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Spiele-Kaufsucht

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Patrick

Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Patrick » 29. September 2006, 10:03

Hallo,

geht es Euch eigentlich auch so? Man liest im Internet etwas über ein Spiel, liest dann noch ein oder zwei Rezensionen dazu und denkt sich: "Das Spiel muss ich haben!". Der weitere Ablauf ist eigentlich fast immer derselbe:

-Kaufen
-ins Regal legen
-evtl. einmal spielen
-Spiel verstaubt im Regal

Dass ich mir ein Spiel kaufe, das ich wirklich oft spiele, passiert eigentlich nur sehr selten. Die meisten Spiele verstauben im Regal und wenn das Regal mal wieder voll ist, werden die meisten der Spiele (so gut wie ungespielt) wieder verkauft :-(

Gruß, Patrick

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Tim-spielbox

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Tim-spielbox » 29. September 2006, 10:08

> -Kaufen
> -ins Regal legen
> -evtl. einmal spielen
> -Spiel verstaubt im Regal

Jo, kenne ich. Bei den meisten Spielen interessieren mich vor allem zwei Dinge: a) das Spiel auszupacken und b) die Anleitung zu lesen. Das ist jedesmal ein Kitzel. Und dann landet das Spiel in der Ablage ... Wenigstens kann man viele Spiele heute schon online spielen.


Tim

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Miriam

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Miriam » 29. September 2006, 10:10

Ja, ich kenne das auch. Irgendwann hat man dann ja auch so viele Spiele, dass es gar nicht möglich ist, alle oft zu spielen.
Leider geht es mit nicht nur bei Spielen so, sondern ich habe zu dem auch eine "Bücher-Kaufsucht"...

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Squirrel

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Squirrel » 29. September 2006, 10:14

Kenne ich leider auch.

Spontan fallen mir da z.B. "Vegas Showdown" "Mykerinos", "Spank the Monkey", "Igels" und "Kaivai" ein, die aus diesem Grund noch ungespielt sind.

:-(
Squirrel

PS: Noch schlimmer sind allerdings die Spiele, die sich nach dem ersten Spiel als Müll herausstellen wie z.B. "Baron" :-))

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Ilooe

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Ilooe » 29. September 2006, 10:20

Ich hab mir eine einfachere Lösung gesucht.
Ich habe drei Bibliotheken mit guter Auswahl an der Hand, und im Normalfall leihe ich die Spiele aus und kann Sie dann bis zu 1/4 behalten. Dann sehe ich ob sich die Anschaffung wirklich lohnt.

Ilona

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Christian Hildenbrand

Re: Spiele-Kaufsucht - Kenn ich nicht. :-)

Beitragvon Christian Hildenbrand » 29. September 2006, 10:24

Nö, bei mir nicht... :roll:

Hat vielleicht jemand eine größere Wohnung für mich? :-D

Christian (hat nach dem letzten Umzug endlich ein komplettes Zimmer nur für die vielen bunten Schachteln ... das aber schon wieder nicht ausreicht)

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Volker K.
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Beiträge: 123

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Volker K. » 29. September 2006, 10:33

Hallo,

ein normales Brettspiel mit 60 bis 180 Minuten Spieldauer kostet soviel wie 3-5 Kinobesuche. Also sollte man ein Spiel 3-5x spielen, um den gleichen Kosten-Nutzen-Effekt zu erzielen. Da ein Spiel ab und zu auch mal länger als 90-120 Minuten dauert, reichen vielleicht auch 2-3 Spiele. Ist das Spiel schlecht, muss man halt auf zwei Kinobesuche verzichten, um den Kosten-Nutzen-Level zu halten. Soweit die Sache aus der Sicht eines Spielesammlers.
Insgesamt gesehen ist aber die Kosten-Nutzen-Effektivität eines Spiels größer, da in der Regel 2-4 Mitspieler kostenlos mitspielen. Daher reicht in der Regel ein Spiel, wenn jeder Mitspieler seinen Anteil am Spiel bezahlt und die Spiele im Laufe der Zeit gleichmäßig auf die Mitspieler verteilt werden. Dieses Vorgehen ist natürlich nichts für Sammler, löst aber gleichzeitig das Aufbewahrungsproblem.


Gruß

Volker K.

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Andreas Odendahl

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Andreas Odendahl » 29. September 2006, 10:33

In Ansätzen bekannt.

