim schrieb:
>
> Günter Cornett schrieb:
> >
> > > Roman Pelek schrieb:
> > > > Roman (ist reif für die Insel, muss aber zum Glück nur
> noch
> > > > gut einen Tag warten - das nur als Vorwarnung/Anlass zur
> > > > Vorfreude, dass ich ab morgen vorübergehend nicht mehr mitposte :-) )
> > >
> > > Dann gibt es hier kein Nachtprogramm mehr :(
> >
> > Welch Umbruch in der Spielelandschaft!
> >
> > Gruß, Günter
>
> Hallo Günter,
> wo soll denn da ein Umbruch sein? Ich erkenne da nichts
> dergleichen. Geht doch klar aus dem Satz hervor:
> "Vorübergehend". Das ist kein Umbruch, höchstens eine kurze Verschnaufpause!

Ne, das gibt einen Doppelumbruch ;-)

Gruß, Günter

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Günter Cornett

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Günter Cornett » 26. Juli 2006, 10:26

peer schrieb:
>
> Hi,
> Ich würde das so machen, dass Vorschläge einegsand werden
> können, um wirklich zu gewährleisten alle Spiele im Zeitraum
> zu berücksichtigen. Und eine Jury wählt dann den Preis. Und
> im Forum wird der Preis dann zerredet. Scheint mir ein guter Plan zu sein.

einsenden und wenig Leute müssen alles sichten - das führt zu Fehlern.
Es kommt dann immerhin eine vierstellige Zahl von Spielen in Frage.
Da braucht es eine öffentliche Diskussion.

Und die öffentliche Diskussion darüber, was ein gutes Spiel ausmacht, wäre dann auch etwas Wesentliches an dem Preis. Nur bei Preisen, wo irgendwelche Leute in Hinterzimmern entscheiden, ist nur das Ergebnis entscheidend.

> Als Name des Preises schlage ich "Der Umbruch des Jahrzwanzigstels" vor.

Mach mal. Ich wünsch dir Hals- und Umbruch! ;-)

Gruß, Günter

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Roman Pelek

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon Roman Pelek » 26. Juli 2006, 10:55

Huhu Peer,

peer schrieb:
>
> Hi,
> OMI schrieb:
> >> Andererseits haben gerade die letzten Jahre gezeigt, dass
> die
> > Spieler sich bei der Wahl eher weniger vom Spiel des Jahres
> > beeinflussen lassen ... sonst hätte es mehr doppelte
> > Preisträger gegeben ;-)
>
> Naja, 5 von 15 sind immer 1/3. Zudem sind die SdJ viermal
> Zweiter und 3x Dritter geworden. Dann kommen noch zwei Vierte
> und ein Sechster Platz hinzu. Mit Ausnahme von Zug um Zug ist
> das SdJ also immer unter den ersten Vier gewesen. Wenn man
> bedenkt wieviel die Jury hier immer abkriegt, keine schlechte
> Zahl...

Danke Peer. Ich hätt's nicht besser recherchieren und formulieren können :-)

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Roman Pelek » 26. Juli 2006, 11:52

Hi Günter,

Günter Cornett schrieb:

> Und es braucht dann noch Kontinuität, die Leute müssen das
> auch dauerhaft machen. Ich sehe das bei kleineren Projekten
> schon, dass manche ganz enthusiastisch anfangen, viel Arbeit
> inetwas reinstecken, was schon kurze Zeit später nicht mehr
> weitergemacht wird.

Dieses hier wiederum ist eine extrem günstige Gelegenheit, mich mal selbst zu zitieren: "Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass die Lindenstraße vielleicht einen neuen Sendetermin hatte, manche Leute des Lesens nicht mächtig waren oder Saulheim in neuen Atlanten eliminiert worden war, fest steht jedenfalls: die redaktionellen Treffen zeigten stets einen deutlichen Hang der Teammitglieder zum Akademischen. Zu spät, verhindert, nie dagewesen und nie abgemeldet - alle Möglichkeiten der Spezies Abiturient im Hinblick auf Arbeitsvermeidung wurden ausgereizt." Das war vor 13 Jahren und die Einleitung meines Editorials unserer Abizeitung.

> Die ESG (europäische Sammlergilde?) wäre dafür sicher ein
> guter Ansprechpartner, ebenso das Spielearchiv (wobei die
> sicherlich schon genug zu tun haben)

Sprich' sie an. Mal schauen, ob sie sich wirklich freuen :-)

> > > Ja, wobei marktfähigkeit nicht so eine große Rolle
> spielen sollte.
> > > Ich würde die künstlerische Leistung in den Vordergrund
> > > stellen, zeigen was möglich ist, wie Spiele gemacht werden,
> > > nicht: wie man gut verkauft.
> >
> > Sag' mir, wie's funktionieren soll und wir machen's. Ich
> wäre sofort dabei.
>
> Hm, als Autor - da geht es doch schon los. Man sollte nicht
> mitstimmen dürfen, wenn man in dem in Frage kommenden
> zeitraum selbst ein Spiel veröffentlicht hat
>
> Ach, die Umsetzung, Details, ...

Ja, ich weiß, man sollte so vieles im Leben besser nicht tun. Andererseits stellt man auch häufig resigniert fest: "Wenn Du's nicht machst, macht es keiner". Und dann steht man wieder da und denkt sich: "Ach, Sch... was auf die Etikette."

> Nun, ein Bewertungsforum ähnlich bgg,
> wo jeder seinen Kommentar abgegeben darf, aber nur Leute, die
> nicht selbst betroffen sind stimmen ab. Natürlich angemeldet,
> mit Foto.

