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Erstauflagen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Frank/HH

Erstauflagen

Beitragvon Frank/HH » 25. September 2006, 23:20

Hallo liebe Mitspieler,

ich möchte hier gerne meiner in der letzten Zeit aufgekommenen Enttäuschung über die mangelnde Qualität von Erstauflagen etwas Luft machen und Euch fragen, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt bzw. ob Ihr etwas über "Ausgleich" durch die Verlage festgestellt habt.

Leider musste ich in der letzten Zeit immer wieder feststellen, dass ich ein Spiel besser nicht sofort nach Erscheinen hätte kaufen sollen, sondern doch auf die verbesserte nächste Auflage hätte warten sollen, da die Erste noch etwas unausgegoren scheint.
Wenn ich das Beispiel "Runebound" nehmen darf, wurde mir vom Vertreiber mitgeteilt, ich könne meine erste Auflage gegen eine neue eintauschen und müsse "nur" 25 Euro für die Neue bezahlen. Wenn ich bedenke, dass ich für die Erste 35 gezahlt habe, fühle ich mich doch da etwas ungerecht behandelt.
Weitere Beispiele, welche mir spontan einfallen sind BaHotH mit sehr vielen Fehlern bei den Szenarien, Old Town mit einer schrecklichen Regel. De ontembare stad kommt jetzt neu raus und ich lese überall in der Spielbox-Beschreibung das Wort "verbessert". Dann Zavandor ebenfalls mit Regelunklarheiten und Fehlern auf dem Spielplan. Auch von Caylus soll die neue Auflage ja verbessert worden sein und auch der Ringkrieg musste deutlich überarbeitet werden.

Nun, ich kann es ja verstehen, dass es gerade bei kleineren Verlagen schwierig ist, sofort ein perfektes Produkt abzuliefern und das viele Dinge erst entdeckt werden, wenn das Spiel sehr oft gespielt wurde, und ich finde es auch gut, wenn das Spiel im Verlauf verbessert wird, fühle mich aber doch mit meiner "alten" Auflage etwas allein gelassen.
Klar, ich kann die neue Regel des Ringkriegs ausdrucken, aber bei der Länge verbrauche ich wahrscheinlich soviel Toner, da kann ich mir das Spiel gleich neu kaufen.

Mein Fazit für die Zukunft ist also leider: Erstmal abwarten, ob's ne neue Auflage gibt... (Aber wenn das alle machen geht's der Branche schlecht, denn gibts nicht erst eine zweite Auflage, wenn sich die erste gut verkauft hat...???)

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und Vorschläge zu diesem Thema.

Gute Nacht,

ein Frank aus Hamburg (Die Raute im Herzen :-D )

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Droegi
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Re: Erstauflagen

Beitragvon Droegi » 26. September 2006, 03:27

Hallo Frank,

wo Du gerade auf "Regelunklarheiten" vom Zepter (spätestens nach der Messe sollte man es so ausdrücken, bevor es zu Mißverständnissen kommt) anspielst, so möchte ich Dir eigentlich widersprechen. Die einzigen Unklarheiten waren extreme Situationen, wie wir sie beim Testen nicht erkannt haben. Die Regel ansich war wasserdicht. Wenn auch nicht für jeden sofort verständlich. Von daher gehe ich davon aus, daß Du dieses vielleicht meinen könntest. Trotzdem fühle ich mich motiviert, einen anderen Standpunkt als den Deinigen hier zu vertreten und darzustellen.

Die Fehler, die sich bei der Gestaltung eingeschlichen haben, sind ärgerlich. Ich habe mich darüber auch nicht gefreut. Sie sind zum Glück mathematisch unlogisch und von daher für die meisten auch sofort zu erkennen (oder wiederzuerkennen). Ich denke, Lookout hat aus den Fehlern gelernt und geht bei Folgeprojekten akribischer vor.

Auf der anderen Seite ist es ein Spiel, wo der Autor (ok ok) sein Entwurf voll und ganz umgesetzt bekommen hat. Der Verlag hat nicht, wie es oftmals üblich ist, den Rotstift angesetzt. Stattdessen hat man das Spiel soweit es damals möglich war, zusammen ausbalanziert. Über die Materialfrage (zip-Tüten oder Plastik-Inlay) war man sich sofort einig. Ich wollte etwas Farbe ins Spiel bringen und fand die Idee einer Rahmengeschichte toll (ok, einige mögen es, für andere ist es immer noch Outpost), der Verlag willigte ein.