Hier der Ablauf bei uns:

-> Kaufen
-> Spielen
-> Ins Regal stellen
-> Falls gut: Immer wieder spielen
-> Falls durchgefallen: Ab nach E-Bay...
-> Hadern damit, mal wieder ein Spiel gekauft zu haben und 5-8€ Verlust gemacht zu haben (zuletzt bei "Mauerbauer", man ist das ein doofes Spiel!!!)
-> Vorsätze fassen, nicht wieder so leichtfertig Spiele zu kaufen
-> Völliges Scheitern bei der Umsetzung der Vorsätze...

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Niccolo
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Beiträge: 1333

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Niccolo » 29. September 2006, 10:35

Patrick schrieb:

> geht es Euch eigentlich auch so?
> Dass ich mir ein Spiel kaufe, das ich wirklich oft spiele,
> passiert eigentlich nur sehr selten. Die meisten Spiele
> verstauben im Regal und wenn das Regal mal wieder voll ist,
> werden die meisten der Spiele (so gut wie ungespielt) wieder
> verkauft :-(

Fast - du bist mir halt den Schritt voraus, dich von Spielen auch mal zu trennen.

Sonst: Ja, mein gern gesungenes Klagelied: "früher war es fast besser."

Seit wann rennt die Maschinerie eigentlich auf vollen Touren? Ich kann mich noch erinnern, als die Siedler erschienen (1995) und die ersten Jahre danach, war noch ein ganz guter Überblick möglich und ein und dasselbe Spiel tauchte regelmäßig auf geselligen Spielabenden auf.

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Sarah Kestering

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Sarah Kestering » 29. September 2006, 10:49

Ja so war ich auch mal . 1000 Spiele im Regal, staendig mussten neue ran, die alten gar nicht gespielt oder 1 - 2 mal. Vor 2 Jahren oder so beschloss ich dann michj von den ganz schlechten zu trennen. Da ich keins vermisste, machte ich weiter. Bin bei aktuell 168 Spielen. Wenn ich das erzaehle - gucken mich viele an und sagen wie kannst du nur?
Ich geniesse meine Spiele mehr als vorher. Die Spiele die noch da sind, kommen haeufiger auf den Tisch und man hat kein schlechtes Gewissen nach dem Motto - oh die 78 habe ich noch nicht gespielt, da muesste ich doch eigentlich was Neues spielen. ich kaufe auch nicht mehr soo viel und ich gestehe es mir eher ein wenn es nur Schrott oder Mittelmass ist - und dann fliegt es gleich raus. Herrlich soviel Platz!
Frueher wollte ich auch jede Neuheit spielen, das muss ich auch nicht mehr. Dahinter steckt die angst - was zu verpassen.
Wir sind alle miteinander reif fuer eine Psychotherapie (aber Therapy habe ich laengst verkauft....)
Also weniger Spiel kaufen, die man eh nicht spielt. Spart Geld und gibt mehr Gelegenheit was Tolles zu Spielen.

Viele Gruesse, Sarah

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Squirrel

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Squirrel » 29. September 2006, 10:54

Hut ab vor soviel Selbstdisziplin!

Bewundernde Grüße
Squirrel

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OMI

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon OMI » 29. September 2006, 10:58


Konnte diesen Kreislauf vor einigen Jahren noch stoppen bevor er richtig begann.

Etwa 5-6 Spiele pro Jahr - mehr gibts nicht! Diese sucht man dafür dann aber umso genauer aus und spielt sie entsprechend auch öfters.

Und es erlaubt,. sich um alte Spiele zu kümmern, die es einfach wert sind, öfter aus dem Regal genommen zu werden.

Erst Im Fühjahr habe ich zudem durch meine Regale geschaut und alle Spiele rausgenommen, die ich entweder bisher nie gespielt habe - oder aber weiß, dass ich sie nicht mehr spiele.
Ab nach ebay damit!

Schöne Grüße
OMI

... aber es juckt schon gewaltig, vor allem wenn ich an Essen denke .... aber mehr als 2-3 Spiele gibts dieses Jahr nicht mehr!

