Beitragvon Tom » 23. August 2006, 12:45
VolkiDU schrieb:
>
> Tom schrieb:
> > zählen Charttechnisch die
> > verkauften Stückzahlen.
>
> Nur, wer hätte etwas von konkreten und aktuellen Zahlen: Die
> Konkurrenz erfährt Verkaufszahlen. Wer will das schon? Wer
> hätte etwas davon zu erfahren, das ein bestimmtes Spiel von
> den Verkaufszahlen von Platz 12 auf Platz 18 gefallen ist,
> oder jetzt neuerdings unter den Top 10 ist? Braucht der
> Spieler konkrete Verkaufszahlen, und was kann er damit
> anfangen?
Die selben Fragen könnte man sich bei der Musik auch stellen.
Aber trotzdem gibt es sie dort als feste Größe.
Eine ganz gewagte These:
Hätten wir bei Spielen Charts wie in der Musik (nicht nur bezogen auf ein Kaufhaus, sondern bundesweit bzw. weltweit). Hätte der "normale" Kunde eine einfache, verständliche Möglichkeit der Orientierung. Besonders Autoren würden dann mehr Beachtung finden (wow, Heinz Meister ist mit vier Titeln in den Top 10).
Es gäbe Chartbreaker - schau mal, von 0 auf Platz 2 - es gäbe Longseller - und alles für den normalen Kunden offensichtlich und klar strukturiert.
Ich schau mir Spiele der Top 10, Neueinsteiger usw. vielleicht genauer an. Ich kann mich durch die Liste beraten lassen (was, seit 50 Wochen in den Top 100, dann kann es nicht schlecht sein).
Dabei sind die Spielefraeks nicht die Zielgruppe solcher Charts. Das sind sie aber auch in der Musikbranche nicht. Sobald dort eine Gruppe in den Top 10 erschein, ist sie für die Musikfreaks oft uninteressant weil mainstream.
Wenn es - wie in der Musik - auch noch goldene und platine Pöppel geben würde (bei bestimmten Verkaufsstückzahl) würde die ganze Sache einfach Massenkompatibler werden. Sie würde "berechenbarer" aber auch für den "Normalo" begreif- und deutbarer werden.
Nur mal so gesponnen :)
Gruß
Tom
PS: Dann gäbe es Teuber-Gruppies und Knizia Fan-Clubs und in RTL Explosiv gäbe es eine Reportage über Klaus Jürgen Wrede wie er am Strand mit einer unbekannten Blondine gesehen worden ist :-D