Beitragvon Thomas O. » 25. September 2006, 13:28
Andreas Odendahl schrieb:
>
>Wir hatten mal ne Spielrunde mit einem Menschen, den wir über
> eine Anzeige kennengelernt haben. Der kam rein, sagte nichts
> (außer "Hallo, ich bin Soundso"...) und setzte sich. Man
> besprach, welches Spiel gespielt wurde und los gings. Das war
> nah an der perfekten Spielrunde!!! Natürlich redete man dann
> auch über das Spiel. Klar. Aber es war deutlich ne
> Zweckgemeinschaft!
Hallo Andreas,
das ist doch ganz klar beim ersten Treffen. Wenn man sich vorher nicht kannte und nur über eine Anzeige zueinander gefunden hat, dann fehlen einem natürlich am Anfang Anknüpfungspunkte für andere Gesprächsthemen. Da kann sich aber im Laufe der Zeit mehr draus entwickeln. Es ist nicht auszuschließen, dass man nach weiteren Treffen weitere Gemeinsamkeiten und gleiche "Frequenzen" feststellt. Das Spielen bietet m.E. eine hervorragende Basis, um im Rahmen einer gemeinsamen Welt, in die alle Beteiligten eintauchen, etwas zu erleben, was alle verbindet. Daraus entwickeln sich nicht selten Gespräche über ganz andere Themen, was ohne das Spielen vielleicht nicht so entstanden wäre.
Wir z.B. feiern gemeinsam Geburtstage, treffen uns zu Karneval und teilen uns meistens auch das Auto nach Essen :-)
Gruß Thomas