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Marc Noelkenbockhoff
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Beiträge: 283

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Marc Noelkenbockhoff » 29. September 2006, 11:05

Ich wünschte, ich könnte so handeln wie Sarah. Aber bei mir stapeln sich auch die Spiele, von denen ich viele noch nie gespielt habe. Trotzdem brauche ich natürlich die Neuheiten. Meine Freundin verzweifelt schon und muss ständig mitspielen :-)
Aber es ist mein Hobby und da achtet man halt nicht auf den Euro. Außerdem gibts (fast) nichts schöneres, als nach der Arbeit nach Hause zu kommen und ein Spielepaket des Online-Händlers auszupacken.
Erst gestern durfte ich Kreml, Antike, Marquis, Maestro Leonardo, Millionen von Schwalben u.a. auspacken. Dann ab aufs Bett und genüsslich die Regeln lesen und 1. Strategien im Kopf entwickeln. Mal sehen, ob ich die Spiele auch tatsächlich mal spiele :-) .
Aber das Platzproblem wird mit der Zeit wirklich enorm.

Gruß

Marc (der schon eine SUPERLISTE für Essen hat)

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Roman Pelek

Re: Spiele-Kaufsucht - Kenn ich nicht. :-)

Beitragvon Roman Pelek » 29. September 2006, 11:10

Huhu Tootles,

Christian Hildenbrand schrieb:

> Nö, bei mir nicht... :roll:

Ich hab' auch kein Problem mit Brettspielen. Nur ohne, schon klar :-D

> Hat vielleicht jemand eine größere Wohnung für mich? :-D

Ich empfehle Dir Claudia als Gesprächspartnerin, die kam jüngst auf die verwegene Idee, wir sollten uns ein schönes neues Mietrefugium gönnen. Als ich ihr vorgerechnet habe, dass das momentan (mit ihrem kläglichen referendariellem Gehalt) nicht geht, hat sie mich als konservativen, selbstmitleidigen, an unserer Beziehung nicht interessierten Rückständler beschimpft. Nachdem sie sich ein halbes Dutzend Wohnungen angesehen hat, sprach sie nicht mehr davon. Aber entschuldigt hat sie sich auch nie für die verbalen Exzesse mir gegenüber. Naja, wenigstens hat sie eingesehen und ich habe ihre Ansprüche als "an sich angemessen für unser Alter" durchgehen lassen.

Frauen.

Ciao,
Roman (Wie meinte eine Kollegin von mir jüngst: "Naja, ich hab' ja nix zu verlieren, ich mach' das nur zum Spaß" - "Du bist verheiratet?" - "Jo, ich kann auch Kinder kriegen und mit dem Mist hier aufhören, dann muss der Mann das halt retten.". Wenn ich mal groß bin, schreibe ich ein Buch mit dem Titel "Die schönsten Irrtümer der Gleichberechtigung..." Untertitel: "...und wie man als Mann Spaß an ihnen hat".)

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Marcus Segler
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Beiträge: 209

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Marcus Segler » 29. September 2006, 11:10

Genau Sarah, nur so geht es.

Bei mir hat die Gesundschrumpfung vor zwei Jahren begonnen. Mittlerweile bin ich auch bei weniger als 200 Spielen. Ich möchte noch weiter auf <100 reduzieren.

Es gibt auch wenig Spiele, die ich häufiger spielen möchte.
Aktuelles Beispiel: Maestro Leonardo. Habe ich gekauft, 10x gespielt und wieder verkauft. Muss ich mir nicht ins Regal stellen, denn ich weiß: große Lust auf weitere Partien habe ich nicht. Und so geht es bei vielen Spielen.

Gruß Marcus

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Hendrik

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Hendrik » 29. September 2006, 11:33

Ilooe schrieb:

> im Normalfall leihe ich die Spiele aus und kann Sie dann bis
> zu 1/4 behalten.
>


Hallo Ilona,
Ist es nicht ein wenig egoistisch 1/4 von diesem Spiel zu behalten so dass jemand, der das Spiel nach Dir ausleiht nur noch 3/4 davon erhält ? :grin:

Hendrik

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M.Rollmann

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon M.Rollmann » 29. September 2006, 11:39

aber es ist ja gut zu wissen, man ist nicht allein! bei mir klingelt auch mindestens einmal im monat die post mit einem päckchen vom online-händler (und da ist dann nicht nur ein spiel drin). es werden aber auch schon viele gute bis sehr gute spiele in viel kürzerem zeitraum veröffentlicht.
seien es auch die themen, die einen packen (mir läuft der sabber schon, wenn ich an »säulen der erde« denke) oder weil man mit einer spiele-familie angefangen (siehe blue moon) hat und die vielen kleinen verlage, die auch sehr tolle arbeit leisten, uswusf… ein fass ohne boden eben! würde eigentlich auch öfter spielen, aber irgendwie fehlen mir die leute (meistens daddel ich mit meiner frau (wohne seit 3 jahren in nürnberg und bin noch auf der suche nach spielwütigen!!!)) und einfach auch die zeit (roboti-roboti, usw.). das wir wirklich mal mit freunden bis in die morgenstunden gedaddelt haben (so wie ich mir das eigentlich vorstelle) war auch schon wieder mind. 1 jahr her (age of mythology)
naja, soviel die paar wirre gedanken zum thema »game-overload«.