Lookout hat einiges mit dem Zepter riskiert. (erstes Brettspiel nach den Bohnanza-Erweiterungen und diversen Kartenspielen) Einige "Größen" der Brettspiel"-Szene haben vor der Messe vor 2 Jahren gesagt, daß sie froh sein können, wenn von dem Spiel 1000 Stück verkauft werden. - Und nun ist die 2. Auflage draußen.

Kleinverlage wie Lookout, 2F, Doris&Frank, etc. bringen frischen Wind in die Welt der Brettspiele (vergleichbar vielleicht wie der Mittelstand in der Wirtschaft). Sie sind auf die Unterstützung der Spielergemeinde der Freaks mehr angewiesen als die großen Verlage, die sich durchaus mal ein schlechtes Spiel leisten können (was häufiger gekauft, aber seltener gespielt, wird). Es ist ein ständiges Geben und ein Nehmen.

Es sollte m.E. nicht immer auf die Verlage rumgehackt werden. Die Entwicklung und die Verwirklichung eines Spiels kann durchaus ein riesiger Kraftakt sein. Probier es doch einfach mal selber.


Frank, wenn Du jetzt also immer bis zur zweiten Auflage warten möchtest, dann ist das Deine Entscheidung. Aber wunder Dich nicht, wenn es eines Tages von einem Spiel einmal keine zweite Auflage geben sollte, weil keiner sich traute, die erste Auflage zu kaufen.


So, nun ist es schon spät/früh.

Schöne Grüße
Droegi, der sich wieder auf die neuen Wagnisse in Essen freut.

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Eric

Re: Erstauflagen

Beitragvon Eric » 26. September 2006, 08:18

Da die Entscheidung eine weitere Auflage zu produzieren abhängig von den Verkaufszahlen ist, kann man nicht immer mit einer Zweitauflage rechnen. Wenn es dann doch eine Zweitauflage gibt, kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass das Spiel tatsächlich gut bzw. beliebt ist. Wer sich ein offensichtlich so gutes Spiel so lange vorenthält ist selber Schuld...

Ausserdem gibt es Spiele, bei denen die neueste Auflage nicht immer die beste ist. Als Beispiel sei hier Talisman 3rd Edition genannt.


Die Verbessungen in Caylus und Zepter von Zavandor sind marginal, die Kritik an der Erstauflage damit vollkommen unberechtigt.

Zu Runebound gab es zeitlich limitiert ein besseres Upgrade-Angebot von 10 Euro für das Upgrade. Auch dieses Spiel ist in der Erstauflage praktisch fehlerfrei und gut spielbar. Die relevante Verbesserung der 2nd Edition sind die neuen Plastikfiguren, alle anderen Änderungen sind eher Geschmackssache und nicht unbedingt Verbesserungen.


Insgesamt sind fast alle Änderungen einer Zweitauflage kosmetischer Natur, deshalb lohnt es sich meiner Ansicht nach nicht zu warten. Auch sollte man bedenken, dass es praktisch kein Spiel gibt, wo man nicht irgend etwas verbessern könnte, aber das als Indiz für Unausgegorenheit zu nehmen ist ziemlich weit hergeholt.

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Sandra-spielbox

Nicht den Spielspaß vergessen...

Beitragvon Sandra-spielbox » 26. September 2006, 09:04

Ich finde, es geht doch noch immer um den Spaß. Wenn nun auf der Zählleiste eine Zahl doppelt oder ein Rechtschreibfehler auf einer Karte ist, so ist dies sicherlich für den Käufer ärgerlich. Ob nun das Spielgeld in einem nicht so schönen Material ist, dass ist mir so ziemlich egal. Aber selbst Fehler und Materialschwächen sollten den Spielspaß doch nicht trüben.

Wir persönlich sind nicht die Brettspieler die alles kaufen. Wir kaufen uns meist Spiele von denen wir vorher bereits gutes gehört haben oder die Spielregel gelesen haben. Das heißt unsere "Fehlkäufe" halten sich in Grenzen. Da wir die Spiele nicht immer direkt kaufen haben wir meist die Zweitauflagen im Schrank liegen, wie z. B. Caylus.

