Beitragvon peer » 15. August 2006, 10:09
Hi,
OK, jetzt hab ich etwas mehr Zeit und kann das Spiel etwas klarer beschreiben.
Grundsätzlich gibt es zwei Lager: Staatsgewalt und Linke. Ob ein Lager komplett von einer Person gespielt wird oder von mehreren spielt keine Rolle, so dass es zu 2. ebenso spielbar ist wie mit mehreren (dann gibts feste Figurenzuordnungen innerhalb der Teams). Zu mehrt ist es aber lustiger. Der Spielplan zeigt eine Stadt und die Laufwege in derselben
Eine Seite bekommt nun einen geheimen (oder auch offenen, je nach Lust und Laune) Auftrag.
Die Polizisten können im Spiel Linke verhaften, Linke können sich gegenseitig befreien und Barrikaden aufbauen. Bei einigen Szenarien gibts dann auch Sprengsätze.
Ein bisschen Taktik ist also schon im Spiel, aber in erster Linie lebts von der Stimmung. Und die Regeln lassen viel zu und sind bewusst offen gehalten.
So gibt es ein Szenario, bei dem die Linken ein Haus sprengen sollen. Schaffen sie es den Sprengstoff zu platzieren, aber ein Polizist befindet sich im Haus - Sprengen sie es dann wirklich oder nicht? Das hängt von den Spielern ab. In einigen Runden mag es da gar keine Diskussion geben, aber für die ist das Spiel gar nicht.
OK, angenommen sie sprengen nicht - Wie bekommen sie den Polizisten da raus? Also müssen sie wieder rein, und den gemeinsam rausziehen. Dann haben die anderen Polizisten aber wieder Zeit, die Sprengung zu verhindern etc.
Strenggenommen ist es ein taktisches Laufspiel (mit nicht gerade geringem Würfelfaktor). Aber durch die gewollte "Lebensnähe" ist es schon ziemlich einzigartig. Und gerade deswegen nicht jedermanns sache...
Tja, Schade, dass du nicht in Berlin wohnst :-) Ich würd meins gerne mal wieder rausholen...
ciao
peer