grüsse, martin

p.s.: zwischen »spiel-auspacken« und »regel-studium« liegt ja auch noch das wunderbare »spiel-plättchen-rausdrücken« (lechz, höhö)

=)

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Klaus Knechtskern
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Beiträge: 1660

Re: Spiele-Kaufsucht - Kenn ich nicht. :-)

Beitragvon Klaus Knechtskern » 29. September 2006, 11:40

Christian,

Du weißt Deine Schäötze hätten bei mir ein schönes Plätzchen :-P Die 30 m² reichen noch ein Weilchen, oder zumidest bis Essen 2007 :oops:

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Marc Noelkenbockhoff
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Beiträge: 283

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Marc Noelkenbockhoff » 29. September 2006, 11:44

Jo, das Ausdrücken der Plättchen hab ich vergessen. Mein Gott, hatte ich ein Spass bei Kreml und damals bei Serenissima (meine 2 Favoriten in der Kategorie) :-)

Aber noch mal zum Sammeln: Das ist halt das Problem, wenn man sich als Sammler bezeichnet. Es ist das Stadium nach der Frage, ob man all das auch noch ausreichend benutzt. Man will es erst mal nur haben.

Habe 300 Spiele, aber werde verrückt, wenn ich nicht bald die Säulen der Erde bekomme.

Aber es ist wirklich schade, dass manche Spiele, die es wert wären, zu wenig gespielt werden.

Gruß

Marc (der auch Spielwütige sucht; wohne in Hamm und würde die Grenze ziehen in Dortmund und Münster)

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Hendrik

Re: Spiele-Kauf: Auswahlkriterien

Beitragvon Hendrik » 29. September 2006, 11:46

Patrick schrieb:
>
> geht es Euch eigentlich auch so?


Bei mir wird ebenfalls auf die gleiche Weise Interesse für ein neues Spiel erweckt.
Zum Schutz gegen unüberlegte Einkäufe, habe ich mir ein paar Evaluationskriterien auferlegt. Erfüllt ein Spiel nicht eine Mehrheit dieser Kriterien, kann ich davon ausgehen, dass dieses Spiel "wenig" gespielt im Regal verstaubt und deshalb (wenn es nicht ausdrücklichen Repertoirewert besitzt, als eine Fehlinvestition zu betrachten.

Patrick, stelle Dir doch auch ein paar Rahmenbedingungen auf, welches ein Spiel erfüllen muss, damit die Wahrscheinlichkeit es häufig zu spielen besonders hoch ist.

Kriterien können sein:

- Schöne Ausstattung
- hoher oder niedriger Strategie oder Taktik-Anteil
- hoher oder niedriger Anspruch
- hoher oder niedriger Glücksanteil
- Abstrakt vs. thematisch
- Geeignet für x-y Spieler
- K(l)eine Wartezeiten zw. den Spielzügen
- Spieldauer (vom Füller bis zum Abendfüllenden Spiel)
- mind. 2 gute Rezensionen bevor Kauf gelesen zu haben
- Wert für die eigene Sammlung (jedes Spiel von Alea oder Martin Wallace besitzen)
- Gefällt nicht nur mir sondern auch Freunden/Familie
usw. etc.


Wenn Du Dir diese Punkte in Ruhe überlegst und gemäss Deinen Vorlieben einzuhalten versuchst, kannst Du Fehlkäufe ziemlich gut vermeiden.

Cheers Hendrik

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 29. September 2006, 11:57

Also, ich bin seit längerer Zeit clean und kann auch an Schnäppchenposten vorbeigehen, ohne an die Geldbörse zu greifen.