Und zum Preis ist folgendes zu sagen:
Ein Spiel kostet zwischen 20 und 30 Euro. Wenn ich überlege wie oft wir bestimmte Spiele schon gespielt haben, so ist der Preis vollkommen in Ordnung. Brettspiele sind unser Hobby und ob ich nun oft in die Kneipe gehe oder mir die Zeit mit Brettspielabenden vertreibe, so ist das preislich das gleiche.

Der Spaß ist doch das wichtigste!

Es grüßt

Sandra

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Frank/HH

Re: Erstauflagen

Beitragvon Frank/HH » 26. September 2006, 09:27

Hallo Leute,

Danke für Eure Antworten.
Um eins klarzustellen: Ich habe viel Spiele gekauft und werde das auch weiterhin tun und vor allem die Spiele der von Euch angeführten Kleinverlage finde ich immer wieder toll. Auch über die Preise gibt es IMHO nichts zu meckern, da sind wir uns absolut einig. Und der Spielspaß ist ja meistens wirklich gut udn davon nicht getrübt (es sei denn ich habe zB große Probleme mit der Regel, wie beim Zepter, so war es zu verstehen...)
Und ich habe ja auch nicht gesagt, dass die Spiele in der ersten Auflage schlecht sind, nur ist eben teilweise die zweite besser oder verbessert (wie auch immer, Material, Regel,...). Ein ganz normaler Vorgang.
Doch wie ich schon schrieb und ihr bestätigt habt, bin ich es (una natürlich alle anderen) als Käufer der Erstauflage der es möglich macht, dass es eine zweite gibt. Ich erwarte jetzt keinen persönlichen Dank, finde es aber auch schade, dass ich als Käufer der Erstauflage nicht von den Verbesserungen profitiere.
Wenn wir wieder mal Runebound nehmen habe ich von diesem limitierten Angebot nichts erfahren und ich habe ja auf der Messe als die zweite Auflage präsentiert wurde sogar am Stand nachgefragt..., es könnte da finde ich mehr von den Verlagen kommen.
Ich weiß, daß es viel Arbeit ist, ich erkenne das an, Fehler darf man machen, ich könnte es selbst nicht besser, ist alles richtig, dennoch verbleibt teilweise ein Gefühl der Enttäuschung über ein Produkt, was noch nicht komplett ausgereift ist und eben vor allem der Ausgleich für diesen Mangel. Das sind die Punkte, um die es mir hier geht.

Gruß,
Frank

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Eric

Re: Erstauflagen

Beitragvon Eric » 26. September 2006, 09:41

Frank/HH schrieb:
>
> Ich erwarte jetzt keinen persönlichen Dank, finde es aber auch schade, dass ich
> als Käufer der Erstauflage nicht von den Verbesserungen profitiere.

Viele Verlage bieten ein Upgrade an, so sind die neuen Geldstücke von Caylus einzeln zu bekommen oder auch die neuen Holzspielsteine von Antike. Die neue Anleitung kann man sich auch immer runterladen. Für Zepter von Zavandor gab es eine Datei zum Ausdrucken, womit man die Fehler auf dem Spielfeld überkleben konnte.

So allgemein stimmt Deine Aussage deshalb nicht.

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Klaus Knechtskern
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Re: Erstauflagen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 26. September 2006, 10:54

Frank/HH schrieb:
>

> Ich weiß, daß es viel Arbeit ist, ich erkenne das an, Fehler
> darf man machen, ich könnte es selbst nicht besser, ist alles
> richtig, dennoch verbleibt teilweise ein Gefühl der
> Enttäuschung über ein Produkt, was noch nicht komplett
> ausgereift ist und eben vor allem der Ausgleich für diesen
> Mangel. Das sind die Punkte, um die es mir hier geht.

Frank ich weiß nicht ob Du in diesem Fall von einem Mangel sprechen kannst.

Es kriegt ja auch nicht jeder Käufer eines BMW neue Aussenspiegel wenn BMW feststellt da könnte man was verbessern.

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Marten Holst
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RE: Erstauflagen

Beitragvon Marten Holst » 26. September 2006, 12:04

Moin,

> Es kriegt ja auch nicht jeder Käufer eines BMW neue
> Aussenspiegel wenn BMW feststellt da könnte man was
> verbessern.

