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warum spielst du?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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hugo streit

warum spielst du?

Beitragvon hugo streit » 24. September 2006, 11:31


Hallo,

ich mich interessiert es, warum wir spielen.
warum spielst du?
Danke für deine hilfe im voraus

Hugo !

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Funfairist

Re: warum spielst du?

Beitragvon Funfairist » 24. September 2006, 11:41

Nun,

seit fast einem Jahr hat mich das "Spiele-Fieber" völligst ergriffen. War ich vorher noch anderen Hobbies zugeneigt, so hat sich in meinem Leben fast alles in Richtung Brettspiel geändert. Was ich am schönsten am Spiel finde ist die Kommunikation. Ich mag es einfach mit Freunden zusammen zu sitzen, vielleicht vorher zu kochen und anschließend wie wild zu spielen. An erster Stelle steht der Spaß, und nicht unbedingt das Gewinnen. Viel mehr mag ich es mit Freunden in Spiele einzutauchen und Spaß an der Gestaltung, an der Taktik und am Verlauf zu haben.

Gruß

KK
www.filmkrake.de

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Braz
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Re: warum spielst du?

Beitragvon Braz » 24. September 2006, 12:00

...dem kann ich nur zustimmen!

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AllThatJazz
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Re: warum spielst du?

Beitragvon AllThatJazz » 25. September 2006, 00:43

Sehr schön formuliert vom Funfairist :-))

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Mike Merten

Re: warum spielst du?

Beitragvon Mike Merten » 25. September 2006, 09:26

Da bin ich dann wohl eine andere Art von Spieler.

Sicher, mit netten Leuten zusammen zu sein, ist immer schön. Und in einer meiner Spielegruppen grillen wir auch oder gehen bowlen. Ich hoffe nur, daß das nicht überhand nehmen wird und die Bezeichnung "Spielegruppe" also gültig bleibt. Sonst muß ich mir zusätzlich noch eine andere Gruppe suchen.

Beim Spielen geht es mir nur um das Spielen. Ohne jedes "wozu?" macht mir das einfach Spaß. Da genieße ich es, eine Sache um ihrer selbst Willen zu tun. Also wirklich zu "spielen". Was mir daran gefällt? Dinge tun zu können, ohne daß das langfristige Folgen hat. Wenn ich bei meiner ersten Partie Age of Steam wegen einer falschen (besser: fehlenden) Strategie total den Bach runter gehe und schnell keinerlei Chance mehr habe, vielleicht noch Vorletzter zu werden - wen stört's? Mich nicht. Bei der Arbeit gehört es zu meinem Selbstverständnic, möglichst wenig Fehler zu produzieren. Und natürlich versuche ich, in einem Spiel so erfolgreich wie möglich abzuschneidem. Aber das Danach ist nicht wichtig. Das Spiel selber erschafft eine zeitlich begrenzte alternative Realität, in der ich weit stärker Ich selbst sein darf, als im sonstigen Leben.

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Andreas Odendahl

Re: warum spielst du?

Beitragvon Andreas Odendahl » 25. September 2006, 11:21

Hi!

Ich kann irgendwie beiden bisher geäußerten Meinungen etwas abgewinnen. Einerseits ist es sehr schön, etwas gemeinsam mit Freuden und Bekannten was zu machen. Obwohl mich oft stört, dass bei dem ganzen geesse und so evtl. zu wenig Zeit bleibt, um zu spielen. Also, um so viel zu spielen wie es möglich gewesen wäre... ;-)

Aber da ist jeder Mensch wohl anders.

Andererseits will ich nämlich eigentlich meinen Spieltrieb ausleben. Gewinnen steht dabei eher an zweiter Stelle. Natürlich will ich gewinnen, aber wenn ich verliere, hab ich trotzdem Spaß am Spielen...

Wir hatten mal ne Spielrunde mit einem Menschen, den wir über eine Anzeige kennengelernt haben. Der kam rein, sagte nichts (außer "Hallo, ich bin Soundso"...) und setzte sich. Man besprach, welches Spiel gespielt wurde und los gings. Das war nah an der perfekten Spielrunde!!! Natürlich redete man dann auch über das Spiel. Klar. Aber es war deutlich ne Zweckgemeinschaft!

Es geht so oder so. Gibt immer eine bestimmte Erwartungshaltung an bestimmte Abende. Jede Spielrunde ist da anders. Solange der Abend/Tag schön ist, solls mir recht sein...

ode.

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Thomas O.

Re: warum spielst du?

Beitragvon Thomas O. » 25. September 2006, 13:28

Andreas Odendahl schrieb:
>
>Wir hatten mal ne Spielrunde mit einem Menschen, den wir über
> eine Anzeige kennengelernt haben. Der kam rein, sagte nichts
> (außer "Hallo, ich bin Soundso"...) und setzte sich. Man
> besprach, welches Spiel gespielt wurde und los gings. Das war
> nah an der perfekten Spielrunde!!! Natürlich redete man dann
> auch über das Spiel. Klar. Aber es war deutlich ne
> Zweckgemeinschaft!

Hallo Andreas,

das ist doch ganz klar beim ersten Treffen. Wenn man sich vorher nicht kannte und nur über eine Anzeige zueinander gefunden hat, dann fehlen einem natürlich am Anfang Anknüpfungspunkte für andere Gesprächsthemen. Da kann sich aber im Laufe der Zeit mehr draus entwickeln. Es ist nicht auszuschließen, dass man nach weiteren Treffen weitere Gemeinsamkeiten und gleiche "Frequenzen" feststellt. Das Spielen bietet m.E. eine hervorragende Basis, um im Rahmen einer gemeinsamen Welt, in die alle Beteiligten eintauchen, etwas zu erleben, was alle verbindet. Daraus entwickeln sich nicht selten Gespräche über ganz andere Themen, was ohne das Spielen vielleicht nicht so entstanden wäre.

Wir z.B. feiern gemeinsam Geburtstage, treffen uns zu Karneval und teilen uns meistens auch das Auto nach Essen :-)

Gruß Thomas

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Gerhard Passler
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Beiträge: 554

Re: warum spielst du?

Beitragvon Gerhard Passler » 25. September 2006, 13:33

hugo streit schrieb:

> warum spielst du?

Gute Frage. :))

... weil ich dabei für ein paar Stunden völlig abschalten, den Alltagstrott und die Alltagssorgen vergessen und in eine andere, spielerische Welt eintauchen kann.

... weil ich dabei auch mal "anders" sein darf als im richtigen Leben, nämlich gemein und hinterlistig, ungerecht und heimtückisch, geldgierig und angeberisch, egoistisch und geheimnisvoll.

... weil ich mich dabei mit anderen Gleichgesinnten in spielerischer Weise messen kann.

... weil ich mich damit geistig fit halten kann. :smile:

... und zum Schluss, weil Spielen ganz einfach faszinierend ist und Spaß macht!!!

Verspielte Grüße

Gerhard

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Andreas Odendahl

Re: warum spielst du?

Beitragvon Andreas Odendahl » 25. September 2006, 17:30

Nee, das hat sich nicht geändert. Der Typ war einfach so. Damit will ich auch gar nicht sagen, dass das schlimm ist, oder ich den doof finde. Der war echt nett, aber der war einfach so. Leider gibts die Runde nicht mehr, weil wir umgezogen sind.

ode.


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