Nur wenn ich in Essen bin kann ich mich beim besten Willen nicht zurück halten und kaufe, kaufe, kaufe...............:mad:

Danach geht es mir wieder gut :-))

Gruß

Riemi

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Sarah Kestering

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Sarah Kestering » 29. September 2006, 12:07

Hallo Marcus,

tja Maestro Leonardo ist mein einzig ungespieltesSpiel . malsehen - dieses Wochenende....
Und ja auch ich habe ein auge auf einige Essen Neuheiten geworfen. Nur werden die nicht wie frueher blind gleich nach erscheinen geordert. Jetzt wird abgewartet bis einige Kritiken zu lesen sind, dann reduzieren sich meine zur zeit 10 wunschspiele bestimmt ganz schnell. Denn soviel bleibt pro Jahrgang gar nicht ueber wenn man mal ehrlich ist. Also Spiele auf die man sich richtig freut sie mal wieder zu spielen. Und wenn ich ein Spiel 1 - 2 mal spiele weiss ich ja auch gar nicht so wirklich wie das Spiel ist. Einiges stellt sich nach 5 - 10 mal dann als doch nicht so toll heraus. Waehrend Siedler, Rummikub, Lost Cities auch noch 50 Partien noch Spass machen.
Und falls ich im nachhinein feststelle ich habe eine Perle verpasst - ich muss sie haben , sie ist aber Out of Print, ist es billiger 50€ als Sammlerstueck dafuer zu bezahlen, als jede Neuerscheining zu kaufen und dann alles verramschen zu muessen (siehe meine Kleinanzeigen ;) .
Mein Ziel ist es auf 150 herunterzugehen und wer weiss vielelicht werden es dann noch weniger. Man muss sich halt kleine Ziele setzen - mein erstes war nur die totalen Gurcken auszusortieren - so Macchu Picchu, Cairo, Lumberjack, Arne,....
Und dann ging es viel einfacher.
Und es ist ja nicht nur das Geld fuer die anschaffung, man braucht eine groessere Wohnung, eine hoehere Haushaltsvers. usw.
Besitz verpflichtet und ist ein Teufel der uns alt und abhaengig macht. Ich habe kein auto und keinen Fernseher und das ist super. es ist schoener mal mit seinem Mann spazierenzugehen oder Stunden bei einer Tasse tee auf dem Balkon zu sitzen. Ist auch gut fuer die Beziehung und fuer einen selbst. Es macht halt nicht gluecklich alles zu besitzen - nur das man immer mehr Geld ranschaffen muss. Die Werbung hat uns gut im Griff.
Und wenn ich dann 10 neue Spiele im Jahr statt 100 habe freue ich mich auch mehr! Ja, es ist dann viel spannender wenn ein paket mit Spielen kommt.
Mein Ziel - komme mit weniger aus, aber werde gluecklich.
Mal sehen wie gut ich es schaffe. ich besitze immer noch sehr, sehr viel.
Aber es ist besser geworden.
Spiele 168 vorher 1000
Buecher ca. 450 vor 2400
usw usw.
Wie gesagt wenn man erst einmal anfaengt auszumisten, merkt man das es sogar gut ist obwohl man sich vorher nie vorstellen konnte, das zu tun.
Auch wenn ich nicht mehr ,cool, bin mit meiner Mini Spielesammlung und ohne Roads& Boats und Keyspiele die ich verscheuert habe.
Viele Gruesse, Sarah

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Axel Bungart

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Axel Bungart » 29. September 2006, 12:08

Hallo patrick,

na, sagen wir mal so: ich beneide all' die, von denen ich höre, sie würden regelmäßig mehrmals die Woche spielen. Bei denen wird es wohl weniger vorkommen, dass ein Spiel einstaubt.

Bei mir verstauben eher die etwas aufwendigeren, längeren Spiele, weil es recht schwer ist, meine Mitspieler davon zu überzeugen, mal ein Spiel mit Tiefgang zu spielen. :seufz:

Würde ich da mehr Zuspruch erhalten, wäre meine Kaufsucht allerdings auch ungezügelter. :-)

Gruß
Axel

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Marc Noelkenbockhoff
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Beiträge: 283

Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Marc Noelkenbockhoff » 29. September 2006, 12:08

AHA, dann bist du ein Quartalskäufer :-)
Kennt nicht jemand eine Selbsthilfegruppe, also sowas in der Richtung von
"Die anonymen Spielesüchtigen"
Da wäre natürlich ein guter Ansatz, so jemanden mit 500 EUR in der Tasche über die SPIEL zu schicken, aber mit der Anweisung, nichts kaufen zu dürfen :-)

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Braz
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Re: Spiele-Kaufsucht

Beitragvon Braz » 29. September 2006, 12:11

Marc Noelkenbockhoff schrieb:
> .....Dann ab
> aufs Bett und genüsslich die Regeln lesen und 1. Strategien
> im Kopf entwickeln. ......

*hehe :) witzig.....gerade weil ich`s auch so mache!


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