Mit Foto, also ganz getreu dem Motto: "Schiri, wir wissen, wo Dein Auto steht?" Nein, ernsthaft: ja.

> Man diskutiert 1 Monat lang einen bestimmten Zeitraum und
> wendet sich dann dem nächsten zu. Die ESG wäre dazu sicher
> besonders geeignet.

Na also, Du hast doch 'ne Idee. Mach' was draus.

Ciao,
Roman ("And I say to the sleepy summer rain / with a complete absence of pain / you might think I'm crazy / but I'm still in love with you" - Cave, Nick)

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Günter Cornett

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Günter Cornett » 26. Juli 2006, 12:27

Roman Pelek schrieb:

Warum bist du noch hier? ;-)

> Na also, Du hast doch 'ne Idee. Mach' was draus.

Tja, daran scheitert oftmals die Umsetzung.
Entweder: das ist deine Idee, du musst das auch machen
Oder: das ist meine Idee, die teile ich nicht.

Beides Haltungen, die eine Idee vor ihrer Geburt beerdigen.

Eine einzelne Idee eines einzelnen reicht eben nicht, sie muss von mehren Personen getragen und entwickelt werden.

Gruß, Günter

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Michael Weber

Re: Wie wärs: Jury für den DSP?

Beitragvon Michael Weber » 26. Juli 2006, 12:37

Roman Pelek schrieb:
> Das geht etwas am Kern der Sache vorbei. Das eigentliche
> Problem sind die Verzerrungseffekte, die durch das zuvor
> bekannt gegebene SdJ entstehen, die Korrelation zwischen
> beiden. Ein Spiel, dass auf der Nominierungsliste vorhanden
> ist oder gar SdJ wurde, hat beim DSP einen Chancenvorteil
> gegenüber mitunter gleichwertigen, aber dort nicht genannten
> Titeln. Da dort dem Sinn der Sache gemäß keine reinen
> Freaktitel auftauchen, verlagert sich die Geschichte in
> Richtung der familientauglichen SdJ-Kandidaten - und das
> natürlich auch zum Nachteil anderer familientauglicher Titel.

Ich finde das schon richtig. Allerdings ist es mir so herum lieber, als wenn die Jury bei der SdJ-Wahl öffentlich oder einzelne Juroren innerlich denken: "Ne, das Spiel hat ja schon den DSP bekommen, dann kann ich ja doch das andere befürworten". Denn beim SdJ gibt es eine Menge Kohle für die Verantwortlichen, da wäre eine solche mögliche Verzerrung durch das Unterbewusstsein oder Nachdenken äußerst unschön. Dann lieber eine Verzerrung zu Gunsten des SdJ beim DSP.

Michael
(ist wegen der für ihn unerträglichen Hitze auch schon ganz verzerrt)

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Roman Pelek

Re: Praxisnahe und praxisferne Ideen

Beitragvon Roman Pelek » 26. Juli 2006, 13:09

Hi Günter,

Günter Cornett schrieb:
>
> Roman Pelek schrieb:
>
> Warum bist du noch hier? ;-)

Weil ich um 1:41 heute vom morgigen Tag sprach? :-)) Aber keine Sorge: ich gedenke, mein Versprechen einzulösen. Zwar "leider" nicht aus Gutmenschentum, sondern aus bekennendem Egoismus, aber der Effekt bleibt der gleiche.

> Eine einzelne Idee eines einzelnen reicht eben nicht, sie
> muss von mehren Personen getragen und entwickelt werden.

Jo. Das beisst sich jetzt aber inhaltlich nicht mit dem Gedanken, dass Ideen von Einzelnen ausgehen. Stört's denn einen Fluss, wenn er eine einzelne Quelle, aber mehrere Zuflüsse hat - solange er letztere denn besitzt? ;-)

Damit sind wir der philosophischen Schiene, die am besten mit "[OT] Vorsicht: Günter-Roman-Gefasel" zu betiteln wäre, allerdings wieder gefährlich nahe gekommen. Und das muss auf'n letzten Drücker ja jetzt nicht unbedingt passieren :-D

Ciao,
Roman (Frau schon schauen böse. Muss gehen, um zu tragen schwere Gegenstände und packen Koffer. Pflicht von Jäger. Und Jäger zwar dumm, aber nicht pflichtvergessen.)

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Frank Schaubrenner

Re: danke für die Erinnerung :-)

Beitragvon Frank Schaubrenner » 26. Juli 2006, 13:18

die Aussage der mehr oder weniger zufällig zusammengewürfelten 2000 abstimmenden Spieler ist wohl:

"holla, die Spiele die viele Punkte haben gefallen uns, warum auch immer, von den Neuheiten die wir kennenam Besten:-)."
Alles andere was man reininterpretieren kann, will, darf wird schwer.
Denke mal schwer ist es wenn man unbedingt dem Preis ne Aussage ausserhalb dieses Rahmens unterschieben will, denn da müsste man diese Aussage jedem einzelnen, der irgendwie auf die Idee kommt abzustimmen einbleuen, was er abstimmen soll und die stimmen auf die Inhaltlicher Richtigkeit prüfenwobei das ja irgendwie keiner so richtig kann und der Preis dann doch ein Preis der wenigen Prüfer wäre.. Ergo am Besten einfach Finger weg lassen und so lassen wie es ist.

Frank
"Oft heißt es, der Himmel sei voller Sterne. Das stimmt nicht. Der Himmel ist voller Himmel. Er erstreckt sich endlos, und im Vergleich mit einer so gewaltigen Endlosigkeit erscheint die Anzahl der Sterne gering. Deshalb ist es so erstaunlich, daß sie so eindrucksvoll erscheinen. " T. Pratchett - Flügel


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