Naja, wenn BMW sagt "Zum blauen Auto passen blaue Außenspiegel doch besser als grüne", dann nicht (Geld bei Caylus), aber wenn die Außenspiegel nicht so einstellbar sind, dass man bequem zurück sehen muss, dann vielleicht schon (Regel bei Old Town). Und wenn sie Gefahr laufen abzufallen, dann wird das sogar im Radio bekannt gegeben (da dürfte es aber weniger Parallelen geben) :-)

Tschüß
Marten

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Frank/HH

Re: Erstauflagen

Beitragvon Frank/HH » 26. September 2006, 12:04

Klaus Knechtskern schrieb:

> Es kriegt ja auch nicht jeder Käufer eines BMW neue
> Aussenspiegel wenn BMW feststellt da könnte man was verbessern.

stimmt, aber würdest Du Dich nicht ärgern, wenn Du gerade einen BMW gekauft hättest und es kurze Zeit später einen Besseren für das gleiche Geld gäbe.
(mal davon abgesehen, dass ich bei BMW von Überarbeitungen ihrer Produkte ausgehe, bei Spielen aber nicht unbedingt)

Oder was, wenn BMW Dir mitteilen würde, dass es für den neuen BMW einen Ausbau gäbe, den Du schon immer haben wolltest, aber in Deinen fast-neuen passt es nicht hinein. Klar, Du kannst Dir direkt den neuen kaufen, wenn Du's unbedingt haben willst. (Beispiel Runebound)

Und wenn das neue Auto einen defekten Anlasser hat (i.e. die Spielregel) und Du den Wagen nicht oder nur holprig starten könntest, würdest Du Dir nicht wünschen, dass Du einen Neuen bekämst und man diesen Dir nicht nur in die Hand drücken würde, sondern ihn Dir auch noch einbaut? (i.e. Spielregel selber ausdrucken/neue Version zugeschickt bekommen...)

Gruß,
Frank

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Klaus Knechtskern
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RE: Erstauflagen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 26. September 2006, 12:41

Terveisa (oder so...)

Nicht einstellbare Aussenspiegel gibt es noch :-) Immer nur ein Frage des Autos

Klaus, mit Grüßen and die Waterkant

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Klaus Knechtskern
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Re: Erstauflagen

Beitragvon Klaus Knechtskern » 26. September 2006, 12:45

Frank/HH schrieb:
>
> Klaus Knechtskern schrieb:
>
> > Es kriegt ja auch nicht jeder Käufer eines BMW neue
> > Aussenspiegel wenn BMW feststellt da könnte man was
> verbessern.
>
> stimmt, aber würdest Du Dich nicht ärgern, wenn Du gerade
> einen BMW gekauft hättest und es kurze Zeit später einen
> Besseren für das gleiche Geld gäbe.
> (mal davon abgesehen, dass ich bei BMW von Überarbeitungen
> ihrer Produkte ausgehe, bei Spielen aber nicht unbedingt)
>
> Oder was, wenn BMW Dir mitteilen würde, dass es für den neuen
> BMW einen Ausbau gäbe, den Du schon immer haben wolltest,
> aber in Deinen fast-neuen passt es nicht hinein. Klar, Du
> kannst Dir direkt den neuen kaufen, wenn Du's unbedingt haben
> willst. (Beispiel Runebound)
>
> Und wenn das neue Auto einen defekten Anlasser hat (i.e. die
> Spielregel) und Du den Wagen nicht oder nur holprig starten
> könntest, würdest Du Dir nicht wünschen, dass Du einen Neuen
> bekämst und man diesen Dir nicht nur in die Hand drücken
> würde, sondern ihn Dir auch noch einbaut? (i.e. Spielregel
> selber ausdrucken/neue Version zugeschickt bekommen...)
>
> Gruß,
> Frank


Ich glaube, dass man in solchen Fällen(jetzt wieder auf Spiele bezogen) nicht bei allen Verlagen die gleiche Messlatte anlegen kann. Die kleinen können sich solch einen vorbildlichen Service schlichtweg nicht leisten, wohingegen die grossen, wie auch die bayerischen Mistwagen, in der Lage sind die zusätzlichen Kosten aufgrund des Gesamtumsatzes zu verkraften...

Grüße

Klaus

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Eric

Re: Erstauflagen

Beitragvon Eric » 26. September 2006, 18:21

Der Vergleich hinkt aber an vielen Stellen sehr...

Zum 1. Absatz: Die Runebound 2nd Edition ist 10 Dollar teurer als die 1st Edition (+25.00%), von etwas Besserem für das gleiche Geld kann also keine Rede sein...

Zum 2. Absatz: Der Vergleich stimmt so...

Zum 3. Absatz: Die Anleitung der 1st Edition + Advanced Rules ist weder defekt noch holprig. Es besteht also kein Defekt der einen Austausch rechtfertigen würde, nur weil das Nachfolgemodell nun plötzlich einen verchromten Anlasser bietet. Auch halte ich das Herunterladen einer Anleitung aus dem Internet für 1000x einfacher als einen Anlasser in ein Auto einzubauen, vom zeitlichen Aufwand ganz zu schweigen.


Im Grossen und Ganzen beziehst Du Dich mit deiner Kritik auf ein einzelnen Präzedenzfall, den FFG geschaffen hat und für den sie schon viel Kritik einstecken mussten. Der Hauptkritikpunkt ist jedoch, dass die Erweiterungen nur zur 2nd Edition kompatibel sind.

Trotzdem sollte man von diesem Einzelfall nicht auf andere schliessen...

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Frank/HH

Re: Erstauflagen

Beitragvon Frank/HH » 26. September 2006, 19:26

Eric schrieb:
>
> Der Vergleich hinkt aber an vielen Stellen sehr...
>
Das der Vergleich zwischen Spielen und Autos nicht lange stand halten konnte war ja klar :-), aber das ist natürlich auch ein bisschen Ansichtssache

> Zum 3. Absatz: Die Anleitung der 1st Edition + Advanced Rules
> ist weder defekt noch holprig. Es besteht also kein Defekt
> der einen Austausch rechtfertigen würde,

In diesem Beispiel hätte ich mich eher auf den Ringkrieg bezogen, woran Du sehen kannst, das ich mich keineswegs wie Du unten erwähnst an einem Spiel aufhänge, Runebound ist nur ein (nicht nur von mir) häufiger zitiertes Beispiel
Und vielleicht ging es vielen anders, aber wir haben auf einem Spielertreffen mit mehreren Vielspielern einen halben Tag versucht den Ringkrieg zu spielen und irgendwann aufgegeben, weil die Liste der Frage zu lang wurde (was aber nicht heißt, das es uns keinen Spaß gemacht hätte :-) ) Und ich habe schon das Gefühl, dass in diesem Forum viele auf die neuen Regeln dieses speziellen Spiels warteten, weil sie mit der ersten Auflage Probleme hatten.

>
> Im Grossen und Ganzen beziehst Du Dich mit deiner Kritik auf
> ein einzelnen Präzedenzfall, den FFG geschaffen hat und für
> den sie schon viel Kritik einstecken mussten. Der
> Hauptkritikpunkt ist jedoch, dass die Erweiterungen nur zur
> 2nd Edition kompatibel sind.
>
> Trotzdem sollte man von diesem Einzelfall nicht auf andere
> schliessen...

Das ist schlicht und ergreifend nicht der Fall. Wenn für Dich der Eindruck entstanden ist, dann habe ich mich schlecht ausgedrückt und das eine Beispiel zu oft benannt.
Im übrigen schliesse ich auch nicht von einem Fall auf andere, aber es geht ja eben um die Prinzipielle Erläuterung des Problems (wenn wir es als solches bezeichnen wollen und das es zumindest für mich eins ist, kann man doch respektieren, oder?) und nicht um eine Einzelfallbesprechung. Aber wenn ich keine Beispiele bringe, kann keiner was mit meinem Beitrag anfangen (tue ich es doch, ist es auch nicht rechts, welch ein Dilemma :-D )

Gruß,
Frank

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VolkiDU

Wie ich mir die Zukunft vorstelle

Beitragvon VolkiDU » 27. September 2006, 18:08

Frank/HH schrieb:
> Mein Fazit für die Zukunft ist also leider: Erstmal abwarten,
> ob's ne neue Auflage gibt...

Ein unbekannter Mann betritt einen Antiquitätenspieleladen. Einige Sonnenstrahlen scheinen durchs Fenster und erhellen die dunkle, aber wohlwollende Atmosphäre des Ladens. Der Mann fragt höflich nach der Erstauflage eines bestimmten Spieles. Der Spielehändler besteigt die Leiter eines Hochregals und holt ein Spiel heraus, welches in Büttenpapier eingewickelt ist. Er löst vorsichtig das Büttenpaper und eine Erstauflage kommt zum Vorschein. Die Augen der Käufers fangen an zu glänzen und eine Freude erstrahlt sein Gesicht....... :-)

Stehen kleine Fehler nicht für Charakter?


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